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PADERBORN. Einen "erheblichen Gesamtsachschaden" hat in der Nacht von Freitag auf Samstag ein 41-jähriger Paderborner verursacht. Er rammte auf seiner Irrfahrt insgesamt neun fremde PKWs und bestritt am Ende jede Schuld. Eine Rolle dürfte dabei auch sein Alkoholkonsum gespielt haben.

Gegen 2.40 Uhr war der Mann mit seinem Audi aus Richtung Berliner Ring gekommen und über den Piepenturmweg durch die Straße "Auf der Töterlöh" gefahren. Dort kollidierte er nach Zeugenaussagen mit mehreren Fahrzeugen, kümmerte sich aber nicht um den verursachten Schaden und setzte seine Fahrt fort. "Bis er endlich nach dem Zusammenstoß mit eine VW zum Stehen kam", heißt es in einer Pressemitteilung der zuständigen Polizei.

Beim Eintreffen der herbeigerufenen Beamten wartete der 41-Jährige scheinbar in aller Seelenruhe neben seinem erheblich beschädigten PKW. Da den Gesetzeshütern Alkoholgeruch entgegenschlug, ordneten sie eine Blutentnahme an. Seinen "Lappen" ist der Promillepilot ebenfalls los. Zu allem Überfluss bestritt er, überhaupt gefahren zu sein.

Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Trunkenheit am Steuer sowie Unfallflucht in mehreren Fällen. Mit der Aufnahme des Gesamtsachschadens waren die Beamten gut beschäftigt. Er soll bei mindestens 100.000 Euro liegen.

Publiziert in KS Polizei
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Dienstag, 17 Januar 2012 15:47

Lkw schiebt Auto 100 Meter vor sich her

PADERBORN. Ein Lkw hat ein Auto erfasst und gut 100 Meter quer vor sich hergeschoben. Bei der Kollision mit dem Lastwagen zog sich der Autofahrer leichte Verletzungen zu.

Die Paderborner Polizei berichtete am Dienstag über den Unfall vom Vortag. Der 46 Jahre alte Mercedesfahrer fuhr mit seiner Limousine gegen 8.40 Uhr aus Richtung Brilon kommend an der Anschlussstelle Elsen von der A 33 ab. Er fuhr auf den rechten Fahrstreifen der B 1 in Richtung Bad Lippspringe. Zeitgleich fuhr ein 23-jähriger Lastzugfahrer von Elsen aus durch den Kreisverkehr auf die B 1. Das parallel rechts neben ihm fahrende Auto bemerkte er nicht und wechselte den Fahrstreifen nach rechts. Dabei erfasste der Lkw den Mercedes.

Das Auto stellte sich quer vor den Laster und wurde etwa 100 Meter von dem Lkw geschoben, bis beide Fahrzeuge zum Stillstand kamen. Der Mercedesfahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden liegt bei etwa 8000 Euro. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt.

Publiziert in KS Polizei
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Dienstag, 03 Januar 2012 14:25

Zwei Schwerverletzte bei Glätteunfällen

BAD WÜNNENBERG. Bei sechs Glätteunfällen in den Höhenlagen des Kreises Paderborn sind am Dienstagmorgen zwei Fahrerinnen schwer verletzt worden. Auf der Strecke zwischen Fürstenberg und Lichtenau verunglückten sogar innerhalb von nur fünf Minuten zwei Autos an derselben Stelle.

Zwischen 6 und 7 Uhr verunglückten zwei Autos auf der B 68 bei Kleinenberg. Wie bei einem weiteren Unfall auf der L 636 in der Nähe von Haaren blieb es hier bei Blechschäden. Auf der L 744 zwischen Fürstenberg und Lichtenau ereigneten sich gegen 7.30 Uhr binnen fünf Minuten zwei schwerere Unfälle in Höhe der Siedlung Eilern. Eine 47-jährige Fiestafahrerin fuhr in Richtung Fürstenberg und kam in einer Kurve bei Glatteis ins Schleudern. Der Kleinwagen kam nach links von der Straße ab und kollidierte mit einem Baum. Die Fahrerin wurde im Auto eingeklemmt. Einsatzkräfte des Löschzuges Fürstenberg befreiten die Frau, stellten den Brandschutz sicher und nahmen auslaufende Betriebsstoffe auf. Der Löschzug Bad Wünnenberg unterstützte.

Wenig später kam in derselben Kurve eine Lieferwagenfahrerin (48) von der Straße ab und kippte auf die Seite. Der Kleintransporter blieb nur einen Meter vor dem verunglückten Fiesta im Graben liegen. Beide Fahrer erlitten schwere Verletzungen und mussten vom Rettungsdienst in Krankenhäuser nach Paderborn gebracht werden. An den Fahrzeugen entstanden Totalschäden. Auch zwischen Fürstenberg und Bad Wünnenberg schleuderte ein Auto gegen die Leitplanken.

In den kommenden Tagen ist bei sinkenden Temperaturen mit Straßenglätte vermutlich auch in den Niederungen zu rechnen. Dementsprechend sollte nur mit Winterbereifung und äußerst vorsichtig gefahren werden. Zudem sollten vorsorglich längere Fahrzeiten eingeplant werden. Wegen des einsetzenden Windes warnt die Polizei alle Verkehrsteilnehmer, Fahrzeugnutzer als auch Fußgänger, vor gefährlichen Böen, herab fallenden Ästen oder Dachpfannen, umstürzenden Bäumen oder anderen vom Wind erfassten Gegenständen.


Link:
Feuerwehr Fürstenberg

Publiziert in KS Retter
Freitag, 21 Oktober 2011 15:11

Feuer im Studentenwohnheim

PADERBORN Bei einem Feuer in einem Wohnhaus an der Reinherstraße ist am Donnerstag Sachschaden in Höhe von etwa 30.000 Euro entstanden. Personen wurden nicht verletzt.

Gegen 16.50 Uhr bemerkte eine Bewohnerin des viergeschossigen Wohnkomplexes mit Studentenappartements Brandgeruch und Qualm im Hausflur. Sie alarmierte sofort die Feuerwehr. Der Qualm kam Angaben der Polizei zufolge aus einem Appartement im zweiten Stock. Die Feuerwehr drang in die Wohnung ein und lokalisierte das Feuer in der Kochnische. Der Brand konnte schnell gelöscht werden.

Trotzdem: Die Flammen haben die Kleinküche zerstört und die gesamte Wohnung verrußt. Der Wohnungsinhaber hatte das Haus eine halbe Stunde vor Brandausbruch verlassen. Als Brandursache vermutet die Polizei einen technischen Defekt an einem Toaster.

Publiziert in Feuerwehr
Sonntag, 24 Oktober 2010 15:54

Hubschrauberabsturz: Sängerin in Lebensgefahr

PADERBORN. Bei einem Helikopterabsturz bei Altenbeken sind drei Männer schwer und eine Frau lebensgefährlich verletzt worden.

Bei der lebensgefährlich verletzten Frau handelt es sich laut Bild-Zeitung um Sängerin Anna-Maria Zimmermann, die es in der RTL-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" 2006 unter die letzten sechs Kandidaten brachte. Die Sängerin (21) aus Rietberg im Kreis Gütersloh wollte am Abend in einem Veranstaltungssaal auf einem ehemaligen Gehöft bei Altenbeken auftreten. Dorthin reiste am späten Sonntagnachmittag in Begleitung ihres Managers (37) und eines Assistenten (31), beide aus Nieheim (Kreis Höxter), mit dem Hubschrauber an.

Gegen 17.30 Uhr war der in Oerlinghausen im Kreis Lippe gestartete Hubschrauber einer privaten Gesellschaft im Anflug zum Veranstaltungsort. Dabei stürzte der Hubschrauber aus noch unbekannter Ursache an einem kleinen Baumbestand aus geringer Höhe ab. Der Helikopter schlug auf der Straße, einem asphaltierten Feldweg, etwa 100 Meter vom Veranstaltungsort entfernt, auf.

Mehrere Zeugen hatten den Absturz beobachtet und leisteten den verletzten Insassen erste Hilfe. Der 50-jährige Pilot aus Verl (Kreis Gütersloh) konnte sich selbst aus dem Wrack befreien. Die Sängerin und ihr Assistent wurden von den Ersthelfern aus den Trümmern befreit. Die Feuerwehr befreite den 37-jährigen Manager mit Hilfe von Rettungsgeräten aus dem Wrack.

Am Unglücksort waren laut Polizeisprecher Michael Biermann mehrere Feuerwehrzüge, fünf Notärzte, mehrere Rettungswagen und der Bielefelder Rettungshubschrauber Christoph 13 eingesetzt. Die lebensgefährlich verletzte Sängerin wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Bielefeld geflogen. Mit Rettungswagen wurden die schwer verletzten Männer in Krankenhäuser nach Paderborn und Bad Driburg gebracht.

Wegen des ausgelaufenen Treibstoffs legte die Feuerwehr einen Schaumteppich um das Helikopterwrack. Die Polizei beschlagnahmte die Unglücksstelle und informierte die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in Braunschweig. Kriminalbeamte vernahmen Zeugen und sicherten Beweismittel.

Ein Beauftragter der BFU begann noch am Abend zur Feststellung der Absturzursache mit der Untersuchung des Hubschraubers. Laut ersten Zeugenaussagen soll der Helikopter mit einem Rotor die Baumwipfel berührt haben. Das zerstörte Fluggerät wird noch in der Nacht für weitere Analysen abtransportiert und sichergestellt. Angaben über die Schadenshöhe machte der Polizeisprecher nicht.

Mehrere Notfallseelsorger betreuten Zeugen und Angehörige an der Unglückstelle. Die für den Abend geplante Veranstaltung wurde sofort abgesagt.

Publiziert in Retter
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Neustes 112-Video

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