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Donnerstag, 26 August 2021 13:10

Waghalsige Flucht vor Polizei mit gestohlenem Roller

KASSEL. Offenbar weil er unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand, keinen Führerschein hat und darüber hinaus auf einem zuvor gestohlenen Roller unterwegs war, trat am gestrigen Mittwochmittag ein 31-jähriger Mann rasant und rücksichtslos die Flucht vor einer Polizeistreife bei Baunatal an.

Mit bis zu 70 km/h flüchtete der Fahrer über Feldwege, Straßen, Äcker und durch Gärten, bis er nach einer fortgesetzten Flucht zu Fuß von den Polizisten in Baunatal-Großenritte festgenommen werden konnte. Gegen den 31-jährigen Mann aus Fuldabrück wird nun wegen Diebstahls, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Gefährdung des Straßenverkehrs und weiterer Verkehrsdelikte ermittelt. 

Die eingesetzte Streife des Polizeireviers Süd-West war gegen 12.30 Uhr nach einer Meldung über eine gestürzte Fahrradfahrerin auf einem Feldweg zwischen Baunatal-Hertingshausen und Edermünde-Besse unterwegs. Dort fiel ihnen der auf dem landwirtschaftlichen Weg fahrende Roller auf, weshalb sie das Fahrzeug anhalten und kontrollierten wollten. Sofort gab der Fahrer Vollgas und trat die Flucht an. Bei der Überprüfung des am Fahrzeug angebrachten Kennzeichens stellte sich heraus, dass dieses eigentlich zu einem Schlepper gehört.

Während der Verfolgung des flüchtenden Rollers, die sich über das gesamte Gebiet zwischen Hertingshausen, Besse und Großenritte zog, missachtete der Fahrer sämtliche Anhaltesignale der Polizei und erreichte gefährlich hohe Geschwindigkeiten. Im Bereich "Sonnenhof" fuhr er mit hohem Tempo auf einen neben einem Rettungswagen stehenden Sanitäter zu, der dort zur Behandlung der gestürzten Fahrradfahrerin eingesetzt war. Nur durch einen Sprung zur Seite konnte der 40-jährige Mann verhindern, dass der Roller ihn erfasste.

Die weitere Fahndung der Polizei führte schließlich wenige Minuten später zur Festnahme des Fahrers. Den Roller fanden die Beamten unweit entfernt in der Sommerbachstraße. Ein Atemalkoholtest bei dem amtsbekannten 31-Jährigen ergab 0,3 Promille. Da er darüber hinaus deutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, musste er sich auf der Dienststelle einer Blutprobe unterziehen. Wie die weiteren Ermittlungen der Polizisten ergaben, waren der Roller, die Helme und das Kennzeichen zuvor vom Grundstück in Besse gestohlen worden. Den Diebstahl hatte der Eigentümer noch gar nicht bemerkt, als die Polizisten Kontakt zu ihm aufnahmen. Die Ermittlungen gegen den 31-Jährigen dauern an. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

SCHWALEFELD. Glätte hat am Donnerstag zu einem Verkehrsunfall geführt, bei dem die allein im Wagen sitzende 26 Jahre alte Fahrerin leichte Verletzungen davontrug. Die junge Frau hatte kurz vor dem Sonnenhof die Kontrolle über ihr Auto verloren.

Die in Willingen wohnende Fordfahrerin war am Morgen gegen 7 Uhr von der Uplandgemeinde kommend mit ihrem KA in Fahrtrichtung Bontkirchen unterwegs. Nachdem die auf der Landesstraße 3393 den Abzweig nach Schwalefeld passiert hatte, geriet sie in einer langgezogenen Rechtskurve kurz vor dem Sonnenhof auf einen glatten Fahrbahnabschnitt. Trotz noch aufgezogener Winterreifen verlor die 26-Jährige die Gewalt über ihren Kleinwagen.

Das Auto kam nach rechts von der Landesstraße ab, überfuhr laut Polizei einen Leuchtpfosten, kappte einen Hydranten und das dazugehörige Hinweisschild, kippte auf die Seite und kam schließlich vor einer Nadelbaumhecke zum Stillstand.

Bei dem Verkehrsunfall zog sich die Fahrerin glücklicherweise nur leichte Verletzungen davon. Es gelang ihr, aus dem Wagen zu krabbeln und im Sonnenhof um Hilfe zu bitten. Von dort aus wurden Rettungsdienst und Polizei verständigt. Die Besatzung eines Rettungswagens brachte die 26-Jährige vorsorglich zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus nach Brilon.

Der Ford wurde von einem Abschleppdienst geborgen und abtransportiert. Wie hoch der Gesamtschaden an Hydrant und Fahrzeug ist, war zunächst nicht bekannt. (pfa)  

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Publiziert in Polizei

HÖXTER/MARSBERG/DIEMELSEE. Nach einer kilometerweiten Verfolgungsfahrt durch den Kreis Höxter, den Hochsauerlandkreis und durch die Großgemeinde Diemelsee sind am späten Dienstagabend zwei Männer am Ortsrand von Rhenegge festgenommen worden. Mehrere Streifenwagen, ein Polizeihubschrauber, Zivilfahrzeuge der Polizei und auch ein Diensthund waren im Einsatz.

Nach ersten Informationen des Einsatzleiters gegenüber 112-magazin.de war ein roter VW Golf älteren Baujahrs am späten Abend im Kreis Höxter aufgefallen, weil etwas mit der Zulassung offenbar nicht in Ordnung war. Als der mit zwei Männern besetzte Wagen in Warburg-Daseburg zu einer Kontrolle angehalten werden sollte, gab der Fahrer Gas und fuhr zunächst in Richtung Norden nach Lüdgeneder. Die Streife verfolgte den flüchtenden Golf, den die Beamten zwar zeitweise aus den Augen verloren, dann aber wieder entdeckt hätten. Auch auf das eingeschaltete Blaulicht und Martinshorn reagierte der Fahrer nicht und flüchtete über Ossendorf nach Diemelstadt und weiter in den Hochsauerlandkreis. Mehrere weitere Einsatzfahrzeuge der Polizei aus Bielefeld, Paderborn und dem Hochsauerlandkreis wurden hinzu gezogen, und mit einem Helikopter der Polizeifliegerstaffel NRW kam auch Unterstützung aus der Luft hinzu.

Hubschrauberbesatzung hat Auto im Visier
Nachdem sich die Flucht der beiden Männer durch den Kreis Höxter und den Hochsauerlandkreis erstreckt und in Richtung Diemelsee fortgesetzt hatte, forderte der Einsatzleiter zusätzlich auch Unterstützung aus Nordhessen an: Streifenwagen der Waldeck-Frankenberger Polizei eilten ebenfalls zum Diemelsee. Die rasante Flucht führte von Helminghausen über die Diemelseetalsperre, weiter über die L 912 (NRW) und L 3078 (Hessen) nach Heringhausen und von dort noch einige Kilometer weiter bis nach Rhenegge. Dort bog der Golffahrer nach links in den Sonnenhofweg ein. Zu dieser Zeit hatte die Hubschrauberbesatzung den flüchtenden Wagen bereits genau im Visier.

Am Sonnenhof gegen Straßenlaterne gekracht
Nach etwa 100 Metern rammte der Golf in einer leichten Rechtskurve kurz vor der ehemaligen Kurklinik Sonnenhof eine Straßenlaterne, die umknickte. Während gegen 23.45 Uhr der Beifahrer an Ort und Stelle noch im Auto festgenommen wurde, versuchte der Fahrer, den Beamten zu Fuß in Richtung Wald zu entkommen. Die Hubschrauberbesatzung behielt ihn aber so lange im Suchscheinwerferkegel, bis die Kollegen am Boden ihn erreicht und festgenommen hatten. Angaben aus der Nacht, wonach ein Diensthund den Flüchtigen gestellt und auch gebissen haben sollte, wurden am frühen Morgen nicht bestätigt.

Auto nicht zugelassen, falsche Kennzeichen, Drogen
Woher die beiden Festgenommenen stammen und wie alt sie sind, teilte die Polizei bislang nicht mit. Der rote VW Golf war mit Kennzeichen aus dem Kreis Höxter versehen. Die bisherigen Ermittlungen ergaben jedoch, dass das Fahrzeug nicht zugelassen ist und mit falschen Kennzeichen gefahren wurde. Außerdem wurden geringe Mengen Betäubungsmittel gefunden. Die Ermittlungen dauern noch an.

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Publiziert in Polizei

SCHWALEFELD. Bei einem Verkehrsunfall zwischen Bontkirchen und Schwalefeld ist in der Nacht zu Dienstag ein 34 Jahre alter Mann aus der Großgemeinde Willingen verletzt worden. An seinem Wagen entstand offenbar Totalschaden. Die Feuerwehr rückte aus, um die Fahrbahn zu reinigen und das Abschleppunternehmen zu unterstützen.

Der Renaultfahrer war nach Auskunft der zuständigen Korbacher Polizei am frühen Morgen gegen 3 Uhr mit seinem Kangoo unterwegs auf der Landesstraße 3393 aus Richtung Diemelsee kommend in Fahrtrichtung Willingen. Kurz vor dem Abzweig nach Schwalefeld, etwa in Höhe des Sonnenhofes, geriet der Autofahrer aus Unachtsamkeit auf die rechte Bankette.

Der Renault fuhr anschließend über einen Erdwall, hob dadurch ab und flog etwa 15 Meter durch die Luft, drehte sich um 180 Grad und kam anschließend schräg auf der Seite liegend im Graben zum Stillstand. Der 34-Jährige zog sich dabei Verletzungen zu, die Rettungskräfte an der Unfallstelle versorgten. Anschließend wurde der Willinger mit dem RTW ins Krankenhaus nach Brilon gebracht.

Am Kangoo entstand Totalschaden, den die Polizei mit 6000 Euro bezifferte. An der Bankette und an umgefahrenen Leuchtpfosten entstand darüber hinaus ein Schaden von 350 Euro, so die Polizei. Die Willinger Feuerwehr rückte unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl zur Unfallstelle aus, sicherte diese ab, reinigte die Fahrbahn von aufgewirbelter Erde und half bei der Bergung des Fahrzeugs. Der Kangoo wurde abgeschleppt.


Die Willinger Feuerwehr war erst am Montag zusammen mit den Kameraden aus Usseln im Einsatz:
Unklare Ursache: Wäschekorb gerät auf Kühltruhe in Brand (18.08.2015)

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Publiziert in Feuerwehr
Sonntag, 07 April 2013 10:38

Feueralarm im OP und in der Sauna

KORBACH/BATTENHAUSEN. Versehentlich ausgelöste Brandmeldeanlagen im Korbacher Krankenhaus und in einer heilpädagogischen Einrichtung in Battenhausen haben am Samstagabend die Feuerwehren in der Kreisstadt und in der Großgemeinde Haina auf den Plan gerufen.

Ein rollender Wagen mit Klinikutensilien traf zunächst am Samstagabend gegen 21 Uhr einen Druckmelder im OP-Trakt der Hessenklinik, der daraufhin anschlug und in der Leitstelle im Kreishaus einen Feueralarm anzeigte. Der Disponent alarmierte umgehend die Korbacher Feuerwehr, die nach Auskunft ihres Sprechers Harald Casper Augenblicke später mit drei Fahrzeugen zum Stadtkrankenhaus ausrückte.

Die Einsatzkräfte unter der Leitung von Wehrführer Jörn Häußler gingen der Ursache für den Feueralarm auf den Grund und gaben rasch Entwarnung. Die im Stützpunkt in Bereitschaft stehenden weiteren Feuerwehrleute brauchten nicht auszurücken. Die Brandschützer stellten den Melder wieder "scharf" und kehrten zum Stützpunkt zurück. Es sei in der Vergangenheit bereits mehrmals passiert, dass Essenswagen in der Klinik versehentlich gegen Feuermelder gestoßen seien, sagte Casper am Sonntag gegenüber 112-magazin.de, dadurch sei jeweils Alarmausgelöst worden. Weil jeder ausgelöste Brandmelder auch ein Ernstfall sein könne, müsse die Feuerwehr entsprechend ausrücken. "Vor allem bei einem Objekt wie dem Krankenhaus", unterstrich der Sprecher.

Offene Saunatür bei Aufguss
Knapp eine halbe Stunde später erreichte die Leitstelle ein Alarm aus dem südlichen Kreisteil: In der heilpädagogischen Einrichtung "Sonnenhof" in Battenhausen hatte ebenfalls die automatische Brandmeldeanlage angeschlagen, woraufhin die Feuerwehren aus Battenhausen, Dodenhausen und Löhlbach alarmiert wurden. Bei der Erkundung habe sich herausgestellt, dass bei einem Aufguss in der Sauna die Tür offenstand, der Wasserdampf in den Vorraum zog und dort in den Melder geriet, erklärte am Sonntag der Battenhäuser Wehrführer Peter Klinge auf Anfrage von 112-magazin.de.

Menschen seien in der Vitos-Einrichtung nicht in Gefahr gewesen, sagte Klinge. Während die Wehr aus Dodenhausen bis zur Einsatzstelle in der Kiesbergstraße in Battenhausen durchfuhr, brachen die Kameraden aus Löhlbach laut Klinge die Alarmfahrt unterwegs ab.

Publiziert in Feuerwehr

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