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Donnerstag, 19 Januar 2012 14:19

Eon: "Technische Kurzunterbrechung" in Volkmarsen

VOLKMARSEN. Ein Kurzschluss hat in der vergangenen Woche in Volkmarsen dafür gesorgt, dass in der Stadt Volkmarsen für drei Minuten die Lichter ausgegangen sind. Heikel daran: Eigentlich sollte seit Anfang des Jahres die heimische EWF für das Netz verantwortlich sein.

In der Eon-Presezentrale in Kassel gibt man sich zugeknöpft. "Wir betreiben das Netz noch bis zur Übergabe. Bis dahin bleibt die komplette Betriebsführung unverändert", berichtet Sprecherin Margita Fischer gegenüber 112-magazin.de. Eon Mitte gibt aber zu, dass am Dienstag vergangener Woche drei Minuten lang die Zähler still standen.

Bei der Energie Waldeck-Frankenberg (EWF) zeigt man sich auskunftsfreudiger. "Bis jetzt war keine Einigung mit Eon möglich", so Sprecherin Heike Bayerköhler. Bereits seit einem Jahr liefen die Verhandlungen; doch ein Ergebnis sei bis dato noch nicht zustande gekommen. "Die Übergabe ist der Wille der Stadt", unterstreicht die EWF-Mitarbeiterin aus Korbach.

"Eon will kein Geld mehr investieren", schätzt ein 112-Leser aus Volkmarsen, der sich an die Redaktion gewandt hat. "Für uns ist im Moment keiner zuständig", ist er leicht angesäuert. "Der zuständige Netzmeister ist schon woanders eingesetzt", so der aufmerksame Leser. Personelle Veränderungen habe es bis heute nicht gegeben, hält Eon-Sprecherin Margita Fischer dagegen. Wie lang sich die Übergabe des Netzes an die EWF hinzieht, beantworten beide Parteien nicht.


Im noch jungen Jahr war bereits einmal in Korbach der Strom ausgefallen:
In Korbach: Strom weg, Sirenen an (9. Januar 2012)

Publiziert in Retter
Dienstag, 10 Januar 2012 15:45

EWF: Kurzschluss sorgte für Stromausfall

KORBACH. Der Grund für den Stromausfall am Montagnachmittag war ein Defekt in einer Trafostation. Das teilt der Korbacher Netzbetreiber "Energie Waldeck-Frankenberg" am Dienstag auf Nachfrage mit.

Es war 14.56 Uhr, als die Lichter in der Kreisstadt kurz flackerten. Im Korbacher Industriegebiet sei es zu diesem Zeitpunkt zu einem "technischen Defekt" gekommen, erklärt EWF-Pressesprecherin Heike Bayerköhler gegenüber 112-magazin.de. In einer 20.000 Volt-Schaltanlage war es zu einem Kurzschluss gekommen.

Durch den Ausfall der Trafostation habe es aber "keine längeren Stromausfälle im Bereich dieser Trafostation" gegeben.


112-magazin.de berichtete:
In Korbach: Strom weg, Sirenen an (09.01.2012)

Publiziert in Retter
Montag, 09 Januar 2012 16:48

In Korbach: Strom weg, Sirenen an

KORBACH. Aus unbekannten Gründen ist in der Kreisstadt am Montagnachmittag kurz der Strom ausgefallen. Dies sorgte nach bisherigen Erkenntnissen für den anschließenden Sirenenalarm. Einsätze meldet die Leistelle hingegen nicht.

Gegen 15 Uhr wurde es in mehreren Teilen der Kreisstadt für nur eine Sekunde dunkel. Stromausfall. Kurz darauf schrillten mehrere Alarmsirenen. "Es kann sein, dass die Sirenen durch den Ausfall auf Störung gegangen sind", erklärt Korbachs Wehrführer Harald Casper. Einsätze meldet er deswegen aber nicht. Auch die Leistelle und die Korbacher Polizei bemerkten die beiden Zwischenfälle. "Bei uns war der Strom ebenfalls weg", erklärte ein Polizeibeamter auf Nachfrage. "Einsätze sind bei uns deswegen aber keine gelaufen", ergänzt ein Mitarbeiter der Leitstelle beim Kreishaus.

Einzige Folge waren wohl mehrere Anrufe unter Feuerwehrkameraden und erste Diskussionen im Internet über den Grund. Doch dieset schwebt bisher im sprichwörtlichen Dunkeln. Harald Casper schließt nicht aus, dass eigentlich ein Ortsteil betroffen war und der Wind den Alarmton in die Kreisstadt geweht hat.

Stadtweit gibt es heute nur noch "eine Handvoll Sirenen", erklärt Casper.

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BAD WILDUNGEN. Ein Stromausfall in der Kernstadt und im Stadtteil Odershausen hat in der Nacht zu Samstag viele Bewohner veranlasst, bei der Polizei anzurufen. Den Grund für den zeitweisen Ausfall der Stromversorgung kannten die Ordnungshüter auch am Samstagmorgen noch nicht. Kurios: Im Stützpunkt der Feuerwehr löste die fehlende Elektrizität einen Feueralarm aus.

Der erste Anruf sei um 1.42 Uhr eingegangen, sagte eine Beamtin der Wildunger Polizeistation am Samstagmorgen gegenüber 112-magazin.de. In weiten Teile der Kernstadt sowie im Ortsteil Odershausen waren die Lichter ausgegangen. Die meisten Anrufer hätten sich nach dem Grund des Stromausfalls erkundigen wollen, doch den kannte die Polizei selbst nicht. In einem Fall teilte ein Anrufer mit, seine Ehefrau werde über ein Beatmungsgerät mit Sauerstoff versorgt - über eine Notstrom- oder Batterieversorgung verfüge das Gerät jedoch nicht. Die Polizei leitete den Anrufer an die Rettungsleitstelle weiter.

Der Stromversorger EWF habe sofort Ursachenforschung betrieben und den Schaden behoben. Ab etwa 2.30 Uhr gingen keine Anrufe mehr bei der Polizei ein. Es sei daher zu vermuten, dass die Stromversorgung zu diesem Zeitpunkt wieder bestanden habe. Die Polizeistation selbst sei über eine Notstromversorgung zu keiner Zeit ohne Elektrizität gewesen, hieß es weiter.

Für einen kuriosen Alarm sorgte der fehlende Strom bei der Wildunger Stützpunktfeuerwehr: In deren Domizil in der St.-Florian-Straße löste der Stromausfall einen Feueralarm aus. Die Rettungsleitstelle alarmierte die freiwilligen Kräfte, die sofort zum Stützpunkt eilten - und dort erleichtert feststellen, dass es im Feuerwehrkomplex nicht brennt.

Publiziert in Polizei
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