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HEDDINGHAUSEN. Ein Scheunenbrand hat sich am Mittwochnachmittag im Marsberger Stadtteil Heddinghausen ereignet.

Gegen 16.20 Uhr rückten die Feuerwehren Leitmar, Heddinghausen, Cantstein und der Löschzug Marsberg, unter der Einsatzleitung von Löschgruppenleiter Ralf Padberg, mit etwa 40 Kräften in die Hubertusstraße aus. Dort wurde ersichtlich, dass ein Scheunentor in Vollbrand steht und auch die angrenzende Hausfassade bereits in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Mit einem schnellen Löschangriff, auch unter Zuhilfenahme der Marsberger Drehleiter, konnten die Flammen gelöscht werden. Die Scheune wurde mit einem Lüfter entraucht. Im Anschluss an die Löscharbeiten öffneten die Einsatzkräfte mit einer Kettensäge die Hausfassade und kontrollierten diese und den angrenzenden Dachstuhl mit einer Wärmebildkamera, um weiter Glutnester auszuschließen. Abschließend wurde auch das angrenzende Wohnhaus kontrolliert, glücklicherweise war kein Rauch eingedrungen und die Räumlichkeiten blieben unbeschadet.

Nach ersten Informationen wurde niemand verletzt. Neben der Feuerwehr waren die Marsberger Polizei mit einer Streife und eine Rettungswagenbesatzung vor Ort. Über die Sachschadenshöhe liegen noch keine Informationen vor. Als Brandursache gibt die Polizei Unkrautvernichtungsarbeiten mit offener Flamme an.

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ROSENTHAL. Rund 60 Feuerwehrleute aus Rosenthal, Roda und Gemünden waren am Dienstag im Innenstadtbereich von Rosenthal im Löscheinsatz. Dem schnellen Eingreifen der Wehren ist es zu verdanken, dass die Flammen einer in Brand stehenden Scheune nicht auf andere Gebäude übergreifen konnten.

Wie Stadtbrandinspektor Bastian Werner gegenüber 112-magazin.de berichtete, wurde ein Wohnhausbrand gegen 13.45 Uhr in der Schulstraße gemeldet. Bei der Anfahrt zum Einsatzort war der gesamte Innenstadtbereich von der Hofraithe über die Zehntstraße bis zur Schulstraße mit dichtem Rauch gefüllt, sodass eine Alarmstufenerhöhung erfolgte. Daraufhin rückte auch die Frankenberger Wehr mit der Drehleiter aus.

Nachdem der Brandort lokalisiert worden war, ließ der Einsatzleiter sechs Trupps mit Pressluftatmer ausrüsten und die ersten Löschangriffe mit C-Rohren durchführen. Schnell erkannte Werner, dass sich umliegende Gebäude vor dem Übergreifen der Flammen aus dem Dach einer Scheune befanden. Mit mehreren Riegelstellungen konnten die Gebäude geschützt werden - parallel dazu koppelte Werner mit dem Polizeiführer vor Ort. Dieser bestätigte, dass sich keine Personen in der Scheune aufhalten. Mittlerweile stand der gesamte Dachstuhl in Flammen. Um die in Brand geratenen Eichenbalken schneller abkühlen zu können, wurde dem Löschwasser Netzmittel beigefügt. Trotzdem dauerten die Löscharbeiten mehrere Stunden an, bis der Einsatzleiter dem ebenfalls vor Ort eingetroffen stellvertretenden Kreisbrandinspektor Berghöfer "Feuer aus" melden konnte. Auch der Bürgermeister von Rosenthal verschaffte sich ein Bild von der Lage und sprach den Eigentümern Mut zu. Die Kameraden aus Frankenberg konnten ihre Alarmfahrt abbrechen und in den Standort zurückkehren.

Nach Angaben der Polizei kann derzeit zur Brandursache kein Statement abgegeben werden. Brandermittler werden erst nach Sicherung des Gebäudes mit ihrer Arbeit beginnen können - das wird Mittwoch der Fall sein. Auch zur Schadenshöhe liegen noch keine Angaben vor, heißt es aus Polizeikreisen. Die Brandwache für die kommende Nacht wird von den Kameraden aus Rosenthal gestellt. Verletzt wurde niemand.

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FRANKENAU. Der Scheuenbrand an der Landesstraße 3332 bei Frankenau hält die Kripo weiterhin in Atem. Bislang konnten die Ermittler der Kripo noch keine konkreten Hinweise zur Brandursache vorlegen, wie Polizeisprecher Dirk Richter gegenüber 112-magazin.de mitteilt.

Auch die genaue Sachschadenshöhe konnte noch nicht verifiziert werden, liegt aber zwischen 100.000 und 150.000 Euro. Die mehrstündigen Löscharbeiten, das Beifügen von Netzmittel ins Löschwasser und der Einsatz von schwerem Gerät an der Brandstelle, macht die Arbeit für die Brandermittler nicht leichter.

Was war geschehen?

Der Scheunenbrand in der Feldgemarkung Frankenau (Landkreis Waldeck-Frankenberg) rief am Montagmorgen, gegen 1.50 Uhr, die Wehren der Stadt Frankenau auf den Plan - außerdem unterstützten die Feuerwehren aus Frankenberg und Bad Wildungen mit ihren Tankern die Löscharbeiten an der Landesstraße 3332 zwischen Frankenau und Frebershausen. Ebenfalls im Einsatz befanden sich die Wehren aus Löhlbach und Frebershausen, die Kameraden aus Altenlotheim, die Gemeinschaftsfeuerwehren aus  Ellershausen/Luisendorf und  Allendorf/Dainrode. Insgesamt waren 72 Feuerwehrleute im Einsatz, die vom Deutschen Roten Kreuz aus Frankenberg unterstützt und verpflegt wurden.

Nach Aussage von Einsatzleiter Manuel Kühn wurde das Feuer gegen 1.45 Uhr entdeckt. Die Scheune, in der das Feuer ausbrach, ist etwa 150 Meter von der Landesstraße entfernt. Schon bei der Anfahrt zur Einsatzstelle wurde die Alarmierungsstufe auf "F3" erhöht - als schwierig erwies sich die Versorgung mit ausreichend Löschwasser. So wurden die Tanker aus Frankenberg und Bad Wildungen angefordert, die im Pendelverkehr Wasser anlieferten. Eine Löschwasserversorgung von fast zwei Kilometer Länge über B-Schläuche zum nächsten Hydranten wurde parallel eingerichtet.

Netzmittel hinzugefügt, THW im Einsatz

Um ein Übergreifen auf das angrenzende Waldstück zu verhindern wurde eine Riegelstellung aufgebaut. Allerdings konnte die in Vollbrand stehende Scheune nicht mehr gerettet werden. Sämtliche Maschinen wurden ein Raub der Flammen. Da Rundballen in und an der Scheune gelagert waren und Feuer gefangen hatten, entstand eine große Hitzewelle, die den Einsatz von Netzmittel erforderte, um die Oberflächenspannung zu verringern. Im Verlauf der Löscharbeiten wurde das Mehrzweckfahrzeg des Frankenauer Bauhofs abgezogen und durch einen Bagger vom THW ersetzt,  sechs Einsatzkräfte vom Frankenberger THW waren im Einsatz und unterstützten mit schwerem Gerät die Löscharbeiten der Freiwilligen Brandschützer. Um 15.30 Uhr konnte  Einsatzleiter Manuel Kühn "Feuer aus" melden. Trotz Einsatz einer Wärmebildkamera rückte die Frankenauer Wehr um 20.28 Uhr erneut zu Nachlöscharbeiten aus: Strohreste hatten erneut Feuer gefangen, konnten aber schnell abgelöscht werden. (112-magazin.de)

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RENGERSHAUSEN. Ein Scheunenbrand sorgte am Samstagmorgen für reges Einsatzaufkommen im Frankenberger Stadtteil Rengershausen. Gegen 4 Uhr morgens bemerkten mehrere Anwohner der Hombergstraße lautes Knallen. Grund hierfür war eine Scheune, die nahezu komplett in Vollbrand stand.

Unverzüglich setzten die Anwohner den Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ab. Unter dem Alarmkürzel "F2, brennt Scheune" rückten die Wehren Rengershausen, Wangershausen, die Kernstadtwehr Frankenberg (Eder), Bromskirchen und Somplar zur besagten Einsatzstelle aus. Ebenfalls auf den Plan gerufen wurden ein RTW und ein Streifenwagen der Polizeistation Frankenberg.

Bereits auf der Anfahrt konnte der Leitstelle per Lagemeldung mitgeteilt werden, dass die Flammen aus dem Dach schlugen. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Scheune in Vollbrand. Nach erster Erkundung stellte sich heraus, dass das angrenzende Wohnhaus unbewohnt ist und sich somit keine Personen darin befanden. Wehrführer Marvin Schreck ließ unverzüglich eine Wasserversorgung und eine Riegelstellung zum Wohnhaus errichten; ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus konnte zeitnah verhindert werden.

Zudem wurde durch einen Mitarbeiter der EGF die Straßenbeleuchtung eingeschaltet und das Wohnhaus, so wie die Scheune stromlos geschaltet. Die weitere Einsatzleitung übernahm der Frankenberger Stadtbrandinspektor. Nach ca. 30 Minuten stürzte ein Teil des Dachstuhls ein. Während der Einsatzarbeiten wurden insgesamt vier C-Rohre in Angriff genommen und die Drehleiter aus Frankenberg in Stellung gebracht. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Vom Drehleiterkorb aus wurde das Dach der Scheune abgedeckt, um alle Glutnestern innerhalb der Dachkonstruktion ablöschen zu können. Damit das Löschwasser besser in das Brandgut eindringen konnte, wurde dem Löschwasser Netzmittel beigemischt und ein Schaumteppich ausgelegt. Nach und nach konnten die ersten Kräfte wieder abrücken. Die Wehren Rengershausen und Wangershausen blieben letztlich vor Ort, um Nachlöscharbeiten durchzuführen. Gegen 1030 Uhr war der Einsatz beendet.

Für die Brandursachenermittlung wurde die Kriminalpolizei herangezogen, die noch am selben Tag das Objekt sicherstellte, die Ermittlungen dauern an. Der entstandene Schaden wird auf 60.000 Euro beziffert. (112-magazin)

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Freitag, 30 August 2019 10:33

Scheunenbrand bei Essentho

ESSENTHO. Ein Vollbrand einer Scheune rief am späten Nachmittag des 29. August die Feuerwehren aus Essentho, Meerhof, Oesdorf, Westheim und Marsberg auf den Plan - auch Polizei und Rettungsdienst waren vor Ort. Personen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden, die in der Scheune untergebrachten landwirtschaftlichen Geräte waren aber nicht zu retten. Etwa 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren bis in die Abendstunden vor Ort.

Gegen 18 Uhr wurden zunächst die Feuerwehren aus Essentho, Meerhof, Oesdorf und Marsberg alarmiert. Gemeldet wurde ein Scheunenbrand in Essentho in Nähe der Sportanlagen. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Scheune bereits in Vollbrand.

Umgehend wurde ein Löschangriff vorbereitet. Als besonders aufwändig stellte sich aber die Wasserversorgung heraus, da sich die Einsatzstelle außerhalb des Ortes befand. Daher wurden weitere Einsatzkräfte aus Westheim und Marsberg alarmiert. Unter der Leitung von Wehrleiter Josef Straub wurden mehrere Einsatzabschnitte gebildet: Wasserversorgung, Brandbekämpfung, Bereitstellung und rettungsdienstliche Versorgung.

Die Wasserversorgung wurde aus einem Unterflurhydranten in der Nähe und vom Gelände eines mehrere hundert Meter entfernten Industriebetriebs hergestellt. Dies übernahmen Einsatzkräfte aus Essentho, Westheim und Oesdorf sowie der Löschzug Marsberg. Die Löschgruppen aus Meerhof und Essentho übernahmen die Brandbekämpfung. Zur Brandbekämpfung wurden zeitweise vier Rohre eingesetzt, die Einsatzkräfte gingen dabei unter Atemschutz vor. Der Einsatz von Netzmitteln stellte sich dabei als höchst effektiv heraus.

Mittels Zumischer wurde dem Löschwasser Schaummittel zugefügt, was die Löschmaßnahmen erheblich beschleunigte. Binnen kurzer Zeit war der Brand unter Kontrolle, bereits nach einer knappen Stunde konnte mit den Nachlöscharbeiten begonnen werden. Dazu wurde ein Bagger eingesetzt, mit dem das Brandgut auseinandergezogen und abgelöscht werden konnte.

Eine Ausbreitung des Brandes auf das angrenzende Stoppelfeld konnte so verhindert werden. Auch Rettungsdienste waren zur Eigensicherung der Einsatzkräfte vor Ort, mussten aber nicht tätig werden. Die Polizei nahm bereits an der Einsatzstelle Ermittlungen zur Brandursache auf. (Feuerwehr Marsberg)

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VOLKMARSEN-EHRINGEN. Stallungen und ein Scheunengebäude brannten am Neujahrsmorgen mitten im Ortskern von Ehringen nieder -  Menschen oder Tiere wurden nicht verletzt.

Gegen 8.25 Uhr wurden die Bewohner in Ehringen durch Sirenenalarm auf ein Ereignis aufmerksam gemacht, das noch lange in den Köpfen haften bleiben wird. Eine etwa 80 Meter hohe Rauchsäule am regnerischen Himmel wies den heraneilenden Menschen die Richtung zum Stall- und Scheunenbrand in der Oberstraße. Schnell war klar, dass hier nur die Feuerwehr etwas ausrichten kann um ein Wohnhaus, dass sich an die brennenden Stallungen und an eine mit Stroh und Heu gebanste Scheune anschließt, zu retten.

In der Alarmmeldung der Feuerleitstelle Waldeck-Frankenberg wurde ein Großbrand angegeben. Daher wurden neben der Ehringer Wehr auch die im Alarmplan ausgewiesenen Kräfte aus Wolfhagen, Viesebeck und Lüterheim, sowie die Kernstadtwehr aus Volkmarsen und Bad Arolsen in die Einsatzplanung einbezogen. Mit Drehleitern aus Bad Arolsen und Wolfhagen wurden die ersten Löschangriffe aus der Vogelperspektive gestartet. Derweil wurden Leitungen zur Erpe gelegt, um die natürliche Löschwasserversorgung aufzubauen.

Löschtrupps unter Atemschutz gingen mit C-Rohren vor, um eine Riegelstellung zu organisieren. Einsatzleiter Kai Wiebusch erkannte schnell die Notwendigkeit, die Brandschutzmauer zwischen dem Wohnhaus und dem Scheunengebäude zu sichern. Dies gelang zur Erleichterung aller sehr gut. Ständig wurde mit der Wärmebildkamera die Temperatur der Mauer gemessen.

Trotz des großartigen Engagements von Polizei, Feuerwehr und Mitarbeitern des DRK konnten die Stallgebäude nicht gerettet werden. Über die Schadenshöhe wurden noch keine Angaben gemacht. Auch die Brandursache muss noch ermittelt werden.

Den Besitzern der Stallungen fiel zumindest ein Stein vom Herzen: die Pferde waren zum Zeitpunkt des Brandes nicht in den Stallungen untergebracht, sondern in einer angrenzenden Koppel. (112-magazin)

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VÖHL-MARIENHAGEN. Bei dem Feuer, das am 6. Juli eine Scheune am Ortsrand von Marienhagen zerstörte, geht die Kriminalpolizei inzwischen von Brandstiftung aus.

In den späten Abendstunden war eine Scheune außerhalb der Ortslage in der Straße "Auf den Höfen" bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Trotz sofort eingeleiteter Löscharbeiten (112-magazin.de berichtete darüber, hier Klicken) konnten die Einsatzkräfte die Scheune, eine Baumreihe und das Inventar nicht mehr retten. Ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Weizenfeld verhinderten die Brandschützer allerdings. Über die Höhe des Sachschadens ist bislang nichts bekannt.

1000 Euro Belohnung

Die Brandermittler der Korbacher Kriminalpolizei haben die Brandstelle eingehend untersucht. Nach derzeitigem Ermittlungsstand schließen die Ermittler einen technischen Defekt aus. Der Geschädigte hat zwischenzeitig eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro für sachdienliche Hinweise ausgelobt, die zur Aufklärung der Tat bzw. zur Festnahme des Täters führen. Hinweise in diesem Fall nehmen die Beamten der Kriminalpolizei in Korbach unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen. (ots/r)


Nur wenige Stunden nach dem Brand berichteten wir von dem Einsatzgeschehen vor Ort mit einer Bildergalerie und einem Video. 

Link: Feldscheune bei Marienhagen brennt komplett ab (7. Juli 2018)

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HOCHSAUERLANDKREIS. Wiederholt hat es im Nachbarkreis einen Brand gegeben, bei dem nicht nur Sachschäden zu beklagen sind: Gegen 1 Uhr am frühen Freitagmorgen wurde der Rettungsleitstelle ein Scheunenbrand in Thülen gemeldet. Die Löschgruppen aus Thülen, Alme, Nehden und Rösenbeck, sowie der Löschzug Brilon wurden alarmiert. Als die Löschgruppe Thülen kurze Zeit später Richtung Bruchhausenstraße ausrückte, war der Feuerschein schon von weither sichtbar.

Die Scheune (ca. 15m x 20m) stand bei Eintreffen der Einsatzkräfte bereits im Vollbrand. Umgehend wurde eine Wasserversorgung aufgebaut und die Brandbekämpfung eingeleitet. Trotz der zügigen Maßnahmen konnten drei Rinder, die sich noch in der Scheune befanden, nicht mehr gerettet werden. Auch mehrere landwirtschaftliche Gerätschaften die in der Scheune standen, wurden ein Raub der Flammen.

Insgesamt waren 59 Feuerwehrmänner im Einsatz, davon waren 20 unter schwerem Atemschutz tätig. Während der Löscharbeiten verletzte sich ein Kamerad am Knöchel. Er wurde durch den anwesenden Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus nach Brilon transportiert.

Nach einer guten Stunde hatten die Wehren das Feuer unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die frühen Morgenstunden hin. Polizeiangaben zufolge zerstörte der Brand die Scheune und das Inventar komplett. Es entstand ein Sachschaden im niedrigen sechsstelligen Bereich. Eine Brandstiftung kann nach derzeitigem Stand der Ermittlungen nicht ausgeschlossen werden. Aufgrund zweier weiterer Brände in der Ortschaft Thülen in den letzten Monaten kann die Polizei einen Zusammenhang zwischen den Bränden derzeit nicht ausschließen. Die Brandstelle ist beschlagnahmt. Mit ersten Ermittlungsergebnissen wird im Laufe der nächsten Woche gerechnet.

Link: Scheune in Thülen abgebrannt - Hoher Sachschaden (26. August 2017)

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BRILON. Über viele Stunden hat sich die Feuerwehr in den vergangenen Tagen ehrenamtlich engagiert, um einen Scheunenbrand in Thülen zu löschen und den Firmenlauf in der Kernstadt abzusichern. Zum "Dank" wurden die Feuerwehrleute an der Brandstelle offenbar bestohlen und bei der Verkehrsabsicherung angepöbelt.

Feuerwehrsprecher Marc Heines bezeichnete die Vorfälle am Wochenende als "sehr unschön" - vor allem vor dem Hintergrund, dass sich sämtliche eingesetzte Brandschützer ehrenamtlich engagierten und allein der Einsatz am Samstag in Thülen etwa zehn Stunden andauerte.

Heines erläuterte auch, warum die Löscharbeiten so langwierig waren: "Brände mit Heu und Stroh dauern immer sehr lange. Das Stroh ist stark zusammengepresst und das Löschwasser kann nicht tief genug eindringen". Mit einem Bagger habe man das Stroh ausgebreitet und abgelöscht. Zwar bestand später keine Gefahr mehr, aber das stark qualmende Stroh musste immer wieder mit Wasser benetzt werden.

Als die Thülener Einsatzkräfte nach zehn Stunden die Einsatzstelle aufräumten, fehlten zwei sogenannte Schlauchtragekörbe - Metallgestänge, in denen mehrere Feuerwehrschläuche verlastet sind. "Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurden diese gestohlen", sagte der Sprecher, dies sei "sehr unschön und wir hoffen, dass die Schlauchtragekörbe doch noch 'plötzlich' wieder auftauchen."

Unschöne Erlebnisse hatten die Feuerwehrleute aus Brilon auch auf dem dortigen Altstadtfest, wo sich die Freiwilligen bereits am Freitagabend zur Vekehrsabsicherung beim Firmenlauf in den Dienst der Ausrichter und Teilnehmer gestellt hatten. "Dort wurden einige Posten wüst beschimpft, angepöbelt und auch unter Druck gesetzt", sagte Heines. Zu dieem Zeitpunkt schon schon klar gewesen, dass die Straßensperrung nach etwa 30 Minuten wieder aufgehoben werden würde. Kurz nach dem Firmenlauf wurde "ein Querulant dann fröhlich auf dem Altstadtfest gesichtet", äußerte der Feuerwehrsprecher seine Verwunderung.

An der generellen Haltung der Brandschützer werden wohl auch diese beiden Vorfälle nichts ändern, was die Feuerwehr mit den Hashtags #wirhelfengerne und #trotzdem signalisierte. Scheinbar weiß der Großteil der Bevölkerung das segensreiche Ehrenamt der Kameraden zu schätzen. (pfa)


Link:
Feuerwehr Brilon

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Publiziert in HSK Feuerwehr

WALDECK-FRANKENBERG. Das für den Abend angekündigte Gewitter hat sich über Teilen Waldeck-Frankenbergs entladen: Im nördlichen Kreisteil kam es zu überschwemmten Fahrbahnen, im Frankenberger Raum sorgte ein Blitzeinschlag für den Brand eines Feldschuppens.

Starkregen spülte Schlamm und Geröll auf Fahrbahnen, die Wassermassen machten manche Straße zeitweise unpassierbar, vereinzelt stürzten auch Bäume um. Betroffen waren unter anderem - erneut - die Ortslage von Bad Arolsen-Massenhausen, aber auch der Diemelstädter Stadtteil Helmighausen. In Adorf war offenbar das Stuhllager der Dansenberghalle voll Wasser gelaufen, in einem Unternehmen in Rhoden drang Wasser in eine Halle ein. Mehrere Feuerwehren waren im Laufe des Abends zu den verschiedenen Einsatzstellen gerufen worden.

Mehr als 60 ehrenamtliche Brandschützer der Feuerwehren aus Frankenberg, Schreufa und Viermünden rückten gegen 20.30 Uhr zu dem gemeldeten Großbrand einer Scheune in die Feldgemarkung unweit der Kreisstraße 93 zwischen Viermünden und Schreufa aus. Schnell stellte sich heraus, dass lediglich ein sieben mal sieben Meter großer Schuppen an einem Wirtschaftsweg betroffen war - allerdings brannte das Gebäude beim Eintreffen der Feuerwehrleute in voller Ausdehnung. Das Feuer brach nach Angaben eines Augenzeugen nach einem Blitzeinschlag aus.

Die Einsatzkräfte unter der Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Stefan Stroß gaben zunächst das Löschwasser aus den Fahrzeugtanks ab, mussten dann aber im Pendelverkehr weiteres Wasser von Viermünden aus zur Einsatzstelle transportieren. Um das Feuer wirksam zu löschen, setzten die Freiwilligen auch Schaum als Netzmittel ein. Zwei Trupps waren an der Brandstelle unter Atemschutz im Einsatz. Eine Streife der Frankenberger Polizei war vor Ort, außerdem ein DRK-Rettungswagen zur Sicherheit der Feuerwehrleute.

Auch der stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer war vor Ort. Die Wehren aus Schreufa und der Kernstadt rückten gegen 22 Uhr wieder ab, die Kameraden aus Viermünden blieben als Brandwache noch etwas länger an der Einsatzstelle und fuhren auch in der Nacht noch einmal zur Nachkontrolle dorthin. In dem Schuppen, der vollständig niederbrannte, waren laut Stroß unter anderem Bauholz und Futtermittel gelagert gewesen. Angaben über die Schadenshöhe lagen zunächst nicht vor. (pfa) 

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