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WALDECK-SACHSENHAUSEN. Mit einem großen Aufgebot rückten am Freitagabend die Feuerwehr Sachsenhausen, Teile der Korbacher Wehr, die Bergwacht aus Bad Wildungen, Polizeikräfte aus Korbach, der Promedica Rettungsdienst, das THW und der Notarzt in die Feldgemarkung in Richtung Sachsenhausen und Nieder-Werbe aus.

Gegen 19.52 Uhr wurden Retter und Einsatzkräfte zu einem Feldweg nahe der Hollensteinquelle zwischen Sachsenhausen und Nieder-Werbe alarmiert. Grund für die Alarmierung, war ein junger Mann, der auf einen Hochspannungsmast geklettert war.

Die Leitstelle wurde über den Notruf von dessen Freunden über das waghalsige Manöver informiert. Daraufhin wurde eine Standortbestimmung eingeleitet und Feuerwehr (mit Absturzsicherungseinheit und Führungsteam der Stadt Waldeck), Polizei, Rettungsdienst, Höhenrettung des THW und die Bergwacht alarmiert. Noch während der Anfahrt konnten die Freunde den jungen Mann allerdings vom Gegenteil überzeugen und den Mann aus dem Frankenberger Raum zur Rückkehr auf den Boden bewegen. Die alarmierte Drehleiter aus Korbach sowie THW und Bergwacht konnten die Anfahrt abbrechen.

Vor Ort sicherten 22 Freiwillige der Feuerwehr Sachsenhausen die Einsatzstelle und den seelisch instabilen Mann ab. Die Polizei nahm den Mann vorerst in Gewahrsam, weil er gegenüber den Einsatzkräften versucht hatte handgreiflich zu werden. Nach medizinischer Begutachtung wurde er mit Polizeibegleitung im RTW in eine medizinische Betreuungseinrichtung eingewiesen.




Publiziert in Retter

RAUMLAND. Der Beobachtungsgabe eines Traktorfahrers und dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass es am Samstagmorgen in Raumland mit etwa 5000 Euro noch zu einem geringen Sachschaden kam.

Gegen 11.15 Uhr war der Landwirt aus Hemschlar mit seinem Traktor auf der B 480 unterwegs. „Auf einmal habe ich Funken bemerkt und dachte zunächst, dass das vom Auspuff des Traktors kommen würde“, berichtete er vor Ort. Dann jedoch, so erzählt er weiter, habe er relativ schnell gesehen, dass der Brandrauch oberhalb der B 480 aus einem Böschungsbereich aufsteigt. Geistesgegenwärtig ruft der Landwirt die Feuerwehr und informiert den Bewohner des unmittelbar angrenzenden Hauses, auf dessen Gelände sich auch mehrere Werkstattgebäude befinden. Was zu diesem Zeitpunkt noch niemand weiß: Das Feuer ist kein üblicher Flächenbrand. Ausgelöst durch eine Birke, die auf eine angrenzende Stromle3itung gestürzt war, wurde die Leitung auf den Boden gerissen. Da sie noch weiter unter Strom stand, kokelte es auf einer Länge von mehreren hundert Metern auf dem Boden – überall dort, wo die Leitung Kontakt zur Erde hatte. Für die anrückenden Feuerwehren zunächst ein gefährliches Hindernis. Erst muss die Leitung stromfrei geschaltet werden.

Bis dies durch den Energieversorger geschehen ist, bauten die Kameraden der Wehren aus Raumland, Hemschlar und Bad Berleburg zunächst eine Wasserbarriere auf, um das Wohnhaus und die angrenzenden Wohnhäuser vor einem Brand zu schützen. Nach Abschalten der Leitung gingen die Kameraden zudem unter schwerer körperlicher Arbeit mit Haken und Schüppen den gesamten Weg des verkokelnden Bodens entlang und lockerten das Erdreich auf. Parallel dazu löschten weitere Feuerwehrleute nun alle Glutnester ab. Nach mehreren Stunden konnte der Einsatz beendet werden. Der Feuerwehr ist es gelungen, alle Gebäude und Pkw, die auf dem Gelände standen, vor einem Übergreifen zu schützen.

Während des Einsatzes wurde der Verkehr auf der B480 halbseitig durch die Polizei an der Einsatzstelle vorbeigeleitet.

Publiziert in SI Feuerwehr
Sonntag, 25 Februar 2018 10:44

Stromausfall durch Windbruch - EWF im Einsatz

KORBACH. Windbruch bei Alleringhausen hat am späten Samstagabend für Stromausfälle in Lengefeld, Nordenbeck und Goddelsheim gesorgt - ein Baum war auf eine Freileitung gestürzt und hatte diese beschädigt.

Wie ein Mitarbeiter der Energie Waldeck-Frankenberg gegenüber 112-magazn.de auf Nachfrage mitteilen konnte, musste über Prüfschaltungen in Diemelsee, Twistetal, Korbach, Vöhl und Lichtenfels die Schadstelle lokalisiert werden. Dazu wurde in Bereichen von 5 bis 10 Sekunden in den Ortsnetzen der Strom abgeschaltet. Das führte zu Überlastungen im übrigen Netz. In den Ortsteilen Goddelsheim, Lengefeld, Nordenbeck und Sachsenberg war der Strom für längere Zeit weg. Bis in die Nachtstunden waren die Mitarbeiter der EWF damit beschäftigt Umleitungen aufzubauen um die Haushalte mit Strom zu versorgen.

Ein Entstörungsteam hat bereits heute mit der Reparatur der beschädigten Freileitung bei Alleringhausen begonnen. Die Arbeiten werden sich bis in die Abendstunden hinziehen.  (112-magazin)

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HÖRINGHAUSEN/NIEDER-WAROLDERN. Eine Sonntagsschicht mussten heute die Mitarbeiter der Energie Waldeck-Frankenberg einlegen, um die in der vergangenen Nacht beschädigten Strommasten entlang der Landesstraße 3118 zu sichern.

Gegen  23.30 Uhr war gestern ein 28-jähriger Mann aus Meineringhausen mit seinem VW-Golf zwischen Höringhausen und Nieder-Waroldern von der Straße abgekommen (wir berichteten, hier klicken) und hatte mit seinem Pkw zwei Strommasten gekappt.

Während der erste Mast von dem VW auf einer Höhe von 60 cm abrasiert wurde, fand die Kappung des zweiten Holzmasten in einer Höhe von 250 cm statt. Durch den Aufprall wurde die Stromleitung beschädigt, so dass die Mitarbeiter der EWF Reparaturarbeiten durchführten, auch deshalb, weil Isolatoren auf einem abgeernteten Feld gefunden wurden.

Ein in der Nähe gelegener Aussiedlerhof war von der beschädigten Stromleitung ebenfalls betroffen. Die Arbeiten an der Stromversorgung zogen sich bis in die Nachmittagsstunden hinein.




Das Team von 112-magazin.de war bereits in der Nacht vor Ort und berichtete über den Verkehrsunfall mit fünf verletzten Personen.

Link: Mit Golf von Fahrbahn abgekommen - Überschlagen, Strommast durchtrennt

Publiziert in Polizei

BAD AROLSEN. Eine Störung im 20-kv-Hochspannungsnetz der Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) hat in der Nacht und am Samstagmorgen einen Stromausfall in Teilen der Bad Arolser Kernstadt verursacht.

Nach Angaben des Energieversorgers hatten Kabelfehler die Störung verursacht, von der zahlreiche Haushalte und Einrichtungen in der Barockstadt betroffen waren. Erstmals sei eine Störungsmeldung aus dem Raum Bad Arolsen gegen 1 Uhr in der Korbacher Leitstelle des Energieversorgers angezeigt worden, berichtete Joachim Müller, der Einsatzleiter des EWF-Bereitschaftsdienstes, auf Anfrage der HNA. Die zweite Störung sei gegen 6 Uhr aufgetreten. Von den Stromausfällen betroffen sei vor allem der östliche Teil der Arolser Kernstadt (rund um den Königsberg) gewesen. Probleme mit der Versorgung habe es aber unter anderem auch im Krankenhaus, in der Seniorenresidenz und im Freizeitbad Arobella gegeben.

"Haben alle wieder Strom"
Bis zum Samstagmorgen hatten die Mitarbeiter des EWF-Entstörungsdienstes die Kabelfehler repariert und die Stromversorgung wieder weitgehend hergestellt. "Es haben alle wieder Strom", sagte Müller gegen 9.30 Uhr. Unversorgt war zu diesem Zeitpunkt nur noch das Berufsbildungswerk (BBW). Dort sollte zunächst ein Notstrom-Aggregat in Betrieb genommen werden.

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WALDECK-FRANKENBERG. Die Polizei warnt vor Anrufen mit offensichtlich betrügerischem Hintergrund. Darin geht es um die angebliche Erhöhung der Strom- und Gaspreise. Die Hintergründe sind jedoch unklar.

Derartige Anrufe gingen bereits in den Landkreisen Marburg-Biedenkopf und Siegen-Wittgenstein ein. Nachdem der Angerufene sich gemeldet hat, folgte eine Bandansage, die dazu auffordert, die Taste "1" auf dem Telefon zu drücken, wenn man nicht will, dass sich der Preis für Strom und Gas um 18 Prozent erhöht. Nach Auskunft der Polizei ist bislang nicht klar, wer hinter diesen Anrufen steckt. Auch der Hintergrund ist noch völlig unklar.

Die Polizei weist darauf hin, dass für Versorgungsbetriebe eine gesetzliche Verpflichtung besteht, ihre Kunden über bevorstehende Preiserhöhungen zu informieren. Dieser Verpflichtung kommen die seriösen Unternehmen jedoch immer per Post oder auf dem Weg über das online-Kundenkonto unter Verwendung der bekannten Kundennummer nach. Außerdem erfolgen entsprechende Veröffentlichungen in örtlichen Medien.

Eine Telefonaktion wie beschrieben gehört dabei definitiv niemals zu den Vorgehensweisen seriöser Unternehmen. Die Polizei warnt daher aus gegebenem Anlass und rät, sich eine eventuell angezeigte Rufnummer zu notieren und die örtliche Polizei zu informieren.

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Publiziert in Polizei
Freitag, 10 Februar 2012 20:55

Schmorbrand in der Stromverteilung

BAD BERLEBURG. Zu einem Kellerbrand wurden am Freitagabend um  19.35 Uhr die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei in den Bad Berleburger Ortsteil Latzbruch gerufen.

Beim Eintreffen der Wehrleute war Brandgeruch sowie eine leichte Rauchentwicklung wahrnehmbar. Unter schwerem Atemschutz gingen die Feuerwehrleute vor um den Brandherd zu lokalisieren. Hierfür setzten sie auch eine Wärmebildkamera ein. Schlussendlich wurde festgestellt, dass es hier zu einem Schmorbrand in einer Stromverteilung gekommen war. 

Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Die Brandursache dürfte wohl auf einen technischen Defekt zurück zuführen sein. Zur Schadenshöhe kann man derzeit noch keine Angaben machen.

Publiziert in SI Feuerwehr
Donnerstag, 19 Januar 2012 14:19

Eon: "Technische Kurzunterbrechung" in Volkmarsen

VOLKMARSEN. Ein Kurzschluss hat in der vergangenen Woche in Volkmarsen dafür gesorgt, dass in der Stadt Volkmarsen für drei Minuten die Lichter ausgegangen sind. Heikel daran: Eigentlich sollte seit Anfang des Jahres die heimische EWF für das Netz verantwortlich sein.

In der Eon-Presezentrale in Kassel gibt man sich zugeknöpft. "Wir betreiben das Netz noch bis zur Übergabe. Bis dahin bleibt die komplette Betriebsführung unverändert", berichtet Sprecherin Margita Fischer gegenüber 112-magazin.de. Eon Mitte gibt aber zu, dass am Dienstag vergangener Woche drei Minuten lang die Zähler still standen.

Bei der Energie Waldeck-Frankenberg (EWF) zeigt man sich auskunftsfreudiger. "Bis jetzt war keine Einigung mit Eon möglich", so Sprecherin Heike Bayerköhler. Bereits seit einem Jahr liefen die Verhandlungen; doch ein Ergebnis sei bis dato noch nicht zustande gekommen. "Die Übergabe ist der Wille der Stadt", unterstreicht die EWF-Mitarbeiterin aus Korbach.

"Eon will kein Geld mehr investieren", schätzt ein 112-Leser aus Volkmarsen, der sich an die Redaktion gewandt hat. "Für uns ist im Moment keiner zuständig", ist er leicht angesäuert. "Der zuständige Netzmeister ist schon woanders eingesetzt", so der aufmerksame Leser. Personelle Veränderungen habe es bis heute nicht gegeben, hält Eon-Sprecherin Margita Fischer dagegen. Wie lang sich die Übergabe des Netzes an die EWF hinzieht, beantworten beide Parteien nicht.


Im noch jungen Jahr war bereits einmal in Korbach der Strom ausgefallen:
In Korbach: Strom weg, Sirenen an (9. Januar 2012)

Publiziert in Retter

BIEDENKOPF. Am Montag meldeten Bürger aus Biedenkopf der Polizei eine sogenannte Drückerkolonne: Die freiberuflichen Vertreter eines Vertriebs aus München versuchten offenbar, an der Haustür neue Stromverträge zu verkaufen. Die Fahndung der Polizei verlief erfolgreich und endete mit der Überprüfung eines Transporters mit Münchener Kennzeichen.

Recherchen zu der dahinter stehenden Firma ließen erhebliche Zweifel an deren Seriosität aufkommen.

Tipps der Polizei: Bei den meisten Haustürgeschäften geht es um den Abschluss von Abonnements oder sonstigen Verträgen über Dienst- oder Werkleistungen. "Lassen Sie sich von den vielleicht seriös wirkenden, rhetorisch geschulten oder aber oftmals forsch oder sogar aggressiv auftretenden Vertretern nicht ins Boxhorn jagen. Lassen Sie sich weder von irgendwelchen Geschichten beeindrucken, beeinflussen oder verwirren noch unter Zeitdruck setzen", rät Polizeisprecher Martin Ahlich.

Unseriöse Vertreter versuchten, über den tatsächlichen Vertragsabschluss zu täuschen. "Unterschreiben Sie nichts, was Sie nicht wirklich genau verstanden haben. Unterschreiben Sie vor allem nicht eine "reine Formsache", etwa für den Erhalt von "Geschenken". Sollten Sie sich trotzdem zu einem Vertragsabschluss entschließen, fordern Sie auf jeden Fall eine Durchschrift und achten Sie darauf, dass deutlich lesbare Adresse des Anbieters, Datum und Unterschrift enthalten sind", so Ahlich.

Der Polizeisprecher weiter: "Eine zweite Unterschrift ist gesondert für die Belehrung zum Widerspruchsrecht nötig! Ohne Datum und
Unterschriften ist das Widerrufsrecht, bei Haustürgeschäften 14 Tage ohne Angabe von Gründen, gefährdet."

Weitere Hinweise und Tipps, wie man sich vor Betrügern an der Haustür schützen kann, gibt es im Internet unter www.polizei-beratung.de oder www.polizei.hessen.de. (ma)

Publiziert in MR Polizei
Sonntag, 11 Dezember 2011 14:19

Stromverteilung brannte in Gemeindehaus

BUSCHHÜTTEN. Im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Buschhütten an der Siegener Straße geriet am Sonntagmorgen die Stromverteilung in Brand.

Um 11.46 Uhr wurden die Feuerwehr-Einsatzkräfte aus Buschhütten und Kreuztal alarmiert. Bei ihrem Eintreffen hatten die Gemeindemitglieder das Gemeindehaus bereits verlassen.

Unter schwerem Atemschutz geling es einem Trupp der Feuerwehr, den Brandherd schnell zu lokalisieren.

Mit einem Feuerlöscher konnten die Flammen dann erstickt werden. Nach dem das Feuer gelöscht worden war, wurde das Gemeindehaus noch mit einem Hochdrucklüfter vom Brandrauch befreit.

Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Der entstandene Sachschaden hält sich in Grenzen.

Publiziert in SI Feuerwehr

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