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HAINA-LÖHLBACH. Mit Unverstandnis haben die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Waldeck-Frankenberg auf den Diebstahl von technischem Gerät aus dem Feuerwehrstützpunkt in Löhlbach reagiert - vermutlich wurden Werte im Umfang von 20.000 Euro entwendet.

Nach ersten Hinweisen wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag (16. auf 17. Oktober 2020) von unbekannten Tätern in das Feuerwehrgerätehaus in der der Straße  Am Hainweg 1 in Löhlbach eingebrochen. Gezielt haben die Diebe das erst neu angeschaffte Spezialwerkzeug gesucht und entwendet. Darunter befinden sich Schere, Rettungsspreizer und Power-Akkus. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter mit einem Fahrzeug am Tatort waren, um das Diebesgut abzutransportieren.

Die Ermittlungsgruppe der Frankenberger Polizei nimmt Zeugenhinweise unter der Rufnummer 06451/72030 entgegen. (112-magazin.de)

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Publiziert in Polizei

LANDAU. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Montagabend auf der Bundesstraße 450 in Höhe der Ortschaft Landau - eine Person wurde bei dem Unfall eingeklemmt und musste mit hydraulischem Schneidwerkzeug aus dem Fahrzeugwrack befreit werden.

Nach Polizeiangaben befuhr ein Lkw-Fahrer am 12. Februar die Bundesstraße von Wolfhagen kommend in Richtung Bad Arolsen. In Höhe des Abzweigs nach Landau geriet der Auflieger des Trucks aufgrund der glatten Fahrbahn ins Schleudern und krachte mit dem Heck in einen entgegenkommenden Mercedes Benz. Dabei wurde der Benz auf der Fahrerseite völlig eingedrückt.

Die um 16.54 Uhr alarmierte Wehr aus Landau unter der Leitung von Wehrführer Mario Heinemann traf mit 13 Einsatzkräften etwa zeitgleich mit dem Notarzt am Unfallort ein. Während ein Trupp nach Absprache mit der Polizei die Straße oberhalb von Landau absperren und den Verkehr über die Wolfhagener Straße und die Landesstraße 3198 in Richtung Volkhardinghausen umleiten konnte, bemühte sich eine Gruppe mit Schere und Spreizer das Dach des Mercedes abzutrennen und den verletzten Waldecker aus dem Wrack zu retten. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt, stellte sich heraus, dass der Benz-Fahrer schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen davongetragen hatte.

Zeitgleich wurde die Wehr aus Bad Arolsen zur Unterstützung angefordert. Michael Seebold und Gordon Kalhöfer rückten mit 15 Einsatzkräften an, sperrten die Straße am Abzweig des Twistesees und leiteten den Verkehr über Braunsen um, so dass Rettungsfahrzeuge ungehindert den Abtransport des Patienten durchführen konnten. Danach rückten Kalhöfer und Seebold mit einigen Einsatzkräften zur Unfallstelle vor, um die Kameraden vor Ort zu unterstützen. Der 63-jährige Fahrer des grauen Mercedes wurde durch das DRK zur weiteren Behandlung in das Arolser Krankenhaus transportiert.

Unbeschadet hatte er Fahrer des Sattelzuges den Crash überstanden. Das Fahrzeug wurde von der Polizei auf technische Mängel überprüft. Auch die Lenk- und Ruhezeiten des Fahrers wurden gecheckt. Wie hoch der Schaden an dem beschädigten Auflieger ist, darüber konnten die Beamten vor Ort noch keine Angaben machen.  

Um 18.10 Uhr wurde die Bundesstraße 450 wieder für den Verkehr freigegeben.  (112-magazin)

Link: Unfallstandort B 450

Publiziert in Polizei

SACHSENHAUSEN. Nach einem Verkehrsunfall mit zwei Autos und einem Lkw haben Feuerwehr und Rettungsdienst mehrere Verletzte befreit und versorgt, die Brandschützer löschten zudem ein brennendes Fahrzeug und beseitigten ausgelaufenes Gefahrgut: Dies war das realistische Szenario beim zweiten Blaulichttag in Sachsenhausen. Eine solche Lage kann aber jederzeit zum Ernstfall werden...

Etliche Zuschauer erlebten am Mittwochabend an der Stadthalle die Übung, die die Feuerwehren aus Sachsenhausen und Höringhausen gemeinsam mit dem promedica-Rettungsdienst geplant und umgesetzt hatten: Angenommen war ein Verkehrsunfall, bei dem zwei Kleinwagen auf einen Tanklastwagen auffuhren. Alle drei Personen am Steuer waren verletzt, die beiden Autofahrer sogar in ihren Fahrzeugen eingeklemmt.

Unter den Augen der Besucher - darunter auch Feuerwehrleute aus anderen Gemeinden - befreiten die Brandschützer die geschminkten Opfer mit hydraulischen Geräten aus den Autos, während die Rettungskräfte sie bereits medizinisch versorgten. Der Lkw-Fahrer war zwar nicht eingeklemmt, um ihn aber sicher retten zu können, mussten die Einsatzkräfte zunächst eine Plattform aufbauen. Bernd Schäfer, stellvertretender Waldecker Stadtbrandinspektor, beschrieb den Zuschauern ständig über Lautsprecher, was und warum seine Kameraden gerade machen.

Während aus dem Lastwagen ein gefährlicher Stoff auslief, wurde es auch an einem der verunfallten Autos brenzlig: Zum Glück erst nach der Rettung des Fahrers geriet das Auto in Brand. Mit einem Schwerschaumrohr rückte ein Trupp unter Atemschutz den Flammen zu Leibe.

Nach der groß angelegten Übung erhielten alle Akteure viel Applaus der Besucher. Anschließend standen die Einsatzkräfte den interessierten Gästen Rede und Antwort zu den Fahrzeugen, der Ausrüstung und der Tätigkeit bei Feuerwehr und Rettungsdienst. Eines der Ziele der Veranstaltung war, den Menschen aus Sachsenhausen und Umgebung den ehrenamtlichen Dienst in der Feuerwehr schmackhaft zu machen und für den hauptamtlichen Dienst im Rettungswesen zu werben. Diese "Rechnung" war bereits beim ersten Blaulichttag vor einem Jahr aufgegangen - die Feuerwehr begrüßte im Nachgang der Übung einige neue Mitglieder.

So soll sich der Blaulichttag als Informations- und Werbeveranstaltung weiter etablieren. Stets am Abend vor Fronleichnam soll es auch in den kommenden Jahren Großübungen vor den Augen möglichst vieler Zuschauer geben. (pfa)


Links:
Feuerwehr Höringhausen
Feuerwehr Sachsenhausen

promedica-Rettungsdienst

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Publiziert in Feuerwehr

BAD WILDUNGEN. Mit seinem Wagen von der Bundesstraße 253 abgekommen und erst nach mehreren hundert Metern an einer Böschung unterhalb einer Brücke zum Stillstand gekommen ist am Morgen ein Autofahrer. Weil das Fahrzeug von der Straße aus nicht zu sehen war, mussten die Einsatzkräfte längere Zeit suchen. Feuerwehrleute befreiten den eingeklemmten und verletzten 48-Jährigen schließlich, der Rettungsdienst lieferte ihn in ein Krankenhaus ein.

Der Mann aus Frankenau war am Dienstagmorgen gegen 6.15 Uhr auf der B 253 von Hundsdorf kommend in Fahrtrichtung Fritzlar unterwegs, als er gut einen Kilometer nach dem Abzweig nach Reinhardshausen aus bislang ungeklärten Gründen nach rechts von der Straße abkam. Der 1er BMW fuhr etwa 400 bis 500 Meter über einen Grünstreifen und einen parallel zur Bundesstraße verlaufenden Wirtschaftsweg, bevor er unterhalb einer Brücke gegen die Böschung prallte, diese mehrere Meter hinauffuhr und schließlich in einem Gebüsch zum Stillstand kam.

Der Notruf erfolgte automatisch über das sogenannte ConnectedDrive-System des neuwertigen Wagens. Dadurch war zwar die Unfallstelle etwa bekannt, der verunglückte Wagen war jedoch unterhalb der Fahrbahn in dem Gebüsch von der Straße aus überhaupt nicht zu sehen. Die Einsatzkräfte suchten daher zunächst den gesamten Streckenabschnitt zwischen den Abfahrten Reinhardshausen und Braunau ab. Als Feuerwehrleute dann frische Spuren neben der B 253 entdeckten und diesen nachgingen, fanden sie in einiger Entfernung auch den verunglückten BMW. Nach Angaben von Feuerwehrsprecher Udo Paul mussten dann die Einsatzfahrzeuge noch einen Weg finden, um von der Straße aus die Unfallstelle zu erreichen.

Da der Wagen in einem Gebüsch stand, setzten die Freiwilligen zunächst die Motorkettensäge ein, um sich einen Zugang zu verschaffen. Ein weiteres Problem war es laut Paul, an der steilen Böschung sicher und ohne Eigenrisiko zu arbeiten. Dazu legten die Brandschützer unter Leitung von Stadtbrandinspektor Ralf Blümer mehrere Steckleiterteile auf den schrägen Untergrund, um weitgehend gefahrlos die hydraulischen Rettungsgeräte zum Unfallwagen tragen zu können. Noch im Wagen, den die Feuerwehr mit einer Seilwinde gegen Abrutschen oder Wegrollen gesichert hatten, wurde der verletzte Fahrer notärztlich erstversorgt. Nachdem die Feuerwehrleute ihn befreit hatten, wurde der 48-Jährige auf dem Spineboard zum Rettungswagen gebracht. Notarzt und RTW-Besatzung versorgten den Frankenauer, bevor dieser mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

Nach dem beschwerlichen und aufwendigen Einsatz reinigten die 25 Feuerwehrleute noch ihre Geräte und verstauten sie wieder in den Fahrzeugen. Erst nach gut zwei Stunden war der Einsatz beendet.

Den Schaden am BMW gab die Wildunger Polizei mit mindestens 30.000 Euro an. Zeugen, die Angaben zum Unfall oder der vorangegangenen Fahrweise des Wagens machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 05621/70900 an die Polizei in der Badestadt zu wenden. Ob eventuell eine medizinische Ursache zu dem Verkehrsunfall geführt haben könnte, ist Gegenstand der noch laufenden Ermittlungen. (pfa)  


Link:
Feuerwehr Bad Wildungen

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Publiziert in Retter

BAD AROLSEN. Um die verschiedenen Aspekte der Technischen Hilfeleistung, vor allem nach Verkehrsunfällen, ging es in einem 35 Ausbildungsstunden umfassenden Lehrgang für Feuerwehrleute in Bad Arolsen. Es war bereits der zweite Lehrgang zu diesem Themenkomplex in diesem Jahr.

24 Angehörige der Feuerwehren aus den Gemeinden Diemelsee, Vöhl und Twistetal sowie aus den Städten Bad Arolsen, Volkmarsen, Diemelstadt und Korbach nahmen an dem Lehrgang teil. Die Kreisausbilder Torsten Behle (Diemelsee-Adorf) und Florian Kistner (Diemelstadt-Rhoden) bildeten die Einsatzkräfte in den Themen Mechanik, Ziehen von Lasten, patientenorientierte Rettung von verunfallten Personen und weitere Themen aus. Die Lehrgangsteilnehmer erlernten nicht zuletzt den Umgang mit hydraulischen Rettungsgeräten wie Schere, Spreizer und Hydraulikzylinder.

Ein solcher Lehrgang ist für die Einsatzkräfte notwendig, um bei Verkehrsunfällen eine schnelle und für die Verunfallten fachlich korrekte und damit eine sichere, patientenschonende und möglichst rasche Rettung durchführen zu können. Nach 35 Stunden Ausbildung nahm Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick die Abschlussprüfung ab.

Nachfolgend die Teilnehmer des Lehrgangs:
Yannick-Noah Bärtl (Bad Arolsen-Mengeringhausen), Frank Diegel (Volkmarsen-Ehringen), Johannes Dübbert (Diemelstadt-Rhoden), Kai Figge (Diemelsee-Adorf), Benjamin Fischer (Volkmarsen), Mario Fischer (Korbach-Goldhausen), Mario Handwerker (Bad Arolsen-Neu-Berich), Christian Heidl (Twistetal-Twiste), Manuel Henkelmann (Volkmarsen-Ehringen), Patricia Krebs (Bad Arolsen-Mengeringhausen), Alina Krouhs (Twistetal-Nieder-Waroldern), Florian Köcher (Diemelstadt-Helmighausen), Jennifer Lenz (Twistetal-Berndorf), Ingo Müller (Korbach), Steffen Paul (Twistetal-Twiste), Werner Salokat (Volkmarsen), Helge Schmidt (Korbach-Rhena), Michael Schröder (Diemelstadt-Helmighausen), André Schwenke (Bad Arolsen-Mengeringhausen), Tony Simon (Diemelstadt-Rhoden), Jonas-Jeremias Skroblin (Vöhl-Kirchlotheim), Peter Wagner (Diemelsee-Deisfeld), Marek Werner (Diemelsee-Adorf) und Tobias Westmeier (Twistetal-Berndorf).

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Publiziert in Feuerwehr

WELLEN. Vier junge Männer im Alter zwischen 18 und 30 Jahren sind am frühen Samstagmorgen mit einem Auto ungebremst gegen ein Haus in Wellen geprallt und schwer verletzt worden. Der 23-jährige Fahrer wurde hinter dem Steuer eingeklemmt. Ein Großaufgebot an Rettungskräften eilte zur Unfallstelle, die Feuerwehr setzte hydraulisches Gerät ein.

Die Unfallursache stand am Morgen noch nicht fest. Nach ersten Informationen der Wildunger Polizei waren der 23 Jahre alte Edertaler und seine drei Mitfahrer - zwei von ihnen sind 18, einer ist 30 Jahre alt - gegen 4.30 Uhr im Nachbarort Wega nach einem Diskothekenbesuch losgefahren in Richtung Wellen. Zeugenangaben zufolge überfuhr der Seat Ibiza Kombi in Wellen ungebremst die Ortsdurchfahrt - obwohl dort ein Stoppschild steht. Der Wagen fuhr geradeaus, überfuhr an der Einmündung zur Bachstraße den Bürgersteig und mehrere Schilder, geriet auf eine Mauer, riss den Zaun darauf um und prallte schließlich frontal gegen die Ecke des dortigen Wohnhauses. Der Kombi schleuderte nach der Kollision noch um 90 Grad herum und blieb schließlich quer zur ursprünglichen Fahrtrichtung stehen.

Alle vier Insassen aus der Großgemeinde Edertal zogen sich schwere Verletzungen zu, der Fahrer konnte sich nicht mehr selbst befreien. Er war in Höhe der Beine eingeklemmt. Die Leitstelle forderte nach dem Notruf mehrere Feuerwehren sowie die Notärzte aus Bad Wildungen, Korbach und Fritzlar an, außerdem eilten die Besatzungen von insgesamt vier Rettungswagen aus Lieschensruh, Bad Wildungen, Fritzlar und Sachsenhausen zur Unfallstelle. Zwei Organisatorische Leiter Rettungsdienst aus Bad Wildungen und der Leitende Notarzt aus Bad Arolsen, gefahren von Feuerwehrleuten aus der Residenzstadt, waren ebenfalls an der Unfallstelle eingesetzt.

Mehr als 30 Feuerwehrleute aus Wellen, Bergheim-Giflitz und Hemfurth-Edersee unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Dirk Rübsam setzten mehrere hydraulische Geräte - Rettungsschere, Spreizer und Rettungszylinder - ein, um den eingeklemmten Fahrer zu befreien. Unter anderem wurden die Türen und der B-Holm auf der Fahrerseite entfernt. Mit den Zylindern pressten die Brandschützer dann das deformierte Fahrzeug im Bereich des Fahrersitzes auseinander. Weitere Feuerwehrleute sicherten die Unfallstelle ab und leuchteten sie aus. An der Unfallstelle war auch der stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer.

Die Verletzten wurden nach notärztlicher Erstversorgung in Kliniken nach Kassel, Bad Wildungen und Korbach eingeliefert.

Am Auto entstand Totalschaden von geschätzten 10.000 Euro. Den Schaden an Haus, Zaun und Schildern gab die Wildunger Polizei mit weiteren 1000 Euro an. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. (pfa)

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Publiziert in Retter

HOPPECKE. Vier Wochen nach einem schweren Verkehrsunfall auf der L 870 in Höhe von Hoppecke ist eine 85 Jahre alte Frau, die in einem der beiden beteiligten Autos saß, in einer Klinik an den Folgen ihrer Verletzungen gestorben.

Das teilte Polizeisprecher Holger Glaremin am Montag mit. Zu dem Verkehrsunfall war es am Sonntag, 9. Oktober, auf der Landstraße 870 an der Einmündung zur Bontkirchener Straße in Hoppecke gekommen. An dem Zusammenstoß waren ein VW Fox und ein VW Golf beteiligt. Insgesamt sechs Menschen, die in den beiden Fahrzeugen unterwegs waren, wurden verletzt - vier von ihnen schwer. Feuerwehrleute aus Hoppecke und Brilon mussten die Foxfahrerin aus ihrem Kleinwagen befreien.

Eine 85-jährige Frau aus Brilon, die als Mitfahrerin in dem Fox saß, erlag am Samstag ihren schweren Verletzungen in einem Hagener Krankenhaus. Zum Zustand der anderen Personen lagen am Montag keine Informationen vor. (pfa)

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Publiziert in HSK Polizei

BRILON. Vier Menschen sind bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B 7 verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Weil die beiden Schwerverletzten in ihrem Auto eingeklemmt waren, befreiten sie Einsatzkräfte der Feuerwehr Brilon mit hydraulischen Geräten. Die Besatzungen zweier Rettungshubschrauber transportieren sie anschließend in eine Klinik. Die Bundesstraße blieb in diesem Abschnitt etwa dreieinhalb Stunden voll gesperrt.

Der schwere Verkehrsunfall, an dem ein Lkw und zwei Autos beteiligt waren, passierte gegen 16.35 Uhr auf dem Ostring (B 7) in Höhe der Brücke über dem Nehdener Weg. Zu diesem Zeitpunkt bog ein 31-jähriger Mann aus Marsberg mit seinem Opel Zafira vom Nehdener Weg kommend auf die B 7 in Richtung Marsberg ab. Von dem dortigen Beschleunigungsstreifen wollte er nach links auf Hauptfahrbahn einfädeln. Hierbei übersah er eine auf der Bundesstraße ebenfalls in Richtung Marsberg fahrende Sattelzugmaschine ohne Auflieger eines 70-jährigen Fahrers aus Brilon. Die Zugmaschine erfasste das Auto des 31-Jährigen.

Opel von Lkw 70 Meter weit geschoben
Der Opel drehte sich quer zu dem Lkw und wurde über eine Strecke von etwa 70 Metern über die Fahrbahn geschoben. Anschließend drehte sich der Zafira um die eigene Achse und geriet in den Gegenverkehr, wo es zum Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Ford Focus kam. Dessen 49-jähriger Fahrer aus Meschede war mit seiner 54-jährigen Beifahrerin und deren 23-jähriger Tochter, beide ebenfalls in Meschede wohnhaft, unterwegs. Durch den Zusammenstoß wurden Fahrer und Beifahrerin schwer verletzt und im Wagen eingeklemmt. Die 23-Jährige auf der Rückbank und der 31 Jahre alte Opelfahrer zogen sich leichte Verletzungen zu.

Feuerwehrmann zufällig als Ersthelfer an der Unfallstelle
Augenblicke nach dem schweren Verkehrsunfall kam zufällig der stellvertretende Gemeindebrandinspektor aus der Großgemeinde Diemelsee, Torsten Behle, an die Unfallstelle, der sofort den Notruf absetzte und sich um die Verletzten kümmerte. Kurz nach der Alarmierung trafen Rettungsdienst und Notarzt mit mehreren Fahrzeugen und wenig später auch der Löschzug Brilon mit vier Fahrzeugen und 25 Freiwilligen an der Unfallstelle ein. Die Brandschützer unter der Einsatzleitung von Marcus Bange befreiten die beiden eingeklemmten Schwerverletzten mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem völlig zerstörten Ford. Dazu trennten die Feuerwehrleute unter anderem auch das Fahrzeugdach ab.

Die Mitfahrerin auf der Rückbank des Focus' und der Fahrer des Opels hätten die Unfallfahrzeuge leicht verletzt selbst verlassen können, sagte der stellvertretende Feuerwehrsprecher Andreas Becker an der Unfallstelle gegenüber 112-magazin.de. Die 23-Jährige wurde laut Polizei vom Rettungsdienst zur stationären Aufnahme ins Krankenhaus nach Brilon transportiert. Der 31-jährige Zafirafahrer erlitt einen Schock, der Mann wurde den Angaben zufolge an der Unfallstelle von Rettungskräften versorgt. Der 70-jährige Lkw-Fahrer blieb unverletzt.

Laut Polizei keine Lebensgefahr
Die beiden Schwerverletzten wurden mit den Rettungshubschraubern Christoph Bochum und Christoph Gießen in eine Bochumer Klinik geflogen. Lebensgefahr besteht laut Polizei aber nicht. Die Feuerwehr hatte den Landeplatz für die beiden nachtflugtauglichen Maschinen der Johanniter Unfallhilfe ausgeleuchtet, um den Piloten eine sichere Landung in unmittelbarer Nähe der Einsatzstelle zu ermöglichen - bei einsetzender Abenddämmerung und eingeschränktem Platzangebot keine leichte Aufgabe, die die Männer an den Steuerknüppeln jedoch gekonnte meisterten.

Die Feuerwehr, die die gesamte Unfallstelle abgesichert und ausgeleuchtet sowie den Brandschutz sichergestellt hatte, streute auch ausgelaufene Betriebsstoffe ab, sammelte Trümmerteile wie ein abgerissenes Vorderrad ein und unterstützte die Polizei bei der Unfallaufnahme. Gegen 20 Uhr war der Einsatz für die 25 Feuerwehrmänner beendet. Die Polizei war mit mehreren Streifenwagen im Einsatz, der Verkehr wurde abgeleitet. Den Gesamtschaden gab die Polizei in einer ersten Schätzung mit 26.000 Euro an. (pfa)


Link:
Feuerwehr Brilon

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Publiziert in HSK Retter

WILLINGEN. Die Ausstellung aktueller und historischer Einsatzfahrzeuge, die Vorführung einer Unfallrettung, Spiele, der Einsatz eines Defibrillators nach einem Notfall oder einfach nur das gemütliche Beisammensein in der Fahrzeughalle bei Kaffee, Kuchen und Waffeln haben beim Tag der offenen Tür der Willinger Feuerwehr die Brandschützer der Uplandgemeinde, ihre Angehörigen, Anwohner, Gäste und Vertreter der Politik zu einer großen Familie werden lassen.

Während die freiwilligen Einsatzkräfte in den vergangenen Jahren stets zum Fest im Kurpark eingeladen hatten, stand aktuell ein Tag der offenen Tür am Gerätehaus in der Schwalefelder Straße auf dem Programm. Dabei sahen die Besucher am Samstag letztmals bei einer solchen Veranstaltung das Domizil der Brandschützer in der jetzigen Form: Schon im kommenden Jahr nämlich beginnen voraussichtlich die Arbeiten zum Neubau des Feuerwehrhauses.

Opel Blitz aus dem Jahr 1958 bewundert
Auf dem Freigelände waren nicht nur die modernen Einsatzfahrzeuge, sondern auch ein besonderes "Schätzchen" zu sehen: So zog das fast 60 Jahre alte Willinger LF 8 vor allem die Blicke der älteren Besucher auf sich. Der liebevoll restaurierte und gepflegte Opel Blitz aus dem Jahr 1958 ist noch voll in Schuss. Obwohl der Oldtimer schon seit den 80er Jahren nicht mehr im Einsatz ist, hüten die Upländer Brandschützer das Fahrzeug wie ihren Augapfel. Die jüngeren Besucher waren weniger für altes Eisen, sondern die moderne Technik zu begeistern: Das lag wohl daran, dass Kindern mit den Feuerwehrleute im Staffellöschfahrzeug durch den Ort fahren durften.

Applaus für versierte Lebensretter
Welches Können und welche Geräte zum Einsatz kommen, wenn Personen aus einem verunfallten Auto gerettet werden müssen, demonstrierten die Freiwilligen am Nachmittag: Mit verschiedenen Geräten verschafften die Brandschützer dem Rettungsdienst zunächst einen Zugang zum Verletzten, bevor sie Türen und Dach des Wagens mit der Kraft der Hydraulik abtrennten und den Fahrer schließlich mit einem Spineboard aus dem Wagen hoben. Die Vorführung, die Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl zum Verständnis der Zuschauer erläuterte, beeindruckte so manchen Besucher und wurde mit anerkennendem Applaus belohnt.

Herz-Lungen-Wiederbelebung: Man kann nichts falsch machen
Im Gerätehaus zeigte Feuerwehrmann, Leitstellendisponent und Lehrrettungsassistent Domenico Cullotta, wie man mit einem Defibrillator, vor allem aber mit Herzdruckmassage und Beatmung einen Patienten nach einem Herz-KreislaufStillstand wiederbeleben kann. "Das einzige, was man falsch machen kann, ist nichts zu tun", appellierte Cullotta an die Besucher, die sich über Risiken einer Reanimation informierten. Wenn man überhaupt nichts unternehme und nur auf den Rettungsdienst warte, seien die Überlebenschancen des Patienten gering. Der Fall, bei dem ein Junge Anfang September in Korbach seinen kleinen Bruder wiederbelebt habe, sei ein eindrucksvolles Beispiel dafür, dass auch Kinder zu einer Reanimation in der Lage seien, sagte der Retter. An speziellen Puppen versuchte sich am Samstag so mancher Besucher in der Herz-Lungen-Wiederbelebung.

Für einen kräftigen Herzschlag sorgte beim Tag der offenen Tür auch etwas ganz anderes: Mit der Drehleiter durften die Besucher in Begleitung von Feuerwehrleuten in gut 20 Meter Höhe hinauffahren und sich das Geschehen am Gerätehaus von oben ansehen. Die Herzen der Kinder höher schlagen ließ die Hüpfburg, die in einer der geheizten Fahrzeuggaragen aufgebaut war und den ganzen Tag über einen regen Gebrauch erfuhr.

Ehrenamtliche Arbeit gewürdigt
Wehrführer Hendrik Bangert und seine Kameraden freuten sich über das große Interesse der Gäste an ihrer ehrenamtlichen Arbeit. Das uneigennützige Handeln und die Bereitschaft, das ganze Jahr über zu jeder Tages- und Nachtzeit für in Not geratene Mitmenschen da zu sein, würdigte unter anderem Detlef Ückert, der der Wehr als Mitglied des Gemeindevorstandes einen Besuch abstattete. Zu den Ehrengästen zählte auch Manfred Hankel, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes. (pfa)  


Link:
Feuerwehr Willingen

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Publiziert in Feuerwehr
Mittwoch, 12 Oktober 2016 11:01

Notarzt-Fortbildung an Schwein und Hühnerknochen

BAD AROLSEN. 20 Notärzte haben sich im Bad Arolser Stadtkrankenhaus und bei der Stützpunktfeuerwehr der Residenzstadt zwei Tage lang intensiv fortgebildet. Dabei ging es in Theorie und Praxis um die präklinische Traumaversorgung, zum Beispiel an der Unfallstelle.

Bei der von Dr. Rudolf Alexi organisierten Fortbildung ging es nicht nur um die rein medizinischen Aspekte. So lernten die 20 Notärzte etwas über die Sicherheit an Einsatzstellen, schauten sich die Ausstattung von Schockraum und Rettungswagen an, lernten, mit Schaufeltrage und Spineboard zu arbeiten oder vertieften die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr - häufig nämlich kommen nach einem medizinischen Notfall oder einem schweren Verkehrsunfall auch Brandschützer ins Spiel, wenn es gilt, einen Patienten mit der Drehleiter aus einem Haus zum Rettungswagen zu transportieren oder einen im Auto eingeklemmten Verletzten mit hydraulischem Gerät zu befreien. So stand nach dem eher theoretischen Teil am ersten Tag der Fortbildung im Stadtkrankenhaus am Folgetag der praktische Teil im Feuerwehrstützpunkt auf dem Programm.

Rettungschere und Spreizer selbst zur Hand genommen
Die zumeist nordhessischen Notfallmediziner lernten, wie die Drehleiter funktioniert und wie sich eine Krankentrage darauf sicher befestigen lässt, benutzten einmal selbst eine Rettungsschere oder einen Spreizer und ließen sich von den erfahrenen Feuerwehrleuten die Besonderheiten erklären, die es bei der sogenannten technischen Rettung aus Fahrzeugen zu beachten gilt.

Im Stützpunkt an der Mengeringhäuser Straße waren weitere Stationen aufgebaut, in denen sich die Notärztinnen und Notärzte unter Anleitung erfahrener Kollegen praktisch weiterbildeten. Am Rumpf eines Schweins beispielsweise wurde die Versorgung eines Patienten nach Herzinfarkt geübt, an Hühnerknochen trainierten die Mediziner den Einsatz eines speziellen Gerätes, mit dem ein Medikamentenzugang direkt ins Knochenmark gelegt wird. Das Intubieren, also Beatmen von Patienten ließ sich mit verschiedenen Geräten und Techniken an speziellen Dummies realitätsnah nachstellen. (pfa)  

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Publiziert in Retter
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