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Montag, 28 November 2011 16:29

Brandstiftung: 2000 Euro Belohnung

KORBACH. Nachdem in der Nacht zum Sonntag in der Fußgängerzone ein Strohballen-Schneemann in Brand gesetzt worden war, hat die Korbacher Hanse Strafanzeige erstattet. Zudem hat der Vorstand der Kaufmannsgilde um den Vorsitzenden Jürgen Tent am Montag eine Belohnung von 2000 Euro ausgesetzt für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung der Brandstifter führen.

Man habe sich für den Weihnachtsmarkt etwas einfallen lassen, habe unter anderem Weihnachtsbäume und die sechs Strohballen-Puppen errichtet. Deshalb sei es wahnsinnig ärgerlich, so Vorsitzender Tent, dass Chaoten an der Dekoration ihren Frust abließen, Bäume herausrissen, ein Zelt aufschlitzten und Getränke raubten. Den angerichteten Schaden schätzte Tent auf mehrere tausend Euro. Schlimmer aber wiege die Brandstiftung: "Das ist noch mal ein anderes Kaliber."

Mit Auslobung einer Belohnung hofft die Hanse nun auf Hinweise, mehr Aufmerksamkeit und damit eine abschreckende Wirkung. Zudem kündigte der Hanse-Vorstand an, die Bewachung über die gesamte Zeit des Weihnachtsmarktes zu verstärken. Hinweise an die Polizeistation in Korbach unter der Rufnummer 05631/971-0.


112-magazin.de berichtete am Sonntag über die Brandstiftung und den Feuerwehreinsatz:
Brandstiftung: Strohfigur fackelt ab (27.11.2011, mit Fotos)

Publiziert in Feuerwehr
Sonntag, 27 November 2011 04:30

Brandstiftung: Große Strohfigur fackelt ab

KORBACH. Eine für den Weihnachtsmarkt aufgestellte Strohfigur aus drei großen Rundballen ist am frühen Sonntagmorgen in der Fußgängerzone in Flammen aufgegangen - die Polizei nimmt Brandstiftung als Ursache dafür an. Die Feuerwehr löschte das Feuer unter Atemschutz, weil beißender Rauch durch die gesamte Bahnhofstraße zog.

Die Strohfigur war erst wenige Tage zuvor als Dekoration für den Weihnachtsmarkt am Brunnen neben Woolworth aufgestellt worden. Am frühen Sonntagmorgen gegen 4.50 Uhr brannte die Strohpuppe und fiel beim Eintreffen der Feuerwehr in sich zusammen. Zunächst mit dem Schnellangriff und Wasser aus dem Tanker, später gespeist von einem Hydranten, löschten die Einsatzkräfte den Brand unter Atemschutz. Wie bei brennenden Rndballen üblich, zogen sich die Löscharbeiten in die Länge - um Flammen und Glutnester wirkungsvoll zu löschen, mussten die Brandschützer die Ballen mit Haken und Mistgabeln auseinander ziehen. Zu guter Letzt legte die Feuerwehr einen Schaumteppich über das Stroh, um jegliches Wiederaufflammen zu verhindern.

Im Anschluss an die Löscharbeiten reinigten die Feuerwehrleute gemeinsam mit Mitarbeitern des städtischen Bauhofes die Fußgängerzone. Eine Polizeistreife nahm an der Brandstelle die Ermittlungen auf. Derzeit gehen die Ermittler ebenso wie die Feuerwehr davon aus, dass das Stroh in Brand gesetzt wurde. Hinweise auf einen Brandstifter lagen den Ermittlern aber am Sonntag noch nicht vor. Die Polizei bittet mögliche Zeugen, sich unter der Rufnummer 971-0 auf der Wache in der Hagenstraße zu melden.

Publiziert in Feuerwehr

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