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FRITZLAR. Wie die Polizei schon letzten Mittwoch berichtete, kam es am Dienstagabend (20.11.2018) zu einem versuchten Einbruch in fünf ehemalige Munitionsbunker der Bundeswehr im Bereich der Feldgemarkung zwischen Fritzlar und Rothhelmshausen, bei dem die in einem Bunker gelagerte Pyrotechnik entzündet wurde.

Die sofort eingeleiteten umfangreichen Ermittlungen der Kriminalpolizei Homberg führten noch am Mittwoch zur Festnahme eines Täters und zur Sicherstellung von Beweismaterial. Auf Grund eines umfassenden Geständnisses des festgenommenen 25-jährigen Täters konnten die weiteren Mittäter, zwei Männer und drei Frauen im Alter zwischen 25 und 26 Jahren aus Nord- und Osthessen ermittelt werden.

Da keine Haftgründe bestanden, wurden alle sechs Täter nach Vernehmung, Durchsuchungen und erkennungsdienstlichen Maßnahmenwieder auf freien Fuß gesetzt. Die insgesamt aus sechs Personen bestehende arbeitsteilig vorgehende deutsche Tätergruppe hatte am 20. November 2018, gegen 21.40 Uhr versucht, unter Verwendung von schwerem Gerät (Akkuflexgerät und Motortrennschleifer) sich Zutritt in die Bunker zu verschaffen, um die dort gelagerte Pyrotechnik (Feuerwerkskörper auf Schwarzpulverbasis) im Wert von mehreren 1000 Euro zu entwenden und um anschließend das erbeutete Schwarzpulver gewinnbringend zu veräußern.

Bei dem Versuch, ein doppelwandiges Stahltor des letzten Aufbewahrungsbunkers mittels eines benzinbetriebenen Trennschleifers aufzuflexen, entzündeten sich dort vermutlich durch Funkenflug imTorbereich aufgestapelte Feuerwerkskörper und es kam zu eine rexplosionsartigen Umsetzung der Pyrotechnik. Infolge der enormen Explosion wurde das massive Stahltor herausgesprengt. Bei dem in 10 Meter Entfernung bereitgestellten Flucht-Pkw wurde durch die Druckwelle die komplette Heckscheibe in den Innenraum katapultiert. Durch glückliche Umstände wurden die sich in unmittelbarer Nähe zum Explosionsort aufhaltende Täter nicht verletzt.

Im Innern des Bunkers entwickelte sich in der Folge ein Vollbrand des Inventars. Fortwährende chemische Reaktionen erschwerten der eingesetzten Feuerwehr die Löschung des Brandes. Der Gesamtsachschaden wird von der Polizei nach bisherigen Erkenntnissen auf ca. 80.000 Euro und der Stehlschaden aus den Bunkern auf  5000 Euro geschätzt. Bei den weiteren durchgeführten Festnahme- und Durchsuchungsmaßnahmen konnte bei mehreren Tatbeteiligten umfangreiches Beweismaterial, Diebesgut (Abschussrohre, Zündsteuerungen, Schwarzpulver etc.) und das von einem Zeugen tatzeitnah beobachtete Fluchtfahrzeug (VW Golf) aufgefunden werden. Das Beweismaterial und das Fluchtfahrzeug wurden sichergestellt und kriminaltechnisch untersucht. Bei einem Mittäter wurden mehrere strafrechtlich relevante Zufallsfunde, wie neue Mobiltelefone, verschiedene verbotene Waffen, Schreckschusspistolen und ca.70 kg "Polenböller" entdeckt und sichergestellt.

Die Ermittlungen insbesondere zu den fabrikneuen Mobiltelefonen, den Polenböllern, sowie zu den aufgefundenen Waffen dauern noch an. Die Tätergruppe erwartet nun Strafverfahren wegen Einbruchdiebstahls, fahrlässiger Brandstiftung und Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion.

Munitionsbunker geknackt: Explosion, Golf V gesucht (21.11.2018)

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 21 November 2018 07:28

Munitionsbunker geknackt: Explosion, Golf V gesucht

FRITZLAR/ROTHHELMSHSAUSEN. Am gestrigen Dienstagabend kam es zu einem versuchten Einbruch in fünf ehemaligen Munitionsbunkern der Bundeswehr, im Bereich der Feldgemarkung zwischen der Landesstraße 3150 und dem Ortsteil Fritzlar-Rothhelmshausen.

In dem mittlerweile privat genutzten Bunkern befanden sich pyrotechnische Gegenstände einer Firma. Zur Tatzeit gegen 21.40 Uhr, versuchten die Täter sich gewaltsam Zugang zu den Bunkern zu verschaffen. Dabei geriet die in einem Bunker gelagerte Pyrotechnik in Brand.

Möglicherweise wurden der oder die Täter dabei verletzt. Durch Zeugen wurde in unmittelbarer Tatortnähe ein verdächtiger blauer o. schwarzer VW Golf V gesehen, der mit hoher Geschwindigkeit aus Richtung des Tatortes in den Birkenweg in Rothhelmshausen einbog und anschließend weiter in unbekannte Richtung weiterfuhr.

Der VW Golf hatte nach denZeugenangaben eine helle Aufschrift auf der Seite. Außerdem soll die Heckscheibe des Fahrzeuges beschädigt oder vollständig zerstört gewesen sein. Zur Schadenshöhe können die Ermittlern der Homberger Kripo derzeitnoch keine Angaben machen. Nach ersten Erkenntnisse wurde nichts aus den Bunkern entwendet. Die Polizei bittet nun Zeugen, die Hinweise zu verdächtigen Personen oder dem VW Golf geben können, sich mit der Polizei in Kassel unter Telefon 0561/ 9100 in Verbindung zu setzen. (ots/r)


Publiziert in Polizei
Freitag, 17 Oktober 2014 03:28

70 Kubikmeter Asphalt-Abbruch illegal abgekippt

FRITZLAR. Etwa 70 Kubikmeter Asphalt-Abbruch haben Unbekannte im Verlauf der vergangenen Wochen bei Rothhelmshausen illegal abgekippt. An mindestens sieben Stellen lagen die Reste von Straßendecken und weiterer Schutt.

Die illegale Entsorgung des Materials erfolgte am Kieswerk Eiertanz und in Seitenwegen entlang der Kreisstraße 75. Die Ablagerungen waren bereits vor einer Woche bemerkt worden. Das Ordnungsamt der Stadt Fritzlar brachte die Ablagerungen bei der Polizeistation Fritzlar zur Anzeige. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Umgangs mit gefährlichen Abfällen eingeleitet.

Bei einer Begehung des Gebiets wurden bislang insgesamt sieben Ablagerungsstellen festgestellt. Es handelt sich offensichtlich um den Abbruch einer Asphaltdecke. Neben Asphaltplatten, die bis zu zehn Zentimeter stark sind, befinden sich auch Splitt und teilweise Reste von Beton in den Schutthaufen. Auf einigen Asphaltstücken sind weiße Markierungen, ähnlich Fahrbahnmarkierungen, zu erkennen.

Die Polizei bittet um Hinweise, woher die Ablagerungen stammen könnten beziehungsweise wer den Schutt dort abgekippt haben könnte. Hinweise nimmt die Polizei in Fritzlar unter der Telefonnummer 05622/99660 entgegen.

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Publiziert in HR Polizei
Sonntag, 05 Mai 2013 08:18

Nach Unfall beim Überholen geflüchtet

FRITZLAR. Beim Überholen auf der Bundesstraße 253 sind ein Wildunger und ein unbekannter Autofahrer mit den Außenspiegeln zusammengestoßen. Während der Mann aus der Badestadt stoppte, fuhr der andere Unfallbeteiligte davon.

Die Polizei ermittelt nun wegen unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle und sucht Zeugen des Unfalls, der am Freitagabend gegen 20 Uhr zwischen Ungedanken und Fritzlar, kurz hinter der Abfahrt nach Rothhelmshausen, passierte. Wie die Wildunger Polizei am Wochenende berichtete, war ein 24-jähriger Bad Wildunger mit seinem schwarzen VW Golf Cabrio in Richtung Fritzlar unterwegs, als er auf der B 253 zwei Autos und einen Lkw überholen wollte.

Als sich der Cabriofahrer in Höhe des zweiten Autos befand, fuhr dieser Wagen etwa auf der Fahrbahnmitte. Dadurch musste der Mann im Golf vollständig auf die Gegenspur ausweichen. Dort näherte sich aus Richtung Fritzlar kommend ein Auto, das ebenfalls sehr nah an der Mittellinie fuhr. Obwohl der 24-Jährige den entgegenkommenden Autofahrer noch mit Lichthupe warnte, kam es zum seitlichen Zusammenstoß des Cabrios mit dem anderen Wagen.

Die Außenspiegel der sich begegnenden Autos stießen zusammen, wodurch am Golf des 24-Jährigen der Spiegel selbst, aber auch Teile der linken Fahrzeugseite beschädigt wurden. Der Schaden am Wagen des Wildungers beläuft sich auf 1000 Euro. Der andere Autofahrer setzte seinen Weg in Richtung Wildungen ohne anzuhalten fort. Die Polizei sucht nun nach möglichen Zeugen, die Angaben zu dem Auto oder seinem Fahrer machen können. Hinweise nehmen die Polizeistationen in Wildungen, Telefon 05621/70900, oder Fritzlar, Telefon 05622/9966-0, entgegen.

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Publiziert in HR Polizei
Sonntag, 05 Mai 2013 08:02

Nach Unfall beim Überholen geflüchtet

FRITZLAR. Beim Überholen auf der Bundesstraße 253 sind ein Wildunger und ein unbekannter Autofahrer mit den Außenspiegeln zusammengestoßen. Während der Mann aus der Badestadt stoppte, fuhr der andere Unfallbeteiligte davon.

Die Polizei ermittelt nun wegen unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle und sucht Zeugen des Unfalls, der am Freitagabend gegen 20 Uhr zwischen Ungedanken und Fritzlar, kurz hinter der Abfahrt nach Rothhelmshausen, passierte. Wie die Wildunger Polizei am Wochenende berichtete, war ein 24-jähriger Bad Wildunger mit seinem schwarzen VW Golf Cabrio in Richtung Fritzlar unterwegs, als er auf der B 253 zwei Autos und einen Lkw überholen wollte.

Als sich der Cabriofahrer in Höhe des zweiten Autos befand, fuhr dieser Wagen etwa auf der Fahrbahnmitte. Dadurch musste der Mann im Golf vollständig auf die Gegenspur ausweichen. Dort näherte sich aus Richtung Fritzlar kommend ein Auto, das ebenfalls sehr nah an der Mittellinie fuhr. Obwohl der 24-Jährige den entgegenkommenden Autofahrer noch mit Lichthupe warnte, kam es zum seitlichen Zusammenstoß des Cabrios mit dem anderen Wagen.

Die Außenspiegel der sich begegnenden Autos stießen zusammen, wodurch am Golf des 24-Jährigen der Spiegel selbst, aber auch Teile der linken Fahrzeugseite beschädigt wurden. Der Schaden am Wagen des Wildungers beläuft sich auf 1000 Euro. Der andere Autofahrer setzte seinen Weg in Richtung Wildungen ohne anzuhalten fort. Die Polizei sucht nun nach möglichen Zeugen, die Angaben zu dem Auto oder seinem Fahrer machen können. Hinweise nehmen die Polizeistationen in Wildungen, Telefon 05621/70900, oder Fritzlar, Telefon 05622/9966-0, entgegen.

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Publiziert in Polizei

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