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Liebe Leser, liebe Freunde unserer 112-Seite,

in den vergangenen Tagen und Wochen bin ich immer wieder gefragt worden, wann denn unsere Serie der „Menschen hinter den Kulissen“ weiter geht und warum es aus meiner Feder derzeit keine Einsatzberichte mehr gibt.

Es freut mich sehr, dass die Nachfrage danach so groß ist und es ehrt mich, dass es auffällt, dass die Berichte derzeit ausbleiben. Herzlichen Dank dafür.

Ich möchte Euch kurz erklären, warum das im Moment so ist: Nun, ich arbeite hauptberuflich im Gesundheitswesen und mache die Arbeit beim 112-Magazin nur in meiner Freizeit neben den Diensten, nicht jedoch hauptberuflich.

Derzeit stellt uns und Euch das Corona-Virus vor viele neue Herausforderungen. Eigentlich hatte ich mir noch fest vorgenommen, gezielt nicht über Corona zu berichten, um zum einen keine Ängste zu schüren und zum anderen nicht den Eindruck zu erwecken, etwas zu übertreiben.

Da wir im Gesundheitswesen gerade in der Zeit vieler Corona-Infektionen besonders gefährdet sind uns selbst zu infizieren und dann längere Zeit auszufallen und nicht für unsere Patienten zur Verfügung zu stehen, und in erster Linie als Gesundheitsfürsorge für uns als Mitarbeiter, hat unser Arbeitgeber allen Mitarbeitern die Ausübung von Nebentätigkeiten bis auf weiteres komplett untersagt. Das ist in meinen Augen mehr als verständlich und richtig so, denn gerade bei größeren Einsatzstellen, über die wir ja in der Regel berichten, ist es schwer bis unmöglich, das derzeit geltende Abstandsgebot einzuhalten. Selbst, wenn man es nicht möchte, ist es dabei schnell passiert, dass man sich unbewusst zu nahe kommt. Hinzu kommen die – je nach Einsatzlage – relativ großen Menschenansammlungen, nicht nur von Einsatzkräften, sondern auch von indirekt Beteiligten, Anwohnern oder Angehörigen.

Unsere Führungsebene in meinem Hauptberuf hat in diesen Tagen und Wochen wirklich unglaublich viel zu organisieren, in die Wege zu leiten und zu entscheiden. Da möchte ich auch nicht „aus der Reihe tanzen“ und mich darauf berufen, dass die Serien zum großen Teil bereits geschrieben sind und nur noch online gestellt werden müssten. Nach Rücksprache mit meinem Dienststellenleiter heute ist auch dies im Moment als verbotene Nebentätigkeit anzusehen.

Lieber Gerd, Günter, Marc, Moritz, Mark, Hans, Timo, Philipp, Daniel, liebe Polizei Korbach, ADAC Luftrettung und viele die außer Euch noch zusätzlich besucht werden sollen: Eure Geschichten wurden und werden nicht vergessen. Sobald es die Situation wieder erlaubt, werden die Serien hier weiter laufen und hoffentlich auch noch viele neue Geschichten geschrieben werden, die dann unseren lieben Lesern hier zur Arbeit im Blaulichtsektor präsentiert werden können.

Auch, wenn wir im Moment mit etwas "kleinerer Besetzung" für Euch da sind, versuchen wir nach wie vor aktuell und sachlich fundiert zu berichten.

Euch allen draußen ein herzliches Dankeschön für Eure Treue, bleibt weiterhin bei uns und hoffentlich auf ganz bald!

Bleibt gesund!

Beste Grüße,

Matthias Böhl

Publiziert in Retter
Donnerstag, 12 März 2020 13:14

"Mädchen, Ihr passt in die Welt !"

WITTGÉNSTEIN. Als ich an der Rettungswache ankomme, stehen RTW und NEF draußen. In der Fahrzeughalle herrscht reges Treiben. Corinna Horn und Laura-Marie Linke, heute eine Besatzung des DRK Rettungsdienstes, sind bei der Fahrzeugwäsche und der Reinigung der Halle. Hochdruckreiniger, Bürsten, Flitschen und Wasserschlauch sind im Einsatz.

„Direkt das Klischee erfüllen: Frauen putzen!“, scherzen sie, als ich die Halle betrete. Die beiden jungen – und tatsächlich auch kleinen – Frauen haben mir gestattet, sie im Rahmen unserer Serie zu besuchen und zu ihrer Arbeit zu befragen. Insbesondere sollen sie mir berichten, wie es ist, als Frau in einer vermeintlichen Männerdomäne zu arbeiten. Mit diesem Mythos räumt Corinna aber ziemlich zu Anfang auf, nachdem wir uns die Küche der Wache gesetzt haben: „Eigentlich ist der Rettungsdienst keine reine Männerdomäne. Der Beruf ist genau so für Frauen, wie für Männer“, macht sie deutlich.

Seit neun Jahren im Einsatz

Seit neun Jahren bereits, damals mit 31 Jahren hat Corinna Kontakt zum Rettungsdienst und arbeitet hauptberuflich dort. „Das fing alles mit einem Praktikum an“, erinnert sich die Mutter von zwei Kindern. „Damals“, so erklärt sie mir, habe sie eine Heilpraktikerausbildung absolviert und dabei müsse man auch Kenntnisse über Notfallmedizin haben. „Das hat aber zu dieser Zeit bei mir nicht so gesessen und dann habe ich die Kenntnisse in einem Rettungsdienstpraktikum aufgebessert“, berichtet sie. Und bereits während dieses Praktikums habe sie sich entschieden, umzusteigen und zum Rettungsdienst zu gehen. Trotz zweier kleiner Kinder zu Hause. Es folgten ein Bewerbungsverfahren und dann auch tatsächlich die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. „Ich hatte bisher immer Glück in beruflichen Gesprächen und es lief immer sehr gut für mich. Aber als ich aus dem Bewerbungsgespräch beim Rettungsdienst kam, hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, dass dieses Gespräch überhaupt nicht gut war“, erinnert sich Corinna. „Gedanklich hatte ich ab diesem Tag mit der Verwirklichung meines Wunsches abgeschlossen“ war sie damals verunsichert. Und weiter: „Meiner Tochter Sarah, die damals noch die Grundschule besuchte, hatte ich versprochen, dass sie ein Handy bekommt, falls ich die Ausbildungsstelle bekomme“, weiß Corinna heute noch. Ob sie auch noch wisse, wie das mit der Zusage gewesen sei, frage ich die junge Frau. Corinna lacht: „Oh ja, das weiß ich noch ganz genau! Ich hatte meine Tochter aus der Schule abgeholt und dann den Briefkasten geleert. Dann habe ich den Brief vom DRK Rettungsdienst geöffnet und gesagt: „Ich fasse es nicht, die haben mich genommen!“, erinnert sie sich. Und auch an die Freude von Tochter Sarah: „Mama, ich kriege ein Handy!“, war die damals begeistert.

Wie ist das nun, als kleine, recht zierliche Frau im Rettungsdienst zu arbeiten. Das möchte ich wissen. Corinna freut sich, mir berichten zu können, dass es da kaum Besonderheiten gibt. „Wir hatten mal einen Tag, da mussten wir auf offener Straße eine Frau reanimieren, einen psychisch kranken und hochaggressiven Menschen einweisen, einen Mann mit hochgradiger Atemnot versorgen – es war einfach richtig viel und anspruchsvoll an diesem Tag. Das war im ersten Praktikum der Ausbildung und ich dachte mir, wenn das jeden Tag so ist, ist es wirklich heftig“, berichtet Corinna. Aber Gedanken, dass sie das als Frau anders empfindet, kamen ihr da nicht. Denn: „Das ging an diesem Tag allen Kollegen so“.

„Aber natürlich wird man hin und wieder mal angesprochen. Wir hatten uns mal was zu essen geholt und wurden recht belächelnd von einem Mann angesprochen, der uns fragte, wie wir ihm denn helfen wollten, wenn er mal einen Notfall hat“, erzählt mir Corinna. Sie war damals mit Laura unterwegs. „Wir haben es ihm dann erklärt, dass wir das können“, erinnert sie sich. „Aber ich war davon schon ein wenig genervt“, gibt sie zu.

Auch im privaten Umfeld waren die Resonanzen auf ihre Berufswahl nicht immer positiv: „Wie willst Du das denn machen?“, „Wie soll das gehen mit den Kindern?“, „Meinst Du das wäre was für Dich?“, waren häufige Einwände. „Es hat mir keiner zugetraut“, erinnert sie sich. Heute ist Corinna Notfallsanitäterin, hat bereits neun Jahre Berufserfahrung und bei allen Einsätzen ihre Frau gestanden. Und, für sie sehr wichtig: „Ich habe nicht einmal gezweifelt. Und meine Kollegen wurden mal gefragt, ob es sich bemerkbar macht mit einer Frau zu arbeiten. Dass sie eventuell weniger belastbar sein könnte, oder nicht alle Arbeiten machen kann. Das sei aber zu keiner Zeit auch nur einmal so empfunden worden“, freut sich die Notfallsanitäterin. „Das ist wirklich sehr wichtig für mich“, macht sie deutlich.

Auch Laura, die zweite Frau, die heute ihren Dienst versieht, hatte schon das eine oder andere Mal mit Vorurteilen zu tun, wenn auch unbewusst: „Die Patienten möchten es nicht immer zeigen, aber ihre Blicke, wenn eine Frau zum Einsatzort kommt, sind sehr präsent“, verrät sie. „Das Vertrauen muss man sich dann erst mal erarbeiten“, erklärt Laura. Sie hat sich schon sehr früh, noch zur Schulzeit entschieden, zum Rettungsdienst zu gehen. Damals war sie 16 Jahre alt, gerade im Schulpraktikum im Krankenhaus. Die Begegnungen mit dem Rettungsdienst dort gaben bei ihr damals den Ausschlag. In 2006 begann sie ihre Ausbildung und ist seitdem auch beruflich im Rettungsdienst ihrer Heimat tätig.

Emotionale Aspekte machen manchmal nachdenklich

„Von den Anforderungen her fühle ich mich für alles gewappnet und genau so hochwertig, wie die männlichen Kollegen“, berichtet Laura. Das einzige, was sie manchmal nachdenklich mache, seien die emotionalen Aspekte. „Wenn es um Kinder geht, die vielleicht auch noch das Alter haben, wie die eigenen“, führt die Mutter einer eineinhalbjährigen Tochter als Beispiel an. „Oder generell mit jungen Menschen und dramatischen Fällen“, ergänzt Corinna ihre Kollegin und gute Freundin. Die beiden erzählen mir von einem Einsatz, bei dem sie eine junge Frau verloren haben: „Da muss man auch hinterher einfach mal weinen, aber dann ist es auch wieder gut“. Kurze Stille in der Küche der Rettungswache, in der Notfallsanitäter Marco gerade ein feudales Mittagessen für sich und seine beiden Kolleginnen zubereitet. „Ich muss die Kleinen doch versorgen, die kommen mir ja gar nicht an den Herd“, lacht er.

In diesem Zusammenhang erinnert sich Laura an eine recht witzige Begebenheit aus einem Einsatz: „Da mussten Corinna und ich zu einem Fußballturnier. Ein Alt Herren Turnier, und wir mussten mitten auf den Platz“, erinnert sie sich. „Da haben wir uns während der Anfahrt abgesprochen und gedacht: Da sind gleich lauter echte Männer auf dem Platz und der Tribüne. Da müssen wir selbstbewusst auftreten und dürfen nicht kichern oder so“, erzählt Laura mit einem Lächeln. Und genau so haben die beiden es auch gemacht. „Die Umstehenden haben wir sofort in die Versorgung mit eingebunden und wir haben allen gesagt, wie es jetzt läuft“, freuen sich beide. Und das Resultat ? „Das hat alles super geklappt. Die haben alle gespurt“, lacht Laura.

Und so kommt es sehr häufig vor, dass sich zuvor augenscheinlich skeptische Patienten oder Umstehende im Anblick einer zierlich erscheinenden Notfallsanitäterin an Laura wenden: „Ganz häufig wird mir dann gesagt: Mädchen, Du passt in die Welt!“. Das freut die beiden sehr – gar keine Frag. „Die Patienten hätten ja eigentlich gestandene Männer erwartet“, lacht Laura.

Und was hätte ich heute erwartet? Dass es schon Probleme mit manchen Situationen gibt, die man vielleicht nicht so einfach meistern kann, oder dass es Dinge gibt, die die zierlichen Frauen nicht leisten können. Fehlanzeige! Ich habe zwei gestandene Frauen im Rettungsdienst erlebt, die ihren Beruf für das Leben gefunden haben. Die viele Menschen vor bleibenden Schäden oder gar dem Tod bewahrt haben und zu denen man einfach sagen muss: „Mädchen, ihr passt in die Welt!“

Publiziert in SI Retter

WALDECK-FRANKENBERG UND REGIONEN. Wie versprochen gibt es hier wieder Neuigkeiten zur bereits angekündigten Serie über die Menschen hinter den Kulissen der Einsatzstellen. Heute Abend wird unsere Serie den Auftakt machen. Im Abstand von etwa drei Wochen stellen wir Euch hier Menschen vor, die jeden Tag für unsere und Eure Sicherheit im Einsatz sind.

Egal, ob haupt- oder ehrenamtlich, egal ob Feuerwehr, Polizei oder Rettungsdienst. Egal ob Luftrettung, Notfallseelsorge oder Bergwacht. Alle Helfer kommen hier zu Wort, alle die rund um die Uhr bereit sind, zu Einsätzen zu starten.

Viele, viele Menschen haben bereits Pate gestanden und uns exklusive Einblicke gewährt. Im Hintergrund läuft die Suche nach Menschen aus dem Blaulichtbereich, die bereit sind, uns und Euch über ihre Arbeit zu berichten, immer noch weiter. So werden wir auch in den nächsten Wochen und Monaten immer wieder Einsatzkräfte ansprechen und sie bitten, uns ihre Geschichte zu erzählen.

Den entsprechenden Artikel findet Ihr dann in der jeweiligen Region und Sparte, in der derjenige tätig ist. Wie gewohnt wird der Artikel aber auch in unserem Facebook-Account gepostet, sodass er darüber dann einfach gefunden werden kann.

Wenn Ihr, liebe Leser, jemanden kennt von dem Ihr meint, dass wir ihn hier unbedingt vorstellen sollten, dann schlagt ihn uns vor und wir nehmen Kontakt auf und erzählen seine Geschichte.

Auf Anregung unseres Kollegen Marvin Schreck möchten wir in absehbarer Zeit auch unsere Mitarbeiterschaft vorstellen, um Euch auch zu zeigen, wer hier bei uns hinter den Kulissen steckt.

Wir hoffen, dass Euch die künftig vorgestellten Geschichten hier gefallen und einen interessanten Einblick in die die wichtige Arbeit der Einsatzkräfte bieten können.

Für Wünsche und Anregungen Eurerseits sind wir dankbar und jederzeit offen.

Seid gespannt, mit welcher Persönlichkeit unsere neue Serie heute Abend beginnt.

Euch allen ein schönes und hoffentlich ruhiges Wochenende!

Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 01 Februar 2013 13:31

Zwei Raubüberfälle kurz hintereinander

MARBURG. Zwei Raubüberfall in der Nacht von Donnerstag auf Freitag beschäftigen die Polizei in Marburg. Die Täter hatten es um 3.40 und um etwa 6 Uhr auf eine Spielothek in der Siemensstraße und einen Kiosk im Hauptbahnhof abgesehen.  Nach derzeitigen Ermittlungen ist ein Tatzusammenhang zwar nicht ausgeschlossen jedoch eher unwahrscheinlich.

Die Täter erbeuteten jeweils Bargeld. Die Spielhallenaufsicht erlitt durch einen Schlag des Täters leichte Verletzungen. 

Gegen 3.40 Uhr betrat ein maskierter Mann die Spielhalle und bedrohte den 44-jährigen Angestellten mit einer unbekannten schwarzen Pistole. Der Täter schlug zu und verletzte sein Opfer am Ohr. Danach griff er in eine Schublade und stahl die Kaffeekasse. Der Mann war etwa 1,80Meter groß und von normaler, unauffälliger Statur mit auffällig gebräunter Haut. Er trug eine dunkle Wollmütze, ein schwarzes Oberteil und eine schwarze Trainingshose mit weißen Streifen sowie schwarze Schuhe. Seinen dunklen Schal nutzte er zur Maskierung.

Der zweite Raubüberfall ereignete sich um 6 Uhr im Kiosk des Marburger Hauptbahnhofs. Ein Mann betrat gemeinsam mit der Betreiberin den Verkaufsraum, bedrängte sie, schüchterte sie mit Worten ein, verlangte Bargeld und flüchtete sofort nach Erhalt der Beute. Eine Waffe war hier nicht im Spiel. Die Überfallene blieb unverletzt. Sie beschrieb den Täter als etwa 1,75 Meter großen und korpulenten Mann zwischen 40 und 45 Jahren. Er hatte dunkle Haare, einen Drei-Tage-Bart und ein auffallend rundes Gesicht. Der mit einer grau blauen Jacke bekleidete Mann sprach Deutsch ohne Akzent.

Die Fahndungen nach den beiden Tätern verliefen bislang erfolglos. Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen an die Polizei unter Tel. 06421/406-0.

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Publiziert in MR Polizei

BAD WILDUNGEN. Ein Musikinstrument und der Rucksack eines Angestellten sind die Beute eines Einbrechers, der es am Freitagmorgen auf die Musikschule abgesehen hatte.

Der Täter ist laut Polizei zwischen 6.30 Uhr und 7.45 Uhr in die Räume in der Poststraße eingedrungen. Durch ein eingeschlagenes und dann entriegeltes Fenster gelangte der Täter in ein Büro. Neben einem Musikinstrument erbeutete der Einbrecher den Rucksack eines Angestellten und verschwand damit unerkannt.

Der gestohlene Rucksack fand sich noch am selben Morgen im Sonderteich wieder. Ein aufmerksamer Zeuge hatte beobachtet, wie eine unbekannte Person sich dort der Beute entledigen wollte. Der Zeuge konnte den Rucksack jedoch retten und der Polizei übergeben. "Eventuell hat er damit zur Klärung des Einbruchs beitragen", bedankt sich die Polizei.

Die Gesetzeshüter vermuten, dass dieser Einbruch im Zusammenhang mit den Einbrüchen der jüngsten Vergangenheit in Bad Wildungen steht.

Hinweise bitte an die Polizeistation Bad Wildungen, Tel. 05621-7090-0; oder jede andere Polizeidienststelle.

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Über die Ein- und Aufbruchserie berichtete 112-magazin.de mehrfach:
Einbrecher im Wildunger Rathaus (11.1.13)
Rucksack geklaut: Bis zu 1.000 Euro Belohnung (12.1.13)
Kleine Aufbruchserie in Bad Wildungen (14.1.13) 

Publiziert in Polizei
Donnerstag, 06 Dezember 2012 16:31

Einbruchserie in der dunklen Jahreszeit

BAUNATAL-ALTENBAUNA. Vermutlich am späten Nachmittag zwischen 17 Uhr und 18 Uhr waren am Dienstag im Baunataler Stadtteil Altenbauna Einbrecher unterwegs.

In der Elly-Heuss-Knapp-Straße drangen der oder die Täter durch Aufhebeln der Terrassentür in das Reihenhaus ein, durchsuchten Schränke und Schubladen und entkamen schließlich mit Schmuck im Wert von über 12.000 Euro und einem Medion-PC. Die Hausbewohner waren nicht zu Hause. Wie eine Nachbarin berichtete hatte sie zwischen 17 und 17.30 Uhr zwei dumpfe Geräusche gehört.

In der Hermine-Körner-Straße und der Gustav-Heinemann-Allee scheiterten der oder die Einbrecher aus unterschiedlichen Gründen und flohen. Zwar gelang es den Täter bei einem Wohnhaus in der Hermine-Körner-Straße, die Terrassentür aufzubrechen. Eine weitere, verschlossene Tür zum Wohnzimmer hinderte sie aber am weiteren Vorgehen.

Bei einem Einbruch in ein Wohnhaus an der Gustav-Heinemann-Allee könnten die Täter am Dienstagnachmittag um 17.50 Uhr durch die Rückkehr der Bewohner gestört worden sein. Auch hier machten sie keine Beute, waren aber wiederum durch Aufhebeln der Terrassentür ins Haus gelangt. Da nichts durchwühlt war, gehen die Ermittler davon aus, dass die Rückkehr der Bewohner die Eindringlinge vertrieben hat. Bemerkt hatten sie die Täter aber nicht mehr.

Hinweis auf schwarzen VW-Polo mit Münchener Kennzeichen
Am Dienstagvormittag war ein schwarzer VW-Polo neueren Baujahrs mit zwei männlichen Insassen aufgefallen. Der Wagen hatte ein Münchener Kennzeichen. Ein Zeuge sprach den Fahrer an, was er auf seiner Einfahrt zu suchen habe. Ohne auf die Frage einzugehen, wendete der Fahrer und fuhr in die Elly-Heuss-Straße. Dort habe er einige Zeit geparkt, so der Zeuge.

Der Fahrer habe ein südosteuropäisches Aussehen gehabt und Deutsch mit deutlichem Akzent gesprochen. Sein Alter schätzt der Zeuge auf etwa 30 bis 35 Jahre. Der Mann habe ein rundliches Gesicht gehabt, einen Oberlippenbart und kurze, schwarze Haare.

Den Beifahrer hatte der Zeuge nicht näher beschreiben können. Ob die beiden Männer in dem Polo etwas mit den Einbrüchen zu tun haben, steht noch nicht fest. Hinweise nimmt das Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel entgegen, Tel.: 0561 - 9100. 

Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 01 März 2012 14:59

Polizei klärt weitere Einbruchserie auf

BAD WILDUNGEN/EDERTAL. Sechs Männer im Alter von 19 bis 23 Jahren sind für die Einbruchserie in Bad Wildungen und im Edertal verantwortlich. Die Polizei nahm den Haupttäter bereits vor einigen Wochen fest und setzte den Geständigen samt seiner Kompagnons danach wieder auf freien Fuß.

Zwischen Juli und Dezember 2011 hatten die Täter die Bevölkerung im süd-östlichen Teil des Landkreises immer wieder in Unruhe versetzt. Wie die Polizeistation am Donnerstag mitteilte, wurden die Männern nun überführt.

Der 21-jährige Haupttäter war mit wechselnden Mittätern aktiv gewesen, wie die Ermittlungen der Polizei ergaben. Die Ermittler fassten ihn Anfang Februar. Zeugenaussagen und die kriminaltechnischen Spuren hatten die Fahnder auf die Fährte des Einbrechers gebracht.

Auf das Konto der dringend Tatverdächtigen gehen beispielsweise Einbrüche in Industriebetriebe, Hotels und Kindergärten. Die Beute wie Rasentraktoren, Tresore oder andere Gartengeräte verkauften sie anschließend an einen Hehler aus dem Fritzlarer Raum. Den Gesamtschaden beziffern die Bad Wildungen Ermittler auf fast 45.000 Euro.

Die Männer, allesamt Deutsche ohne Migrationshintergrund, bleiben bis auf Weiteres auf freiem Fuß, da sie unter anderem in ihren Vernehmungen größtenteils geständig waren.


Ebenfalls in dieser Woche hatte die Korbacher Polizei eine Einrbuchserie aufgeklärt:
Polizei klärt beispiellose Einbruchserie (29. Februar 2012)

 

Publiziert in Polizei
Dienstag, 06 Dezember 2011 08:49

Senior stirbt bei Wohnungsbrand

STRUTHÜTTEN. Zu einem Brand einer Dachgeschosswohnung wurden am späten Montagabend zahlreiche Feuerwehr-Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen in die Ahornstraße in den Ortsteil Struthütten alarmiert. Bereits auf der Anfahrt wurde den Einsatzkräften mitgeteilt, dass sich in dem brennenden Haus noch eine Person aufhalten soll.

An der Brandstelle eingetroffen, stand bereits die Dachgeschosswohnung lichterloh in Flammen. Sofort gingen zwei Trupps unter schwerem Atemschutz in das brennende Gebäude  um nach dem vermissten 82-jährigen Hausbewohner zu suchen. Parallel wurde derweil die Brandbekämpfung von außen eingeleitet.

Wenig später fand ein Angriffstrupp den Rentner leblos im Haus liegen. Er wurde nach draußen getragen und dem Rettungsdienst übergeben. Für den Rentner kam jedoch jede Hilfe zu spät, der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.

Mit mehreren Strahlrohren kämpften die rund 50 Feuerwehrleute gegen den Brand an. Auch über die Drehleiter wurden Löschmaßnahmen eingeleitet.

Die Brandermittler der Polizei Siegen haben nun die Ermittlungen zu dem Brand aufgenommen. Zu Schadenshöhe und Brandursache können bislang noch keine Angaben gemacht werden. Auch die Identität des Verstorbenen ist noch nicht mit Gewissheit geklärt. Die Polizei geht aber davon aus, dass es sich bei dem Toten um den 82-jährigen Hausbewohner handelt.

Publiziert in SI Feuerwehr

WALDECK-FRANKENBERG. Es muss ja kein Fort Knox sein. Aber ein wenig mehr könnten viele Waldeck-Frankenberger für die Sicherheit rund ums eigene Haus schon tun. 112-magazin.de gibt Tipps zur Urlaubszeit.

„Man sollte sein Haus nie unbewohnt aussehen lassen“, rät Experte Volker König. Tipp Nr. 1 des Polizeihauptkommissars: Zeitschaltuhren in mehreren Räumen installieren, die abwechselnd für einen bewohnten Anblick von außen sorgen. Beispiel: Am Abend erst die Küche erhellen, dann das Wohnzimmer und schließlich das Schlafzimmer. Kosten: ab 20 Euro.

Tipp Nr. 2: Nachbarn um Unterstützung bitten. Wenn der Briefkasten überquillt, die Rollladen drei Wochen lang in derselben Position verharren und der Rasen wild sprießt, nützt auch das ausgeklügeltste Beleuchtungssystem nichts. Gute Nachbarn helfen sich deshalb in diesen Situationen gegenseitig aus.

Tipp Nr. 3: Auf keinen Fall den Urlaub außerhalb des Verwandten- und Freundeskreises ankündigen. „Dazu zählen auch Anrufbeantworter oder soziale Netzwerke im Internet“, weiß König.

Das geht an die Substanz
Neben kleinen Verhaltensänderungen helfen auch einige bauliche Maßnahmen, um ein großes Plus an Sicherheit zu gewinnen. „Haus- und Wohnungsbesitzer sind Einbrechern nicht schutzlos ausgeliefert“, heißt es in der aktuellen Kriminalstatistik der Polizei Waldeck-Frankenberg aufmunternd. Abschließbare Fenstergriffe können dabei helfen, die meisten Einbrecher abzuschrecken. Kosten je Griff: ab 25 Euro. Dabei sind nicht nur die Fenster im Erdgeschoss eine Schwachstelle.

„Man muss sich immer fragen: 'Wo würde ich bei mir einbrechen?'“, gibt Volker König als Tipp. Jede noch so absurde „Aufstieghilfe“ in den ersten Stock – Regenrinnen, Mauervorsprünge – ist ein potentielles Risiko.

Vor allem bei Neu- oder Umbauten solle die „Komponente Einbruchschutz“ bedacht werden, so der Polizist weiter. Denn der Einbau neuer einbruchhemmender Türen und Fenster sei in aller Regel billiger als deren nachträgliche Sicherung.

 


Folge I: Gelegenheitsdieben keine Chance lassen

Folge III: Hinterher ist guter Rat teuer

Publiziert in Rund ums Haus

WALDECK-FRANKENBERG. Eine Minute – länger dauert es nicht, bis sich ein Einbrecher den Weg in eine fremde Wohnung oder ein Haus gebahnt hat. Mit einfachen Mitteln kann den Dieben allerdings das Handwerk gelegt werden.

Ein offenes Fenster im Obergeschoss, eine gekippte Balkontür oder ein alter, einfach zu überwindender Schließmechanismus an der Haustür – die Liste ist lang, die die ungebetenen Gäste abarbeiten können. Zudem sind sie äußerst einfallsreich, wenn es gilt, kleinere Hürden zu überwinden. Sobald sie allerdings auf effektive Sicherungen treffen, machen die Diebe meist kehrt und brechen ihr Vorhaben ab.

Im vergangenen Jahr verzeichnete die Polizei im Landkreis 99 Wohnungseinbrüche. Rund zwei Drittel davon wurden von November bis Februar begangen. Doch auch im Sommer treiben die Männer ihr Unwesen. Während der Urlaubszeit schlagen sie vor allem in der Zeit zwischen 8 und 13 Uhr zu.

Es handelt sich bei den Einbrechern meist um Gelegenheitsdiebe, die eine Chance sehen und ergreifen. „Wir haben hier vor allem Beschaffungs- und Armutskriminalität“, weiß König. Die erbeuteten Elektrogeräte oder der Schmuck werden auf dem Schwarzmarkt schnell zu Geld gemacht. Meist sind es junge Männer, die im Landkreis wohnen. Allein oder zu zweit gehen sie auf Diebestour, vor allem in den Städten. Hier finden sich auf engerem Raum mehr „Tatgelegenheiten“ und das Umfeld ist anonymer. „Täterstruktur“ nennt das die Polizei.

„Schnell, unerkannt und einfach – darauf haben es die meisten abgesehen“, weiß der polizeiliche Berater. Im Durchschnitt liegt der Schaden pro „Bruch“ bei 2000 bis 3000 Euro. „Das liegt aber daran, dass auch wertvolle Gemälde gestohlen werden, die den Schnitt nach oben treiben.“ Das heißt auf der anderen Seite aber auch: Wer „nur“ Fernseher und Mikrowelle zu Hause stehen hat, ist keineswegs geschützt.

Das beliebteste Werkzeug beim „Bruch“ ist und bleibt der Schraubendreher. An gerade einmal drei Punkten eines Fensters muss der Dieb mit etwas Kraft hebeln – schon springt der Rahmen auf. In den wenigsten Fällen müssen die Einbrecher eine Scheibe einschlagen. „Das macht zu viel Lärm; außerdem ist ihnen die Verletzungsgefahr zu hoch“, berichtet König. Richtige „Profis“ benutzen Werkzeug, das Jedermann kaufen kann: Unversperrte Türen oder sogar abgeschlossene Fenster sind mit etwas Übung kein wirkliches Hindernis.


Folge II: Mit Zeitschaltuhr und neuen Griffen

Folge III: Hinterher ist guter Rat teuer

 

Publiziert in Rund ums Haus

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