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PADERBORN. Neben vielen anderen Gefahren, auf die sich Verkehrsteilnehmer im Herbst durch die Veränderung der Witterung einstellen müssen, ereignen sich im November eines jeden Jahres statistisch belegt die meisten Wildunfälle.

Darauf weisen die Polizei und die Kreisjägerschaft Paderborn e. V. aktuell hin. Im Kreis Paderborn ist, bedingt durch die geografische Lage mit vielen Wald- und Feldgebieten, die Gefahr von Wildunfällen das ganze Jahr über sehr hoch, in den letzten Jahren ist die Zahl der Wildunfälle kontinuierlich angestiegen. Wurden 2014 noch 1099 derartige Unfälle registriert, waren es im Jahr 2017 schon 1323. Auch im Jahr 2018 hat die Polizei bis Oktober schon wieder fast 900 Wildunfälle bearbeitet. Legt man die Statistiken der letzten Jahre zugrunde, dürften bis Ende dieses Jahres noch über 300 dazu kommen.  

Der Herbst im Allgemeinen und hier insbesondere der Monat November ist die Zeit, in der es es zu den meisten Wildunfällen kommt (2014: 123 / 2015: 121 / 2016: 98 / 2017: 164). Drei bis vier Unglücke pro Tag sind dann im Kreisgebiet zu verzeichnen, im Wesentlichen auf unbeleuchteten Land- und Kreisstraßen außerhalb geschlossener Ortschaften. "Die Gründe für den Anstieg der Wildunfälle im Herbst sind vielfältig", erklärt Berthold Antpöhler, Vorsitzender der Kreisjägerschaft Paderborn. "Das stetig steigende Verkehrsaufkommen und oftmals überhöhte Geschwindigkeit sind sehr wahrscheinlich Gründe, warum es zu einem permanenten Anstieg von Wildunfällen gekommen ist. Aber auch die in den letzten Jahren veränderten Bedingungen in der Landwirtschaft und damit in der Landschaft lassen erkennen, dass hier Gründe für die steigenden Wildunfallzahlen zu finden sind. Die Zusammenlegung von Feldern zu großflächigen und jährlich wechselnden Kulturen bis an die Straßenränder, wie z.B. Mais-, Raps- und Senfflächen dienen den Wildtieren jährlich wechselnd als Rückzugs- oder Futterstelle. Dieser Umstand hat dazu geführt, dass die dämmerungsaktiven Tiere gerade morgens beziehungsweise abends ihre Standorte wechseln und dabei vermehrt Straßen überqueren müssen. Das heißt sie treffen bei ihren Wanderungen genau zu diesen Zeiten auf den Berufsverkehr, was wiederum das Unfallrisiko steigen lässt. Dazu kommen die Paarungszeiten einzelner Wildarten, wie Damwild oder Wildschweine, die in den kommenden Wochen besonders rastlos sein werden."  

Einen absolut sicheren Schutz zur Vermeidung von Wildunfällen gibt es nicht. Auch die blauen Wildwarnreflektoren, die seit einigen Jahren an den Leuchtpfosten einiger Teststrecken im Kreis Paderborn angebracht sind, haben nur partiell zu einem spürbaren Rückgang bei den Unfallzahlen geführt, jedoch nicht absolut. Daher gilt auch auf diesen Strecken besondere Vorsicht, um die Gefahr von Zusammenstößen mit Wildtieren zu minimieren und schwere Unfallfolgen zu vermeiden. Gerade in Wald- und Wiesengebieten und an den durch die bekannten Verkehrsschilder besonders gekennzeichneten Stellen wird es in den nächsten Wochen zu einem verstärkten Wildwechsel kommen. Daher appellieren sowohl Polizei als auch Kreisjägerschaft zu einer angepassten Fahrweise. Auf diesen Abschnitten Fuß vom Gas und die Fahrbahnränder aufmerksam beobachten! Besonders im Herbst und Winter schließen sich die Tiere zu großen Verbänden zusammen. Wenn der Autofahrer ein Tier am Straßenrand sieht, befinden sich meistens noch weitere in der Nähe des Straßenrandes in der Deckung des Waldes oder auf dem Feld. Daher sollte immer damit rechnen, dass mehrere Tiere die Straßen queren werden.

Wenn Tiere im Scheinwerferlicht auftauchen: Abbremsen, Abblenden und hupen! Wenn das nicht mehr rechtzeitig gelingt und es zu einer unvermeidbaren Kollision kommt, ist es wichtig, nicht auszuweichen! Halten Sie das Lenkrad fest, bleiben sie auf ihrem Fahrstreifen und bremsen Sie kontrolliert ab. Natürlich möchte keiner ein Tier verletzten, aber gehen Sie nicht das Risiko eines unkontrollierten und plötzlichen Ausweichmanövers ein. Dies endet für viele Verkehrsteilnehmer im Graben, vor einem Baum oder im Gegenverkehr mit zum Teil erheblichen Folgen für alle Beteiligten. Nach dem Zusammenstoß ist die Unfallstelle sofort durch das Einschalten des Warnblinklichts und das Aufstellen des Warndreiecks abzusichern. Gegebenenfalls Verletzte versorgen und die Rettungsdienste alarmieren.  

Ist ein Tier angefahren worden, darf es nicht mitgenommen werden. Nach einem Wildunfall ist der Verkehrsteilnehmer nach dem Landesjagdgesetz verpflichtet, den Unfall der Polizeidienststelle zu melden, die dann den Jagdausübungsberechtigten für diesen Straßenabschnitt informiert, denn dieser hat ein sogenanntes Aneignungsrecht an dem Wildtier! Ansonsten kann eine Strafanzeige wegen Wilderei erstattet und ein Bußgeld verhängt werden. Daher, auch um Schwierigkeiten bei der Regulierung durch die Versicherung auszuschließen, sollte man immer die Polizei informieren. Manchmal sind dem beteiligten Tier äußerlich keine Verletzungen anzusehen und es flüchtet von der Unfallstelle, obwohl es schwere innere Verletzungen erlitten hat. Um dem Tier unnötig langes Leiden zu ersparen, ist auch in diesen Fällen die Information an die Polizei wichtig, damit der zuständige Jagdausübungsberechtigte benachrichtigt werden und mit der Nachsuche beginnen kann. (ots/r)

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Publiziert in PB Polizei

Einen Termin bei einem Facharzt zu ergattern, ist oft eine zeitaufwendige Odyssee. Privatversicherte können in der Regel mit kürzeren Wartezeiten rechnen als gesetzlich Versicherte. Daher ziehen viele den Wechsel in eine private Krankenversicherung in Betracht. Aber welche Leistungen und Vorteile verspricht der Wechsel?

Schnellere Terminvereinbarung bei Fachärzten

Einen Termin bei einem Facharzt zu vereinbaren, ist oft nicht einfach und zumeist auch mit langen Wartezeiten von vier bis acht Wochen verbunden. Gerade bei Orthopäden und Dermatologen müssen die Patienten oft besonders lange warten. Insbesondere die Volkskrankheit Rückenleiden sorgt dabei für eine hohe Nachfrage bei Orthopäden. Als Privatversicherter hat man hier einen großen Vorteil: die Terminvereinbarung bei Fachärzten ist in der Regel einfacher und die Wartezeiten sind entsprechend kürzer. Und auch im Wartezimmer selbst müssen Privatversicherte nicht so lange warten. Zudem können sie sich die Ärzte, von denen sie behandelt werden möchten, aussuchen. Neben der Terminvereinbarung hat die private Krankenversicherung noch weitere Vorteile. Allerdings sollte man berücksichtigen, dass die Leistungen einer PKV je nach Tarif unterschiedlich umfassend sind.

PKV: drei unterschiedliche Versicherungstarife

Der Leistungsumfang der privaten Krankenversicherungen hängt vom jeweiligen Tarif ab. Grundsätzlich kann zwischen drei Tarifvarianten ausgewählt werden. Der Basistarif deckt die Grundversorgung ab und ist mit den Leistungen einer gesetzlichen Krankenkasse vergleichbar. Leistungen wie beispielsweise Zahnzusatzbehandlungen werden durch den Grundtarif allerdings nicht abgedeckt. Einen größeren Versicherungsschutz bietet der Standardtarif, bei dem keine weiteren Zahlungen bei Zusatzbehandlungen auf den Versicherten zukommen. Der Beitrag für den Standardtarif ist außerdem nicht höher als in der gesetzlichen Krankenkasse. Den umfangreichsten Versicherungsschutz bietet der Komforttarif, in dem nahezu alle Kosten übernommen werden. Das schließt bei eventuellen Krankenhausaufenthalten auch eine Chefarztbehandlung sowie den Anspruch auf ein Einzelzimmer mit ein.

Hohe Kosten im Alter vermeiden

Anders als bei der gesetzlichen Krankversicherung nehmen die Beiträge im Alter mit sinkendem Einkommen nicht ab, sondern steigen aufgrund des höheren Verletzungs- und Krankheitsrisikos an. Um hohe Beiträge im Rentenalter zu vermeiden, bieten die PKV sogenannte Beitragsentlastungstarife an. Allerdings lassen sich diese Entlastungstarife nur bei der jeweiligen privaten Krankenversicherung abschließen. Finanztest hat 30 Beitragsentlastungstarife getestet und die Ergebnisse für die unterschiedlichen PKV zusammengefasst. Denn mit der Auswahl eines Beitragsentlastungstarifs lassen sich allerdings hohe Beiträge im Alter unabhängig vom Tarif vermeiden.

Private Krankenversicherungen im Vergleich

Um idealen individuellen Versicherungstarif zum besten Preis zu finden, lohnt sich ein PKV-Vergleich. Versicherungsexperten wissen, welche Leistungen wichtig sind und können entsprechend angepasste Tarife vorschlagen. Auf diese Weise können unnötige Zusatzleistungen vermieden und Kosten gespart werden. Gleichzeitig achten Experten aber auch darauf, dass keine relevanten Leistungen vergessen werden, um später nicht unnötig auf hohen Arztkosten sitzen zu bleiben.

Publiziert in Retter
Dienstag, 26 Juli 2016 09:15

Grillen - ein Vergnügen nicht ohne Risiko

WALDECK-FRANKENBERG. (gesponserter Artikel) Mit den ersten schönen Sommertagen beginnt die Grillsaison. Da wird bei den aktuellen Temperaturen häufig zum Grill gegriffen. Doch damit das Grillvergnügen nicht in einem Fiasko endet, sollte der Grillmeister Vorsicht walten lassen. Wir geben einige Tipps, wie Sie sich schützen können - und falls doch etwas passiert, stehen Ihnen die Vertrauensleute der Landwirtschaftlichen Versicherung Münster mit Rat und Tat zur Seite.

In Deutschland kommt es jährlich zu ungefähr 4000 Grillunfällen, so die Deutsche Gesellschaft für Verbrennungsmedizin (DGV). Leichtsinn, Unerfahrenheit und Unwissenheit können zum Verhängnis werden, viele Grillunfälle enden mit schweren Verbrennungen. Bei jedem zweiten Grillunfall sind flüssige Brandbeschleuniger mit im Spiel, denn durch Benzin oder Spiritus kommt es leicht zu meterhohen Stichflammen - das bedeutet akute Lebensgefahr. Wenn beim Grillen doch einmal etwas schief läuft, helfen Versicherungen.

Hierbei spielt die Ursache des Schadens eine tragende Rolle: Kommt es zu einem Brand, bei dem eine andere Person oder deren Eigentum verletzt oder beschädigt wird, besteht Versicherungsschutz über die Privathaftpflichtversicherung des Schadenverursachers. Verletzt sich der Grillmeister selbst, so hilft ihm seine private Unfallversicherung. Versicherte können eine Einmalleistung vereinbaren oder eine lebenslange Unfallrente abschließen, um mögliche Einkommenseinbußen aufzufangen, bestätigte die LVM-Versicherung Münster auf Nachfrage von 112-magazin.de.

Wenn das eigene Gebäude, das Mobiliar oder auch die Kleidung durch einen Brand beschädigt werden, greift die Gebäude- beziehungsweise die Hausratversicherung. Sie entschädigt sogar im Rahmen der sogenannten Außenversicherung, wenn außerhalb des eigenen Grundstücks gegrillt wird. Wenden Sie sich vertrauensvoll an ihre Versicherungsagenturen und lassen Sie sich beraten, bevor ein Versicherungsfall eintritt.

Folgende Regeln sollten Grillmeister beachten, damit das Grillfest nicht zu einer brandgefährlichen Angelegeheit wird:

  • Sicherer Stand für den Grill
  • Feuerfeste Unterlage
  • Handfeuerlöscher in Reichweite halten
  • Standort zum Haus beachten (so weit wie möglich)
  • Keine Brandbeschleuniger verwenden
  • Vorsicht beim Einsatz von Wasser zum Auskühlen der Glut
  • Keine heiße Asche in die Mülltonne kippen
  • Kinder haben am Grill nichts zu suchen
  • Auf das Prüfzeichen (GS) beim Kauf eines Grills achten

Die LVM-Agentur Iske weist beim Kauf eines Grills darauf hin, dass außer dem GS-Siegel (geprüfte Sicherheit) die DIN-Norm "DIN EN 1860-1" auf dem Prüfsiegel stehen sollte. Nur mit dieser Norm kann der Grill den strengen, offiziellen Sicherheitsauflagen entsprechen. Die extra für Grillgeräte, Grillanzünder und Grill-Brennstoffe entwickelte DIN-Norm schreibt unter anderem vor, wie breit der Abstand der Grillroststäbe sein darf, aus welchem Material der Grill bestehen darf und wie stabil und brandresistent das Gerät sein muss, um das genormte Brandschutzzeichen zu erhalten.

Falls es trotz aller Vorsicht doch zu einem Grillunfall mit Verletzten oder einem Brand kommt, gilt der Notruf 112.

Quellen: 112-magazin/LVM-Versicherung (gesponserter Artikel)

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Publiziert in Feuerwehr

KORBACH. - gesponserter Artikel - In der Ferienzeit haben Einbrecher oft leichtes Spiel. Die Täter stehlen ihren Opfern nicht nur Wertgegenstände, sondern auch ihr Sicherheitsgefühl. Wenn der finanzielle Schaden schon lange ersetzt ist, leiden viele Einbruchsopfer noch lange unter der belastenden Erinnerung.

Die Bau- und Möbelschreinerei Rainer Derenthal aus Warburg ist Partner eines starken, gemeinnützigen Netzwerkes, das Einbrechern keine Chance lassen will: Unter dem Namen "Zuhause sicher" arbeiten Polizei und Handwerk überregional in einem gemeinnützigen Netzwerk Hand in Hand zusammen. Gemeinsam bewahren sie Bürger vor den oft traumatsichen Folgen eines Einbruchs. Und davon können auch Kunden der Tischlerei Dehrenthal profitieren.

Im Zentrum der Arbeit steht das Ziel, die Bürger für die Gefahr eines Einbruchs zu sensibilisieren und die Möglichkeit aufzuzeigen, wie sie sich wirksam schützen können. Zu den Empfehlungen gehören z. B. DIN-geprüfte Pilzkopfzapfenverriegelung für Fenster oder geprüfte Zusatzschlösser mit Sperrbügeln für Türen. 

Tischlermeister Rainer Derenthal erläutert: "Wir sind auf dem Adressennachweis für Mechanik-Errichter des LKA Nordrhein-Westfalen verzeichnet und haben so Fachwissen und Erfahrung dem Landeskriminalamt gegenüber nachgewiesen." Darüber hinaus absolvieren die Mitarbeiter und Monteure unseres Betriebes jedes Jahr mindestens eine Weiterbildung und bleiben damit auf dem aktuellsten Stand der Sicherheitstechnik.

Wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, gewähren die dem Netzwerk angeschlossenen Versicherer sogar einen Nachlass auf die Hausratsversicherung. Nähere Informationen gibt es unter: www.tischlerei-derenthal.de (hier werbender Anbieter) und www.zuhause-sicher.de

Quelle: Korbacher Bote/Derenthal (gesponserter Artikel)

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 13 Oktober 2011 17:21

Aber sicher doch (III): Hinterher ist guter Rat teuer

WALDECK-FRANKENBERG. Egal ob aus Unachtsamkeit oder wider besseres Wissen – fast jeder kann das Opfer eines Einbruches bei sich zu Hause werden. Volker König ist bei der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg Experte für die Sicherheit rund ums Haus. Er gibt Tipps, was zu tun ist, wenn es eigentlich schon zu spät ist.

„Ganz allgemein gibt es den materiellen Schaden, den die Versicherung unter Umständen ersetzt", erklärt König. Wichtig sei es, die Polizei und die versicherung so schnell wie möglich zu informieren und eine Liste mit den gestohlenen Gegenständen - vielleicht auch nur im Kopf - vorzubereiten.

"Dann gibt es aber noch den ideellen Schaden. Wenn beispielsweise ein altes Erbstück geklaut wird, sind die Aussichten mehr als niedrig, dass das Andenken jemals wieder auftaucht", befindet König. Deswegen sei es umso wichtiger, nach Möglichkeit einen Einbruch zu verhindern oder es den Tätern so schwer wie möglich zu machen. Wie das geht, zeigt Teil II unserer Serie "Aber sicher doch"

Für manche kann es sogar noch schlimmer kommen: „Wenn die Einbrecher über ein gekipptes Fenster oder durch eine nur ins Schloss gefallene Tür eingedrungen sind, zahlen die wenigsten Versicherungen", weiß der Experte.

Größtes Problem: Die Psyche
„Der dritte Schaden ist meiner Ansicht nach der Schlimmste: der psychologische. Die Diebe dringen schließlich in den Intimbereich ein und missachten die eigenen Bedürfnisse. Das kann so weit führen, dass sich die Geschädigten im Haus oder der Wohnung nicht mehr sicher und wohl fühlen. Dann hilft nur noch der Auszug“, versucht König, die Ausmaße eines Einbruches zu verdeutlichen.

Die Polizeidirektion bietet deshalb Beratung und Betreuung an. Ansprechpartner ist Volker König, Tel.: 05631/971160.


Folge I: Gelegenheitsdieben keine Chance lassen

Folge II: Mit Zeitschaltuhr und neuen Griffen

Publiziert in Rund ums Haus

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