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PADERBORN. Am Mittwoch, dem 5. Dezember nahmen Ermittler einen 28-jährigen tatverdächtigen Delbrücker im Rahmen der Ermittlungen zu einem Tötungsdelikt fest.

Im Rahmen der Ermittlungen der Mordkommission "Spee" verdichteten sich die Hinweise auf einen bereits vorbestraften 28-jährigen Delbrücker. Nach den bisherigen Ermittlungen wurde der Bruder des Festgenommenen am Tatort beobachtet.

Im Rahmen der Recherchen waren Ermittler und Beamte einer Einsatzhundertschaft in dem Delbrücker Wohngebiet am Tatort unterwegs. Am Nachmittag führten die Ermittlungen zur Festnahme von zwei Brüdern aus dem Bereich der Nachbarschaft des Opfers. Nach weiteren Untersuchungen wurde einer der Brüder in den Abendstunden wieder freigelassen, das Tatwerkzeug wurde bislang nicht gefunden.  

Der in Russland geborene, deutsche, 28-jährige Tatverdächtige machte bei seiner Vernehmung Angaben zum Tathergang. Dabei räumte er ebenfalls ein, das Opfer mit Stichen verletzt zu haben. Der 28-Jährige berief sich auf eine angebliche Notwehrhandlung. Dies deckt sich jedoch nicht mit dem bisherigen Ermittlungsstand. Die Staatsanwaltschaft Paderborn beantragte beim Amtsgericht Paderborn einen Haftbefehl wegen Totschlags gegen den 28-Jährigen.

Die Vorführung des Tatverdächtigen erfolgte in den Nachmittagsstunden des 6. Dezembers beim Amtsgericht. (ots/r)

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Publiziert in PB Polizei
Mittwoch, 11 April 2012 15:14

63-Jähriger erstochen: Tatwaffe gefunden

WOLFHAGEN. Nach dem gewaltsamen Tod eines 63 Jahre alten Mannes aus Wolfhagen hat die Kripo ein Messer mit Blutanhaftungen - vermutlich die Tatwaffe - in der Wohnung des Opfers gefunden. Der alleinstehende 63-Jährige war am Ostermontag tot in seiner Wohnung aufgefunden worden.

Zur Aufklärung der Umstände des Todes eines 63 Jahre alten Mannes aus Wolfhagen hat die Kasseler Kripo die Mordkommission "Ofenberg" eingerichtet. Der allein und zurückgezogen in seiner Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Berliner Straße 11 in Wolfhagen lebende Peter Stephan G. war am Ostermontag tot aufgefunden worden. Dem vorläufigen Obduktionsergebnis von gestern zufolge starb der 63-Jährige nach mehreren Messerstichen.

Ein Messer mit Blutanhaftungen war im Rahmen der intensiven Spurensicherung in der Wohnung des Verstorbenen gefunden worden und wird jetzt kriminaltechnisch untersucht. Aufgrund des Zustands der Leiche gehen Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichtsmedizin davon aus, dass der Todeszeitpunkt vermutlich bereits etwa zwei bis vier Wochen zurückliegt. Die Wohnungstür war zum Zeitpunkt des Auffindens am Montagvormittag geschlossen und unbeschädigt und wurde nach Hinweisen der Nachbarn, die den 63-Jährigen schon länger nicht gesehen hatten, von Polizei und Feuerwehr geöffnet.

"Ermittlungen gehen in alle Richtungen"
Der in Kassel eingerichteten Mordkommission gehören rund ein Dutzend Ermittler an. "Unsere Ermittlungen sind schwierig und gehen derzeit noch in alle Richtungen. Wir stehen dabei erst am Anfang und können von einem möglichen Suizid bis hin zu einem Tötungsdelikt bislang nichts definitiv ausschließen", sagt der Erste Kriminalhauptkommissar Fred Lenhoff, der die Ermittlungen leitet.

Die Polizei sucht dringend nach Zeugen, die den Verstorbenen zuletzt gesehen haben, um den möglichen Todeszeitpunkt näher eingrenzen zu können. Befragungen im Mietshaus und in der Nachbarschaft haben die Ermittler bislang noch nicht weiter gebracht. Wichtig sind für die Ermittler auch Hinweise auf mögliche Kontaktpersonen des 63-Jährigen, die ihn zuhause besucht haben. Hinweise für die Mordkommission "Ofenberg" nimmt das Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel unter der Telefonnummer 0561/9100, entgegen.


Wir berichteten auch am Dienstag über den Fall:
63-Jähriger in Wolfhager Wohnung umgebracht (10.04.2012)

Publiziert in KS Polizei

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