Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Strafanzeigen

WALDECK-FRANKENBERG. Bei Alkoholkontrollen, die über Fasching in Waldeck-Frankenberg durchgeführt wurden, zeigte es sich, dass die Autofahrerinnen und Autofahrer sehr verantwortungsbewusst unterwegs waren. Bei den weit über 100 kontrollierten Fahrzeugen fiel lediglich ein Fahrer auf, der zu tief ins Glas geschaut hatte und sich nun wegen einer Ordnungswidrigkeit (bis 0,5 Promille) verantworten muss.

Anders verhält es sich bei den Drogen. Hier kommen auf vier Personen Strafanzeigen wegen Fahren unter Drogen-Einfluss zu. Bei einem Verdächtigen musste sogar der Führerschein sichergestellt werden.

Wie bereits angekündigt wurde, kam es im Landkreis zu einer Vielzahl von Verkehrskontrollen, bei denen die Beamten einige Ordnungswidrigkeitenanzeigen, Verwarnungen und Mängelanzeigen fertigen mussten. Außerdem waren noch Verstöße gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz zu verzeichnen. In diesem Zusammenhang wurden verschiedene Betäubungsmittel, ein Butterfly- und zwei Einhandmesser sichergestellt.

Die an den Kontrollen beteiligten Polizisten konnten darüber berichten, dass die Maßnahmen auf eine sehr hohe Akzeptanz stießen, so Polizeihauptkommissar Jörg Dämmer. (ots/r)

- Anzeige -




Publiziert in Polizei

KASSEL. Die Diebestour zweier Jugendlicher durch insgesamt sieben Geschäfte in der Kasseler Innenstadt endete am gestrigen Mittwochabend mit der Festnahme der Beiden.

Es kam zu der Festnahme der beiden 16-Jährigen, als diese eines der Geschäfte zum zweiten Mal an diesem Tag aufsuchten. Der Ladendetektiv des Bekleidungsgeschäfts am Königsplatz erkannte die zwei Jugendliche, die bereits einige Stunden zuvor dort etwas geklaut hatten, aber zunächst entkommen waren, gegen 19.30 Uhr wieder. Er konnte die beiden 16-Jährigen aus dem Schwalm-Eder-Kreis, die erneut Kleidung eingesteckt hatten und flüchten wollten, dieses Mal festnehmen.

Ware im Wert von geschätzt über 200 Euro, mehrere T-Shirts, Socken und Unterhosen aus sieben verschiedenen Geschäften in der Kasseler Innenstadt fand die vom Ladendetektiv gerufene Streife des Polizeireviers Mitte bei den beiden Jugendlichen. Acht Strafanzeigen wegen gemeinschaftlichen Ladendiebstahls leiteten die Beamten gegen die Beiden ein.

Nach Sicherstellung des mutmaßlichen Diebesguts und Abschluss der polizeilichen Maßnahmen übergaben sie die 16-jährigen Täter an ihre Eltern. (ots/r)

- Anzeige -


Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Mehrere Schüsse, die - wie sich erst später herausstellen sollte - wegen des Sieges der russischen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft aus dem Fenster eines Hauses abgegeben wurden, lösten am Dienstagabend einen größeren Polizeieinsatz im Kasseler Stadtteil Rothenditmold aus.

Am Ende des Einsatzes konnten die eingesetzten Beamten schließlich Entwarnung für die Nachbarschaft geben. Der Schütze, ein 14-jähriger Jugendlicher, hatte nicht mit einer scharfen Waffe, sondern mit einer Schreckschusswaffe geschossen. Folgenlos blieb der Einsatz am Ende nicht; gegen seine Eltern, die dem Treiben ihres Sohnes offenbar tatenlos zusahen, und gegen den 14-Jährigen wurden Strafverfahren eingeleitet und mehrere Waffen in der Wohnung sichergestellt.

Gefahrenbereich weiträumig abgesperrt

Die Notrufe besorgter Nachbarn wegen der Schüsse waren gegen 22 Uhr am Abend bei der Leitstelle des Polizeipräsidiums Nordhessen eingegangen. Da eingangs völlig unklar war, aus welchem Grund und mit welcher Art von Waffe die Schüsse abgegeben wurden, rückten mehrere Streifen verschiedener Polizeireviere zum Ort des Geschehens aus und sperrten den Gefahrenbereich zum Schutz Unbeteiligter zunächst weiträumig ab. Im weiteren Verlauf des Einsatzes gelang es einem Notinterventionsteam der Kasseler Polizei die betreffende Wohnung zu betreten, die Anwesenden vorläufig festzunehmen und den Sachverhalt aufzuklären.

Dabei stellte sich heraus, dass der 14-jährige Sohn der Familie aserbaidschanischer Herkunft nach dem Abpfiff des Russland-Spiels mit der Schreckschusswaffe seines Vaters drei Schüsse aus einem Fenster Richtung Straße und drei Schüsse aus einem Fenster Richtung Hinterhof abgegeben hatte.  

Strafanzeigen und Sicherstellungen

Der 14-Jährige muss sich nun wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten, weil er als Jugendlicher verbotenerweise die Schreckschusswaffe an sich genommen und damit zudem unerlaubt aus dem Fenster gefeuert hatte. Gegen seine Eltern leiteten die Beamten ebenfalls ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Verletzung der Fürsorge- oder Erziehungspflicht ein. Darüber hinaus stellten sie zur Gefahrenabwehr die in der Wohnung aufgefundenen vier Waffen, zwei Schreckschusswaffen und zwei Luftdruckgewehre, sicher.

Eine Mitteilung an die zuständige Waffenbehörde, die den Besitz solcher Waffen beim Fehlen der erforderlichen persönlichen Eignung oder Zuverlässigkeit untersagen kann, ergeht nun ebenfalls. (ots/r)

- Anzeige -


Publiziert in KS Polizei

BAD AROLSEN. Vier anstrengende und arbeitsreiche Tage liegen hinter den Einsatzkräften der Polizeistation Bad Arolsen. Tatkräftige Unterstützung erhielten die Bad Arolser Polizistinnen und Polizisten von anderen Dienststellen aus dem Bereich des Polizeipräsidiums Nordhessen und der Bereitschaftspolizei. Im Vergleich zum Vorjahr hatten die Ordnungshüter nicht wesentlich mehr zu tun, konnten durch ihre deutliche Präsenz jedoch nicht alle Straftaten verhindern.

18 Strafanzeigen wegen Körperverletzung

Insgesamt kam es im Zusammenhang mit dem Viehmarkt zu 18 Strafanzeigen wegen Körperverletzungen. Die Polizei ermittelte hier überwiegend gegen junge Erwachsene, die teils stark alkoholisiert aneinander geraten waren. Zu ernsthaften und schweren Verletzungen kam es dabei nicht. Alle von der Polizei festgestellten Schlägereien entwickelten sich zufällig und sind eher dem Alkohol als mutmaßlichen Rivalitäten zuzuschreiben.

Drei der Schläger mussten von der Polizei bis zum nächsten Morgen in Gewahrsam genommen werden. Darüber hinaus wurden gegen vierzehn Besucher Platzverweise ausgesprochen. Personen, in offenkundig aggressiver Stimmung, wurde der Aufenthalt auf dem Festplatz damit verwehrt. Dadurch konnten zu befürchtende Auseinandersetzungen bereits im Keim erstickt werden.

Verkaufszelte zerschnitten

Einige Standbetreiber erlebten Sonntagmorgen eine böse Überraschung. Unbekannte Personen hatten in der Nacht zu Sonntag die Planen von fünf Verkaufszelten zerschnitten und waren so teilweise an die Waren gelangt. Mit den Tätern oder dem Täter verschwanden ein Dutzend Ledergürtel und mindestens ebenso viele Armbanduhren. Der Gesamtschaden wird auf rund neunhundert Euro geschätzt.

Sexuelle Übergriffe

Leider kam es auch in diesem Jahr wieder zu sexuellen Übergriffen gegenüber jungen Frauen im Bereich der Reithalle. Um 1.40 Uhr am frühen Samstagmorgen, wurde eine 17-jährige Frau von einem Unbekannten in anstößiger und beleidigender Art und Weise angesprochen. Als die junge Frau dem Mann ihre Ablehnung zeigte, bekam sie von dem Unbekannten eine Ohrfeige bevor er in der Menge verschwand. Diese Person wird als 25-30 jähriger, dunkelhäutiger und dunkelgekleideter Mann beschrieben. Kurz darauf wurde eine 24-jährige aus dem Schwalm-Eder-Kreis gegen 2 Uhr von drei Männern bedrängt.  Das ließ sich die couragierte Frau nicht gefallen und setzte sich deutlich zur Wehr. Ein Täter wird beschrieben als 1,75 m groß, schlanke Statur, dunkle Hautfarbe und kurze schwarze Haare. Ein dritter, ähnlicher Vorfall dieser Art ereignete sich am frühen Sonntagmorgen zwischen 3.45 Uhr und 4 Uhr in der Fürstenallee. Eine 27-jährige Frau war allein unterwegs, als sie kurz vor Erreichen des Braunser Weges von zwei Männern angemacht wurde und mit ihnen in Streit geriet. Die junge Frau setzte sich dem Drängen der Männer erfolgreich zur Wehr. Die Angreifer flüchteten in unbekannte Richtung, die Frau informierte darufhin die Polizei. Die beiden Männer werden beschrieben mit  1,75 - 1,80 Meter groß, Dunkelhäutig mit kurzen lockigen Haaren, vermutlich schlanke Gestalt. Auf einem Arm befand sich ein dunkler Fleck, möglichweise ein fingergroßer Leberfleck oder eine Narbe. Der Mann trug bei Tatausführung ein dunkles, eventuell dunkelrotes oder weinrotes T-Shirt oder Hemd. Der zweite Mann war ungefähr 1,85 m groß, hatte eine kräftige Statur, eventuell etwas mollig, hellhäutig, vermutlich ein Deutscher. Er trug eine helle Jeans.

Autos beschädigt

In Fällen von Sachbeschädigungen an zwei Autos im Braunser Weg ist die Polizei auf der Suche nach einer Gruppe junger Leute. Samstagmorgen um 3.20 Uhr wurden aus dieser Gruppe heraus die Außenspiegel der Beifahrerseite von zwei dort parkenden Autos, einem schwarzen Lupo und einem blauen Golf abgetreten. Einer der später flüchtigen Täter soll ein auffällig grünes T-Shirt getragen haben. Der Sachschaden wird hier auf 300 Euro geschätzt.

Haftbefehle vollstreckt

Die erhöhte Polizeipräsenz führte über das Wochenende auch zu zwei Festnahmen, mit denen die zwei betroffenen Männer nicht gerechnet hatten. In der Nacht zu Sonntag konnten nach Personenkontrollen wegen auffälligen Verhaltens zwei Haftbefehle vollstreckt werden. Für die gesuchten Männer war damit der Viehmarkt beendet bevor er begonnen hatte. Einer der beiden war mit seiner Festnahme offensichtlich nicht einverstanden und versuchte sich zur Wehr zu setzen. Dies brachte ihm jedoch nur ein neues Strafverfahren wegen Widerstandes ein. Ein anderer Polizeibeamter wurde beleidigt. Dies waren aber auch die einzigen nennenswerten Vorkommnisse gegen Polizisten in Bezug auf den Viehmarkt.

Starke Polizeipräsenz

Die Resonanz auf die deutlich wahrnehmbare Polizeipräsenz fand bei den Festbesuchern insgesamt durchweg Anerkennung. Die Besucher fühlten sich sicher. Ein Indiz dafür, dass das angepasste Sicherheitskonzept für diese Großveranstaltung erfolgreich gegriffen hat.

Hinweise zu den genannten Täterbeschreibungen nimmt die Polizeistation Bad Arolsen unter der Telefonnummer 05691/97990 entgegen.

Anzeige:


Publiziert in Polizei
Mittwoch, 17 August 2016 10:41

Kontrollaktion im HSK: Gesuchter Serbe verhaftet

HOCHSAUERLANDKREIS. Sondereinsatz der Kreispolizeibehörde des Hochsauerlandkreises: Zahlreiche Beamte haben am Dienstag Kontrollen durchgeführt, um Verbrechen und schweren Unfällen entgegenzuwirken. Dabei kontrollierten sie einen Mann aus Serbien, gegen den ein Haftbefehl vorlag. Die Polizei nahm den Straftäter fest.

Bei den Fahrzeug- und Personenkontrollen waren rund 100 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz. In acht Stunden kontrollierten sie an 22 Stellen 400 Fahrzeuge und über 700 Personen. Dabei wurden 52 Verkehrsverstöße geahndet, gegen acht Autofahrer ergingen Strafanzeigen. Bei einer Kontrolle auf einem Autobahnrastplatz überprüfte die Polizei einen 23-jährigen Mann aus Serbien, gegen den ein Haftbefehl bestand. Die Polizei nahm ihn daraufhin fest. Weshalb der Mann gesucht worden war, gab die Polizei nicht bekannt.

Des weiteren war ein 35-jähriger Fahrer unter Drogeneinfluss unterwegs und es wurde auch noch eine kleine Menge Drogen in seinem Auto gefunden. Er musste eine Blutprobe abgeben und die Weiterfahrt wurde ihm untersagt. Die Drogen wurden beschlagnahmt. Zwei weitere Fahrer im Raum Arnsberg fuhren ohne Führerschein. (ots/pfa) 


In Waldeck-Frankenberg gab es am Montag ebenfalls eine Kontrollaktion:
Bei Kontrolle erwischt: Frau mit weit über zwei Promille (16.08.2016, mit Fotos)

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in HSK Polizei

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige