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Dienstag, 04 September 2018 14:26

Hakenkreuze und andere Schmierereien im Lahntal

CALDERN. Unbekannte sprühten am Fahrradrastplatz zwischen Caldern und Sterzhausen Hakenkreuze auf einen Stein sowie einen Baum.

Zusätzlich zu den rechtsradikalen Schmierereien hinterließen sie diverse Schmierereien ohne rechtsradikalen Inhalt an einem Schaukasten und einem Tisch. Der Staatsschutz der Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und erhofft sich Hinweise aus der Bevölkerung.

Die genaue Tatzeit steht derzeit noch nicht fest. Wahrscheinlich machten sich die Täter am Freitag, den 28. August oder einige Tage zuvor ans Werk. Hinweise erbittet die Kriminalpolizei in Marburg unter der Telefonnummer 06421/4060. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei
Donnerstag, 11 Februar 2016 13:12

Mutmaßlicher Verteiler von Flugblättern gefasst

WILLINGEN. In der Nacht zum 19. Oktober des vergangenen Jahres tauchten in einigen Willinger Briefkästen Flugblätter mit strafbaren rechten Inhalten auf. Die Korbacher Kriminalpolizei leitete daraufhin ein Ermittlungsverfahren gegen den unbekannten Verfasser ein. Nun ist es gelungen den mutmaßlichen Verfasser dingfest zu machen. Zeugenaussagen und andere polizeiliche Ermittlungen führten auf die Spur eines 23 jährigen Mannes, der damals in Willingen wohnte.

In seiner Vernehmung räumte der Mann ein, die Flugblätter verfasst und verteilt zu haben. Er muss sich nun wegen "Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen" verantworten. Im Falle einer Verurteilung erwartet ihn eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe.

Für die Flugblattaktion in Willingen-Usseln in der Nacht zum 12. Januar diesen Jahres kommt der 23-Jährige nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen nicht in Frage. Deshalb ist die Korbacher Kriminalpolizei weiterhin auf der Suche nach Zeugen, die Hinweise zu dieser Flugblattaktion geben können. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Korbach, unter der Telefonnummer 05631/971-0 entgegen.

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Publiziert in Polizei

WILLINGEN/USSELN. Wunschgemäß und aufgrund der vielen Anfragen unserer Leserinnen und Leser, veröffentlichen wir unter diesem redaktionellen Artikel ein Flugblatt, dass vorgestern in Usseln verteilt wurde. 112-magazin.de berichtete bereits gestern über den rechtsradikalen und fremdenfeindlichen Inhalt.

Die Verteilung von Flugblättern in der Ringstraße und der Hauptstraße sorgt im Willinger Ortsteil Usseln für blankes Entsetzen: Ein bislang unbekannter Täter hat am Montagabend in der Zeit zwischen 20 und 24 Uhr Flyer mit offenbar rechtsradikalem Hintergrund an Autos hinterlassen.

Am Dienstsagmorgen fanden einige Usselner Bürger durchnässte Flugblätter an ihren Autos und verständigten besorgt die Polizei. Die Beamten stellten die Schriftstücke sicher. "Inhaltlich werden eine vermeintliche Bedrohung mit einer Waffe und ein Sexualdelikt von Migranten geschildert, die bei der Polizei allerdings nicht angezeigt worden sind und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht stattgefunden haben", sagte am Mittwoch Polizeisprecher Volker König.

Weiter droht der unbekannte Verfasser damit, das Recht nun selber in die Hand zu nehmen und fordert die Feuerwehr auf, im Einsatzfall nicht auszurücken.

Aufgrund des Inhaltes ist von einer fremdenfeindlichen Motivation der beziehungsweise des unbekannten Verfassers auszugehen. "Vor dem Hintergrund der jüngsten Ereignisse in Köln sollen offensichtlich Ängste und Fremdenhass geschürt werden, die sich auch gegen die circa 50 in Usseln untergebrachten Flüchtlinge richten", sagte der Polizeisprecher weiter.

Die Korbacher Kripo hat in Absprache mit der Staatsanwaltschaft in Kassel ein Ermittlungsverfahren gegen den oder die bislang unbekannten Verfasser eingeleitet und ermittelt natürlich auch, ob es die geschilderten Straftaten in Usseln gegeben hat.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen, die Angaben zum Verfasser oder zu Personen machen können, die die Flugblätter in Umlauf gebracht haben. Hinweise, auch zu den vermeintlichen Straftaten, erbittet die Kriminalpolizei in Korbach, Telefon 05631/971-0.

   

Publiziert in Polizei

WILLINGEN/USSELN. Die Verteilung von Flugblättern in der Ringstraße und der Hauptstraße sorgt im Willinger Ortsteil Usseln für blankes Entsetzen: Ein bislang unbekannter Täter hat am Montagabend in der Zeit zwischen 20 und 24 Uhr Flyer mit offenbar rechtsradikalem Hintergrund an Autos hinterlassen.

Am Dienstsagmorgen fanden einige Usselner Bürger durchnässte Flugblätter an ihren Autos und verständigten besorgt die Polizei. Die Beamten stellten die Schriftstücke sicher. "Inhaltlich werden eine vermeintliche Bedrohung mit einer Waffe und ein Sexualdelikt von Migranten geschildert, die bei der Polizei allerdings nicht angezeigt worden sind und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht stattgefunden haben", sagte am Mittwoch Polizeisprecher Volker König.

Weiter droht der unbekannte Verfasser damit, das Recht nun selber in die Hand zu nehmen und fordert die Feuerwehr auf, im Einsatzfall nicht auszurücken.

Aufgrund des Inhaltes ist von einer fremdenfeindlichen Motivation der beziehungsweise des unbekannten Verfassers auszugehen. "Vor dem Hintergrund der jüngsten Ereignisse in Köln sollen offensichtlich Ängste und Fremdenhass geschürt werden, die sich auch gegen die circa 50 in Usseln untergebrachten Flüchtlinge richten", sagte der Polizeisprecher weiter.

Die Korbacher Kripo hat in Absprache mit der Staatsanwaltschaft in Kassel ein Ermittlungsverfahren gegen den oder die bislang unbekannten Verfasser eingeleitet und ermittelt natürlich auch, ob es die geschilderten Straftaten in Usseln gegeben hat.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen, die Angaben zum Verfasser oder zu Personen machen können, die die Flugblätter in Umlauf gebracht haben. Hinweise, auch zu den vermeintlichen Straftaten, erbittet die Kriminalpolizei in Korbach, Telefon 05631/971-0.

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Publiziert in Polizei
Freitag, 20 April 2012 22:55

Erst Mann geschlagen, dann Polizisten bespuckt

KASSEL. Aggressive Betrunkene haben an einer Bushaltestelle einen Mann geschlagen, rechtsradikale Parolen gerufen und schließlich hinzu gerufene Polizisten beleidigt und bespuckt. Der jüngere der beiden aggressiven Männer randalierte später auch noch in einem Rettungswagen.

Was Alkohol aus Menschen machen kann, zeigt einmal mehr das rowdyhafte Verhalten zweier aus dem Werra-Meißner-Kreis stammender Männer im Alter von 23 und 26 Jahren, die am Donnerstagabend um 18.30 Uhr am "Stern" im betrunkenem Zustand einige Straftaten verübt haben.

Den Berichten der Polizisten des Innenstadtreviers Mitte zufolge, waren die Beamten von Mitarbeitern des Ordnungsamtes zur Unterstützung an den "Stern" gerufen worden. Die Mitarbeiter hatten die beiden 23 und 26 Jahre alten Männer festgenommen, da sie an einer Bushaltestelle einen jungen Mann aus Kassel beleidigt und geschlagen hatten. Zuvor hatten sie nach Angaben der Zeugen rechtsradikale Parolen gegrölt.

Nicht nur gegen die Festnahme setzten sich die äußerst aggressiven und zur Gewalt neigenden Männer zur Wehr, auch bespuckten und beleidigten sie in Folge die eingesetzten Polizisten. Der 23-Jährige randalierte zudem noch in einem Rettungswagen, der ihn zur Versorgung seiner Wunden in ein Krankenhaus bringen wollte, indem er gegen Personen sowie Inventar trat. Die Verletzungen hatte er von dem Opfer an der Bushaltestelle erhalten, das sich gegen den Angriff der beiden Auswärtigen zur Wehr gesetzt hatte. Der Krankenwagentransport musste von Revierbeamten begleitet werden. Das Opfer der Körperverletzung wurde ebenfalls medizinisch versorgt.

Mit Unterstützung weiterer Streifenwagenbesatzungen des Innenstadtreviers wurde zunächst der 26-Jährige unter starkem Protest sowie heftigem Widerstand in das Gewahrsam eingeliefert. Ihm folgte ebenfalls unfreiwillig der 23-Jährige nach seiner ambulanten Behandlung im Krankenhaus. Im Gewahrsam ordneten die Beamten bei den stark alkoholisierten Krawallmachern eine Blutentnahme an.

Die beiden festgenommenen Männer sind bei der Polizei bereits hinreichend wegen Gewalt- und Eigentumsdelikten in Erscheinung getreten. Gegen sie wurden mehrere Strafanzeigen wegen Widerstands gegen Vollzugsbeamte sowie Beleidigungen vorgelegt. Zudem wurden Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Volksverhetzung eingeleitet.

Publiziert in KS Polizei

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