Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Rauchvergiftung

KLEINENGLIS. Nach einem Wohnhausbrand mit einer Toten haben Ermittler der Homberger Kripo und des hessischen LKA die Brandstelle untersucht. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung fanden die Beamten nicht.

Zu dem folgenschweren Brand war es am vergangenen Donnerstag, 21. März, gekommen. Feuerwehrleute fanden während der Löscharbeiten eine 56-jährige Bewohnerin, für die jede Hilfe zu spät kam. Nach dem Ergebnis einer inzwischen durchgeführten gerichtsmedizinischen Untersuchung verstarb die 56-jährige Frau an einer Rauchgasvergiftung in Folge des Feuers. Das erklärte Polizeisprecher Reinhard Giesa am Gründonnerstag.

Nach dem Ergebnis der Untersuchung der Brandstelle durch Beamte der Regionalen Kriminalinspektion Homberg und des Hessischen Landeskriminalamtes lässt sich laut Giesa nicht mehr endgültig feststellen, wodurch der Brand letztlich ausgelöst wurde. "Es wurden keinerlei Hinweise für eine vorsätzliche Brandlegung festgestellt", sagte der Polizeisprecher. Eine technische Ursache, die den Brand ausgelöst haben könnte, wurde weitestgehend ausgeschlossen. Als Brandausbruchstelle wurde ein Wohnraum im Erdgeschoss des Hauses lokalisiert. Die Verstorbene war nicht in diesem, sondern in einem anderen Raum der Wohnung tot aufgefunden worden.

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Publiziert in HR Polizei
Mittwoch, 27 Februar 2013 14:27

Großbrand vernichtet Holzhaus-Firma

BAD LIPPSPRINGE. Ein Großbrand hat in der Nacht zu Mittwoch im Industriegebiet am Vorderflöß die Betriebshalle, Büros und Wohnung eines Holzhausherstellers komplett zerstört. Der Sachschaden liegt bei mehreren hunderttausend Euro. Zwei Personen mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung im Krankenhaus behandelt werden.

Gegen 0.45 Uhr am frühen Mittwochmorgen wurden Anwohner an der Raiffeisenstraße durch lautes Knallen geweckt. Sie entdeckten das Feuer und alarmierten die Feuerwehr. Auch der Besitzer des holzverarbeitenden Betriebes, der in seiner Wohnung oberhalb der Firmenbüros in der Werkshalle schlief, wurde wach. Er verließ das brennende Gebäude gemeinsam mit einer weiteren Bewohnerin. Beide atmeten Rauch ein und mussten während der Löscharbeiten vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden.

Das in der Fertigungshalle ausgebrochene Feuer griff schnell auf das gesamte Gebäude über. Während des Feuerwehreinsatzes stürzte das Dach ein. Durch die enorme Hitzeentwicklung platzen auch die Fenster eines Nachbarbetriebes. Bis in die Morgenstunden dauerten die Löscharbeiten an der etwa 20 mal 30 Meter großen Halle. Das Gebäude wurde nahezu völlig zerstört.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen und den Brandort beschlagnahmt. Zu den Untersuchungen soll ein Sachverständiger hinzugezogen werden.

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Publiziert in PB Feuerwehr
Freitag, 15 Februar 2013 17:26

A 44 nach Lkw-Brand voll gesperrt

WARBURG/BREUNA. Nach einem Lkw-Brand auf der A 44 zwischen den Anschlussstellen Warburg und Breuna hat die Polizei die Autobahn in Richtung Kassel komplett sperren müssen. Der Lkw-Fahrer erlitt vermutlich eine Rauchgasvergiftung.

Zu dem Lkw-Brand kam es gegen 16.30 Uhr aus noch ungeklärter Ursache. Streifenwagen der Autobahnpolizei sperrten die A 44. Die Autobahn blieb längere Zeit "dicht", der Verkehr staute sich auf mehreren Kilometern Länge. Etwa eine Stunde nach Brandausbruch hatte der Stau eine Länge von etwa zehn Kilometern erreicht - über die Abfahrt Warburg hinaus. Die Polizei empfahl, die Autobahn in Diemelstadt zu verlassen.

Nach ersten Informationen der Autobahnpolizei war es dem Lkw-Fahrer noch gelungen, den Auflieger vom Zugfahrzeug abzukoppeln. Dabei atmete der Mann vermutlich Rauchgas ein, so dass er vom Rettungsdienst an der Brandstelle versorgt werden musste. Der Auflieger brannte in voller Ausdehnung. Die Ladung soll aus Kunststoffrohren bestehen.

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Publiziert in KS Feuerwehr
Freitag, 15 Februar 2013 17:23

A 44 voll gesperrt nach Lkw-Brand

WARBURG/BREUNA. Nach einem Lkw-Brand auf der A 44 zwischen den Anschlussstellen Warburg und Breuna hat die Polizei die Autobahn in Richtung Kassel komplett sperren müssen. Der Lkw-Fahrer erlitt vermutlich eine Rauchgasvergiftung.

Zu dem Lkw-Brand kam es gegen 16.30 Uhr aus noch ungeklärter Ursache. Streifenwagen der Autobahnpolizei sperrten die A 44. Die Autobahn blieb längere Zeit "dicht", der Verkehr staute sich auf mehreren Kilometern Länge. Etwa eine Stunde nach Brandausbruch hatte der Stau eine Länge von etwa zehn Kilometern erreicht - über die Abfahrt Warburg hinaus. Die Polizei empfahl, die Autobahn in Diemelstadt zu verlassen.

Nach ersten Informationen der Autobahnpolizei war es dem Lkw-Fahrer noch gelungen, den Auflieger vom Zugfahrzeug abzukoppeln. Dabei atmete der Mann vermutlich Rauchgas ein, so dass er vom Rettungsdienst an der Brandstelle versorgt werden musste. Der Auflieger brannte in voller Ausdehnung. Die Ladung soll aus Kunststoffrohren bestehen.

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Publiziert in HX Feuerwehr
Montag, 11 Februar 2013 19:26

Klemmleuchte löst Brand aus: Mann verletzt

MARDORF. Beim Brand eines Zimmers in einem Fachwerkhaus in der Straße Im Gässchen hat ein 43-jähriger Bewohner eine Rauchvergiftung erlitten. Er kam vorsorglich ins Krankenhaus.

Das Feuer brach nach Polizeiangaben von Montag in der Nacht zu Samstag in einem leeren Kinderzimmer im Dachgeschoss des Hauses aus. Die Bewohner bemerkten den aus dem Raum dringenden Rauch, riefen die Feuerwehr und versuchten selbst erfolglos, den Brand mit Wassereimern zu bekämpfen. Dabei erlitt der Familienvater eine leichte Rauchvergiftung.

Erst die Feuerwehr konnte das Feuer löschen. Sämtliche Einrichtungsgegenstände des Zimmers fielen dem Brand zum Opfer. Insgesamt dürfte an dem Fachwerkhaus ein Schaden in fünfstelliger Höhe entstanden sein. Nach der Bewertung eines Sachverständigen blieb das Haus mit Ausnahme des Brandzimmers bewohnbar.

Nach den ersten Ermittlungen der Kripo Marburg entstand der Brand im Zusammenhang mit einer Klemmleuchte. Hinweise auf einen vorsätzlichen oder fahrlässigen Umgang ergaben sich dabei nicht. "Ein technischer Defekt ist nicht auszuschließen", sagte Polizeisprecher Martin Ahlich am Montag.

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Publiziert in MR Feuerwehr
Montag, 04 Februar 2013 15:30

Brand im Mehrfamilienhaus: Rauchvergiftung

KASSEL. Ein Rentner hat offenbar vergessen, seinen Herd auszuschalten. Dadurch kam es am Montag zu einem Brand, bei dem der 80-Jährige eine Rauchvergiftung erlitt. Der Schaden beträgt etwa 200.000 Euro.

Die Feuerwehr teilte der Leitstelle der Polizei um 15.45 Uhr mit, dass es in einem zweistöckigen Haus in der Engelhardstraße brennt. In dem Haus befinden sich eine Arztpraxis im ersten Obergeschoss sowie die Wohnung eines 80-jährigen Mieters im Erdgeschoss. Nach den ersten Erkenntnissen der Beamten des Polizeireviers Nord hatte der 80-Jährige den Herd in seiner Wohnung angelassen, wodurch schließlich ein Feuer ausbrach. Der Brand breitete sich von der Erdgeschosswohnung bis in die Arztpraxis im ersten Stock aus.

Der Rentner selbst hatte den Brand bemerkt und daraufhin die Feuerwehr alarmiert. Der 80-Jährige musste mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung in das Wolfhager Krankenhaus gebracht werden. Nach ersten Einschätzungen beträgt der Sachschaden rund 200.000 Euro.

Publiziert in KS Polizei

BERNDORF. Vermutlich ein Kurzschluss hat in der Nacht zu Montag in der Küche eines Mehrfamilienhauses in der Berndorfer Haubertstraße zu einem Brand geführt. Die Feuerwehr brachte das Feuer schnell unter Kontrolle, die acht Bewohner blieben unverletzt.

Das Feuer brach gegen 1 Uhr hinter der Spülmaschine in der Küche des Hauses aus - vermutlich durch einen Kurzschluss, wie Wehrführer und Einsatzleiter Marc Wäscher am Morgen gegenüber 112-magazin.de berichtete. Seine Wehr war kurz nach der Alarmierung mit mehreren Fahrzeuge und etwa 25 Kräften vor Ort. Ein Trupp unter Atemschutz ging in die Küche vor und löschte den Brand in wenigen Augenblicken "mit relativ wenig Wasser". Zuvor hatten laut Wäscher bereits Bewohner vergeblich versucht, das Feuer zu löschen. Die Bewohner hätten noch vor Eintreffen der Feuerwehr den Strom im Haus abgeschaltet. "Sie haben wirklich gut reagiert", lobte Wäscher.

Einige der insgesamt acht Bewohner hätten das Haus bereits verlassen, andere hätten noch geschlafen. "Ich habe ein etwa siebenjähriges Kind nach draußen getragen, es hat so fest geschlafen, dass es von dem Einsatz überhaupt nichts mitbekommen hat". Die anderen noch schlafenden Bewohner seien geweckt worden, sie hätten das Haus selbstständig verlassen. Vorsorglich forderte die Feuerwehr einen Rettungswagen und den Korbacher Notarzt an - einige der Betroffenen hätten über Reizungen der Atemwege geklagt. "Es musste aber niemand ins Krankenhaus eingelifert werden", berichtete der Einsatzleiter am Morgen. Über die Schadenshöhe konnte er keine Angaben machen.

Die Brandschützer belüfteten das Gebäude längere Zeit, damit die Bewohner nach Ende der Löscharbeiten wieder bedenkenlos ins Haus zurückkehren konnten. "Außerdem haben wir die Küche noch durchgewischt", sagte der Wehrführer mit einem Augenzwinkern.


Für die Berndorfer Kameraden war der aktuelle Einsatz bereits der vierte in diesem Jahr - über die anderen berichtete 112-magazin.de ebenfalls:
Verletzter Behinderter nach Stunden gefunden (10.01.2013)
Mann auf B 252 von Lkw erfasst und getötet (10.01.2013, mit Video und Fotos)
Brand in Wintergarten schnell im Griff (12.01.2013)

Link:
Feuerwehr Berndorf

Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 13 Dezember 2012 03:33

Wohnungsbrand: Wehr rettet Rentnerin das Leben

ADORF. Aus noch ungeklärter Ursache ist es am frühen Donnerstagmorgen gegen 1.20 Uhr zu einem Brand in einer Einliegerwohnung in Adorf gekommen. Die 86 Jahre alte Bewohnerin erlitt schwere Verletzungen - Feuerwehrleute retteten ihr das Leben.

Die Rentnerin konnte die Wohnung in der Arolser Straße noch aus eigener Kraft verlassen und von einem Flur aus ihre Kinder über den Brand informieren. Diese wiederum verständigten per Notruf die Feuerwehr. Die 86-Jährige ging nach Angaben von Feuerwehrsprecher Günter Radtke allerdings anschließend wieder in den stark verrauchten Teil des Gebäudes zurück. Dort brach die Dame zusammen und blieb am Boden liegen. Durch schnelles Eingreifen und mit Hilfe der Wärmebildkamera fanden die unter Atemschutz vorrückenden Einsatzkräfte die Dame zügig, retteten sie aus der Wohnung und übergaben sie dem Rettungsdienst. Notarzt und Rettungsassistenten versorgten die Rentnerin und lieferten sie anschließend ins Krankenhaus nach Korbach ein. Sie wurde auf die Intensivstation gebracht, schwebt aber nicht in Lebensgefahr.

Zur Menschenrettung und Brandbekämpfung waren die Feuerwehren aus Adorf, Rhenegge, Benkhausen und Vasbeck eingesetzt. Etwa 60 Feuerwehrleute unter Leitung des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Torsten Behle waren vor Ort. Nach seiner Einschätzung war das Feuer im Bereich eines Sofas ausgebrochen. Das Wohnzimmer brannte weitgehend aus, wegen offen stehender Türen zog der Rauch in die gesamte Wohnung.

Insgesamt drei Trupps unter Atemschutz waren im Gebäude im Einsatz. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde das Gebäude mit einem Überdrucklüfter vom Brandrauch befreit. Die eisigen Temperaturen erschwerten den Einsatz teilweise, da die Straßen durch Löschwasser und überfrierender Nässe sehr glatt waren. Nachbarn versorgten die Einsatzkräfte mit heißen Getränken.

Ursache noch unklar, jedoch kommt Fahrlässigkeit in Frage
Die Korbacher Kripo hat in der Nacht bereits die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, zu diesem Zeitpunkt war es den Beamten aber noch nicht möglich, die Wohnung zu betreten. Am Vormittag waren die Brandexperten erneut vor Ort. Die Brandermittler stellten dabei fest, dass das Feuer zweifelsfrei im Wohnzimmer ausgebrochen war. Am Ort der größten Brandzehrung - dem Sofa der Bewohnerin - sind keinerlei technische Einrichtungen, so dass die Brandermittler derzeit von Fahrlässigkeit als Brandursache ausgehen. "Ursächlich könnte zum Beispiel eine brennende Kerze gewesen sein", sagte Polizeisprecher Volker König am Nachmittag. Man habe die Betroffene noch nicht zum Sachverhalt befragen können. Die Ermittlungen dauern daher noch an. Den Schaden bezifferte König mit 60.000 Euro.

"Wir sind sehr froh, dass wir die Dame lebend da raus geholt haben", sagte der Einsatzleiter im Gespräch mit 112-magazin.de. Auch sei man bei den Brandschützern erleichtert darüber, dass man ein Übergreifen des Feuers aus dem Wohnzimmer auf andere Gebäudeteile habe verhindern können. Gegen 4.15 Uhr rückten die Feuerwehrleute ab.

Publiziert in Feuerwehr
Mittwoch, 21 November 2012 17:40

Alraft: Wohnhaus am Geburtstag abgebrannt / VIDEO

ALRAFT. Während eine 45-Jährige mit Geburtstagsgästen im Erdgeschoss eines Alrafter Hauses ihr Wiegenfest feierte, ist am späten Mittwochnachmittag in einem darüberliegenden Geschoss ein Feuer ausgebrochen. Wenig später standen große Teile des ersten Stockwerks und des Dachstuhls in Flammen. Die Frau und zwei Gäste kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.

Der Brand brach gegen 17.20 Uhr aus zunächst ungeklärter Ursache in dem Wohnhaus in der Straße Pfaffenmütze im Waldecker Stadtteil Alraft aus. Das Geburtstagskind selbst und die Gäste bemerkten den Brand und verständigten die Leitstelle, die zunächst die Feuerwehren aus Alraft, Sachsenhausen und Ober-Werbe sowie die Besatzung des in Sachsenhausen stationierten promedica-Rettungswagens alarmierte. Als die Brandschützer eintrafen, drang bereits dichter Rauch aus einem Fenster im ersten Stock und kurze Zeit später auch aus dem Dach. Stadtbrandinspektor Uwe Schaumburg ließ umgehend die Korbacher Drehleiter nachfordern, kurze Zeit später auch die Kameraden aus Höringhausen - es wurden weitere Atemschutzgeräteträger an der Einsatzstelle benötigt.

Zunächst gingen die Feuerwehrleute unter Atemschutz über eine Leiter zu einem Fenster über der Haustür vor, weitere Kameraden versuchten auch über einen Innenangriff, den Brand noch unter Kontrolle zu bekommen - doch schon bald mussten die Feuerwehrleute im Wohnhaus den Rückzug antreten. Immer stärkere Rauchentwicklung aus Dach und Giebelwand deuteten darauf hin, dass der Brand schon bald durchzünden würde. Trotz aller Bemühungen - die Einsatzkräfte kämpften nun von mehreren Seiten und vom Korb der Drehleiter aus gegen den Brand an - schlugen ab etwa 18 Uhr die Flammen aus mehreren Fenstern und kurz darauf auch zwischen den Dachziegeln heraus.

Gut eine halbe Stunde später hatten die etwa 50 Feuerwehrleute unter der Leitung des Waldecker Stadtbrandinspektor Uwe Schaumburg (Waldeck) und seiner Stellvertreter Bernd Schäfer (Sachsenhausen) und Andreas Przewdzing (Netze) den Brand unter Kontrolle. Trotz des schnellen und umfassenden Löschangriffs ist das mit Holz verkleidete Haus unbewohnbar. Wie hoch der Schaden ist, stand an der Brandstelle zunächst nicht fest. Auch Angaben über die Ursache des Feuers machte die Polizei am Abend nicht. Beamte der Kriminalpolizei übernahmen die Ermittlungen an der Brandstelle. Dort sicherte eine RTW-Besatzung den Einsatz ab. Ein Feuerwehrmann hatte sich offenbar während der Löscharbeiten an einer Hand verletzt. Der Feuerwehreinsatz dauerte bin den Abend hinein an. Um den Bedarf an Atemluftflaschen für die Einsatzkräfte unter Atemschutz zu sichern, rückte gegen 20 Uhr ein Gerätewagen vom Korbacher Stützpunkt aus.


Erst am Sonntag hatte es in Diemelstadt-Gashol gebrannt:
Bauernhofbrand verhindert, zwei Kameradinnen verletzt (18.11.2012, mit Video und Fotos)

Publiziert in Feuerwehr

BAD LAASPHE. Am Sonntagnachmittag um kurz vor 16 Uhr, bemerkte eine Streifenbesatzung der Polizei Bad Laasphe, eine von der städtischen Unterkunft "In der Stockwiese" ausgehende Rauchentwicklung. Aus einem Fenster im ersten Obergeschoss drang Rauch nach draußen.

Als Ursache konnten mehrere brennende Gegenstände im Treppenhaus ausgemacht werden. Es gelang den Beamten schließlich, den Brand mit eigenen Mitteln zu löschen und so Schlimmeres zu verhindern.

Ein Bewohner des Hauses zog sich bei eigenen Löschversuchen vermutlich eine Rauchgasintoxikation zu. Er wurde mit dem Rettungswagen vorsorglich dem Krankenhaus Bad Berleburg zugeführt.

Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass ein Kind beim Spielen mit einem Feuerzeug einen Karton in Brand gesetzt hatte. Das Kind war dann in Panik geraten und weggelaufen.

Gesamtschadenshöhe laut Polizei: 2.500 Euro.

Publiziert in SI Polizei
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