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Mittwoch, 17 August 2016 10:41

Kontrollaktion im HSK: Gesuchter Serbe verhaftet

HOCHSAUERLANDKREIS. Sondereinsatz der Kreispolizeibehörde des Hochsauerlandkreises: Zahlreiche Beamte haben am Dienstag Kontrollen durchgeführt, um Verbrechen und schweren Unfällen entgegenzuwirken. Dabei kontrollierten sie einen Mann aus Serbien, gegen den ein Haftbefehl vorlag. Die Polizei nahm den Straftäter fest.

Bei den Fahrzeug- und Personenkontrollen waren rund 100 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz. In acht Stunden kontrollierten sie an 22 Stellen 400 Fahrzeuge und über 700 Personen. Dabei wurden 52 Verkehrsverstöße geahndet, gegen acht Autofahrer ergingen Strafanzeigen. Bei einer Kontrolle auf einem Autobahnrastplatz überprüfte die Polizei einen 23-jährigen Mann aus Serbien, gegen den ein Haftbefehl bestand. Die Polizei nahm ihn daraufhin fest. Weshalb der Mann gesucht worden war, gab die Polizei nicht bekannt.

Des weiteren war ein 35-jähriger Fahrer unter Drogeneinfluss unterwegs und es wurde auch noch eine kleine Menge Drogen in seinem Auto gefunden. Er musste eine Blutprobe abgeben und die Weiterfahrt wurde ihm untersagt. Die Drogen wurden beschlagnahmt. Zwei weitere Fahrer im Raum Arnsberg fuhren ohne Führerschein. (ots/pfa) 


In Waldeck-Frankenberg gab es am Montag ebenfalls eine Kontrollaktion:
Bei Kontrolle erwischt: Frau mit weit über zwei Promille (16.08.2016, mit Fotos)

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Publiziert in HSK Polizei

SIEGEN-WITTGENSTEIN. Die Polizei hat in den letzten beiden Wochen im Kreis Siegen-Wittgenstein eine Sonderkontrolle durchgeführt. Unter dem Einsatzstichwort „SE-Polo“ kontrollierten vier Beamte der Kreispolizeibehörde an verschiedensten Kontrollstellen im gesamten Kreisgebiet getunte und typenveränderte Fahrzeuge. Ein weiterer Schwerpunkt der Kontrollaktion war die Kontrolle von Fahrzeugen, die durch junge Erwachsene im Alter von 18 bis 24 Jahren gesteuert wurden. Wie die Beamten erklärten, gehört die Zielgruppe der jungen Erwachsenen zu den Hauptunfallverursachern, durch ihre mangelnde Fahrpraxis.

In den letzten beiden Wochen kontrollierten die Polizeibeamten von Bad Berleburg bis Burbach mehrere hundert Fahrzeuge, insbesondere auf technische Mängel und nicht ordnungsgemäße, zusätzlich montierte Fahrzeuggegenstände. Hierbei ergaben sich teilweise erschreckende Bilder.
 
So wurde bei einer Kontrollaktion in der Siegener Innenstadt beispielsweise eine 48-jährige Fahrzeugführerin aus Haiger angehalten, deren Fahrzeug, den Beamten schon auf den ersten Blick ein Dorn im Auge war. Bei näherem hinsehen wurde dann festgestellt, dass der TÜV des Fahrzeuges bereits im Juli abgelaufen war, weiterhin waren die Bremsen des Autos defekt. Die Weiterfahrt wurde der 48-Jährigen Fahrerin sofort untersagt. Weiterhin erwartet die Fahrerin jetzt eine Anzeige, ein Bußgeld in Höhe von 135 Euro sowie 3 Punkte in der Verkehrssünderkartei in Flensburg.

In einem weiteren Fall wurde eine 32-jährige Dame angehalten, deren Reifen gnadenlos abgefahren und zu alle dem auch die Lenkmanschette defekt war. Vor Ort spaßte die junge Fahrerin noch mit den kontrollierenden Beamten, bis sie hörte dass sie der Spaß neben der Reparatur nun 75 Euro kostet und sie zudem noch ihr Punktekonto in Flensburg gefüllt wird.

Schon wenige Augenblicke später, ging den Beamten ein Pkw-Fahrer ins Netz, der genau in die Zielgruppe der Fahranfänger gehörte, und zu dem noch mit einem Pkw unterwegs war, deren Betriebserlaubnis erloschen war. Die Folge, 135 Euro Bußgeld, 3 Punkte, Nachschulung sowie eine Verlängerung der Probezeit.

In einem weiteren Fall stellten die Polizisten bei einem angehaltenen Fahrzeug fest, dass dieses Schleifspuren an der Reifenaußenkante aufwies. Auch diesem Pkw-Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt. Er musste den defekten Reifen noch vor Ort wechseln um seine Fahrt fortsetzen zu dürfen. Obendrein erwartet ihn eine Anzeige, zusammen mit einem Bußgeld und ebenfalls 3 Punkten in Flensburg.

Mit Einbruch der Dunkelheit kamen dann noch mehr Fehler ans Tageslicht, insbesondere unerlaubte, zusätzlich eingebaute Beleuchtung. So wurde unter anderem in Weidenau ein Fahrzeug angehalten, bei dem im Kühlergrill zusätzliche blaue LED-Beleuchtung eingebaut worden war. Als der Fahrer die Beamten erspähte, schaltete er diese sofort, mit einem gezielten griff  aus und stellte sich später dumm. Doch der geschulte Blick des kontrollierenden Polizisten entgeht natürlich nichts. So nutzte es alles nichts, die Beleuchtung musste noch vor Ort ausgebaut werden. Nachdem der Fahrer dann vor Ort fertig geschraubt hatte, ging es zu dem Geschäftlichen Teil. Denn zusätzlich eingebaute Beleuchtung kostet 20 Euro in Form einer Ordnungswidrigkeit.

Wie Einsatzleiter Martin Rademacher erklärte, gibt es diese Sonderkontrollen bereits seit 2005 und wird zweimal jährlich durchgeführt. Zunächst gab es die Kontrollaktion nur in den Bereichen Kreuztal und Bad Berleburg, bis dann vor vier Jahren auch die restlichen Städte und Gemeinden des Siegerlandes hinzu kamen.

Publiziert in SI Polizei

SIEGEN. Die Polizei Siegen schloss jetzt einen zweiwöchigen Sondereinsatz im Straßenverkehr ab. Polizeihauptkommissar Volker Schmidt kontrollierte zusammen mit Kollegen aus allen Dienstgruppen der Dienststelle gezielt die Beachtung der Gurtpflicht und die Geschwindigkeit.

Volker Schmidt: „Positiv ist, dass wir viele Autofahrer und ihre Mitfahrer gesehen haben, die mit ihrer Gesundheit verantwortungsbewusst umgehen und deshalb angeschnallt waren. Viele Eltern sorgen sich um ihren Nachwuchs und setzen die richtigen Kindersitze und Rückhalteeinrichtungen ein!“

Und doch gibt es nicht wenige Zeitgenossen, denen ihre Gesundheit offenbar nicht so am Herzen liegt. So mussten in rund 150 Fällen Verwarnungsgelder in Höhe von 30 Euro gegen Gurtmuffel erhoben werden. „Und da mussten wir schon kuriose Dinge erleben. Einen Autofahrer beispielsweise nervte der „elektronische Gurtmelder“ so sehr, dass er kurzentschlossen den Sicherheitsgurt hinter seinem Rücken einrastete. Das ist Vorsatz und erhöht das Bußgeld für dieses Fehlverhalten“, so der Hauptkommissar.  

Wer seinen Gurt nicht anlegt, der hat offenbar noch nicht verstanden, mit welcher Wucht er bei einem Unfall durch den Wagen geschleudert wird. Schwerste Verletzungen oder gar der Unfalltod sind die Folgen. Ein hoher Preis für eine fragwürdige Freiheit!

Aber auch die Geschwindigkeitsregeln machten etlichen Autofahrern zu schaffen: Alleine 120 Verwarnungsgelder mussten erhoben werden.

Volker Schmidt: „Das löst immer wieder wichtige Gespräche aus. Viele Leute glauben, dass 10 – 20 km zu schnell doch nun wirklich nicht so schlimm sind. Aber: Bei einer Geschwindigkeit von 65 Stundenkilometern sterben acht von zehn Fußgängern, die im Stadtverkehr angefahren werden. Bei 50 Stundenkilometern überleben hingegen acht von zehn Fußgängern. Wer das versteht, verhält sich anders. Ich wünsche jedenfalls niemandem, dass er damit leben muss, einen anderen auf Grund einer völlig unbedeutenden Zeitersparnis schwer verletzt oder gar getötet zu haben!“

Die Polizeiwache Siegen wird weiterhin im Rahmen der allgemeinen Streifendienste und durch Sondereinsätze die Gurtpflicht und die Geschwindigkeit überwachen.

Publiziert in SI Polizei

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