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BRILON. Vermutlich mit einem Messer oder gar einer Zange sind zwei Pferde auf einer Koppel bei Brilon schwer verletzt worden. Eines der Tiere musste laut Polizei notoperiert werden. Die Kripo ermittelt und sucht Zeugen.

Den Angaben von Freitag zufolge kam es in der Zeit zwischen Montagabend, 20.30 Uhr, und Dienstagmorgen, 9 Uhr, auf einer Koppel an der Straße Am Haidknückel zwischen Brilon und Gudenhagen zu der Tat. Laut Polizeisprecher Holger Glaremin wurden die Pferde am Dienstagmorgen verletzt aufgefunden. Am Kopf hatten die Tiere teilweise tiefe Wunden. "Möglicherweise wurden die Verletzungen mit einem Messer oder einer Zange verursacht", sagte der Polizeisprecher, diese seien vermutlich in die Nüstern der Tiere gesteckt worden.

Eines der Pferde konnte vor Ort tierärztlich versorgt werden, das zweite verletzte Pferd musste in einer tierärztlichen Praxis notoperiert werden.

Laut Glaremin hatten sich die beiden Pferde im Tatzeitraum in einem nicht verschlossenen Stall eines Hofes mit Außenfreigang befunden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und sucht nun Zeugen, die Angaben zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen im Umfeld des Tatortes in der Nacht zu Dienstag geben können. Hinweise nimmt die Polizei in Brilon unter der Rufnummer 02961/90200 entgegen. (ots/pfa)


Über eine ähnlich abscheuliche Tat bei Korbach berichtete 112-magazin.de Anfang Oktober:
Unbekannter verletzt Hengstfohlen mit Messer schwer (02.10.2016)

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Publiziert in HSK Polizei
Samstag, 23 Februar 2013 21:26

Rattengift? Rettungshund Cooper vergiftet

NIEDER-WAROLDERN. Ein zwei Jahre alter Rettungshund ist vermutlich mit Rattengift vergiftet worden und schwebt in akuter Lebensgefahr.

Betroffen ist der Hund Cooper von Andrea Skibak, die die Rettungshundestaffel im DRK Korbach/Bad Arolsen leitet. "Vermutlich wird unser Hund die Vergiftung nicht überleben", sagte am Abend Ehemann Christian Skibak gegenüber 112-magazin.de. Er warnt auf diesem Wege andere Hundebesitzer vor der Gefahr durch Rattengift in Nieder-Waroldern. Cooper, ein Labrador der seltenen Farbe Foxred, habe das Gift vermutlich in den vergangenen 36 Stunden in der Gemarkung Hasenberg aufgenommen.

Als Cooper am Freitagabend Blut erbrach, brachten Andrea und Christian Skibak den Hund in eine Tierklinik nach Kassel. "Dort konnte man und allerdings nicht sehr viel Hoffnung machen", sagte der Rettungsassistent am Abend weiter. Dem treuen Vierbeiner seien Infusionen verabreicht worden, doch der Hund blute aus dem Darmtrakt heraus. "Das lässt auf Rattengift schließen".

Dass jemand einen Hund vergifte, sei schon schlimm genug, verlieh Skibak seiner Betroffenheit am Abend Ausdruck. Dass allerdings ein Rettungshund getötet werden soll, der in anderthalbjähriger Ausbildung darauf trainiert wird, Menschenleben zu retten, mache ihn und seine Frau fassungslos. Der Wert eines solchen Hundes betrage durch die intensive Ausbildung mehrere zehntausend Euro. "Aber darum geht es nicht", sagte Skibak, "Cooper ist uns einfach ans Herz gewachsen". Besonders bitter ist die Tatsache, dass der Labrador an diesem Samstag zwei Jahre alt geworden ist.

Wer Angaben dazu machen kann, wer das Gift ausgelegt haben könnte, wendet sich an die Korbacher Polizeistation. Die Beamten sind zu erreichen unter der Rufnummer 05631/971-0.

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Publiziert in Retter

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