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KASSEL/VELLMAR. Durch die Unwetter in Nordhessen mit Gewitter, Starkregen und starkem Wind wurden zahlreiche Bäume entwurzelt. Hierdurch kam es zu einem Stromausfall sowie zahlreichen Verkehrsbehinderungen durch auf Fahrbahnen der Kreis-, Landes- und Bundesstraßen gestürzte Bäume.

Verkehrsunfälle oder Personenschäden im Zusammenhang mit dem Unwetter wurden bisher keine bekannt.

Durch einen Blitzeinschlag in das Umspannwerk in Vellmar kam es gegen 21 Uhr zu einem Brand in der Anlage. Die Feuerwehr hatte den Brand gegen 21-45 Uhr gelöscht, wie ein Polizeisprecher in der Nacht mitteilte. Durch den Brand kam es zu erheblichen Beschädigungen im Umspannwerk. Dies führte in der Folge zu Stromausfällen in den Gemeinden Ahnatal, Vellmar, Fuldatal und Espenau sowie in der Kasseler Nordstadt.

Nach zweieinhalb Stunden Stromversorgung wiederhergestellt
Von dem Stromausfall waren etwa 35.000 Personen betroffen. Vollständig wiederhergestellt war die Stromversorgung um 23.30 Uhr. Nach Auskunft des Stromversorgers hatten die Haushalte bereits ab 22.20 Uhr wieder Strom, während die vollständige Instandsetzung und Inbetriebnahme der Stromversorgung der Straßenbeleuchtung technisch bedingt teilweise bis gegen 23.30 Uhr andauerte.


Über die Folgen des Unwetters in Waldeck-Frankenberg berichteten wir bereits am Freitagabend:
Sturm reißt Bäume um: Straßen und Bahnlinie dicht (09.05.2014, mit Fotos)

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Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 10 Oktober 2013 19:23

200-Tonnen-Autokran gerät in 110-kV-Stromleitung

BAD WÜNNENBERG. Ein Autokran ist am Donnerstag im Windpark an der B 480 nahe Bad Wünnenberg beim Kontakt mit einer 110.000 Volt-Überlandleitung in Brand geraten und völlig zerstört worden. Vom anschließenden Stromausfall waren Ortschaften im Raum Bad Wünnenberg und Lichtenau betroffen.

Der 55-jährige Fahrer des Krans fuhr gegen 10.30 Uhr mit dem 200-Tonnen-Autokran eines Trierer Unternehmens, der im Windpark Leiberg zu Montagezwecken eingesetzt wird, auf einem Wirtschaftsweg in südliche Richtung. Der Kranausleger war zum Teil ausgefahren. Als das fünfachsige Fahrzeug unter eine Hochspannungsleitung fuhr, kollidierte die Spitze des Kranauslegers mit den beiden unteren Leitungen und blieb hängen. Durch den Stromkontakt gerieten die Reifen des Autokrans sofort in Brand. Der Kranführer sprang aus dem Führerhaus, blieb unverletzt und brachte sich in Sicherheit. In mehreren Ortschaften fielen der Strom und teilweise das Telefon aus.

Eine Million Euro Schaden
Die alarmierte Feuerwehr konnte zunächst nicht zu dem brennenden Fahrzeug vorrücken, da die Hochspannungsleitung erst durch das Netzunternehmen abgeschaltet werden musste. Zusätzlich bestand die Gefahr, dass die beschädigte Leitung reißt. Gegen 12.15 Uhr waren die Leitungen spannungsfrei. Etwa eine Stunde dauerten anschließend die Löscharbeiten. Der Autokran brannte komplett aus. Den Sachschaden schätzt die Polizei vorläufig auf eine Million Euro.

Der Unglücksort wurde von Feuerwehr und Polizei weiträumig abgesperrt. Die Polizei setzte in den vom Strom und Telefon abgeschnittenen Ortschaften zusätzliche Streifen ein. Per Lautsprecherdurchsagen der Polizei wurde die Bevölkerung aufgerufen, Kranke, Hilfsbedürftige und Senioren über den Strom- und Telefonausfall zu informieren und Hilfe anzubieten. In sämtlichen Feuerwehrgerätehäusern standen zudem Hilfskräfte bereit. Die Polizei bot sich darüber hinaus im Streifendienst bis zur Wiederherstellung der Strom- und Telefonversorgung als Ansprechpartner für die Bürger.

Warum der Kran mit teilweise ausgefahrenem Ausleger über den Wirtschaftsweg gefahren war, stand zunächst nicht fest.


Weitere Informationen und Fotos beim Löschzug Bad Wünnenberg:
Link zur Homepage des Löschzugs Bad Wünnenberg

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Publiziert in PB Feuerwehr

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