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BAD WÜNNENBERG. Großkontrolle an der A 44: Mit 115 Einsatzkräften hat das Hauptzollamt Bielefeld umfangreiche Überprüfungen in der Nähe des Autobahnkreuzes Bad Wünnenberg durchgeführt.An dem nächtlichen Einsatz waren auch zahlreiche Polizisten und Vertreter weiterer Behörden beteiligt.

Wie der Zoll in dieser Woche auf seiner Internetseite berichtet, kam es bereits vergangenen Donnerstag zu der Großkontrolle. In beiden Fahrtrichtungen wurde dazu zeitweise der gesamte Verkehr über die Parkplätze Sintfeld geleitet. Prüfungsschwerpunkte waren die unterschiedlichen Formen von Schwarzarbeit, zum Beispiel Leistungsbetrug, Scheinselbstständigkeit und die Einhaltung des Mindestlohns. Dazu wurden 278 Fahrzeugführer und deren Beifahrer zu ihren Arbeitsverhältnissen befragt.

"Umfangreiche Ermittlungen des Sachgebiets Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Bielefeld sind nun erforderlich, um Unregelmäßigkeiten und Verstöße gegen geltende Bestimmungen festzustellen", sagte ein Zollsprecher.

Außerdem suchten die Zöllner in ausgesuchten Fahrzeugen nach Waren, deren Einfuhr verboten ist - illegale Drogen, Waffen oder Schmuggelzigaretten. 23 Autos, zehn Kleintransporter und 33 Lastwagen mit insgesamt 88 Personen mussten sich einer intensiven Prüfung unterziehen.

Zusätzlich waren Kräfte der nordrhein-westfälischen Landespolizei vor Ort, um beispielsweise die Einhaltung von Lenk- und Ruhezeiten sowie die Ladungssicherung zu kontrollieren. Mitarbeiter des Ausländeramts Paderborn, des Veterinäramts des Kreises Paderborn und der Bezirksregierung Detmold führten zudem Prüfungen innerhalb ihrer Zuständigkeiten durch.

"Nur unter Mithilfe des Technischen Hilfswerks, das für die Ausleuchtung der Kontrollstelle in den frühen Morgenstunden sorgte und Zelte für die Befragungen zur Verfügung gestellt hatte, konnte eine Maßnahme von solcher Größe durchgeführt werden", lobte der Zollsprecher den Einsatz der freiwilligen Helfer in Blau. Die sichere Umleitung des Verkehrs über die Parkplätze wurde durch Polizei und die Autobahnmeisterei Bad Wünnenberg gewährleistet. (r/pfa) 

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Publiziert in PB Polizei

MARBURG. Neun Millionen Schmuggelzigaretten sollten an einen bislang unbekannten Empfänger im Raum Marburg geliefert werden. Zollfahnder stellten die Ladung sicher - und verhinderten damit einen Steuerschaden von 2,5 Millionen Euro.

Die Zollfahnder hatten einen internationalen Hinweis bekommen, wonach die geschmuggelten - und damit unversteuerten - Zigaretten der Marke "Gauloises" in einem Seefrachtcontainer transportiert würden. Der aus Dubai über Rotterdam kommende Container sollte an einen unbekannten Empfänger im Raum Marburg geliefert werden. In einer Kölner Spedition wurde der Container zunächst abgestellt, von hier aus sollte der Weitertransport erfolgen. Als jedoch nach elf Tagen der Container noch immer nicht ausgeliefert worden war, griffen die Beamten der Zollfahndung zu. Die Ermittlungen richten sich derzeit gegen den 63 Jahre alten Speditionsinhaber und einen 46-Jährigen aus Weil am Rhein sowie einen Unbekannten in der Türkei. Wohin im Raum Marburg die Ware gehen sollte, teilten Zollfahndung und die Marburger Staatsanwaltschaft am Freitag nicht mit.

Schmuggelware hinter Tarnladung
Der Hinweis war von der britischen Zollverwaltung gekommen. Danach wurde der aus Dubai kommende Container im Rotterdamer Hafen von den niederländischen Behörden genauer unter die Lupe genommen. Hier verdichtete sich der Verdacht, dass sich hinter einer Tarnladung eine größere Menge unversteuerte Zigaretten befinden könnte. Anschließend wurde der Container zu einer Spedition in Köln transportiert, von wo aus die Auslieferung an den angegebenen Warenempfänger im Raum Marburg erfolgen sollte. Elf Tage lang tat sich dann aber nichts mehr, so dass sich die Zollbeamten entschlossen, den Container zu öffnen. Und tatsächlich wurden sie fündig.

Wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ermitteln nun die Beamten des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Marburg gegen die vermeintlichen Drahtzieher in diesem Geschäft. (ots/pfa)

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Publiziert in MR Polizei

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