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ADORF/RHENEGGE. Für Aufsehen sorgte am Freitagmorgen ein Fund in der Feldgemarkung zwischen den Diemelseer Ortsteilen Adorf und Rhenegge. Eine Spaziergängerin aus Rhenegge war ihrem Hund gefolgt und erreichte eine Schlucht abseits des Diemelsteigs, etwa in Höhe der Adorfer Kläranlage, unweit der Bredelarer Straße.

Hier schlug der Frau übler Geruch entgegen, allerdings nicht aus Richtung Kläranlage, sondern aus einer Baumgruppe in einem zerklüfteten Geländeeinschnitt. Bei näherer Betrachtung wurde ein Skelett erkennbar, das sich im Zustand der Verwesung befand. Über ein Mobiltelefon wurde die Polizei Korbach vom grausigen Fund unterrichtet, sodass ein Team der Ermittlungsgruppe ihre Tätigkeit am Tatort aufnahm. Anhand von eindeutigen Merkmalen stellten die Beamten zügig fest, dass es sich um ein Rind handelt - die Suche nach den Ohrmarken blieb allerdings erfolglos.

Über den Ortslandwirt wurde der Besitzer des Areals ausfindig gemacht, der Zugab, das bereits im Herbst ein Rind von seiner Wiese verschwunden sei. Eine intensive Nachsuche war damals erfolglos geblieben. Dem Veterinäramt habe man aber den Verlust des Rindes mitgeteilt, gab der Landwirt gegenüber der Polizei an. Anzeige wegen Diebstahls wurde scheinbar nicht gestellt.

Nach Angaben der Polizei war das Rind vermutlich im Herbst von der fünf Meter hohen Felsklippe in die Schlucht gestürzt und dort verendet. Wie lange das Tier verletzt dort gelegen hat oder ob es sofort tot war, kann nicht mehr festgestellt werden. Das eingeschaltete Veterinäramt wies den Landwirt an, das Skelett zu entsorgen, sobald der Verwesungsprozess abgeschlossen ist.  (112-magazin)

Link: Fundstelle Skelett am 6. April 2018

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Publiziert in Polizei

RODENBACH/WANGERSHAUSEN. Auf menschliche Knochenreste ist ein Pilzsammler im Wald zwischen Frankenberg-Rodenbach und Wangershausen gestoßen. An der Fundstelle hatte er zunächst ein Fahrrad, einen Rucksack und eine Jacke auf dem Waldboden entdeckt. Die Skelettteile könnten die sterblichen Überreste eines Mannes aus Berlin sein.

Seine Entdeckung hatte der Pilzsammler nach Polizeiangaben von Freitag bereits am Dienstagabend gemacht. Da ihm der Fund von Fahrrad, Jacke und Rucksack merkwürdig vorkam, verständigte er die Polizeistation in Frankenberg.

Die ermittelnden Beamten untersuchten den Fundort genauer und stießen dabei auf Knochen, die ganz offensichtlich menschlichen Ursprungs sind. Die Kriminalpolizei aus Korbach übernahm noch am Dienstagabend die weiteren Ermittlungen am Fundort.

Mit Spezialhunden wurde Mittwochmittag das weitere Umfeld nach weiteren noch fehlenden Knochenteilen oder anderen Hinweisen auf die Person des oder der Toten abgesucht. Die Bereitschaftspolizei war ebenfalls mit mehreren Beamten in die Absuche des Fundortes eingebunden, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag erklärten.

Personalausweis gefunden
Im Zuge der weiteren Bearbeitung fanden die Ermittler den Personalausweis eines Mannes aus Berlin. Die Beamten gehen derzeit davon aus, dass es sich bei dem Toten um den Besitzer dieses Ausweises handelt.

Den bisherigen Erkenntnissen zufolge, könnte es sich bei dem Toten um eine mit dem Fahrrad reisende Person gehandelt haben, die bereits vor Jahren über Brandenburg und Nordrhein-Westfalen nach Waldeck-Frankenberg gelangte. Angaben über das Alter machten die Behörden bislang nicht.

Kein Hinweis auf gewaltsamen Tod
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Marburg wurden am Donnerstag die aufgefundenen Skelettteile gerichtsmedizinisch untersucht. Hinweise auf einen gewaltsamen Tod haben sich dabei nicht ergeben.

Um die Identität des Toten zweifelsfrei zu klären, werden die weiteren Ermittlungen zusammen mit der Polizei in Berlin erfolgen. (ots/pfa)


Vor zwei Jahren war bei Rosenthal ein Toter in einer Schuppen entdeckt worden:
Spuren der Verwesung: Leiche in Feldscheune gefunden (14.04.2015)
Leichenfund in Rosenthal: Mann offenbar erfroren (20.05.2015) 

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Publiziert in Polizei

KASSEL. Nach dem Fund menschlicher Knochen auf dem Gelände einer ehemaligen Gärtnerei hat die Polizei das Grundstück mit einem Leichenspürhund abgesucht. Dabei ergaben sich keinerlei Hinweise auf weitere menschliche Knochen.

Arbeiter hatten am Mittwochnachmittag gegen 14.15 Uhr bei Rodungsarbeiten auf dem Gelände eines ehemaligen Gärtnereibetriebes im Kasseler Stadtteil Jungfernkopf menschliche Knochen gefunden und die Polizei informiert. Beamte des örtlich zuständigen Polizeireviers Nord in Vellmar ließen umgehend die Arbeiten einstellen, sperrten das Gelände ab und informierten das für Todesermittlungsverfahren zuständige Kommissariat K 11 der Kasseler Kripo. Beamte des K 11 sowie des Erkennungsdienstes nahmen ihre Arbeit auf.

Mit einem Leichenspurhund suchte Hundeführer Uwe Hartung am Donnerstag das Gelände rund um den Fundort ab, dabei fand Hund "Carlo" hat keine weiteren menschlichen Knochen. Polizeioberkommissar Hartung, stellvertretender Leiter der Diensthundestaffel des Polizeipräsidiums Nordhessen, absolvierte mit dem 8 Jahre alten Malinois-Rüden mehrere Durchgänge, die alle komplett negativ verliefen. Daraufhin wurde die Suche am Mittag eingestellt.

Seit dem Vormittag läuft parallel auch die gerichtmedizinische Untersuchung der aufgefundenen Knochen. Wie die Gerichtsmediziner anhand der Untersuchung der Beckenknochen inzwischen bestätigen konnten, handelt es sich bei den aufgefundenen Knochen um die sterblichen Überreste einer erwachsenen Frau. Zum möglichen Alter liegen noch keine Angaben vor. Spuren, die auf irgendeine Art von Gewaltanwendung hindeuten, konnten bislang nicht gefunden werden. Auch die Liegezeit ist nach ersten Untersuchungen schwer einzugrenzen. Die Gerichtsmediziner gehen im äußersten Fall davon aus, dass es sich um mindestens zwei Jahre, vermutlich aber länger, handelt.

Ermittler des Kommissariats K 11 der Kasseler Kripo werten derzeit auch alle so lange zurückliegenden Vermisstenfälle des Polizeipräsidiums Nordhessen aus. Es handelt sich insgesamt um 14 Fälle, davon fünf aus Stadt und Landkreis Kassel. Der älteste dieser Vermisstenfälle liegt mittlerweile 33 Jahre zurück, der jüngste zu überprüfende Fall geht ins Jahr 2006 zurück.

Publiziert in KS Polizei

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