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Sonntag, 02 September 2018 12:38

Böschungsbrand schnell gelöscht

AUE. Schneller Einsatz am Samstagnachmittag für den Löschzug Aue-Wingeshausen: Hinter der Laie in Aue, war ein Wiesenstreifen an einer Böschung in Brand geraten. Nur wenige Minuten nach der Alarmierung gegen 16:20 Uhr waren die Kameraden vor Ort. Sie fanden ein brennendes Stück Wiese von etwa 20 mal 20 Metern in einer Böschung vor. Nachdem die Flammen in wenigen Minuten abgelöscht waren, legten die Kameraden auch einen – übrigens ungiftigen – Schaumteppich über die Brandstelle. Der soll dafür sorgen, dass das Löschwasser auch in den Boden eindringen kann und auch dafür, dass eventuelle Glutnester erstickt werden. Immer noch geht von der anhaltenden Trockenheit eine große Gefahr bei Wald- und Flächenbränden aus. Die wenigen Regenfälle in den letzten Wochen haben die Gefahr nur ein kleines Stück weit gebannt. Nach wie vor gilt äußerste Vorsicht beim Aufenthalt in der Natur.

Nach etwa einer dreiviertel Stunde war der Einsatz beendet, und die Feuerwehren, sowie die Polizei konnten wieder einrücken. Dem schnellen Eingreifen war es zu verdanken, dass eine in direkter Nähe stehende Eiche nur minimal in Mitleidenschaft gezogen wurde, nicht gefällt werden musste und sich das Feuer nicht weiter ausbreiten konnte.    

 

Publiziert in SI Feuerwehr
Donnerstag, 08 September 2016 17:35

Kleinbus und Carport abgebrannt: 50.000 Euro Schaden

BAD WILDUNGEN. Ein Kleinbus ist am Donnerstagnachmittag in einem Carport in Bad Wildungen in Flammen aufgegangen. Der Mercedes Vito brannte vollständig ab und der Unterstand wurde stark beschädigt, die Feuerwehr verhinderte aber ein Übergreifen des Feuers auf das Wohnhaus. Der Schaden summiert sich nach einer ersten Schätzung auf 50.000 Euro.

Nach ersten Informationen der Wildunger Polizei kam der Besitzer des Fahrzeugs gegen 15.35 Uhr mit dem Fahrzeug nach Hause und stellte den Vito V 280 in den Carport an seinem Wohnhaus in der Straße Zum Katzenstein am nordwestlichen Ortsrand von Bad Wildungen. Etwa 15 Minuten später geriet der Kleinbus vermutlich durch Überhitzung oder eine technische Ursache in Brand.

Die alarmierte Wildunger Feuerwehr rückte umgehend aus. Unter Atemschutz und unter Einsatz von Schaum löschten die Brandschützer den Kleinbus, der bei ihrem Eintreffen lichterloh brannte. Mit der Seilwinde des Rüstwagens zogen die Feuerwehrmänner den brennenden Vito aus dem Carport heraus und vom Gebäude weg. Während das Fahrzeug vollständig zerstört und der Carport durch das Feuer stark beschädigt wurden, schützten die Einsatzkräfte unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Ralf Blümer das angrenzende Wohnhaus. Das Gebäude wurde jedoch laut Polizei leicht beschädigt.

Die Wildunger Wehr, die mit sieben Fahrzeugen zur Brandstelle ausgerückt war, setzte eigenen Angaben zufolge vier Atemschutztrupps mit zwei C-Rohren und einem Mittelschaumrohr ein. Dem Löschwasser aus den C-Rohren mischten die Feuerwehrleute den Löschmittelzusatz F500 bei.

Wie der stellvertretende Leiter der Wildunger Polizeistation, Peter Basteck, am Abend gegenüber 112-magazin.de erklärte, verfügte das ausgebrannte Fahrzeug über einen kombinierten Benzin- und Flüssiggasantrieb. Während der Löscharbeiten entwich das Flüssiggas durch ein Sicherheitsventil und verbrannte - durch dieses sogenannte Abblasen wird eine Explosion verhindert. Die Ermittlungen zur Brandursache sollen am Freitag geführt werden, hieß es. (pfa)  


Link:
Feuerwehr Bad Wildungen

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Publiziert in Feuerwehr

REDDIGHAUSEN. Dem beherzten Eingreifen der Hatzfelder Feuerwehren ist es zu verdanken, dass in der Nacht zum Neujahrstag nicht zu einem größeren Schaden bei einem Brand in Reddighausen kam.

Dort heulten gegen kurz nach zwei Uhr in der Nacht genau so wie in Hatzfeld, Holzhausen und Dodenau die Sirenen. Die Leitstelle aus Korbach meldete einen Brand im Industriegebiet „Am Lehmberg“ die Sirenen. „F2 Gebäudebrand“, stand in der Alarmierung für die Feuerwehrleute.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte waren meterhohe Flammen an einem als Reifenhandel genutzten Gebäude zu sehen. Glücklicherweise waren diese Flammen aber nicht in der Halle entstanden, sondern kamen von einem Reifenhaufen, der vor der Halle gelagert war. Dennoch hatte das Feuer bereits Scheiben zerbrechen lassen und auf einen kleineren Teil des Dachstuhls, sowie einen angrenzenden Baum übergegriffen. Dir rund 50 Feuerwehrleute schafften es aber schnell, die Flammen einzudämmen und weiteren Gebäudeschaden somit zu verhindern. Als aufwändig stellte es sich heraus, die Reifen auseinander zu ziehen und entsprechend abzulöschen. Mit dem Einsatz von Schaummittel erstickten die Kameraden unter schwerem Atemschutz alle noch in den Reifenhaufen befindlichen Glutnester.

Eine Kontrolle im Inneren der Lagerhalle hat ergeben, dass es dort außer den Stellen am Dach zu keinem weiteren Schaden gekommen war. Erleichtert zeigte sich vor Ort auch der Besitzer des Reifenhandels: „Ich bin so froh, dass die Jungs schnell da waren und gute Arbeit geleistet haben. Wenn das Feuer richtig auf die Halle übergegriffen hätte, wäre es zur Katastrophe geworden“, berichtet der Mann. Er und seine Mitarbeiter unterstützten die Feuerwehrleute anschließend mit einem Gabelstapler beim Auseinanderziehen der großen Reifenhaufen. Etappenweise wurden dann immer wieder Glutnester abgelöscht. Wie hoch der entstandene Schaden war, darüber konnten zunächst keine Angaben gemacht. Ebenso zur Brandursache. Diese Ermittlungen hat derweil die Korbacher Kriminalpolizei übernommen. Der aus Laisa mit alarmierte DRK Rettungswagen musste zum Glück nicht zum Einsatz kommen: Bei dem Brand und den Löscharbeiten wurde niemand verletzt.

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Sonntag, 04 Oktober 2015 18:39

Brandstiftung? 110.000 Euro Schaden bei Lkw-Brand

BAD LAASPHE. Ein Schaden von 110.000 Euro ist beim Brand eines Sattelzuges entstanden. Die Feuerwehr löschte den Brand unter Atemschutz mit Schwerschaum. Die Polizei schließt unterdessen Brandstiftung als Ursache für das Feuer nicht aus.

Der Sattelzug war auf dem Wanderparkplatz "Dornhecke" an der Landstraße 718 zwischen Bad Laasphe, Ortsteil Fischelbach, und Dietzhölztal-Mandeln abgestellt. Ein vorbeikommender Autofahrer entdeckte den Brand am Samstagabend gegen 22 Uhr und wählte sofort den Notruf. Obwohl die Feuerwehr mit einem massiven Einsatz von Schwerschaum gegen den Brand ankämpfte und die Sattelzugmaschine regelrecht flutete, brannte sie völlig aus. Der vordere Teil des Sattelaufliegers wurde ebenfalls beschädigt.

"Die Ermittlungen zur Brandursache laufen noch, eine vorsätzliche Brandstiftung ist derzeit nicht auszuschließen", sagte am Sonntag ein Polizeisprecher. Er gab den Sachschaden mit rund 110.000 Euro an. Die Polizei bittet mögliche Zeugen, die am Samstagabend vor 22 Uhr Personen oder Fahrzeuge im Umfeld des Lastwagens beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 0271/7099-0 bei den Ermittlern zu melden.

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DORFITTER. Vermutlich durch einen technischen Defekt ist am Samstagmittag ein Traktor in Brand geraten. Der 46 Jahre alte Landwirt am Steuer blieb unverletzt, an dem 19 Jahre alten Schlepper vom Typ Massey Ferguson entstand wirtschaftlicher Totalschaden.

Der Landwirt aus Dorfitter wollte laut Polizei am Mittag gegen 12.45 Uhr vom Hof im Mühlenweg am Ortsrand losfahren. Noch auf dem Gelände bemerkte der Fahrer, dass es "unter dem Motor kokelte", wie es ein Polizist formulierte. Wenig später schlugen die ersten Flammen aus dem Motorraum hervor. Der 46-Jährige rief die Feuerwehr.

Augenblicke später rückten die Feuerwehren aus Dorfitter, Thalitter, Obernburg und Herzhausen aus. Die Wehr aus Obernburg, die gerade eine Übung abhielt, traf gemeinsam mit den Kameraden aus Dorfitter an der Brandstelle ein - zu dieser Zeit "stand der Schlepper in Vollbrand", wie Einsatzleiter Bernd Schenk erklärte. Während die Brandschützer aus Dorfitter den Einsatz eines Schaumrohrs vorbereiteten, bekämpften die Kameraden aus Obernburg die Flammen mit der Schnellangriffseinrichtung ihres neuen Fahrzeugs (TSF-W). "Das war der erste ernste Einsatz für das Fahrzeug, und alles hat geklappt", sagte Gemeindebrandinspektor Schenk.

Als das Schaumrohr einsatzbereit war, flutete ein Trupp unter Atemschutz den Traktor regelrecht. Damit war der Brand nach wenigen Minuten vollends erstickt. Mit der Wärmebildkamera überprüfte ein Feuerwehrmann, ob es noch kritische Temperaturen gab. Insgesamt waren 30 Feuerwehrleute im Einsatz, außerdem die Besatzung des in Sachsenhausen stationierten promedica-Rettungswagens. Um ein versehentliches Herunterschlagen der Frontgabel - durch den Brand hätte die Hydraulikleitung beschädigt sein können - zu verhindern, sicherten die Hubeinrichtung mit einer längeren Palette.

Der Landwirt gab den Schaden an seinem Schlepper mit rund 13.000 Euro an. Zumindest einige Kinder, die an die Brandstelle gekommen waren, hatten ihre helle Freude: Sie sprangen in dem Schaumteppich herum und freuten sich über die "weiße Pracht".

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Mittwoch, 22 August 2012 23:15

Brennenden Schlepper mit Schaum gelöscht / VIDEO

KORBACH. In hellen Flammen hat am Abend ein Schlepper gestanden, dessen 34 Jahre alter Fahrer aus einem Korbacher Stadtteil mit einer Wagenladung Stroh in Richtung Kreisstadt unterwegs war. Die Feuerwehr erstickte das Feuer mit Schaum.

Der 34-Jährige war gegen 21.30 Uhr mit einem Deutz-Ackerschlepper und Anhänger auf der Landesstraße 3076 aus Richtung Flechtdorf kommend in Richtung Korbach unterwegs, als laut Polizei vermutlich durch einen technischen Defekt wenige hundert Meter vor der ehemaligen belgischen Kaserne ein Brand im hinteren Teil des Traktors ausbrach. Der Fahrer kuppelte geistesgegenwärtig sofort den mit Stroh beladenen Anhänger ab und stellte den Schlepper anschließend am Fahrbahnrand ab. Der Landwirt blieb unverletzt.

Beim Eintreffen der alarmierten Korbacher Feuerwehr entwickelte sich das Feuer innerhalb weniger Augenblicke zu einem Vollbrand. "Wir haben daher sofort ein Schaumrohr vorgenommen und den Brand so gelöscht", erklärte Einsatzleiter Carsten Kühler gegenüber 112-magazin.de. Während der Löscharbeiten zerplatzten wegen der großen Hitze die Scheiben der Fahrerkabine mit lauten Schlägen. Nach wenigen Minuten war das Feuer gelöscht. Die Gefahr, dass der Brand auf ein angrenzendes Getreidefeld übergreift, bestand nicht - der Wind wehte vom Feld her in Richtung Straße.

Noch während der Löscharbeiten kamen Vertreter der Unteren Wasserbehörde und des Abwasserverbandes Ittertal zur Einsatzstelle, die in der Wasserschutzzone 2 liegt. Die beiden Experten sahen in dem Löschschaum kein Gefährdungspotential für das Grundwasser. Die Brandschützer reinigten die Straße und spülten den Schaum mit viel Wasser in die Kanalschächte. Von dort aus laufe die Flüssigkeit in ein Regenrückhaltebecken, stelle aber auch dort keine Gefahr dar, hieß es.

Der Traktor musste mit einem Tieflader abtransportiert werden. Ob an dem Schlepper, der laut Polizei einen Zeitwert von rund 25.000 Euro hat, Totalschaden entstanden war, stand an der Brandstelle zunächst nicht fest. Die vorsorglich alarmierte Besatzung eines Rettungswagens brauchte nicht einzugreifen - von den rund 30 Feuerwehrleuten wurde bei dem Einsatz keiner verletzt.

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FEUDINGEN. Dicke Rauchschwaden am Mittwochabend über dem Hermannsteg von Rüppershausen in Richtung Feudingen. Auf einer abgeernteten Wiese war ein großer, etwa fünf Mal fünf Meter großer Grashaufen in Brand geraten.

Die Kameraden der Löschgruppe Feudingen wurden zunächst gegen 21.00 Uhr zum Hermannsteg alarmiert. Aufgrund der Größe des Brandes und des vor Ort benötigten Löschwassers wurde die Löschgruppe Rüppershausen sofort nach dem Eintreffen der ersten Kräfte nachalarmiert.


Aus einem angrenzenden Teich und dem parallel zur Brandstelle fließenden Bach wurde Löschwasser an die Einsatzstelle gepumpt und der brennende Haufen mit mehreren C-Rohren abgelöscht. Um auch an alle Glutnester herankommen zu können, musste der Heuhaufen durch die Kameraden auseinander gezogen werden. Schließlich wurde er mit Schaum vernetzt und abgelöscht. Dabei zogen während der gesamten Löscharbeiten starke Rauchschwaden durch das Tal. Gegen 22.45 Uhr war der Einsatz für die Kameraden beendet.


Ob der Heuhaufen durch Selbstentzündung, oder durch Brandstiftung in Brand geraten war, blieb zunächst unklar.

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OBERNDORF. Ein Großbrand in einer Ölhandlung hat am Samstag stundenlang die Feuerwehr in Atem gehalten. Bei einer Durchzündung ist ein Rolltor weggeflogen und hat einen Feuerwehrmann verletzt, die Bezirksregierung in Arnsberg hat Umweltalarm ausgelöst, von einer Brandschutzfirma aus Neunkirchen musste Schaumlöschmittel nachgeordert werden.

Um 13.40 Uhr wurden der Löschzug Bad Laasphe und der Löschzug Oberes Lahntal, mit den Löschgruppen Rüppershausen und Feudingen zu einem Brandeinsatz an einer Lagerhalle in Oberndorf, Am Aberg alarmiert. „Noch auf der Anfahrt haben wir das Alarmstichwort auf Feuer 5 erhöhen lassen“, berichtet Bad Laasphes Stadtbrandinspektor Dirk Höbener. Als er und seine Kameraden aus Feudingen und Rüppershausen nur wenige Minuten später am Aberg eintrafen, stand die Halle der Ölfirma lichterloh in Flammen. Die schwarze Rauchsäule war schon aus mehreren Kilometern Entfernung zu sehen. „Die Halle war schon ganz zu Anfang nicht mehr zu betreten, das wäre für die Einsatzkräfte viel zu gefährlich gewesen. Wir konnten nur von außen an das Feuer herankommen“, erklärte Dirk Höbener.

Von mehreren Seiten unter schwerem Atemschutz und von der Drehleiter aus gingen die Kameraden gegen die Meterhohen Flammenwalzen vor. Immer wieder krachte es in der Halle, gab Explosionen und Verpuffungen. „In der Werkstatt sind nach ersten Informationen 20 Ölfässer zu je 200 Litern und weitere drei zu je 1000 Litern gelagert“, konnte Einsatzleiter Dirk Höbener vor Ort sagen. Entsprechend hoch war die Gefährdung für die Feuerwehrleute. Einige mussten sich auf den Boden setzen, um die vor ihnen brennende Werkstatt löschen zu können. Der Boden rund herum brannte durch das umherfließende Öl. „Um überhaupt an das Feuer herankommen zu können, mussten wir das Rolltor mit einer Säge öffnen“, so Dirk Höbener zum weiteren Vorgehen seiner Leute.

Rauch zündet durch - Rolltor fliegt weg
Mit Schaumrohren und massivem Wassereinsatz gingen die rund 100 Einsatzkräfte gegen die Flammen vor. Zahlreiche Schaulustige verfolgten den Einsatz von einer nahe gelegenen Wiese aus. Als es zu einer Durchzündung des Rauches kam, flogen ein Rolltor und ein Teil der Fassade explosionsartig in die Höhe. Die Feuerwehrleute, die von vorne die Löscharbeiten durchführten, warfen sich zum Schutz gegenseitig über ihre Kameraden und verschwanden daraufhin in einer schwarzen Rauchwolke und einer Flammenwand. Dies ließ nicht nur den Einsatzkräften vor Ort, sondern auch den vielen Zuschauern den Atem stocken. Umso erleichterter war man, als sich kurz darauf heraus stellte, dass keiner der Feuerwehrleute dabei ernsthaft verletzt worden war. Einer der Kameraden musste mit dem DRK Rettungswagen aus Bad Laasphe ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Zur Unterstützung der Kräfte der gesamten Stadt Bad Laasphe und der Kameraden aus Erndtebrück wurden weitere Atemschutzträger aus Siegen, ein Fachberater Bau, der ABC-Zug der Feuerwehr Siegen und der ABC-Zug aus Schmallenberg nach Oberndorf alarmiert. Außerdem waren der Einsatzleitwagen des Kreises von der Feuerwehr Eisern, die Rettungswache Erndtebrück, die Feuerwehren aus Biedenkopf und Wallau, der DRK Ortsverein Bad Laasphe, eine Feuerschutzfirma aus Neunkirchen, ein Großaufgebot der Polizei, die RWE und der Bauhof der Stadt Bad Laasphe im Einsatz.

„Die ABC-Erkunder aus Siegen und Schmallenberg führen in der Umgebung Luftmessungen durch. Die ersten Ergebnisse haben keine Schadstoffe ergeben“, erklärte der Einsatzleiter vor Ort.

Da in der Halle viel Öl ausgelaufen war, das sich mit dem Löschwasser vermischt hatte und abgeflossen war, wurden die Kameraden aus Biedenkopf und Wallau mit der Errichtung von Ölsperren auf den umliegenden Gewässern beauftragt. Der städtische Bauhof lieferte Sandsäcke an, die weiteres Öl zurückhalten sollten. Auch Bad Laasphes Bürgermeister Dr. Torsten Spillmann war vor Ort und unterstützte die Kameraden tatkräftig bei der Verteilung der Sandsäcke. Die Bezirksregierung in Arnsberg hatte derweil bereits Umweltalarm ausgelöst. Nachdem die Ölsperren in den umliegenden Bächen errichtet waren, wurde Ölbindemittel ausgebracht und das verschmutzte Gewässer durch eine Spezialfirma und die Feuerwehr abgetragen.

Bei den Löscharbeiten war ein massiver Schaumeinsatz erforderlich, um die Flammen auf dem Öl ersticken zu können. Da nach einiger Zeit sämtliche Schaumvorräte aufgebraucht waren, musste eine Brandschutzfirma aus Neunkirchen weiteres Löschmittel anliefern. Sie wurden von der Polizei mit Sonderrechten zur Einsatzstelle eskortiert.

Feuer erst nach einigen Stunden unter Kontrolle
Nach einigen Stunden hatten die Kameraden das Feuer unter Kontrolle und sie hatten es geschafft, die dicht um das Öllager stehenden Häuser vor einem Übergreifen der Flammen zu schützen.

An die Glutnester direkt in der Halle kamen die Einsatzkräfte zunächst nicht heran. „Wir haben einen Fachberater Statik im Einsatz, der festgestellt hat, dass das Gebäude aufgrund der Bauweise akut einsturzgefährdet ist und nicht betreten werden darf“, erklärte Dirk Höbener. Deshalb wurde ein Bagger angefordert, der das Gebäude nach und nach abtrug, um an die Glutnester zu kommen. Der Großeinsatz, der so wohl bisher fast einzigartig in der Geschichte der Bad Laaspher Feuerwehr sein dürfte, dauerte noch bis zum späten Abend.

Zur Brandursache konnten noch keine Angaben gemacht werden. Die Kriminalpolizei erschien am Brandort und begann mit ihren Ermittlungen. „Der Besitzer hatte Brandgeräusche gehört und dann das Feuer gesehen. Mehr wissen wir noch nicht“, erklärte einer der Polizeibeamten vor Ort. Die Jahresdienstversammlung der Feuerwehr Bad Laasphe, die am Abend im Haus des Gastes stattfinden sollte, wurde abgesagt. Der entstandene Sachschaden und der Umweltschaden gehen nach ersten Schätzungen weit in die Millionen.

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Publiziert in SI Feuerwehr
Montag, 28 November 2011 16:29

Brandstiftung: 2000 Euro Belohnung

KORBACH. Nachdem in der Nacht zum Sonntag in der Fußgängerzone ein Strohballen-Schneemann in Brand gesetzt worden war, hat die Korbacher Hanse Strafanzeige erstattet. Zudem hat der Vorstand der Kaufmannsgilde um den Vorsitzenden Jürgen Tent am Montag eine Belohnung von 2000 Euro ausgesetzt für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung der Brandstifter führen.

Man habe sich für den Weihnachtsmarkt etwas einfallen lassen, habe unter anderem Weihnachtsbäume und die sechs Strohballen-Puppen errichtet. Deshalb sei es wahnsinnig ärgerlich, so Vorsitzender Tent, dass Chaoten an der Dekoration ihren Frust abließen, Bäume herausrissen, ein Zelt aufschlitzten und Getränke raubten. Den angerichteten Schaden schätzte Tent auf mehrere tausend Euro. Schlimmer aber wiege die Brandstiftung: "Das ist noch mal ein anderes Kaliber."

Mit Auslobung einer Belohnung hofft die Hanse nun auf Hinweise, mehr Aufmerksamkeit und damit eine abschreckende Wirkung. Zudem kündigte der Hanse-Vorstand an, die Bewachung über die gesamte Zeit des Weihnachtsmarktes zu verstärken. Hinweise an die Polizeistation in Korbach unter der Rufnummer 05631/971-0.


112-magazin.de berichtete am Sonntag über die Brandstiftung und den Feuerwehreinsatz:
Brandstiftung: Strohfigur fackelt ab (27.11.2011, mit Fotos)

Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 04 November 2011 12:15

Löschmittel F-500: Angebot für heimische Wehren

GEMÜNDEN. Seit mehreren Monaten verwendet die Feuerwehr Gemünden einen als F-500 bezeichneten Löschmittelzusatz, der einen wesentlich höheren Wirkungsgrad als Schaum besitzt. Die Kameraden von der Wohra wollen nun auch anderen Wehren den Zugang zu der "Wunderflüssigkeit" ermöglichen.

Der Wehrführer aus Gemünden, Thomas Weber, ist schon seit längerer Zeit überzeugt von der Stärke des Löschmittels F-500: "Mit einer geringeren Menge an Löschmittel als im Vergleich zu Schaum und mit weit weniger Wasser lassen sich Brände in kürzester Zeit löschen", erläutert Weber die Vorteile. Auch die Feuerwehr Bad Wildungen verwendet den Zusatz, der dem Löschwasser mit einem speziellen Hohlstrahlrohr beigemischt wird.

Weil die Gemündener so begeistert sind von der hohen Effektivität, wollen die Brandschützer um Wehrführer Weber nun auch andere Feuerwehren in den Genuss von F-500 bringen. Dazu haben sich die Einsatzkräfte aus Gemünden ein Depot mit dem Löschmittel angelegt und wollen bei Bedarf andere Feuerwehren versorgen. Auf diese Weise sei in Absprache mit dem Hersteller auch ein besonders interessantes Angebot realisiert worden, erklärt Weber. Wehren, die über die Gemündener Kameraden ein spezielles Hohlstrahlrohr zum vergünstigten Preis beziehen, erhalten vier Liter des Löschmittelzusatzes gratis - üblicherweise müssen Feuerwehren beim Kauf über den Hersteller mindestens 20 Liter F-500 abnehmen. "Das ist den meisten Wehren aber zu teuer", erklärt Thomas Weber. Die Führung der Gemündener Wehr erklärt sich ferner bereit, im Ernstfall das Löschmittel an die Einsatzstelle zu bringen. "Die Feuerwehren brauchen uns einfach nur über die Leitstelle anzufordern". Auch Ersatzlieferungen seien auf diese Weise schnell und unabhängig von Mindestabnahmemengen umsetzbar.

Feuerwehren, die mehr wissen möchten über F-500 oder das Löschmittel bestellen möchten, wenden sich direkt an die Feuerwehr Gemünden. Ansprechpartner ist Wehrführer Thomas Weber, der unter den Rufnummern 06453/6316 oder 0151/54618355 zu erreichen ist. Die Mailadresse lautet Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


Weitere Informationen auf der F-500-Homepage:
F-500 Encapsulator Technology

Publiziert in MR Feuerwehr

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