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VASBECK/MASSENHAUSEN. Für eine 22-jährige Frau aus dem Raum Korbach endete die Fahrt zur Arbeit am Sonntagmorgen im Straßengraben - die Feuerwehren aus Bad Arosen und Massenhausen, ein Notarzt vom DRK, ein RTW und zwei Polizeistreifen waren im Einsatz, der Rettungshubschrauber Christoph 44 wurde ebenfalls angefordert.

Nach ersten Erkenntnissen war die junge Frau mit ihrem silbergrauen Volkswagen von Vasbeck in Richtung Massenhausen unterwegs gewesen, als sie aus bisher ungeklärter Ursache in der Talsenke, ausgangs einer Linkskurve, nach rechts auf den Seitenstreifen geriet, mit dem rechten Hinterrad einen Baum touchierte und in der Folge einen weiteren Baum rammte. Dabei wurde das hintere, rechte Rad abgerissen, der Bora kam nach einer Drehung im Böschungshang zum Stehen.

Der Notruf erreichte die Rettungsleitstelle um 6.43 Uhr, diese alarmierte die Einsatz- und Rettungskräfte mit dem Alarmkürzel "Massenhausen, eingeklemmte Person im Pkw", die zügig in der Massenhäuser Straße (L 3078) beim Unfallwrack eintrafen und erste Maßnahmen einleiteten. Einsatzleiter Michael Brühne ließ umgehend die Landesstraße 3078 vom Ortsausgang Vasbeck bis zum Abzweig nach Massenhausen sperren, damit die An- und Abfahrten der Rettungs- und Polizeikräfte nicht behindert werden. In Absprache mit dem Notarzt wurde von den Feuerwehrleuten das Dach des Bora mittels hydraulischem Schneidwerkzeug abgetrennt und die Verletze mit dem Spineboard aus dem Wagen gerettet und dem Rettungsteam übergeben.

Da zu diesem Zeitpunkt die Schwere der Verletzungen nicht exakt eingeschätzt werden konnte, wurde auf Anweisung des Notarztes der Rettungshubschrauber aus Göttingen angefordert. Dieser nahm die verletzte Person auf und hob um 8 Uhr in Richtung Kassel ab. Nach Informationen aus Polizeikreisen ist die Frau nicht lebensgefährlich verletzt worden. 

Der hinzugerufene Lebensgefährte der 22-Jährigen traf ebenfalls am Unfallort ein und sorgte mit einem Schlepper für die Bergung des völlig zerstörten Bora. Im Nachgang reinigten die Wehren die Straße von umher liegenden Fahrzeugteilen und Schmutz. Einsatzende war gegen 8.45 Uhr.  (112-magazin)

Link: Unfallstandort L 3078 am 12. Mai 2019

Publiziert in Feuerwehr

DIEMELSEE-FLECHTDORF. Eine grausame Entdeckung haben Passanten am heutigen Freitag in einem Ententeich am Herrnberg gemacht. Eine leblose Person trieb mit dem Kopf nach unten in dem Gewässer. Der alarmierte Notarzt konnte trotz reanimierender Maßnahmen das Leben des Seniors nicht mehr retten.

Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste waren gegen 15.05 Uhr alarmiert worden. Einsatzleiter Karl-Wilhelm Römer und 25 Freiwillige der Wehren aus Adorf und Flechtdorf trafen mit mehreren Einsatzwagen und einem angehängten Rettungsboot an der Einsatzstelle ein. Das Boot kam nicht zum Einsatz, die Feuerwehrmänner konnten den leblosen Mann aber aus dem Teich bergen und dem Notarzt übergeben.

Ob der Senior im angrenzenden Altenheim untergebracht war, stand zum Zeitpunkt der Rettungsmaßnahmen nicht fest. Bürgermeister Volker Becker eilte ebenfalls zum Unglücksort am Herrnberg, um sich zu informieren. Unbestätigten Meldungen zufolge soll der Tote keine Angehörigen mehr haben und wurde betreut. 

Die Kripo Korbach hat die Ermittlungen aufgenommen um die Todesursache zu klären.  (112-magazin)

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Publiziert in Polizei

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