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Donnerstag, 08 März 2018 14:29

Vorsicht vor Anrufen falscher Polizisten

PADERBORN. Innerhalb einer knappen Stunde sind der Polizei am Mittwochnachmittag fünf Betrugsversuche durch Anrufe von angeblichen Polizisten gemeldet worden.

In allen Fällen meldete sich ein Mann, der vorgab, von der Polizei zu sein. Er teilte mit, dass es in der Nachbarschaft zu mehreren Einbrüchen gekommen sei und die Geschädigten nun deswegen auch in Gefahr seien. Der Anrufer erkundigte sich nach persönlichen Lebensverhältnissen und unter anderem danach, ob Bargeld im Haus aufbewahrt werde. In allen Fällen verhielten sich die Opfer, die im Alter zwischen 64 und 86 Jahren sind, richtig: Sie beendeten das Gespräch und riefen bei der Polizei an, um Anzeige zu erstatten.  

Immer wieder geben sich die Betrüger am Telefon überzeugend als Polizisten, aber auch als Staatsanwälte aus, um so auf perfide Weise das Vertrauen der Angerufenen - zumeist Senioren und Seniorinnen, zu gewinnen. Besonders dreiste Täter gaben sich auch schon als Mitarbeiter des Bundeskriminalamts in "hochgeheimer Mission" aus. Mit dieser Masche versuchen die Täter, den Geschädigten vorzugaukeln, dass ihre Wertsachen in Gefahr seien und diese in Sicherheit gebracht werden müssen. Deshalb würde kurzfristig ein Beamter vor der Haustür stehen, um die Wertsachen in Empfang zu nehmen.

Ein anderer Vorwand ist, dass die Ersparnisse auf untergeschobenes Falschgeld überprüft bzw. Spuren gesichert werden müssten, ein Polizist komme vorbei und werde Geld beziehungsweise Wertsachen abholen. (ots/r)

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Publiziert in PB Polizei

BIEDENKOPF. Erheblichen Widerstand leistete ein 30-Jähriger nach einem Unfall auf der Polizeistation in Biedenkopf - zwei Polizisten wurden durch den Mann erheblich verletzt und sind bis auf Weiteres arbeitsunfähig.

Der aus dem Hinterland stammende Mann fuhr am Sonntag zunächst gegen 4 Uhr mit seinem Wagen auf der Bundesstraße 453 von Eckelshausen nach Wolfgruben. Dabei kam er nach rechts von der Straße ab, durchfuhr einen Straßengraben, prallte gegen einen Wasserdurchlass und überschlug sich anschließend mit seinem Renault.

Die durch einen Verkehrsteilnehmer alarmierte Polizei kontrollierte den mutmaßlichen Fahrer wenig später etwa 600 Meter entfernt von der Unfallstelle. Die
Beamten nahmen den stark alkoholisierten "Fußgänger" vorläufig fest und brachten ihn zur Blutentnahme zur Polizeistation. Dort rastete der Mann, der den Unfall zuvor eingeräumt hatte, völlig aus und ging mit einem Stuhl auf die Ordnungshüter los.

Die mussten sich gegen den äußerst rabiaten Mann, der wohmöglich auch unter dem Einfluss von Drogen stand, mit Pfefferspray und Schlagstock zur Wehr setzen. Der 30-Jährige wurde nach der Blutentnahme zur weiteren Behandlung von einem Rettungswagen in die Uni-Klinik gebracht.

Zwei Beamte der Polizeistation Biedenkopf erlitten bei dem heftigen Handgemenge erhebliche Verletzungen und sind die nächste Zeit arbeitsunfähig. Den 30-Jährigen erwarten Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Trunkenheit im Straßenverkehr, Unfallflucht, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Sachbeschädigung.

An dem Renault des Mannes entstand durch den Unfall Totalschaden in Höhe von 3000 Euro. (js)

Publiziert in MR Polizei

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