Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Stacheldraht

VÖHL. Unbekannte haben am frühen Samstagmorgen das Osterfeuer der Vöhler Feuerwehr angesteckt. Die Brandstifter trampelten einen Stacheldrahtzaun nieder und setzten nach Angaben von Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk Brandbeschleuniger ein.

"Das konnte man ganz deutlich riechen", sagte Schenk am Samstag im Gespräch mit 112-magazin.de. Er war in der Nacht ebenso wie die Feuerwehrleute aus Basdorf, Vöhl, Asel, Marienhagen und Herzhausen gegen 2 Uhr alarmiert worden. Als der Gemeindebrandinspektor wenige Augenblicke später als Erster an der Einsatzstelle in der Nähe des ehemaligen Marie-Juchacz-Heims eintraf, habe er niemanden mehr dort angetroffen. Das von einem Stacheldrahtzaun und einem verschlossenen Tor umgebene Feuer brannte bereits lichterloh.

Die Brandschützer gaben rund 2500 Liter Löschwasser auf das Osterfeuer ab - weil die Vöhler Feuerwehr als Veranstalter den Stapel zuvor in einer massiven Bohlenkonstruktion errichtet hatte, "stellte sich trotz dieser Wassermenge kein Löscherfolg ein", erklärte Schenk, "wir kamen nicht ohne Weiteres an das Innere des Feuers heran". Da die Tanks der wasserführenden Fahrzeuge weitgehend leer waren, "hätten wir eine Wasserförderung über eine lange Wegstrecke aufbauen müssen", schilderte der Einsatzleiter gegenüber 112-magazin.de - als Wasserentnahmestellen hätten entweder der Brunkelteich oder das Schwimmbad gedient. Bis zur Brandstelle am Ortsausgang in Richtung Basdorf wären das nach Angaben Schenks mehr als zwei Kilometer gewesen. Da es sich "nur" um ein Osterfeuer und kein Gebäude gehandelt habe, sei auf dieses arbeits- und materialintensive Vorgehen verzichtet worden.

"Wir haben das Feuer daher dann schließlich kontrolliert abbrennen lassen", verdeutlichte der höchste Brandschützer der Gemeinde Vöhl. Die meisten der insgesamt 50 angerückten Kameraden kehrten nach etwa 45 Minuten zu ihren Gerätehäusern zurück. Die Vöhler Wehr blieb bis etwa 4 Uhr vor Ort.

Kein Verzicht aufs Osterfeuer
Trotz der nächtlichen Brandstiftung will die Vöhler Feuerwehr als Ausrichter nicht auf ihr Osterfeuer verzichten. "Auch wenn das tagelang und mühsam aufgebaute Osterfeuer diese Nacht abgebrannt ist, sind wir gerade dabei, neues Holz und Geäst aufzustapeln, damit auch dieses Jahr wieder ein Feuer auf den Hesseln in Vöhl entzündet werden kann", war am Morgen ein Eintrag der Vöhler Wehr auf ihrer Facebookseite zu lesen. Treffpunkt für einen Fackellauf zum Osterfeuer ist um 19 Uhr am Wilhelmsplatz bei der Firma Electra.


Hier geht's zu unserer Übersicht von Osterfeuern in der Region:
Wärmende Osterfeuer: Viele Termine jetzt online (23.03.2016)

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 29 September 2015 11:20

Zaun durchtrennt? Pferde halten Polizei auf Trab

BAD AROLSEN. Zwei Pferde haben in der Nacht zu Dienstag ihre Weide am Schlossteich verlassen - offenbar wurde der Stacheldrahtzaun von Unbekannten mutwillig durchtrennt. Die Tiere, die unter anderem über die Schlossstraße liefen, hielten längere Zeit die Polizei auf Trab.

Ein Zeitungsausträger glaubte gegen 3.45 Uhr, er würde noch träumen, als er gegen 3.45 Uhr zwei Pferde in der Schlossstraße in Bad Arolsen sah. Der "Blätterbote" informierte die Polizei, die sich zwar gleich auf den Weg machte, auf der Straße aber nur noch die Hinterlassenschaften der Pferde sah.

Es stellte sich heraus, dass die Tiere von einer Weide in der Nähe des Schlossteiches ausgebüxt waren. Dabei hatten die Tiere aber leichtes Spiel, denn an einer Stelle waren alle drei Stacheldrähte des Zauns durchtrennt worden - von wem, weiß die Polizei noch nicht. Nach dem "Ausflug" durch die Stadt liefen der Schimmel und der Rappe in Richtung Wetterburg, bogen in Richtung Fischhaus ab und fanden sich später in der Nähe ihrer Weide ein. Bis 5 Uhr gelang es den Polizisten aber nicht, die Tiere ohne Halfter einzufangen. Die Besitzerin der Pferde wollte, so hieß es am Morgen, sich um ihre Pferde kümmern.

Angaben zu dem oder den Unbekannten, der oder die den Zaun durchtrennten, nimmt die Arolser Polizei unter der Rufnummer 05691/9799-0 entgegen.

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige