Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Sicherheitsleistung

FRANKENBERG/BURGWALD. Winterglatte Fahrbahnen haben in Teilen von Waldeck-Frankenberg am Montagabend für eine Reihe von Unfällen gesorgt - ein Unfall, bei dem eine Zugmaschine auf der Kreisstraße 117 umgekippt war, hatte Nachwirkungen bis zum heutigen Dienstag um 18 Uhr. Bis zu diesem Zeitpunkt musste die Strecke zwischen Burgwald und Wiesenfeld für den Verkehr voll gesperrt werden.

Was war geschehen?

Um 21.20 Uhr am Montag befuhr ein 53-jähriger Mann mit einem MAN die Kreisstraße von Burgwald in Richtung Wiesenfeld. Die Zugmaschine mit Anhänger kam auf winterglatter Fahrbahn in einer leichten Rechtskurve ins Schleudern und landetet mit dem Führerhaus in einem Böschungshang. Dabei wurde die Zugmaschine umgeworfen und kam auf der Fahrerseite zum Liegen. Rund 10.000 Euro veranschlagen die Beamten für die Reparatur der Zugmaschine.  

Zum selben Zeitpunkt des Unfallhergangs befuhr aus entgegengesetzter Richtung ein Mann (68) aus Frankenberg die Kreisstraße 117. Im Gefahrenbereich versuchte der Senior mit seinem in Marburg (MR) zugelassen VW-Tiguan auszuweichen, überfuhr dabei zwei Straßenschilder und einen Leitpfosten. Trotzdem erwischte der LKW den Tiguan, sodass dieser mit Totalschaden auf der Straße zum Stillstand kam. Der Sachschaden am VW wird auf 25.000 Euro geschätzt.

Alarmierung durch Leitstelle Waldeck-Frankenberg

Gegen 21.50 Uhr erfolgte dann die Alarmierung durch die Leitstelle in Korbach. Zunächst hieß es, eine Person sei im Fahrzeug eingeklemmt und verletzt worden. Bei Eintreffen der Wehren aus Burgwald, Wiesenfeld und Ernsthausen an der Unfallstelle, konnte Einsatzleiter Francisco Ayora Escandell Entwarnung geben. Der 53-jährige LKW-Fahrer war im Fahrzeug eingeschlossen, er konnte mit einer Leiter aus dem Führerhaus befreit und dem Notarzt übergeben werden. Großflächig leuchteten die Feuerwehrmänner die Unfallstelle aus und stellten den Brandschutz sicher. Mittels RTW wurde der Fahrer zur Abklärung von Verletzungen ins Frankenberger Krankenhaus gebracht. Im Nachgang musste noch eine Sicherheitsleistung erhoben werden, um die Kosten der Bergungsarbeiten abzufangen. Augenscheinlich war ein Teil der Reifen nicht mehr im besten Zustand. 

Firma AVAS rückt an

Firmengründer Ralf Schmidt rückte am Dienstagmittag mit einem Einsatzleitwagen, dem Bergungsfahrzeug und einem Kranwagen an, hob den 40-Tonner von der Fahrbahn und transportierte den Hänger sowie die Zugmaschine ab. Über die Kosten der Bergung liegen noch keine Informationen vor.

Publiziert in Retter
Donnerstag, 02 Juli 2020 16:23

Polizei legt mit Parkkralle Lkw fest

HOCHSAUERLANDKREIS.  Da der Fahrer eines portugiesischen Lkw eine vierstellige Sicherheitsleistung nicht zahlen konnte, wurde der Sattelauflieger mit einer Parkkralle festgesetzt.

Am Dienstag gegen 15 Uhr bemerkte ein aufmerksamer Zeuge einen portugiesischen Lkw auf der Hüstener Straße. Auffällige Bremsgeräusche ließen auf einen Defekt der Bremsanlage schließen. Der Mann informierte die Polizei. Auf der Gewerkschaftsstraße konnte der Lkw schließlich von Kräften der Polizeiwache Arnsberg angehalten werden. Zur Kontrolle wurden Kräfte des Verkehrsdienstes hinzugezogen. Schnell konnten die Beamten erhebliche Mängel an der Bremsanlage feststellen.

An der ersten Achse des Aufliegers war die komplette Bremsscheibe durchgebrochen. Hierdurch war die eigentliche Bremsscheibe nicht mehr mit dem Radlager verbunden. Ohne Bremswirkung drehte sie sich um die eigene Achse und verursachte die auffälligen Geräusche. An der zweiten Achse war der Federspeicher für den benötigten Bremsdruck ausgefallen. Abgenutzte und nicht mehr sichere Bremsen stellten die Beamten schließlich an der dritten Achse fest. Der Lkw wurde anschließend zu einem Fahrzeuggutachter begleitet. Dieser bestätigte die festgestellten Mängel, sodass das Fahrzeug stillgelegt werden musste. Weiterhin wurden die Fahrerkarte und der Massenspeicher des Lkw ausgelesen und überprüft. Auch hierbei fanden die Polizeibeamten zahlreiche Verstöße des rumänischen Fahrers und des portugiesischen Halters. Zur Sicherung der Strafverfolgung wurde eine vierstellige Sicherheitsleistung festgesetzt. Diese konnte der 38-jährige Lkw-Fahrer nicht bezahlen. Daraufhin wurde der Sattelschlepper festgesetzt und mit einer Parkkralle gesichert. Erst nach Zahlung der Sicherheitsleistung sowie einer durchgeführten Reparatur darf der Lkw seine Fahrt fortsetzen. (ots/r)

-Anzeige-


Publiziert in HSK Polizei

MARBURG. Das Ziel des bulgarischen Lastwagens war eigentlich Spanien. Bis dahin hätte das vermutlich kurz vor dem Brand stehende Gefährt wohl nicht durchgehalten.

Nach Angaben der Marburger Polizei war am Mittwoch, 10. Juni, gegen 14 Uhr, auf der Bundesstraße 3 kurz vor dem Parkplatz Aquamar vorläufig zu Ende. Der regionale Verkehrsdienst Marburg-Biedenkopf stoppte den Lastwagen wegen der Rauchwolke, die er hinter sich herzog. Tatsächlich qualmte es aus dem Bereich eines der Hinterräder. Schon nach erster Begutachtung war klar: Hier muss der TÜV ran. Da der TÜV nicht weit entfernt war, ging es in langsamer Fahrt und unter Polizeibegleitung auf die Bühne zur Prüfung durch einen Sachverständigen.

Im Endergebnis standen erhebliche Mängel wie eine ungleichmäßig wirkende Feststellbremse, ein gebrochener Federspeicherzylinder und eine blockierte Radbremse. Die Polizei untersagte die Weiterfahrt bis nach der Behebung der Mängel und sorgte durch entsprechende Sicherstellungen dafür, dass der Fahrer tatsächlich nicht weiterfahren konnte. Die Ankunft in Spanien verzögert sich um letztlich zwei Tage. So lange dauerte die Beseitigung der Fahrzeugmängel, die der TÜV bei neuerlicher Vorführung am 12. Juni bestätigte.

Für das ausstehende Verfahren erhob die Polizei eine Sicherheitsleistung in Höhe von 270 Euro. Zusätzlich entstanden die Kosten für die zweimalige TÜV-Vorführung, die Reparatur sowie Kost und Logis. Ein Bild des noch qualmenden Reifens ist der Pressemeldung beigefügt und steht zur Verfügung. (ots/r)

-Anzeige-



Publiziert in MR Polizei

BAD AROLSEN/KORBACH. Als tickende Zeitbombe war am Sonntag trotz Fahrverbots ein bulgarischer Staatsangehöriger mit seinem Sattelzug im Landkreis unterwegs - der Mann hatte sich scheinbar im Wochentag vertan und außerdem zu viel Alkohol getrunken. Die Fahrt von Paderborn nach Koblenz endete für den Fahrer auf einem Parkplatz zwischen Twiste und Berndorf.

Verkehrsteilnehmern fiel am Sonntagnachmittag um 14.40 Uhr die unsichere Fahrweise eines 40-Tonners auf der Bundesstraße 252 von Bad Arolsen in Richtung Korbach auf. Sie verständigten umgehend über Handy die Polizei. Auf dem Parkplatz "Mühlhäuser Hammer" konnten Beamte der Korbacher Polizeistation die weiße Zugmaschine mit blauem Auflieger anhalten und kontrollieren.

Schon beim Öffnen der Fahrertür bemerkten die Beamten, dass der Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Ein kleines Depot mit Bierflaschen hatte der Fahrer zwischen Zugmaschine und Auflieger verstaut. Der Alkotest brachte dann ein erschreckendes Ergebnis. Der Brummifahrer lag mit einem Wert von etwa 2,5 Promille deutlich über dem Wert der absoluten Fahruntüchtigkeit. Nach der Blutentnahme musste der bulgarische Staatsbürger bis zum Montagmorgen zur Ausnüchterung in der Gewahrsamszelle der Korbacher Polizei bleiben, sein Führerschein wurde sichergestellt.

Da der Brummi-Fahrer keinen Wohnsitz in Deutschland hat, ordnete die Staatsanwaltschaft in Kassel eine Sicherheitsleistung im vierstelligen Bereich an, die von der Spedition aus dem Westerwald bezahlt wurde. Nach Angaben der Spedition war der Fahrer seit etwa drei Jahren im Fernverkehr tätig und hatte sich bislang nichts zu Schulden kommen lassen.  (112-magazin/ots)

Anzeige:



Publiziert in Polizei

KASSEL. Ohne gültigen Führerschein und vermutlich mit einem nicht versicherten Auto hat ein Brite einen Unfall verursacht, bei dem ein Autofahrer schwer verletzt wurde und ein Schaden von 17.000 Euro entstand. Die Ermittlungen dauern an.

Laut Polizei war der 51 Jahre alte britische Staatsbürger am Dienstag um 12 Uhr mit seinem Ford Transit von der Werner-Hilpert-Straße nach links in die Schomburgstraße abgebogen. Dabei übersah er offenbar den VW Up eines 46 Jahre alten Mannes, der die Werner-Hilpert-Straße in Richtung Lutherplatz befuhr. Bei dem Zusammenstoß wurde der Kleinwagen zunächst abgewiesen und krachte anschließend gegen eine Hauswand am rechten Fahrbahnrand. Dabei zog sich der in Kassel wohnende VW-Fahrer schwere Verletzungen zu, die eine stationäre Aufnahme in einem Kasseler Krankenhaus erforderten.

Der Unfallverursacher legte den Beamten bei der Unfallaufnahme eine englische Bescheinigung vor, die aber in Deutschland keine Gültigkeit hat. Daher war der Brite ohne gültige Fahrerlaubnis im öffentlichen Straßenverkehr unterwegs gewesen. Zudem besteht der Verdacht, dass der 51-Jährige ohne Autoversicherung fuhr. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Kassel erhoben die Beamten beim Engländer zur Sicherung des Strafverfahrens eine Sicherheitsleistung von 500 Euro. Er wurde im Laufe des Nachmittags von der Dienststelle entlassen. (ots/pfa) 

Anzeige:


{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in KS Polizei

BAUNATAL. Rückwärts hat ein Lkw-Fahrer mit seinem Sattelzug auf der A 49 rangiert, nachdem er zuvor die falsche Ausfahrt genommen hatte. Bei dem gefährlichen Fahrmanöver kam es zwar zu keinem Unfall, der Vorfall hat für den 32-jährigen Trucker aber dennoch Konsequenzen.

Die Besatzung einer Streife der Autobahnpolizei kam in der Nacht zu Dienstag gegen 0.45 Uhr zufällig hinzu, als der Fahrer eines Sattelzuges rückwärts aus der Ausfahrt Baunatal-Nord gefahren kam und anschließend beim Rangieren weiter zurück bis auf die Fahrbahnen der Autobahn setzte. Sie zogen den Lkw daraufhin umgehend aus dem Verkehr und leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den 32-jährigen Fahrer aus Polen ein.

Wie der Fahrer gegenüber den Beamten einräumte, war er auf der A 49 in Richtung Marburg unterwegs und an der Anschlussstelle Baunatal-Nord versehentlich falsch abgefahren. Als er bemerkte, die falsche Ausfahrt genommen zu haben, hielt er an und fuhr in der Ausfahrt rückwärts wieder zurück bis auf den Ausfädelungsstreifen der Autobahn. Um wieder auf die A 49 in Richtung Süden auffahren zu können, rangierte er dort und setzte dabei mit seinem Sattelzug zurück bis auf die durchgehenden Fahrstreifen der Autobahn.

"Glücklicherweise kamen zu dieser Zeit von hinten keine Verkehrsteilnehmer, die durch das gefährliche Manöver gefährdet wurden oder sogar zu Schaden kamen", sagte am Dienstag ein Polizeisprecher. Der 32-Jährige muss sich nun wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit verantworten, für die in der Regel ein Bußgeld von 200 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot vorgesehen sind. Die Beamten entließen ihn jedoch erst nach Zahlung einer Sicherheitsleistung von 430 Euro wieder auf freien Fuß. Da er keinen deutschen Führerschein und seinen Wohnsitz im Ausland hat und somit das einmonatige Fahrverbot gegen ihn nicht angeordnet werden kann, musste er die Sicherheit in doppelter Höhe des Bußgeldsatzes zuzüglich der zu erwartenden Verfahrenskosten zahlen.

Für die weitere Verfolgung der Ordnungswidrigkeit ist nun die Zentrale Bußgeldstelle des Regierungspräsidiums Kassel zuständig, an die die Beamten das Verfahren abgaben. (ots/pfa)  

Anzeige:


{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in KS Polizei

KASSEL/GÖTTINGEN. Hunderte Polizisten waren in den vergangenen Tagen an großangelegten Kontrollen in Nordhessen und Südniedersachsen beteiligt. Dabei wurden etwa 800 Fahrzeuge gestoppt und mehr als 1000 Personen überprüft. Drei von ihnen wurden per Haftbefehl gesucht.

Als Reaktion auf die weiterhin hohen Zahlen bei den Wohnungseinbrüchen in der Region sowie bei Diebstählen von und aus Kraftfahrzeugen stimmten sich die Polizeidirektion Göttingen und das Polizeipräsidium Nordhessen ab, Kontrollen auf den von überörtlich agierenden Tätern genutzten Anreise- und Verbringungswegen der Autobahnen durchzuführen. Hierbei sollten zusätzlich auch die Deliktsfelder Planenschlitzen, Ladungs- und Kraftstoffdiebstahl sowie die Schleusungskriminalität bekämpft werden.

Bei den vom 14. bis zum 18. März durchgeführten Kontrollen wurden fast jeden Tag insgesamt etwa 100 hessische und niedersächsische Polizeibeamte eingesetzt. Diese wurden unterstützt von den Autobahnmeistereien und dem THW. Zeitgleich führte auch der Zoll Kontrollen durch.

Kontrollergebnisse Südniedersachsen
Insgesamt kontrollierte die Polizei 659 Fahrzeuge und etwa 800 Personen. Hierbei wurden drei Personen festgestellt, die per Haftbefehl gesucht wurden, einer von ihnen war zur Festnahme ausgeschrieben und wurde in eine JVA gebracht. Die Einsatzkräfte leiteten 23 Strafverfahren ein, davon einmal wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss (1,08 Promille). Außerdem bestand bei einem 22 und einem 28 Jahre alten Fahrer der Verdacht auf Betäubungsmitteleinfluss. Es wurden jeweils Blutentnahmen durchgeführt. Die Bilanz bei den Ordnungswidrigkeiten beläuft sich auf insgesamt 68 eingeleitete Verfahren, dazu zählen auch Geschwindigkeitsüberschreitungen und Unterschreitung des Sicherheitsabstandes. Negativer Spitzenreiter bei der Geschwindigkeit war ein Autofahrer, der bei Tempolimit 130 eine gemessene Geschwindigkeit von 192 Km/h fuhr und damit 62 km/h zu schnell war. Elf Fahrer mussten ihre Fahrzeuge stehen lassen, ihnen wurde die Weiterfahrt untersagt. Fünf weitere Fahrer mussten eine Sicherheitsleistung entrichten.

Kontrollen in Nordhessen
Im Rahmen der gemeinsamen Kontrollen nahmen über 60 Beamte und Angestellte des Polizeipräsidiums Nordhessen mit Unterstützung von Beamten der Bereitschaftspolizei und des Zolls im Laufe des Mittwochs den Fernbusverkehr auf Nordhessens Autobahnen ins Visier. In der Zeit von 8 bis 15 Uhr winkten sie vier Reisebusse und zwei Klein-Lkw von den Autobahnen 7 und 44 zu einer Kontrollstelle und führten anschließend umfangreiche Kontrollen durch. Dabei überprüften sie 94 Personen, die als Fahrer oder Fahrgäste in den Fahrzeugen unterwegs waren. Neben mehreren Anzeigen wegen allgemeiner Verkehrsverstöße leiteten die Beamten gegen zwei Personen Anzeigen wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ein, da sie verbotene Messer bei sch hatten. Der 32-jährige Fahrer eines tschechischen Kleinlasters muss sich wegen Verstoßes gegen Sozialvorschriften verantworten, weshalb ihm ein Bußgeld im dreistelligen Eurobereich droht - der Mann hatte seine Tageskontrollblätter nicht dabei.

Auch am Donnerstag waren Polizei und Zoll gemeinsam auf den nordhessischen Autobahnen unterwegs. Mit Funkstreifen- und Zivilwagen führten über 50 Beamte im Lauf des Tages mobile Kontrollen durch und zogen dabei 83 Fahrzeuge vorübergehend aus dem Verkehr. An diesem Tag kam es zu 145 Personenüberprüfungen. Vier Anzeigen wegen Drogenbesitzes, vier Anzeigen wegen Fahrens unter Drogeneinfluss sowie die Sicherstellung von rund sieben Gramm Kokain und einer kleinen Menge Marihuana stehen am Ende dieses Tages zu Buche. Zudem muss einer der Fahrer wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten, da er mit einem entstempelten und nicht zugelassenen Fahrzeug unterwegs war.

Neben diesen Verstößen erlangten die Beamten an beiden Tagen bei Überprüfungen von Personen mit Bezug zur Eigentumskriminalität auch wichtige Erkenntnisse für zukünftige Maßnahmen bei der zielgerichteten Bekämpfung der Kriminalität durch reisende Täter. (ots/pfa)  

Anzeige:


{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 02 Februar 2017 06:39

Viel Alkohol: Mit Sattelzug mehrfach auf die Gegenspur

BAD WILDUNGEN. Einen stark betrunkenen Lkw-Fahrer, der mit seinem Sattelzug mehrfach auf die Gegenspur geraten war, hat die Polizei bei Braunau aus dem Verkehr gezogen. Der beim Atemalkoholtest ermittelte Promillewert lag weit über dem der absoluten Fahruntüchtigkeit - diese Marke hat der Gesetzgeber auf 1,1 Promille festgelegt.

Verkehrsteilnehmer hatten sich am Mittwochabend über Notruf bei der Polizei gemeldet und von einem Sattelzug berichtet, der in äußerst unsicherer Fahrweise aus Richtung Frankenberg kommend in Richtung Fritzlar unterwegs war. Dabei sei das schwere Gefährt mehrfach auf die Fahrspur des Gegenverkehrs geraten, teilten andere Verkehrsteilnehmer mit. Glücklicherweise kam es zu keinem Unfall.

Beamte der Wildunger Polizeistation eilten sofort auf die Bundesstraße 253, wo sie den Sattelzug auch wenig später entdeckten und gegen 18 Uhr in Höhe Braunau stoppten. Die Vermutung, der Fahrer könne unter Alkoholeinfluss stehen, bestätigte sich bei der anschließenden Kontrolle: Der 39-Jährige Mann aus Polen war stark betrunken. Nach einem positiven Atemalkoholtest ließ die Polizei von einem Arzt eine Blutentnahme durchführen und stellte den Führerschein des Truckers sicher.

Seinen Lkw durfte der Mann keinen einzigen Meter mehr bewegen - der Sattelzug blieb an Ort und Stelle stehen und wurde von Straßenwärtern abgesichert. Die Polizei forderte die Spedition auf, einen Ersatzfahrer zu entsenden. Dieser sollte am Donnerstagmorgen eintreffen und das Gespann übernehmen.

Für den 39-Jährigen hat die Trunkenheitsfahrt Folgen: Er musste noch am Abend eine sogenannte Sicherheitsleistung zahlen, um das Strafverfahren in Deutschland zu gewährleisten. Hierzulande wird der Lkw-Fahrer keine Fahrzeuge mehr bewegen dürfen. Nicht zuletzt könnte ihn die Aktion seinen Arbeitsplatz kosten. (pfa)  

Anzeige:


{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

KASSEL. Eine größere Eisscholle ist von einem Sattelzug herabgestürzt und hat die Frontscheibe eines nachfolgenden Autos durchschlagen. Die Fahrerin hatte großes Glück und kam mit leichten Verletzungen davon. Den Lkw-Fahrer aus Bulgarien, der das Dach seines Aufliegers vor Fahrtantritt von Eis hätte befreien müssen, erwartet nun ein Strafverfahren.

Die 29 Jahre alte Autofahrerin hatte "offenbar ihren sprichwörtlichen Schutzengel dabei", sagte am Mittwochnachmittag Polizeisprecher Torsten Werner in Kassel. Obwohl die Eisscholle die Windschutzscheibe ihres Audis durchschlagen und die Frau aus Gudensberg sich dabei eine Platzwunde am Kopf zugezogen hatte, kam es zu keinem schweren Unfall. Der Frau gelang es am Mittwochvormittag, die Spur zu halten. Anschließend steuerte sie mit ihrem Wagen das Tankstellengelände an der A 49 bei Edermünde an. Glücklicherweise hatte auch der Fahrer des Lastzuges den Unfall bemerkt und stoppte ebenfalls.

Mitarbeiter der Tankstelle verständigen die Polizei. Ein eingesetzter Rettungswagen brachte die Autofahrerin zur weiteren Untersuchung vorsorglich in ein Kasseler Krankenhaus. Die mit der Unfallaufnahme betrauten Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal nahmen auf Anordnung der Kasseler Staatsanwaltschaft vom 45 Jahre alten Lkw-Fahrer aus Bulgarien eine Sicherheitsleistung von 1000 Euro entgegen.

Lkw und Auto hintereinander auf der A 49 unterwegs
Der Unfall ereignete sich gegen 10.30 Uhr. Zu dieser Zeit befuhren Sattelzug und Auto die A 49 von Kassel in Richtung Süden. Zwischen den Anschlussstellen Baunatal-Süd und Edermünde rutschte die Eisscholle vom Dach des Sattelaufliegers und prallte genau auf den dahinter fahrenden Audi der 29-Jährigen. Die bis zu sechs Zentimeter dicken Eisbrocken lagen anschließend im gesamten Fahrzeuginnenraum.

Weil der Lkw-Fahrer, der für die Verkehrssicherheit seines Sattelzuges verantwortlich ist, aus dem Ausland stammt, ordnete die Staatsanwaltschaft zur Sicherung des Strafverfahrens eine sogenannte Sicherheitsleistung an. Nachdem der Bulgare diese bezahlt und sein Lkw-Dach vom Eis befreit hatte, durfte der 45-Jährige seine Fahrt fortsetzen. Er muss sich nun wegen des Unfalls in einem Strafverfahren verantworten. Angaben über die Schadenshöhe machte die Polizei in Kassel am Mittwoch nicht. (ots/pfa)  


Fernfahrer können die Dächer ihrer Fahrzeuge von sogenannten Schneegerüsten aus von Eis und Schnee befreien:
Übersicht aller Schneeräumanlagen in Deutschland (Stand 05.01.2017)


Anzeige:


{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in KS Polizei

WILLINGEN. Alkoholisiert ist ein 30 Jahre alter Mann aus Österreich am frühen Samstagmorgen in Willingen gegen einen Stromkasten und ein Wohnhaus geprallt. Bei dem Promilleunfall mit einem nagelneuen Mietwagen entstand ein Gesamtschaden von 30.000 Euro Schaden. Der Mann brach sich ein Bein, musste seinen Führerschein abgeben und verpasste seinen für den Vormittag gebuchten Flug in die Heimat.

Ein Strafverfahren sowie finanzielle Forderungen des Autovermieters, des Energieversorgers und des Hausbesitzers hat der 30-Jährige nun ebenfalls am Hals. Nicht zuletzt musste sich der junge Mann im Korbacher Krankenhaus einer Blutentnahme unterziehen und eine sogenannte Sicherheitsleistung hinterlegen - das ist häufig dann der Fall, wenn ausländische Verkehrsteilnehmer in Deutschland einen Unfall verschulden.

Der Unfall passierte gegen 4.30 Uhr an der Einmündung Zum Kurgarten/Neuer Weg in Willingen. Dort kam der alkoholisierte 30-Jährige mit einem erst wenige Wochen alten BMW X1 von der Straße ab, rammte zunächst einen Stromverteilerkasten und prallte dann gegen ein Wohnhaus. Das in dem Neuwagen verbaute ConnectedDrive-System setzte automatisch einen Notruf ab. Dieser lief in einer Zentrale des Autoherstellers auf. Von dort wurde die Korbacher Polizei über den Unfall informiert, eine Streife und auch eine RTW-Besatzung rückten nach Willingen aus.

Der 30 Jahre alte Autofahrer hatte eine Beinfraktur davongetragen, am Auto war Totalschaden entstanden, das vom Auto gerammte Wohnhaus war stark beschädigt worden - so war unter anderem die Dämmung an der betroffenen Stelle zerstört. Der Notdienst des Energieversorgers musste nach Willingen kommen und den Verteilerkasten sichern. Ein Bergungsunternehmen schleppte den BMW ab.

Der Österreicher wurde nach medizinischer Versorgung und nach allen polizeilichen Maßnahmen entlassen. Weil er dadurch seinen von Paderborn gehenden Flug in sein Heimatland verpasste, musste er seine Heimkehr auf anderem Wege organisieren. (pfa) 

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei
Seite 1 von 3

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige