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BAD WILDUNGEN. Einen mutmaßlichen Brandstifter, der deutlich alkoholisiert und ohne Führerschein eine Runde mit dem Auto seines Vaters drehte, hat die Polizei am frühen Samstagmorgen nach kurzer Flucht festgenommen. Fußspuren im Schnee hatten die Beamten auf die richtige Fährte geführt...

Polizei und Feuerwehr waren gegen 3 Uhr zu einem Brand in der Odershäuser Straße gerufen worden: Dort brannte es in Höhe des Herkules-Marktes an einer Bushaltestelle: Ein Mülleimer und die Fahrplanauskunft darüber standen in Flammen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das Feuer aber weitgehend von selbst erloschen. Der Schaden beläuft sich auf 300 Euro.

Von der Bushaltestelle aus sahen die Polizisten Augenblicke später ein Feuer an einem Auto, das etwa 200 Meter entfernt stand. Die Polizisten eilten dorthin und löschten das brennende Kunststoffgehäuse eines Außenspiegels - dieses war offenbar mit einem Sturmfeuerzeug in Brand gesetzt worden. Durch dieses Feuer entstand ein weiterer Schaden von 1000 Euro - geschmolzenes Plastik hatte bereits die Beifahrertür des Wagens beschädigt.

Frische Fuß- und Reifenspuren
Den Polizisten fielen frische Schuhabdrücke im hohen Schnee auf, denen sie folgten. Nach einigen Metern wurden aus Fuß- plötzlich Reifenspuren - der mutmaßliche Brandstifter war ganz offensichtlich in ein Auto eingestiegen und davongefahren. Abermals wollten sich die Polizisten auf Fährtensuche begeben, als ein Auto vorfuhr. Beim Anblick der Polizisten flüchtete der Fahrer. Nach kurzer Verfolgung - erst mit dem Streifenwagen, dann zu Fuß - stellten die Polizisten einen 18-Jährigen in der Frankfurter Straße in einer Grünanlage.

Es stellte sich heraus, dass der Wagen dem Vater des jungen Mannes gehört. Der 18-Jährige war damit ohne das Wissen seines Vaters gefahren. Der Teenager war betrunken und besitzt keinen Führerschein. Der freiwillig durchgeführte Atemalkoholtest zeigte einen Wert an, der über der absoluten Fahruntüchtigkeit liegt - das Gesetz sieht als Grenze dafür einen Wert von 1,1 Promille vor. Die Polizisten ordneten eine Blutentnahme an und leiteten ein Strafverfahren ein wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss und ohne Fahrerlaubnis sowie wegen des Verdachts der Sachbeschädigung durch Feuer.

Ermittlungen zu versuchtem Einbruch
Ob auch ein versuchter Einbruch in einen Getränkemarkt in der Odershäuser Straße auf das Konto des jungen Mannes geht, steht bislang nicht fest und muss noch ermittelt werden. Im Laufe der Nacht zu Samstag hatte ein Täter mit einem Einkaufswagen die doppelflügelige Eingangstür aufzudrücken versucht. Der Versuch misslang, allerdings hinterließ der Unbekannte einen Sachschaden, der auf etwa 1000 Euro geschätzt wird.


Link:
Feuerwehr Bad Wildungen

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Mehrere Glätteunfälle haben am Samstagnachmittag die Polizei beschäftigt. Zwei Autoinsassen wurden schwer verletzt, eine Radfahrerin zog sich Schnittverletzungen zu.

Auf der L 3076 zwischen Sachsenberg und Schreufa rutschte ein Auto gegen einen Baum. Fahrer und Beifahrer mussten mit schweren Verletzungen in die Krankenhäuser in Korbach und Frankenberg eingeliefert werden, berichtete ein Polizeisprecher.

Glätteunfälle gab es auch in Sudeck, bei Rhena sowie in Korbach. Verletzt wurde niemand. In Dorfitter rutschte am Nachmittag ein Hyundai von der B 252 und gegen eine Hauswand. Dabei entstand ein Schaden von 5000 Euro. Die 47 Jahre alte Fahrerin aus Bielefeld kam mit dem Schrecken davon.

Unfallflucht in Korbach
In der Louis-Peter-Straße in Korbach rutschte auf der glatten Straße eine Frau mit ihrem Wagen gegen einen geparkten Opel. Die Fahrerin hielt an, betrachtete kurz ihren Schaden und fuhr dann weiter, ohne sich um den Unfall zu kümmern. Eine Zeugin hatte das beobachtet und brachte die Polizei auf die Spur der Frau. Sie wurde zuhause angetroffen und erhielt eine Anzeige wegen Unfallflucht (zur kompletten Meldung hier klicken).

Fahrradfahrerin durchschlägt Heckscheibe
Glück im Unglück hatte eine Radfahrerin in Bergheim, berichtete eine Sprecherin der Bad Wildunger Polizei. Weil der Radfahrerin Schnee ins Auge geraten war, übersah sie einen am Rand der Schlossstraße geparkten Wagen. Die Frau kollidierte mit dem Auto und durchschlug die Heckscheibe. Weil sie einen Schutzhelm trug, kam sie mit Schnittverletzungen davon, sagte die Beamtin. Ansonsten blieb es auf den Straßen im Raum Bad Wildungen ruhig.

In Dienstbezirk der Arolser Polizei mussten die Beamten bis zum späten Nachmittag keine Glätteunfälle aufnehmen. Dort hatte es kaum geschneit, sagte ein Polizist.

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Publiziert in Polizei

WITTGENSTEIN. Der angekündigte Wintereinbruch hat in ganz Wittgenstein für chaotische Straßenverhältnisse gesorgt. Es gab zahlreiche Unfälle, Polizei und Abschleppunternehmen waren im Dauereinsatz.

Am Morgen hatten die bereits im Vorfeld angekündigten heftigen Schneefälle begonnen und die Straßen vielerorts in Rutschflächen verwandelt. So kam es direkt am Morgen zu einem Unfall zwischen Alertshausen und Elsoff, bei dem ein Pkw in eine Wiese fuhr und dort einen Flurschaden anrichtete. Der Wagen musste aus der Wiese geborgen werden. Zur selben Zeit kam es zu einem Unfall auf der B 480 bei Raumland, wo der Kleinwagen einer jungen Frau bei Glätte ins Schleudern kam und in eine Böschung rutschte. Dort blieb der Wagen an einigen Straßenbäumen hängen. Zum Glück wurde niemand verletzt.

Kurze Zeit später rutschte auf der spiegelglatten Rohrbachstraße ein Wagen eines mobilen Pflegedienstes in ein geparktes Auto und weitere Fahrzeuge rutschten derart ungünstig, dass die Straße dort blockiert war. Nachdem mit tatkräftiger Hilfe der Polizeibeamten und des Bauhofes der Pkw wieder in die richtige Richtung gezogen und weggefahren werden konnte, musste die Eisfläche vom Bauhofräumdienst mehrmals geschoben und gestreut werden.

Zu dieser Zeit kam es bereits zu zwei weiteren Winterunfällen: Auf der K 45 von Rohrbach in Richtung Rinthe rutschte ein Pkw in einen Graben und blieb seitlich liegen. Dabei wurde eine Person verletzt. Auf der L 553 zwischen Aue und Röspe drehte sich ein Wagen und prallte mit der Front gegen eine angrenzende Felswand, bevor er quer zur Fahrbahn stehen blieb. Auch dieser Wagen musste abgeschleppt werden. Außerdem kam es noch zu zwei wetterbedingten Unfällen auf der B 62 in Erndtebrück und auf der L720 aus Richtung Ludwigseck.

Für die Polizei gab es keine Verschnaufpause, denn es krachte schon wieder: Diesmal an der Limburgstraße in Bad Berleburg zur Einmündung der B480. Hier missachtete ein junger Mann die Vorfahrt eines Pkw, der aus Richtung Bad Berleburg kam und beide Autos blieben total zerstört im Kreuzungsbereich stehen. Hier kam auch die Feuerwehr Bad Berleburg zum Einsatz, um auslaufende Betriebsmittel abzustreuen und die Unfallstelle bis zum Eintreffen der Polizei abzusichern. Anschließend wurden die beschädigten Fahrzeuge auf ein benachbartes Firmengelände geschoben, eines mit Hilfe der Seilwinde des Hilfeleistungslöschfahrzeuges. Bei diesem spektakulären Unfall wurde zum Glück niemand verletzt, erschrockene Unfallbeteiligte wurden durch einen anwesenden Rettungsassistenten aus den Reihen des Löschzuges betreut. Es entstand ein hoher Sachschaden und es bildeten sich lange Rückstaus.

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Publiziert in SI Polizei
Donnerstag, 11 Dezember 2014 22:42

Winterliche Einsätze im Wittgensteiner Land

WITTGENSTEIN. Der erste Schneefall mit bedeckten Straßen hat in Wittgenstein für glättebedingte Unfälle gesorgt. Dabei wurde ein Fußgänger schwer und eine Autofahrerin leicht verletzt, außerdem entstand hoher Sachschaden.

Nahezu gleichzeitig verunglückten zwei Autofahrer im Bereich Raumland und Berghausen. Auf der L 553, am Bahnübergang in Höhe des Hotels Raumland, geriet der Renault Twingo einer Frau außer Kontrolle, der in Richtung B 480 unterwegs war. In einer Kurve fuhr der Wagen – nach Angaben der Polizei eventuell wegen unangepasster Geschwindigkeit bei Straßenglätte - der Frau geradeaus und prallte gegen den Schrankenbaum, der dabei total zerstört wurde. Viel schlimmer aber: Die Frau erfasste bei ihrer Rutschpartie auch einen Fußgänger, der schwer verletzt wurde. Der Renault Twingo wurde schwer beschädigt. Der verletzte Fußgänger und die Autofahrerin wurden vor Ort durch den DRK-Rettungsdienst versorgt. Die Bahnstrecke wurde lange Zeit durch die Bundespolizei abgesichert.

Nur wenige Kilometer weiter, im Altmühlbachtal bei Berghausen, geriet ein junger Mann mit seinem Toyota ins Schleudern und rutschte in eine angrenzende Böschung. Der Fahrer gab an, dass er auf dem Weg Bad Berleburg kommend geschleudert sei und sich dann beim Bremsen um 180 Grad gedreht habe, bevor er in die Böschung rutschte. Hier blieb es zum Glück beim Sachschaden.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang auf die Gefahren des Winters hin und bittet alle Verkehrsteilnehmer, entsprechend vorsichtig zu fahren und ihre Fahrzeuge wintersicher zu machen. Wie hoch der genaue Sachschaden bei beiden Unfällen war, stand noch nicht fest.

THW zieht Lkw von glatter Strecke
Auch einem Sattelschlepper aus dem Siegerland wurden die ersten winterlichen Verhältnisse zum Verhängnis. Er schaffte die vereiste Steigung von Volkholz zur Siegquelle nicht mehr und die Reifen drehten auf der Stelle durch. Die Polizei musste hier den Verkehr lange Zeit regeln. Das THW Bad Berleburg kam mit einem Gerätekraftwagen zum Einsatz und zog den Lkw schließlich über die Steigung auf einen Wanderparkplatz. Zusätzlich wurde die Strecke vom Winterdienst kräftig eingesalzen, um die dicke Eisschicht aufzulösen.

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Publiziert in SI Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Der Wintereinbruch mit den ersten Schneefällen hat die Verkehrsteilnehmer im Landkreis keineswegs kalt erwischt: In den Dienstbezirken der Polizeistationen Bad Arolsen, Korbach, Bad Wildungen und Frankenberg kam es in der Nacht zu keinem einzigen glättebedingten Unfall.

Der Schneefall hatte in der Nacht zu Mittwoch eingesetzt. Der Deutsche Wetterdienst warnte in diesem Zuge vor Glätte durch Schneefall oder überfrierende Nässe. Den Verkehrsteilnehmern, die am frühen Morgen unterwegs waren, bereitete die Situation auf der Fahrt durch Waldeck-Frankenberg aber scheinbar keine Probleme: Bis zum Morgen (Stand: 6 Uhr) wurden den Stationen keine Unfälle gemeldet, wie die morgendliche Anfrage von 112-magazin.de bei den Wachen im Kreis ergab. Der Winterdienst ist bereits im Einsatz.

Eisbruch: Mehrere Straßen im HSK gesperrt
Im benachbarten Hochsauerlandkreis führte der Wintereinbruch dazu, dass mehrere Straßen im Gebiet um Winterberg gesperrt werden mussten: Eisbruch blockierte Bundes-, Land- und Kreisstraßen. Die Polizei warnte zudem davor, die betroffenen Waldgebiete zu betreten, weil die Gefahr herabstürzender Äste besteht. Welche Straßen im HSK betroffen sind, lesen Sie in unserer Meldung (zum Artikel hier klicken).

Im Zusammenhang mit dem Schneefall weist die Polizei vor allem "Laternenparker" darauf hin, dass bei Fahrzeugen ein ausreichendes Sichtfeld "unter allen Betriebs- und Witterungsverhältnissen" gewährleistet sein muss. Bei der Frontscheibe muss den Angaben zufolge mindestens der Scheibenwischerbereich eis- und beschlagfrei sein. "Auf gar keinen Fall ausreichend sind Handteller große Gucklöcher und Sehschlitze".

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Die Zeit vereister Autoscheiben ist da. Vor allem die "Laternenparker" haben dann wieder Probleme: Bevor die Fahrt nämlich beginnen kann, müssen alle Scheiben an den Fahrzeugen von Eis befreit werden. Blindfahrten sind verboten und gefährlich.

"Zugegeben, eine Arbeit, die häufig kalte Finger mit sich bringt, aber dennoch unvermeidbar ist", sagte ein Polizeisprecher. Denn für die Autofahrer müsse ein ausreichendes Sichtfeld unter allen Betriebs- und Witterungsverhältnissen gewährleistet sein. Bei der Frontscheibe muss den Angaben zufolge mindestens der Scheibenwischerbereich eis- und beschlagfrei sein. "Auf gar keinen Fall ausreichend sind Handteller große Gucklöcher und Sehschlitze".

Das Warmlaufenlassen des Motors, bis die Scheiben frei sind, ist übrigens gesetzlich verboten und schadet zudem dem Motor. Verstöße gegen diese Bestimmungen können ein Verwarnungsgeld nach sich ziehen.

Nicht zuletzt müssen die Autofahrer auch nach Fahrtantritt mehr Zeit einplanen und eine gewisse Vorsicht walten lassen: Stellenweise kann es zu glatten Straßen durch Eisglätte oder überfrierende Nässe kommen.

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Die Zeit vereister oder zugeschneiter Autoscheiben ist da. Vor allem die "Laternenparker" haben dann wieder Probleme: Bevor die Fahrt nämlich beginnen kann, müssen alle Scheiben an den Fahrzeugen von Eis oder Schnee befreit werden. Blindfahrten sind verboten und gefährlich.

"Zugegeben, eine Arbeit, die häufig kalte Finger mit sich bringt, aber dennoch unvermeidbar ist", sagte ein Polizeisprecher. Denn für die Autofahrer müsse ein ausreichendes Sichtfeld unter allen Betriebs- und Witterungsverhältnissen gewährleistet sein. Bei der Frontscheibe muss den Angaben zufolge mindestens der Scheibenwischerbereich eis- und beschlagfrei sein. "Auf gar keinen Fall ausreichend sind Handteller große Gucklöcher und Sehschlitze".

Das Warmlaufenlassen des Motors, bis die Scheiben frei sind, ist übrigens gesetzlich verboten und schadet zudem dem Motor. Verstöße gegen diese Bestimmungen können mit einem Verwarnungsgeld geahndet werden.

Nicht zuletzt müssen die Autofahrer auch nach Fahrtantritt mehr Zeit einplanen und eine gewisse Vorsicht walten lassen: Stellenweise kann es zu glatten Straßen kommen. Einige Unfälle durch Eisglätte haben sich in den vergangenen Wochen bereits ereignet.

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Die stellenweise Straßenglätte im Landkreis hat am Sonntagabend und in der Nacht zu Montag zu keinen gravierenden Problemen geführt. Auf der Strecke zwischen Bromskirchen und Hallenberg ging auf westfälischer Seite zeitweise nichts mehr.

Dort waren nach Auskunft der Frankenberger Polizei ab etwa 1 Uhr mehrere Fahrzeuge, darunter auch Lastwagen, wegen der Glätte liegen geblieben. Während die Frankenberger Polizei noch am Abend die Straßenmeisterei zum Streuen im Dienstbezirk veranlasst hatte, war auf westfälischer Seite zunächst kein Streudienst unterwegs. Gegen 2 Uhr früh rutschte dann ein Auto in einen auf der B 236 bei Hallenberg stehen gebliebenen Lkw. Verletzt wurde niemand. Am Morgen gegen 6.15 Uhr überschlug sich zudem ein Autofahrer auf der Strecke zwischen Hallenberg und Somplar, ebenfalls auf westfälischem Gebiet.

In Waldeck-Frankenberg war es in der Nacht trotz teilweise glatter Straße nur zu einem Unfall gekommen: Als gegen 20 Uhr ein Autofahrer auf der B 253 zwischen Hundsdorf und Löhlbach wegen der winterlichen Straßenverhältnisse seinen Wagen abbremste, fuhr ihm der nachfolgende Fahrer ins Heck. Verletzt wurde dabei aber niemand. Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, bei den momentanen Temperaturen vorsichtig zu fahren.

Vereiste Scheiben ausreichend freikratzen
Nicht nur bei der Fahrt selbst, sondern bereits bei den Vorbereitungen dazu sollten die Autofahrer derzeit ein paar Minuten mehr einplanen. So müssen "Laternenparker" die vereiste Scheiben ihrer Fahrzeuge ausreichend freikratzen, um für genügend Sicht zu sorgen. "Zugegeben, eine Arbeit, die häufig kalte Finger mit sich bringt, aber dennoch unvermeidbar ist", sagte ein Polizeisprecher. Bei der Frontscheibe muss den Angaben zufolge mindestens der Scheibenwischerbereich eis- und beschlagfrei sein. "Auf gar keinen Fall ausreichend sind Handteller große Gucklöcher und Sehschlitze".

Das Warmlaufenlassen des Motors, bis die Scheiben frei sind, ist übrigens gesetzlich verboten und schadet zudem dem Motor. Verstöße gegen diese Bestimmungen können mit einem Verwarnungsgeld geahndet werden.

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Publiziert in Polizei
Freitag, 29 März 2013 06:14

Einer der letzten Schneeunfälle - hoffentlich

GEMÜNDEN. Starker Schneefall hat am Donnerstagabend dazu geführt, dass ein 52 Jahre alter Autofahrer den Straßenverlauf nicht mehr richtig erkannte, die Kontrolle verlor und sich überschlug. Der Mann aus Gemünden erlitt leichte Verletzungen.

Der 52-Jährige war am Gründonnerstag gegen 19.15 Uhr von Dodenhausen kommend in Richtung Gemünden unterwegs, wie eine Beamtin der Frankenberger Polizeistation am Freitagmorgen gegenüber 112-magazin.de berichtete. Als er bereits auf die L 3155 befuhr, geriet der Opel-Fahrer ausgangs einer Rechtskurve auf einen stark mit Neuschnee bedeckten Abschnitt.

"Der Mann konnte den Straßenverlauf nicht mehr richtig erkennen und kam dadurch nach links von der Fahrbahn ab", sagte die Beamtin weiter. Der Opel sei gegen die Böschung geprallt, habe sich daraufhin überschlagen und sei schließlich auf dem Dach auf der Straße zum Stillstand gekommen.

Am älteren Opel entstand wirtschaftlicher Totalschaden von 2000 Euro, der Fahrer krabbelte leicht verletzt aus dem Wagen und verständigte die Polizei. Das Auto musste von einem Abschleppdienst wieder auf die "Füße" gestellt und abtransportiert werden.

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 20 März 2013 17:55

Schnee zum Frühlingsanfang: Mehrere Unfälle

BAD AROLSEN / HERINGHAUSEN / MÜHLHAUSEN / REINHARDSHAUSEN. Neuerlicher Schneefall zum Frühlingsanfang hat am Mittwoch zu mehreren Unfällen im nördlichen Kreisteil mit einem Gesamtschaden von mehr als 50.000 Euro geführt. Streifen der Polizeistationen Korbach, Bad Arolsen und Bad Wildungen rückten ebenso wie Rettungskräfte aus. Lediglich im Frankenberger Raum blieb es ruhig.

Zwischen Bad Arolsen und dem Twistesee kam es etwa in Höhe der Finnenbahn zu einem Unfall, bei dem sich eine 19-jährige Autofahrerin aus Bad Arolsen überschlug. Die junge Frau verlor gegen 14.30 Uhr auf Schneematsch die Kontrolle über ihren relativ neuen Fiat Panda. Der rote Italiener kam nach links von der Fahrbahn ab, überschlug sich und blieb auf der Seite im Flutgraben liegen.

Die Besatzung eines Rettungswagens brachte die junge Frau vorsorglich zur Untersuchung ins Krankenhaus. Die Fahrerin sei aber inzwischen unverletzt wieder entlassen worden, sagte eine Polizeibeamtin gegenüber 112-magazin.de. Eventuell schmerzt der Arolserin jedoch das Herz, denn an ihrem Panda entstand Totalschaden von 9000 Euro.

Auf Glätte erst Fuß-, dann Handbremse betätigt
Zwischen den Diemelseer Ortsteilen Heringhausen und Rhenegge kam ebenfalls gegen 14.30 Uhr eine Opel-Fahrerin von der winterglatten Fahrbahn ab und stieß gegen mehrere kleine Bäume. Die 22-jährige Willingerin befuhr mit ihrem Corsa die Landesstraße 3078 aus Richtung Adorf kommend, als sie kurz hinter einer Kuppe ins Rutschen geriet. Daraufhin habe sie zunächst die Fuß- und dann die Handbremse betätigt, um den Wagen wieder in den Griff zu bekommen - das Gegenteil war der Fall: Der Opel rutschte von der Straße.

Die Fahrerin befreite sich selbst aus dem Wagen. Vor dem Eintreffen der Adorfer RTW-Besatzung und des Arolser Notarztes leistete ein hinzu kommender Post-Mitarbeiter Erste Hilfe. Die Fahrerin wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus nach Bad Arolsen eingeliefert. An ihrem Auto entstand ebenfalls Totalschaden, den die Korbacher Polizei am Abend mit 4000 Euro angab.

Sprinter kippt im Graben um - 30.000 Euro Schaden
Einen weiteren glättebedingten Unfall musste die Polizei auf der L 3298 zwischen Gembeck und Mühlhausen aufnehmen. Kurz vor dem Ortseingang von Mühlhausen hatte auf abschüssiger, winterglatter Fahrbahn ein 40 Jahre alter Mann aus Neustadt an der Weinstraße die Gewalt über seinen Mercedes Sprinter verloren. Der unbeladene Kastenwagen kam in einer leichten Linkskurve nach links von der Straße ab, prallte mit der Front in den Graben, kippte um und stieß mit dem Dach gegen einen Baum. Der Fahrer sei unverletzt geblieben, sagte ein Beamter gegenüber 112-magazin.de. Der ein Jahr alte Sprinter, an dem Totalschaden von 30.000 Euro entstand, musste geborgen werden. Der 40-Jährige kam mit dem Schrecken davon.

Trotz langsamer Fahrt ins Schleudern geraten - Zusammenstoß
Die "weiße Pracht" sorgte auch im Dienstbezirk der Wildunger Polizeistation für einen Unfall. Auf der Kreisstraße 43 zwischen Reinhardshausen und der Bundesstraße 253 verlor eine 25 Jahre alte Autofahrerin aus Frankenberg gegen 15 Uhr die Kontrolle über ihren VW Golf, der in den Gegenverkehr schleuderte und mit einem VW Transporter zusammenstieß. Beide Fahrzeuge landeten nach dem Anstoß im Graben und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich nach Auskunft der Wildunger Polizei auf 11.000 Euro. Die 25-Jährige im Golf blieb ebenso unverletzt wieder der 49 Jahre Transporterfahrer aus dem Lahn-Dill-Kreis. Die Beteiligten seien wegen der winterlichen Straßenverhältnisse glücklicherweise sehr langsam gefahren, sagte der Polizist, "es hätte durchaus schlimmer kommen können".

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Publiziert in Retter
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