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BEVERUNGEN. Die Halle einer Entsorgungsfirma am nördlichen Ortsrand von Beverungen im Kreis Höxter ist in der Nacht zu Freitag abgebrannt. Nach ersten Schätzungen entstand dabei ein Schaden von 300.000 Euro. Drei Menschen kamen mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung ins Krankenhaus.

Ein Zeuge bemerkte gegen 0.10 Uhr eine Rauchentwicklung aus der Halle eines Abfallentsorgungsbetriebes in Beverungen im Kiesweg. Der Zeuge verständigte die Feuerwehr und den Firmeninhaber. Dieser versuchte noch, eine Abfallmulde, in der das Feuer offensichtlich entstanden war, aus der etwa 40 mal 40 Meter großen Halle zu schaffen. Dies misslang jedoch und das Feuer griff auf die gesamte Halle über. Der 46-jährige Firmeninhaber erlitt bei dem Versuch eine Rauchvergiftung. Er sowie zwei weitere Personen wurden vorsorglich zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen des Feuers auf eine benachbarte Fensterbaufirma. Der entstandene Schaden beläuft sich nach einer ersten Schätzung der Polizei auf 300.000 Euro. Angaben zur Brandursache lagen zunächst vor. Die bereits in der Nacht aufgenommenen Ermittlungen der Kriminalpolizei sind noch nicht abgeschlossen. (ots/pfa) 

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Publiziert in HX Polizei

KASSEL. Mindestens fünf Menschen haben bei einem Brand in einer Seniorenwohnanlage eine Rauchvergiftung erlitten - drei 95 Jahre alte Bewohnerinnen, eine 62-jährige Besucherin eine 47 Jahre alte Mitarbeiterin der Seniorenresidenz. Ein Appartement stand offenbar in Vollbrand.

Das Feuer in der Seniorenwohnanlage in der Straße Im Druseltal brach vermutlich durch einen technischen Defekt in einem Appartement einer 95-Jährigen im vierten Obergeschoss aus. Unabhängig von dem Feuer erlitt am Nachmittag in der Anlage ein Rentner einen Herzinfarkt. Der Senior musste ebenfalls in eine Klinik eingeliefert werden.

Großaufgebot an Wehren und Rettungskräften
Um 12.53 Uhr hatte die automatische Brandmeldeanlage der Seniorenresidenz ausgelöst. Wenige Minuten später traf der Löschzug der Feuerwache 2 ein und bestätigte einen Brand in einem Appartement im vierten Obergeschoss des elfstöckigen Gebäudes. Daraufhin alarmierte die Leitstelle der Feuerwehr Kassel umgehend den Löschzug der Feuerwache 1 sowie alle sieben freiwilligen Feuerwehren. Zudem wurden zwölf Rettungswagen und drei Notärzte sowie der Leitende Notarzt an die Einsatzstelle geschickt.

Mit Atemschutzgeräten ausgerüstete Feuerwehrleute begannen sofort mit der Menschenrettung und der Brandbekämpfung von innen. Gleichzeitig wurden die Flammen von außen über eine Drehleiter gelöscht. Neben der vierten Etage, in der die Brandwohnung lag, waren auch die darüber liegenden Stockwerke verraucht. 25 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. 26 weitere Personen konnten in ihren Wohnungen bleiben und wurden dort von Feuerwehrleuten betreut.

Neben der 95-jährigen Bewohnerin der Brandwohnung wurden zwei weitere 95-jährige Bewohnerinnen, eine 62-jährige Besucherin sowie eine 47 Jahre alte Mitarbeiterin der Seniorenresidenz verletzt. Sie hatten Brandrauch eingeatmet. Vier Verletzte wurden in Kasseler Krankenhäuser gebracht, eine Person musste nur ambulant vor Ort behandelt werden. 40 Bewohner des vom Brand betroffenen Gebäudes wurden während der Löscharbeiten von Mitarbeitern des Rettungsdienstes sowie Beschäftigten der Seniorenresidenz im Clubraum der Wohnanlage betreut.

Das Feuer war laut Polizei in der Kochnische des Zwei-Zimmer-Appartements der 95-jährigen Seniorin ausgebrochen. Der Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen der Polizei bei mehr als 100.000 Euro.

An der Einsatzstelle eingesetzt waren die beiden Löschzüge der Berufsfeuerwehr Kassel, die freiwilligen Feuerwehren aus den Stadtteilen Nordshausen, Waldau und Wolfsanger, zwölf Rettungswagen, zwei Notarztfahrzeuge sowie der Rettungshubschrauber Christoph 7 mit Notarzt. Die freiwilligen Feuerwehren Harleshausen, Oberzwehren, Forstfeld/Bettenhausen und Niederzwehren besetzten die Feuerwachen beziehungsweise Gerätehäuser und standen dort für weitere Einsätze in Bereitschaft. (r/ots/pfa)

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Publiziert in KS Feuerwehr

CALDEN. Der Großbrand in der Erstaufnahmeeinrichtung in Calden Mitte August ist nicht durch vorsätzliche Brandstiftung entstanden. Vielmehr gehen die Ermittler nach ihren Untersuchungen davon aus, dass Fahrlässigkeit oder ein technischer Defekt den Brand auslösten.

Zu dem Brand auf dem Gelände der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung in Calden war es, wie berichtet am Sonntag, 14. August, in einem aus mehreren Containern bestehenden Gebäudekomplex gekommen. Die Brandursachenermittlungen waren zunächst wegen akuter Einsturzgefahr nicht möglich. An diesem Montag wurden die Container der oberen Etage schließlich mit einem Kran abgetragen, so dass die Ermittler die Brandstelle betreten konnten.

Fahrlässigkeit oder ein technischer Defekt
Am Nachmittag untersuchten die Brandursachenermittler des Kommissariats 11 der Kasseler Kripo gemeinsam mit ihren Kollegen des Hessischen Landeskriminalamtes das Innere der Wohncontainer. Trotz eines sehr hohen Zerstörungsgrades durch die extreme Hitze und durch das Löschwasser konnte die Brandausbruchstelle eindeutig in einem Zimmer im Erdgeschoss lokalisiert werden. Die Spezialisten fanden dort keinerlei Anhaltspunkte, die für eine vorsätzliche Brandstiftung sprechen. Die genaue Brandursache ist nicht mehr festzustellen, jedoch lassen die gefundenen Spuren mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine fahrlässige Brandstiftung oder auf einen technischen Defekt schließen. Der Bewohner des Zimmers, der angab, zur Brandzeit nicht dort gewesen zu sein, konnte auch keinen Aufschluss darauf geben, wie es zum Brand gekommen war.

Das betroffene Gebäude ist eine Wohneinheit bestehend aus insgesamt 30 Doppelcontainern, die in zwei Stockwerken übereinander angeordnet sind. In dem Gebäude wohnten 120 männliche alleinreisende Männer aus elf verschiedenen Nationen. Eine Verlegung der Bewohner in andere Unterkünfte war nicht notwendig, da die Caldener Einrichtung über ausreichende Kapazitäten verfügt. (ots/pfa)

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Publiziert in KS Polizei

CALDEN. Bei einem Großbrand in der Flüchtlingsunterkunft auf dem alten Flughafen in Calden sind am Sonntag 19 Menschen verletzt worden. Ein Anschlag als Grund für das Feuer "kann mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden", sagte am Sonntagabend ein Polizeisprecher.

Zwölf der Verletzten konnten vor Ort nach ambulanter Behandlung durch die Rettungsdienste wieder entlassen werden. Sie hatten sich leichte Rauchgasvergiftungen zugezogen. Sieben Verletzte wurden in umliegende Krankenhäuser eingeliefert, darunter auch zwei Bedienstete der Einrichtung und eine Feuerwehrfrau. Neben Rauchgasvergiftungen und Kreislaufbeschwerden hatten sich die stationär Aufgenommenen Knochenbrüche zugezogen.

300 Feuerwehrleute, 30 Rettungskräfte
Gegen 13.15 Uhr kam es zu einem Brandmeldealarm in der Einrichtung. Im Gebäude 4, eine aus 30 Containern in zwei Stockwerken bestehende Wohnanlage, war offenbar ein Feuer ausgebrochen, das sich schnell ausbreitete. Die ersten Rettungs- und Evakuierungsmaßnahmen erfolgten durch den Sicherheitsdienst in der Einrichtung. Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis Kassel sowie die Berufsfeuerwehr Kassel waren mit knapp 300 Einsatzkräften zur Brandbekämpfung und 30 Rettungskräften eingesetzt. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden an.

In dem Gebäude wohnen nach Angaben des Objektleiters 120 männliche Alleinreisende Männer aus elf verschiedenen Nationen. Zur Zeit des Brandausbruchs sollen nur einige Bewohner anwesend gewesen sein, da sich viele bei der Essensausgabe oder außerhalb der Unterkunft befanden. Da es sich um ein vollständig umfriedetes Gelände mit Zugang nur für Berechtigte handelt, kann derzeit ein Anschlag von außen mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden. Offensichtlich war es zum Brandausbruch innerhalb des Gebäudes gekommen.

Zur genauen Brandursache kann die Polizei noch keine Angaben machen. Die Brandursachenermittler des Kommissariats 11 werden die Brandstelle frühestens am Montag betreten können. (ots/pfa) 


Am Samstag brannte es in einem Flüchtlingsheim am Edersee - mit weniger gravierenden Auswirkungen:
Schwelbrand in Asylbewerberheim löst Großeinsatz aus (13.08.2016, mit Fotos)

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Publiziert in KS Polizei

HEMFURTH-EDERSEE. Ein Brand in einem als Asylbewerberunterkunft genutzten früheren Gasthaus an der Bringhäuser Straße in Hemfurth-Edersee hat am Samstagnachmittag einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Offenbar war das Feuer ausgerechnet in der Brandmeldeanlage ausgebrochen. Drei Bewohner zogen sich nach Auskunft des Notarztes leichte Rauchvergiftungen zu.

Die im Haus installierte Brandmeldeanlage schlug gegen 16.40 Uhr an, nachdem es im derzeit noch unbewohnten zweiten Geschoss des Hauses zu einem Schwelbrand gekommen war. Daraufhin verließen die anwesenden Bewohner das Gebäude, ein Nachbar und mehrere Passanten setzten den Notruf ab. Nahezu alle Edertaler Feuerwehren, der Wildunger Notarzt, die Besatzung eines Rettungswagens, die First Responder der Johanniter sowie die I- und K-Gruppe (Information und Kommunikation) des Landkreises wurden daraufhin alarmiert und rückten zur Einsatzstelle aus - ebenso die Wildunger Polizei. Auch der stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer kam nach Hemfurth-Edersee.

Als die ersten Kräfte eintrafen, trat nach Auskunft von Einsatzleiter Dirk Rübsam Rauch aus Fenstern im ersten Stock. Man habe den Brandherd lokalisiert und abgelöscht. Nach der Rückmeldung brachen die Einsatzkräfte der I- und K-Gruppe ihre Einsatzfahrt mit dem ELW 2 - einer rollenden Leitstelle für größere Schadenslagen - ab und kehrten nach Korbach zurück.

Notarzt und Rettungskräfte behandelten vor Ort drei Personen, die offenbar eine leichte Rauchgasvergiftung erlitten hatten. Zur Behandlung der Personen rückte ein zweiter Rettungswagen an. Währenddessen belüftete die Feuerwehr bereits das Gebäude mit einem Hochdrucklüfter, um die Räume wieder vollständig rauchfrei zu bekommen. Das Haus ist weiterhin bewohnbar. Entsprechende Schadstoffmessungen der Feuerwehr verliefen negativ.

Die Kripo übernahm routinemäßig die Ermittlungen. Dabei stellte sich heraus, dass es ausgerechnet in der Brandmeldeanlage zu einem technischen Defekt gekommen war und dieser den Schwelbrand ausgelöst hatte. Dennoch hatte die Anlage lautstark Alarm geschlagen - und damit ihren Zweck erfüllt.

Kreis forderte Sicherheitsvorkehrungen
Bevor für dieses Gebäude eine Baugenehmigung für die veränderte Nutzung als Flüchtlingsunterkunft erteilt worden sei, habe der Landkreis unter anderem den Einbau einer Hausalarmierungsanlage und einer Fluchttreppe gefordert, erklärte der stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer an der Einsatzstelle gegenüber 112-magazin.de. "Das macht Sinn und ist das richtige Maß", sagte der Vertreter des Landkreises mit Blick auf den aktuellen Fall. Ohne derartige Vorkehrungen könne man keine Menschen in solchen Gebäuden unterbringen. Das ehemalige Gasthaus wird erst seit einigen Wochen als Unterkunft für Flüchtlinge genutzt. Aktuell leben laut Polizei dort 25 Menschen.

Durch den Einsatz von Feuerwehr und Rettungskräften kam es in der stark befahrenen Bringhäuser Straße zeitweise zu Behinderungen. Die Polizei und Feuerwehrleute regelten den Verkehr.


Die Edertaler Feuerwehren waren erst am Donnerstag im Großeinsatz:
Großbrand auf Bauernhof in Bergheim: Viele Tiere tot (11.08.2016, mit Video/Fotos)

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Publiziert in Feuerwehr

VECKERHAGEN. Eine vierköpfige Familie ist am Sonntag bei einem Wohnhausbrand in Reinhardshagen-Veckerhagen verletzt worden. Die Polizei schätzte den Schaden auf bis zu 300.000 Euro. Die Brandursache ist noch unklar.

Gleich mehrere Anrufer meldeten am Sonntag gegen 10 Uhr einen Gebäudebrand im Reinhardshagener Ortsteil Veckerhagen. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand die vordere Hälfte des Doppelhauses bereits komplett in Flammen. Relativ schnell stellte sich heraus, dass sich die vierköpfige Familie, die das Haus bewohnte, bereits in Sicherheit war. Auch die 72-jährige Bewohnerin des hinteren Hausteils hatte das Haus rechtzeitig verlassen können.

Die vordere Haushälfte, ein Fachwerkbau, brannte bis auf die Außenmauern völlig aus. Im Einsatz waren mehr als 100 Feuerwehrkräfte der freiwilligen Feuerwehren aus Reinhardshagen mit einer Drehleiter, Veckerhagen, Oberweser und Hannoversch Münden. Vor Ort waren außerdem drei Rettungswagen und ein Notarzt. Kreisbrandinspektor Sebastian Mazassek und Bürgermeister Fred Dettmar verfolgten die Löscharbeiten.

Die B 80 (Karlshafener Straße) blieb während der Löscharbeiten für etwa zwei Stunden voll gesperrt. Zu größeren Verkehrsbehinderung kam es jedoch nicht.

Die vier Hausbewohner - der 46 Jahre alte Vater, seine 27-jährige Frau sowie die beiden Kinder im Alter von fünf Jahre und drei Monaten - wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Der 46-Jährige erlitt zusätzlich leichte Brandverletzungen.

Der Sachschaden wird derzeit auf bis zu 300.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Brandursache steht noch nicht fest. Aufgrund der starken Beschädigungen am Haus ist auch erst in einigen Tagen mit vorläufigen Ergebnissen zu rechnen, teilte die Pressestelle des Polizeipräsidiums Nordhessen in Kassel mit.


Im selben Ort gab es in der Vergangenheit bereits Brände größeren Ausmaßes:
Gehbehinderte Frau kommt bei Wohnhausbrand ums Leben (29.06.2015)
Vollbrand in Sägewerk-Lagerhalle: Feuerwehrmann verletzt (30.11.2014)

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Publiziert in KS Polizei

KORBACH. Nach zwei Bränden mit einem Toten und zwei Verletzten am Samstag hat es im Dienstbezirk der Korbacher Polizei erneut gebrannt: Vier Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Friedrich-Bangert-Straße kamen mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Ein erst vor einer Woche installierter Rauchmelder hatte offenbar Schlimmeres verhindert.

Das schrille Warnsignal des Rauchmelders ließ die Bewohner des betroffenen Gebäudes am frühen Sonntagmorgen gegen 4 Uhr aus dem Schlaf hochschrecken: Im Wohnzimmer einer Dachgeschosswohnung war aus noch unbekannten Gründen ein Feuer ausgebrochen, der entstehende Rauch löste schließlich den Rauchwarnmelder aus. Während sich der 22 Jahre alte Wohnungsinhaber und seine 19-jährige Freundin aus Twistetal noch selbst aus dem Haus retten konnten, war für die beiden Bewohner der ebenfalls im Dachgeschoss gelegenen Nachbarwohnung der Fluchtweg durch das Treppenhaus nach wenigen Augenblicken bereits durch Rauch abgeschnitten. Die Feuerwehr rettete die beiden Personen - die 60 Jahre alte Wohnungseigentümerin und einen Mann aus Allendorf - mit der Drehleiter über ein Fenster.

Der Brand selbst war rasch gelöscht, die Einsatzkräfte waren unter schwerem Atemschutz in das Haus vorgedrungen. Die vier Bewohner der Dachwohnungen kamen vorsorglich in die Krankenhäuser von Korbach und Bad Arolsen. Die etwa 40 Einsatzkräfte, die unter der Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Carsten Vahland standen, belüfteten das Haus mit einem speziellen Hochdrucklüfter. Anschließend begleiteten Brandschützer die Ermittler der Korbacher Kriminalpolizei, die unmittelbar die Untersuchungen zur Brandursache aufnahmen, in die Wohnung. Angaben zur Brandursache und zur Schadenshöhe lagen am Morgen noch nicht vor.

27 Einsätze allein im Januar
Für die freiwilligen Einsatzkräfte geht mit dem Wohnungsbrand ein arbeitsreicher Monat zu Ende: Allein im Januar hatte die Korbacher Feuerwehr 27 Einsätze. Hinzu kommen Übungsdienste oder das Einsammeln ausgedienter Weihnachtsbäume.


Über die beiden genannten Brände von Samstag berichtete 112-magazin.de ebenfalls:
88-Jähriger stirbt bei Brand in Heringhausen (30.01.2016, mit Fotos)
Alkohol: Zweiter Brand im selben Haus in zehn Wochen (30.01.2016)

Die Korbacher Feuerwehr war bereits am Samstag im Einsatz, unter anderem nach einem Verkehrsunfall:
Korbach: 24-Jähriger nach Verkehrsunfall in Klinik geflogen (30.01.2016, mit Fotos)

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Publiziert in Feuerwehr

NEUKIRCHEN. An einer Kohlenmonoxidvergiftung in einem Wohnhaus im Lichtenfelser Stadtteil Neukirchen ist nach ersten Informationen der Polizei am Freitag eine 71 Jahre alte Frau gestorben. Ihr 34 Jahre alter Nachbar wurde schwer verletzt. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei sind im Einsatz.

Eine 74-jährige Bewohnerin eines mehrstöckigen Fachwerkhauses in der Straße Zum Vogelbusch im Lichtenfelser Ortsteil Neukirchen entdeckte am Freitagmittag bei ihrer Heimkehr ihre 71 Jahre alte Nachbarin leblos und ihren 34 Jahre alten Nachbarn schwer verletzt in deren Wohnungen. Sie alarmierte gegen 12.30 Uhr die Rettungsleitstelle. Daraufhin rückten Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei nach Neukirchen aus. Für die 71-Jährige kam jede Hilfe zu spät.

Nach ersten Ermittlungen der Korbacher Kriminalpolizei sind die Bewohner Opfer einer Kohlenmonoxidvergiftung geworden, wie Polizeisprecher Torsten Werner mitteilte. Dies begründet sich in den CO-Messungen der am Einsatzort eingesetzten Feuerwehr. Die genauen Hintergründe des tragischen Unfalls sind derzeit noch nicht geklärt - ob es im Haus beispielsweise einen Schwelbrand gab, stand zunächst nicht fest. Hinweise auf einen möglichen suizidalen Hintergrund hätten sich aber nicht ergeben, sagte der Sprecher.

Weitere Informationen folgen!

Der Vorfall erinnert nicht nur die Bewohner von Neukirchen an den tragischen Großbrand einer Gaststätte im Ort im September 2012: Damals waren während des nächtlichen Feuers vier Menschen - zwei Frauen und zwei Kinder - gestorben. Die aktuelle Unglücksstelle liegt nur wenige Meter von der Stelle entfernt, an der das Gasthaus stand. Das Fachwerkhaus brannte damals vollständig nieder und wurde in dieser Form nicht wieder aufgebaut.


Über die genannte Brandkatastrophe berichtete 112-magazin.de: 
Großbrand zerstört Gasthaus: Vier Vermisste (24.09.2012, mit Video u. Fotos)
Nach Gaststättenbrand: Zwei Leichen entdeckt (24.09.2012, mit Video u. Fotos)
Tote Frauen geborgen, Kinder noch vermisst (24.09.2012, mit Video u. Fotos)
Brandkatastrophe: Suche nach Mädchen geht weiter (25.09.2012)
Großbrand: Kinderleichen in Kammer gefunden (25.09.2012, mit Video u. Fotos)
Ausgebranntes Gasthaus: Opfer werden obduziert (26.09.2012)
Brandtragödie in Neukirchen: Alle vier Opfer erstickt (28.09.2012)
Vier Tote: Brand in Neukirchen durch Fahrlässigkeit (23.10.2012)
Neukirchen: Brandruine soll abgerissen werden (31.10.2012)

Publiziert in Feuerwehr

FRANKENBERG. Die 94-jährige Seniorin, die bei einem Wohnungsbrand in der Hainstraße am Sonntagnachmittag schwer verletzt in eine Spezialklinik nach Wiesbaden geflogen wurde, ist im Laufe der Nacht zu Mittwoch gestorben.

Wie Polizeisprecher Volker König am späten Nachmittag berichtete, starb die alte Dame an den Folgen ihrer bei dem Brand erlittenen schweren Rauchgasintoxikation. Feuerwehrleute, die über den Balkon in die brennende Wohnung eingedrungen waren, hatten die 94-Jährige am Sonntag bewusstlos aufgefunden. Bereits am Sonntag war der Zustand der Seniorin als sehr kritisch eingestuft worden.

"Die Brandermittler der Korbacher Kripo und des hessischen Landeskriminalamtes haben den Brandort nochmals untersucht und kommen zu dem Schluss, dass ein technischer Defekt sehr unwahrscheinlich scheint", erklärte König zur Brandursache. Vieles spricht den Angaben zufolge für eine fahrlässige Inbrandsetzung durch unsachgemäßen Umgang mit brennenden Zigaretten.


Link:
Feuerwehr Frankenberg

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Publiziert in Polizei

FRANKENBERG. Bei einem Wohnungsbrand in einem Zweifamilienhaus in der Hainstraße 35 in Frankenberg ist am frühen Sonntagnachmittag eine 94 Jahre alte Frau lebensgefährlich verletzt worden. Die Frau lebte alleine in der 85 Quadratmeter großen Wohnung im kompletten ersten Stockwerk des Hauses - unter dieser Wohnung liegen nur Garagen.

Bei dem Brand erlitt die Frau nach ersten Angaben an der Unglücksstelle eine lebensbedrohliche Rauchgasvergiftung, sie wurde mit dem Rettungswagen zum Frankenberger Kreiskrankenhaus gefahren. Dort wartete auf dem zur Klinik gehörenden Landeplatz bereits ein Rettungshubschrauber - der brachte die Frau in eine Spezialklinik nach Wiesbaden. Der Zustand der 94-Jährigen wurde von den Rettungskräften als "sehr kritisch" bewertet.

Der Brand war um kurz nach 14 Uhr von den Bewohnern der zweiten Wohnung des Hauses bemerkt worden - sie sahen aus dem unter ihnen liegenden Wohnbereich Rauch aufsteigen. Über die Notrufnummer alarmierten sie sofort die Einsatzkräfte. Die Wehren aus Frankenberg und Röddenau rückten mit fünf Fahrzeugen und insgesamt 25 Feuerwehrleuten aus, neben der Polizei waren auch zwei Notärzte und Rettungssanitäter mit drei Rettungswagen vor Ort.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehren drangen mit drei Trupps unter schwerem Atemschutzgerät in die Wohnung vor - dazu schlugen sie vom Garten her die Scheibe eines Wohnzimmers ein, dann konnten sie sich den Weg über eine Terrassentür bahnen. Den Brandherd entdeckten die Feuerwehrleute in der Küche, dort standen ein Kühlschrank und dessen Umfeld in Flammen.

Die 94-Jährige fanden die Einsatzkräfte in einem Nebenraum bewusstlos auf dem Boden liegen. Sie wurde aus dem Haus gebracht und von den Rettungskräften sofort notärztlich versorgt. Das Feuer brachten die Feuerwehrleute schnell unter Kontrolle, die gesamte Wohnung stand unter mächtiger Rauchentwicklung und war bereits vollkommen verqualmt. Um den Rauch abziehen lassen zu können, mussten auch herabgelassene Rollläden aufgebrochen werden.

Der Einsatz der Feuerwehren und der Rettungskräfte dauerte mehrere Stunden lang. Die Hainstraße war für die Dauer des Einsatzes vom Kreisel bis zur Kreuzung Hainstraße/Am Pfarracker voll gesperrt. Die Autofahrer mussten eine Umleitung fahren.


Link:
Feuerwehr Frankenberg

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