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Donnerstag, 17 Oktober 2019 16:04

Angestellter ohne Führerschein zum Tanken geschickt

PADERBORN. Warum er die Warnblinkanlage seines Radladers auf der Fahrt zur Tankstelle eingeschaltet hatte, wusste der 22-jährige Arbeiter eines Bauunternehmens eigentlich auch nicht, als er am Freitag auf der Neuhäuser Straße von einer Polizeistreife angehalten wurde. Leider trat im Zuge der Kontrolle zu Tage, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war.

Was hätte er denn tun sollen, wenn sein Chef ihm aufgetragen hätte, den Radlader zum Tanken fahren - so lautete seine Entschuldigung. Nun erwartet nicht nur den jungen Mann ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, sondern auch seinen Vorgesetzten, weil dieser die Fahrt angeordnet hatte.

Wann man die Warnblinker einschalten darf steht in der Straßenverkehrsordnung: Busfahrer müssen sie an Haltestellen in bestimmten Fällen nutzen. Außer beim Liegenbleiben und beim Abschleppen von Fahrzeugen darf das Warnblinklicht aber nur einschalten, wer andere durch sein Fahrzeug gefährdet sieht oder vor Gefahren warnen will - zum Beispiel bei Stau.

Das zur Tankstelle fahren ohne Führerschein steht aber leider nicht in der Straßenverkehrsordnung, daher müssen die beiden Beteiligten nun mit den Konsequenzen leben. (ots/r)

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PADERBORN. Die Kreispolizeibehörde Paderborn sucht nach den Inhabern von drei Schlüsseln. Sie wurden bei einem Mann sichergestellt, der als Tatverdächtiger in mehreren Wohnungseinbrüchen gilt.

Am 12. August hatten Zeugen eine verdächtige Person am Paderborner Gotenweg in der Nähe der Wohnhäuser beobachtet und die Polizei informiert. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass gegen den 34-jährigen Mann ein Haftbefehl vorlag.

In einem Rucksack führte er zudem mehrere Gegenstände mit sich, die ihm nicht eindeutig zugeordnet werden konnten. Darunter auch die drei genannten Schlüssel. Einer der Schlüssel der Marke ABUS ist an einem Ring befestigt. Daran hängt noch ein blaues Schild mit der Beschriftung "Hoftor".

Ein weiterer Anhänger und ein kleines Schraubwerkzeug sind ebenfalls an dem Ring befestigt. Der zweite Schlüssel trägt auch einen blauen Anhänger. Dieser ist mit dem Namen "Mark" gekennzeichnet.

Am dritten Schlüssel wurde ebenso ein blaues Anhängerschild angebracht. Dort besteht die Aufschrift aus den Abkürzungen "Ha-Dr. + Marl. Willy-Lucas". Die Polizei bittet die Inhaber der Schlüssel, sich über die Telefonnummer 05251/3060 zu melden. Gleiches gilt für Zeugen, die weitere sachdienliche Hinweise geben können. (ots/r)

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PADERBORN. Beute im Wert von über 500 Euro hatte ein Ladendieb am Donnerstag im Einkaufswagen an der Kasse eines Discounters vorbeigeschoben. Seine Flucht konnte mit Hilfe eines Zeugen verhindert werden. Noch am Freitag stand der festgenommene Tatverdächtige im sogenannten beschleunigten Verfahren vor dem Richter am Paderborner Amtsgericht.

In dem Discounter an der Dessauer Straße löste gegen 19.05 Uhr der Alarm am Ausgang aus. Ein Mann versuchte einen beladenen Einkaufswagen aus dem Laden zu schieben, die Alarmanlage blockierte allerdings die Räder des Wagens. Während Zeugen und Personal auf die Situation aufmerksam wurden, gelang es dem Täter, den Einkaufswagen mit großer Kraftanstrengung aus dem Geschäft zu schieben.

Vor der Tür konnte eine Mitarbeiterin den Mann stoppen - er ließ den Wagen stehen und flüchtete zu Fuß. Ein bislang unbekannter Zeuge lief dem Tatverdächtigen nach und stellte ihn in der Nähe. So konnte der 56-Jährige von den alarmierten Polizisten festgenommen werden.

Im Einkaufswagen lagen größtenteils Körperpflegemittel im Gesamtwert von über 500 Euro. Der Täter hatte den Wagen zunächst unbemerkt an der Kasse vorbei geschoben, erst der Alarm ließ die Tat auffliegen.

Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen Rumänen, der sich angeblich erst seit wenigen Tagen in Deutschland aufhält. Die Polizei schaltete sofort die Staatsanwaltschaft ein, die einen Antrag auf ein beschleunigtes Verfahren beim Amtsgericht stellte. Der Festgenommene wurde am Freitag aus dem Polizeigewahrsam dem Amtsgericht vorgeführt, wo umgehend die Gerichtsverhandlung durchgeführt wurde.

Wegen versuchten Diebstahls lautete am Nachmittag das Urteil gegen den 56-Jährigen auf drei Monate Freiheitsstrafe mit Bewährung. Das beschleunigte Verfahren ist in Fällen zulässig, in denen der Sachverhalt einfach gelagert ist oder eine klare Beweislage besteht. (ots/r)

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PADERBORN. Nach einem Alleinunfall mit anschließender Fahrerflucht konnte der mutmaßliche Unfallverursacher am Mittwoch dank eines Zeugen schnell ermittelt werden. Der Tatverdächtige war erheblich alkoholisiert.

Um 14.20 Uhr fuhr ein 28-jähriger Autofahrer auf der Paderborner Straße von Paderborn in Richtung Borchen. In der Haarnadelkurve kam ihm ein Audi mit überhöhter Geschwindigkeit entgegen. Das Auto schleuderte aus der Kurve, kam von der Straße ab, überfuhr Leitpfosten und Schilder und landete an der Böschung im Gebüsch. Der Zeuge stoppte sofort, um dem verunglückten Audifahrer zu helfen.

Ein Motorradfahrer (55) hielt ebenfalls an, um erste Hilfe zu leisten - der Audifahrer stieg selbständig aus. Er torkelte und stürzte, die Polizei wollte er aber nicht verständigen. Der Mann stand laut Zeugen offensichtlich stark unter Alkoholeinwirkung. Erkennbare Verletzungen hatte er nicht erlitten.

Zu Fuß entfernte sich der Unfallfahrer vom Unfallort und ließ seinen beschädigten Wagen zurück. Während ein Zeuge am Unfallort wartete, nahm der 28-Jährige die Verfolgung des Flüchtenden auf. Er konnte beobachten, wie der Mann ein paar Straßen weiter in einem Haus verschwand und zeigte es den wenig später eintreffenden Polizisten.

Die Beamten schalteten sofort Staatsanwaltschaft und Gericht ein. Mit einem sofort erlassenen richterlichen Beschluss durchsuchten die Polizisten das Haus und entdeckten den alkoholisierten mutmaßlichen Unfallfahrer. Ein Alkoholtest des 43-Jährigen ergab fast drei Promille.

Der Mann musste anschließend mit zur Blutprobe, seinen Führerschein beschlagnahmte die Polizei. Das beschädigte Auto wurde abgeschleppt. (ots/r)

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PADERBORN. Ein für andere Verkehrsteilnehmer äußerst gefährliches Transportgut hatte ein 47-jähriger Schrotthändler gänzlich ungesichert auf seinen Pritschen-Lkw geladen. Er war am Dienstag gegen 16 Uhr am Atlaswerk durch eine Streife der Paderborner Polizei kontrolliert worden.

Auf der Ladefläche befand sich aus Abrissbauten stammender Baustahl, der auf beiden Seiten mit spitzen und scharfen Schnittstellen bis zu 60 cm über die Ladekante hinausragte - besonders gefährlich für Fußgänger und Radfahrer. Dem Mann wurde die Weiterfahrt untersagt und eine ordnungsgemäße Sicherung der Ladung auferlegt.

Ihn erwartet ein Bußgeldbescheid von 75 Euro. (ots/r)

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PADERBORN. Am Dienstagabend hat ein bislang unbekannter Autofahrer in Elsen einen Hund überfahren und ist anschließend von der Unfallstelle geflohen.

Nach Angaben des Hundebesitzers war er gegen 18.55 Uhr mit seinem Zwergpinscher auf der Straße Deichsberg spazieren gegangen, als sich plötzlich aus Richtung Josefstraße kommend ein schwarzer PKW näherte. Das Auto sei durchgängig beschleunigt worden und hatte Fernlicht eingeschaltet.

Bei Annäherung des Pkws hatte sein Hund mittig auf der Fahrbahn gestanden und auf Zurufen nicht reagiert. Als das Fahrzeug einige Meter von dem Hundehalter entfernt gewesen sei, habe der Autofahrer in seine Richtung gelenkt, so dass er sich nur durch einen Sprung zur Seite auf das dortige Feld vor einem Zusammenstoß retten konnte. Danach sei das Tier durch das Auto erfasst und durch die Luftgeschleudert worden. Der tödlich verletzte Hund blieb nach etwa 50 Metern am Straßenrand liegen.

Der Autofahrer fuhr weiter, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen. Er bog anschließendnach rechts auf die Straße Zum Rottberg ab. Nach Angaben von Zeugen soll es sich bei dem Auto um einen VW Golf handeln. Der Fahrer ist zwischen 20 und 30 Jahre alt, hat einen Bart und dunkle Haare. Zeugen, die weitere Angaben zu dem gesuchten Autofahrer oder dessen Fahrzeug machen können, werden gebeten, unter der Telefonnummer 05251/3060 mit der Polizei Kontakt aufzunehmen. (ots/r)

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PADERBORN. Eine junge Frau ist am Mittwochabend in der Nähe des Paderborner Hauptbahnhofs von einem Mann unvermittelt angegriffen und mit einem Messer leicht verletzt worden. Der Tatverdächtige konnte kurze Zeit später durch Polizeibeamte festgenommen werden.

Die 19-jährige Paderbornerin hatte gegen 19 Uhr im Bereich der Parkplätze für Kurzzeitparker auf eine Freundin gewartet. Dabei fiel ihr ein Mann an der Einmündung zur Rathenaustraße auf, der dort auf und ab gegangen war und immer wieder zu ihr rüber geschaut hatte. Nach einiger Zeit hatte der Unbekannte die Straße an einem Fußgängerüberweg bei Rotlicht überquert und sich der Passantin genähert. Unvermittelt stach er der Frau mit einem Messer einmal in den Oberarm und entfernte sich anschließend in Richtung Bahnhof.

Nach einigen Metern drehte er aber wieder um, worauf sich die Geschädigte zur drei auf dem Parkplatz wartenden Frauen flüchtete und um Hilfe bat. Der Angreifer entfernte sich daraufhin auf der Bahnhofstraße stadtauswärts. Polizeibeamte trafen den Verdächtigen wenige Minuten später vierhundert Meter vom Tatort entfernt im Bereich eines Hotels an.

Als der die Beamten erblickte versuchte er zu flüchten, konnte aber Sekunden später durch weitere Polizeikräfte auf der Bahnhofstraße gestellt werden. Da er den Weisungen der Polizisten nur zögerlich nachkam und diese zudem ein Messer in seinem Jackenärmel sahen, setzten sie Pfefferspray ein, um den Angreifer überwältigen zu können.

Nachdem er gefesselt war, wurde er zur Polizeiwache gebracht. Bei seiner Durchsuchung wurde insgesamt ein Dutzend Messer gefunden. Ein Alkoholtest verlief negativ. Auf richterliche Anordnung wurde dem Beschuldigten eine Blutprobe zur Feststellung von Betäubungsmitteln entnommen. Wegen offensichtlicher psychischer Probleme wurde der 54-Jährige, der bei der Polizei bislang wegen kleinerer Delikte bekannt ist, in eine psychiatrische Klinik für weitere Untersuchungen gebracht. Die Frau wurde mit einem Rettungswagen in ein Paderborner Krankenhaus eingeliefert. (ots/r)

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Mittwoch, 30 Januar 2019 16:48

Unbekannte werfen Steine von Brücke

PADERBORN. Nach einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr auf der Driburger Straße sucht die Polizei drei Kinder oder Jugendliche sowie Zeugen eines Vorfalls vom Montagnachmittag.

Ein 31-jähriger VW Passat Fahrer fuhr am Montag, den 28. Januar gegen 15.55 Uhr auf der Driburger Straße stadteinwärts. Als er unter einer Fußgängerbrücke in Höhe des Schulzentrums kurz nach der Kreuzung der Straßen Auf der Lieth und Weißdornweg durchfuhr, knallte etwas auf das Autodach. Der Autofahrer sah drei Kinder oder Jugendliche von der Brücke in Richtung der Straße Auf der Lieth flüchten. Vermutlich hatte das Trio einen Stein auf das Auto geworfen, am Dach des Fahrzeugs entstand leichter Sachschaden.  

Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und sucht nun nach Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können. Diese werden unter der Telefonnummer 05251/3060 erbeten. (ots/r)

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PADERBORN. Bei fünf Verkehrsunfällen auf glatten Straßen sind am Montag drei Autoinsassen verletzt worden, einer davon schwer. 

Eine 23-jährige Renault Clio Fahrerin fuhr gegen 11.45 Uhr in einem Schneeschauer auf der Landesstraße 956 von Bad Wünnenberg-Bleiwäsche in Richtung der Bundesstraße 480. Am Ende einer Rechtskurve geriet sie vermutlich infolge nicht angepasster Geschwindigkeit auf der schneebedeckten Straße ins Schleudern. Dabei kam der Kleinwagen nach rechts von der Straße ab und prallte frontal gegen die Grabenböschung. Das Auto wurde nochmals herumgeschleudert und blieb stark beschädigt am Waldrand stehen. Daraufhin wurde die verletzte Fahrerin am Unfallort notärztlich versorgt und mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus nach Paderborn gebracht. Der Sachschaden liegt bei etwa 5.000 Euro.

Hinzukommend kam es um 13.10 Uhr bei Altenbeken-Schwaney auf der Landesstraße 828 zu einem Glätteunfall, bei dem ein Lkw und ein Auto kollidierten. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von 10.000 Euro, verletzt wurde niemand.

Anschließend fuhr gegen 23.15 Uhr ein 24-jähriger BMW Fahrer auf der Gütersloher Straße von Hövelhof in Richtung Kaunitz. Etwa in Höhe des Haller Wegs überholte er einen Lkw. Nach dem Einscheren musste er wegen eines langsam fahrenden Lastwagens bremsen, auf der glatten Straße zeigte das Bremsmanöver mit dem BMW jedoch keine Wirkung. Der Wagen driftete nach links gegen die Leitplanken, schleuderte gegen das Heck des Lkw-Anhängers und blieb mit Totalschaden auf der Straße stehen. Der Fahrer erlitt schwere Verletzungen und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. In diesem Fall liegt der Sachschaden bei über 20.000 Euro. Zu allem Überfluss missachtete ein 54-jähriger Autofahrer die Absperrungen an der Unfallstelle. Die Polizei stoppte den Mann und stellte fest, dass er keine Fahrerlaubnis hatte, weswegen ihm die Weiterfahrt untersagt wurde. Gegen ihn wurde eine Strafanzeige erstattet.  

In Paderborn stürzte um 23.30 Uhr ein 52-jähriger Radfahrer auf der Elsener Straße. Beim Abbiegen in die Erzberger Straße war sein Hinterrad auf der glatten Straße weggerutscht. Der Radler schlug mit seinem ungeschützten Kopf auf und zog sich eine leichte Kopfverletzung zu, ein Krankenhaus musste er nicht aufsuchen.

Um Mitternacht verunglückte zudem ein Autofahrer auf der Kreisstraße 7 bei Paderborn-Elsen. Es blieb bei einem Blechschaden. (ots/r)

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PADERBORN. In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es auf der Bundesstraße 1 zu einem folgenschweren Unfall.

Zum Unfallzeitpunkt befuhr ein BMW die Bundesstraße 1 aus Richtung Elsen kommend in Richtung Detmold. In Gegenrichtung waren ein Volvo und ein Mercedes unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der BMW auf den Fahrstreifen des Gegenverkehrs und kollidierte in Höhe der Ausfahrt Schloss Neuhaus/Dubelohstraße mit dem entgegenkommenden Volvo. Nachfolgend kollidierte auch der Mercedes in der Unfallstelle mit dem BMW.

Durch die Kollision wurde der 49-jährige Fahrer des Volvo in seinem Fahrzeug eingeklemmt, was dazu führte, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Die 45-jährige Beifahrerin im Volvo wurde schwer, der 26-jährige BMW-Fahrer lebensgefährlich verletzt. Auch der 61-jährige Mercedesfahrer wurde schwer verletzt. Zum Unfallzeitpunkt herrschte Schneetreiben und Schneematsch auf der Fahrbahn, was die polizeiliche Unfallaufnahme erschwerte. Ein Sachverständiger unterstützt die Polizei bei der Ermittlung des Unfallhergangs.

Bis Samstagmorgen um 2.30 Uhr wurde die Bundesstraße 1 in beide Richtungen zur Unfallaufnahme komplett gesperrt. (ots/r)

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