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Mittwoch, 20 Januar 2021 16:47

Trinkgelage eskaliert - Wohnsitzloser rastet aus

BAD WILDUNGEN. Ein Trinkgelage mit fünf beteiligten Personen eskalierte am Montagabend in Bad Wildungen. Ein 43-Jähriger ging auf zwei Männer los und attackierte diese mit Schlägen, Tritten und Geschirr. Ergebnis: Zwei Männer mussten in Krankenhäusern behandelt werden, der Tatverdächtige konnte durch die Polizei festgenommen werden und befindet sich jetzt in Untersuchungshaft.

Im Laufes des Tages (18. Januar) trafen sich vier Männer und eine Frau in einer Wohnung in der Bad Wildunger Altstadt. Gemeinsam konsumierten sie erhebliche Mengen Alkohol. Am frühen Abend kam es dann zu dem Angriff des 43-jährigen Mannes aus Bad Wildungen, bei dem er zwei Männer attackierte. Einen 52-jährigen Bad Wildunger soll er zunächst mehrfach geschlagen und in den Bauch getreten haben. Anschließend habe er ihn mit einer Holzlatte wie auch einem Teller gegen den Kopf geschlagen. In der Folge soll der Tatverdächtige einen weiteren Mann (43 Jahre aus Bad Wildungen) körperlich angegriffen haben und diesen mit einer Glasfalsche gegen den Kopf und in das Gesicht geschlagen haben. Beide Geschädigte erlitten stark blutende Kopfplatzwunden.

Bei Eintreffen der von einem Zeugen gegen 19.10 Uhr verständigten Polizei konnten die beiden verletzten Männer sowie die Frau angetroffen werden. Die Polizisten alarmierten sofort eine Notärztin und einen Rettungswagen. Nach den ersten notärztlichen Maßnahmen wurden die beiden verletzten Männer in Krankenhäuser gebracht. Bei den ersten Befragungen der alkoholisierten Beteiligten ergab sich ein Tatverdacht gegen den 43-jährigen polizeibekannten Bad Wildunger. Dieser konnte im Rahmen der Fahndung durch Beamte der Polizeistation Bad Wildungen in der Brunnenstraße angetroffen und widerstandslos festgenommen werden. Aufgrund der erheblichen Alkoholisierung wurde eine Blutentnahme angeordnet.

Am Dienstagmorgen stellte die Staatsanwaltschaft Kassel einen Antrag auf Erlass eines Untersuchungshaftbefehls gegen den 43-jährigen, der keinen festen Wohnsitz hat. Das Amtsgericht Fritzlar ordnete schließlich die Untersuchungshaft wegen des dringenden Verdachts der gefährlichen Körperverletzung an, sodass sich der Tatverdächtige derzeit in Haft befindet. Die weiteren Ermittlungen zum genauen Tatablauf, aber auch zu den Hintergründen und dem Motiv der Tat, werden von der Kriminalpolizei Korbach geführt.

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Zum 1. Mai führt die Polizei im gesamten Landkreis gezielte Kontrollen an verschiedenen Schwerpunkten durch. Dabei geht es vor allem darum, die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes zu überwachen und damit mögliche Trinkgelage Minderjähriger zu unterbinden.

Zu den Schwerpunkten in Waldeck-Frankenberg zählt die Polizei zum Beispiel die sogenannte Chaotenwiese am Twistesee, das Ederseeufer in Rehbach, das Obere Edertal bei Dodenau, Orpethal sowie den Sportplatz zwischen Ober und Nieder-Ense. Aber auch an anderen Stellen ist mit der Präsenz der Ordnungshüter jederzeit zu rechnen. Unterstützt wird die Polizei bei ihrer Arbeit von den jeweiligen Ordnungsämter der Städte und Gemeinden.

"Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben leider gezeigt, dass sich traditionelle Wandertage insbesondere bei jungen Menschen zu teilweise sehr bedenklichen Trinkgelagen entwickelt haben, in deren Umfeld es immer wieder bedingt durch Alkohol zu körperlichen Auseinandersetzungen kommt", sagte am Dienstag Polizeisprecher Dirk Virnich.

Dieser Entwicklung trage die Polizei Rechnung und werde bei ihren Kontrollen insbesondere auf jugendschutzrechliche Belange achten. Hochprozentiger Alkohol werde bei Jugendlichen oder auch in ihrem Umfeld nicht geduldet. Aufklärende Gespräche zu übermäßigem Alkoholkonsum stehen laut Virnich zwar im Vordergrund, aber Verstöße würden entsprechend konsequent geahndet.

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