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ORPETHAL/BILLINGHAUSEN. Ein totes Wildschwein gibt der Polizei in Bad Arolsen Rätsel auf -  vermutlich war Jagdwilderei unsächlich für den Tod des Tieres.

Eine Fußgängerin hatte am späten Samstagvormittag ein totes Wildschwein auf einem abgeernteten Getreidefeld bei Gut Billinghausen entdeckt und einen Jäger hinzugerufen. Dieser stellte fest, dass das Schwein mit einem großkalibrigen Geschoss von den Läufen geholt worden war und verständigte den Jagdausübungberechtigten. Dass Wildschweine an Getreideschlägen bejagt werden, ist nicht ungewöhnlich, wohl aber, dass getötete Sauen achtlos auf dem Feld zurückgelassen werden.

Da am Tag zuvor in diesem Bereich keine legale Jagd ausgeübt wurde, gehen der Jagdrechtsinhaber und die Jagdausübungberechtigten von Jagdwilderei aus; auch deshalb, weil das Tier mit einem Schuss hinter den Teller, (Wirbelsäulentreffer) auf der Stelle tot gewesen sein muss.

Inzwischen befasst sich die Polizei Bad Arolsen mit dem Fall und bittet um sachdienliche Hinweise. Wer hat im Zeitraum vom 2. August, 22 Uhr, bis zum 3. August, 11.45 Uhr, verdächtige Fahrzeuge oder Menschen in der Feldflur zwischen Diemel und Mühlgraben bei Gut Billinghausen gesehen? 

Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 05691/97990 entgegen. (112-magazin)

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Publiziert in Polizei

MARBURG. Mit einer Schusswaffe hat ein betrunkener Mann in einer Gaststätte herumgefuchtelt. Beim Abdrücken feuerte er auch eine Treibladung ab, eine Kugel wurde jedoch nicht verschossen. Der verwirrte 52-Jährige wurde vorläufig festgenommen und später in psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen.

Für die Gäste eines Gastronomiebetriebs im Steinweg war der Besuch am Samstagabend mit einem gehörigen Schrecken verbunden. Gegen 20.35 Uhr betrat der alkoholisierte 52-Jährige die Gaststätte und hantierte mit einer Schusswaffe. Die Anwesenden bedrohte er aber laut Polizeisprecher Martin Ahlich nicht.

Schließlich richtete der Betrunkene die Waffe auf ein Fenster und drückte ab. Es kam zwar zu einem Zischen der entzündeten Treibladung, nicht aber zu einer Schussabgabe und damit auch zu keinem Schaden. Der Mann legte die Waffe dann auf den Tresen und ging nach draußen. Die vom Personal verständigte Polizei stellte den voll funktionstüchtigen sogenannten Perkussionsrevolver sicher. Bei der Festnahme des 52-Jährigen beschlagnahmten die Beamten auch die passende Munition und zwei Messer.

Der augenscheinlich verwirrte, polizeibekannte und wohnsitzlose Mann stand unter Alkoholeinfluss. Er war zuvor mit einem Moped unterwegs und er wehrte sich zudem gegen seine Festnahme. Die Polizei wies den Mann in ein psychiatrisches Krankenhaus ein. Warum der 52-Jährige in der Gaststätte schoss, wurde am Montag nicht bekannt.

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Publiziert in MR Polizei
Donnerstag, 18 Oktober 2012 23:03

Schaufenster durch Schüsse beschädigt

VOLKMARSEN. Unbekannte haben das Schaufenster eines Geschäftes im Volkmarser Steinweg beschossen. Der Schaden beläuft sich auf 2000 Euro.

Ein Mitarbeiter eines Marktes im Steinweg stellte am Dienstagmorgen fest, dass die Schaufensterscheibe beschädigt war, und verständigte die Polizei. Unbekannte hatten in der Zeit von Samstag, 14.30 Uhr, bis Dienstagmorgen, 8.30 Uhr, auf die Schaufensterscheibe geschossen und beschädigt. Das berichtete Polizeisprecher Volker König am Donnerstag.

Da die Projektile die Scheibe nicht durchschlagen haben, geht die Polizei davon aus, dass es sich um eine Druckluftwaffe gehandelt haben muss. Der Schaden beträgt etwa 2000 Euro.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Diese werden gebeten, sich an die Polizeistation in Bad Arolsen zu wenden. Die Telefonnummer lautet 05691/9799-0.

Publiziert in Polizei
Sonntag, 19 August 2012 20:00

Vor Haustür ins Knie geschossen

KASSEL. Ein 36 Jahre alter Mann ist von einem Unbekannten ins Knie geschossen worden. Die Tat gibt der Polizei Rätsel auf, Angaben über die Hintergründe konnten die Ermittler bislang nicht machen.

Der Mann hatte am frühen Sonntagmorgen gegen 1.45 Uhr gerade die Haustür eines Mehrfamilienhauses in Oberzwehren aufgeschlossen, als er einen lauten Knall hörte. Kurz danach spürte er einen Schmerz im rechten Bein. Wie sich später herausstellte, hatte der 36-Jährige einen Steckschuss unterhalb des Knies erlitten. Der Mann wurde laut Polizei mittlerweile operiert. Es besteht keine Lebensgefahr. Die Kripo sucht nun nach einer Person, die in Tatortnähe gesehen wurde. Dieser Mann ist etwa 1,60 bis 1,80 Meter groß und von schmächtiger Statur. Er trug helle, langärmlige Oberbekleidung, eine dunkle, vermutlich blaue Hose.

Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Nordhessen in Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen, die Staatsanwaltschaft in Kassel ist eingeschaltet. Ein Verfahren wegen Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes und gefährlicher Körperverletzung mit Schusswaffe wurde eingeleitet. Zu Hintergründen der Tat kann die Polizei keine Angaben machen. Die Ermittlungen dauern an.

Zeugen, die Angaben zur Tat oder dem Täter machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0561/9100 bei der Polizei zu melden.

Publiziert in KS Polizei

NIEDERSCHELDEN. In einer Gaststätte im Siegener Stadtteil Niederschelden kam es am frühen Sonntagmorgen gegen 1.50 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen dem 52-jährigen Wirt und einem 21-jährigen Gast. Dabei kam es innerhalb der Gaststätte bereits zu einer Körperverletzung.

Der Streit verlagerte sich vor die Gaststätte auf die Straße. Dort zog der Wirt dann eine Gaspistole, gab einen Schuss ab und bedrohte anschließend mit der Waffe die dort stehenden Personen.

Aufgrund der unklaren Situation wurden mehrere Streifenwagen der Polizei Siegen, Wilnsdorf und der benachbarten Polizeiinspektion Betzdorf (Rheinland-Pfalz) entsandt. Bei Eintreffen herrschte aber bereits Ruhe.

Nach Klärung des Sachverhaltes wird jetzt gegen den Wirt wegen Bedrohung, Körperverletzung und Verstoß gegen das Waffengesetz ermittelt. Die Waffe und der dazugehörende „kleine“ Waffenschein wurden durch die Polizei sichergestellt.

Publiziert in SI Polizei

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