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FRANKENBERG. Phishing im Bereich von Onlinebanking ist keine Seltenheit mehr. Immer wieder versuchen Betrüger mit gefälschten Mails oder SMS, die aussehen wie die von real existierende Banken, ihre potenziellen Opfer auf gefälschte Seiten zu locken.

In letzter Zeit wurden der Polizei immer wieder Mails mit dem Betreff "Ihre Push-TAN-Registrierung läuft bald ab" gemeldet, die den Eindruck erwecken, von der Sparkasse zu stammen. Ähnlich erging es einer Frau aus Frankenberg am Montag. Sie erhielt eine SMS, die aussah wie eine Nachricht ihrer Sparkasse. In dieser wurde sie aufgefordert, ihre Push-TAN zu erneuern. Da die Frau davon ausging, dass die Kurznachricht tatsächlich von ihrer Sparkasse versandt wurde, hielt sie sich an die Aufforderung und folgte einem Internetlink. Auf der angeblichen Internetseite der Sparkasse, die der echten Seite täuschend ähnlichsah, hielt sie sich an die weiteren Anweisungen und gab auch ihre PIN ein. Kurze Zeit später musste sie feststellen, dass sie auf Betrüger hereingefallen war. Von Ihrem Konto waren über 1000 Euro abgebucht worden.

Da sich Immer wieder Bürger aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg bei der Polizei melden und davon berichten, dass sie Mails oder SMS bekommen haben, die vortäuschen von der heimischen Bank oder Sparkasse versandt worden zu sein, warnt die Polizei und gibt Tipps, wie man sich schützen kann: Wichtig: Ihre Bank fordert Sie niemals dazu auf, per E-Mail Ihre PIN, TAN oder andere persönliche Daten zu übermitteln!

Achten Sie beim Online-Banking darauf, dass die Kommunikation verschlüsselt erfolgt. Online-Banking sollte immer über das geschützte https-Protokoll erfolgen. Ob das der Fall ist, können Sie daran erkennen, dass sich der Anfang der Browserzeile verändert. Statt http:// wird dann https:// angezeigt.

Prüfen Sie die Echtheit der Bank-Webseite. Achten Sie darauf, dass Sie tatsächlich auf der Webseite Ihrer Bank sind. Geben Sie die Internet-Banking-Adresse Ihrer Bank immer selbstständig in den Webbrowser ein.

Informieren Sie sich über "Aktuelle Phishing Warnungen" auf der Internetseite Ihrer Bank. Schützen Sie Ihren Computer durch aktuelle Antivirenprogramme. Manche Banken bieten auf Ihren Seiten die Möglichkeit den eigenen Computer auf Sicherheitsrisiken hin zu überprüfen. Öffnen Sie keine Mails unbekannter Absender. Klicken Sie nicht auf darin enthaltene Links und lassen Sie sich nicht von der Neugier leiten, in die angehängten Dateien zu sehen.

Wenn Sie bereits auf den Link geklickt haben und Zugangsdaten, sowie weitere Daten eingegeben haben, dann informieren Sie unverzüglich Ihre Bank oder Sparkasse. Lassen Sie Ihren Onlinebanking-Zugang sperren. Erstatten Sie im Anschluss Anzeige bei Ihrer örtlichen Polizei oder über Onlinewache.

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 09 Februar 2017 15:20

Vorsicht, Trojaner! Genauer Blick vor Doppelklick

WALDECK-FRANKENBERG. Mit angeblich offenen Forderungen werden derzeit Nutzer des Online-Auktionshauses eBay konfrontiert - doch den als Verfasser genannten Rechtsanwalt gibt es gar nicht, vielmehr sind hier Betrüger am Werk. Ihr Ziel ist es, einen Trojaner auf dem Rechner des Mailemfängers zu platzieren.

Als Absender der Mail erscheint beim Empfänger die Zeile "Rechtsanwalt DirectPay GmbH". Um Seriosität vorzugaukeln, wird in Klammern die Mailadresse "service(at)ebay.com" angezeigt. Im Anschreiben erfährt der Empfänger, dass er eine Zahlungserinnerung habe verstreichen lassen. Man habe nun letztmalig die Gelegenheit, die geforderte Summe zu begleichen. Zusätzlich zum offenen Betrag seien jedoch Gebühren von 46,63 Euro fällig. Eine genaue Aufstellung der Kosten sowie der weiteren Angaben seien im Anhang zu finden.

Und genau da liegt der Hase im Pfeffer. Denn wer die angehängte Datei doppelklickt, öffnet nicht die Rechnungsaufstellung, sondern installiert einen Trojaner auf dem Computer. Damit sind die Absender der gefälschten Mails zum Beispiel in der Lage, Passwörter und andere sensible Daten auszulesen, den PC fernzusteuern oder gar zu sperren - um eventuell Lösegeld für die Wiederfreigabe zu erpressen. Ob diese nach Zahlung auch tatsächlich erfolgt, ist eher fraglich.

Welche Anzeichen können auf eine betrügerische Absicht hindeuten?

  • Man erhält eine Rechnung oder Mahnung, obwohl man gar nichts bestellt oder ersteigert hat
  • Ein Anschreiben enthält Fehler in Rechtschreibung und Zeichensetzung
  • Adressangaben des Absenders sind unvollständig oder fehlen ganz
  • Im angeblichen Mahnschreiben wird zeitlicher Druck aufgebaut, um den Empfänger zum Handeln zu drängen
  • Die Absender warnen vor drastischen Konsequenzen und Kosten
  • Vorsicht bei Mailanhängen, insbesondere mit der Endung .zip

Generell ist man gut beraten, vor dem Öffnen von Mailanhängen genau hinzusehen. Wer sich versehentlich auf die oben beschriebene Weise einen Trojaner "eingefangen" hat, sollte umgehend seinen Rechner physisch vom Internet trennen. Sollte der Trojaner jedoch den Rechner gesperrt haben, nützt dieses Vorgehen nichts mehr.

Tipp: Neben einem Virenscanner auf dem PC als Basisschutz sollte für eine gute Datensicherung gesorgt sein. Das gilt sowohl für Firmensysteme als auch für Privathaushalte. Wichtige Dateien gehen so im Falle eines Falles nicht verloren. (pfa)


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Publiziert in Polizei

FRANKENBERG. Liebe macht blind: Das musste jetzt auch ein 35 Jahre alter Mann aus Frankenberg feststellen. Seine "große Liebe" entpuppte sich nämlich als Internetbetrügerin. Vorher hatte der Frankenberger der Frau rund 10.000 US-Dollar auf ein Konto in Russland überwiesen. Das Geld wird der Frankenberger wohl nie wiedersehen, wie die Polizei mitteilte. Die Frau wird er wahrscheinlich nie zu Gesicht bekommen.

Laut Polizei hatte der Frankenberger die junge Frau in einer Internet-Dating-Plattform kennengelernt. Sie gab vor, aus Moskau zu stammen. Über das Internet, so die Polizei, entwickelte sich schnell ein vertrauensvolles und inniges Verhältnis. Die vermeintliche "große Liebe" entpuppte sich letztlich aber als Betrügerin: Sie verstand es immer wieder durch geschicktes Vortäuschen von finanziellen Notlagen Geld von dem Frankenberger zu ergaunern. Einen realen Kontakt zwischen dem Geschädigten und der jungen Frau habe es bis auf ein Telefonat nie gegeben, berichtet die Polizei. Dennoch überwies der Mann in mehreren Zahlungen nahezu 10.000 US-Dollar nach Moskau. Als er den Betrug bemerkte, war es zu spät.

Wie die Polizei in diesem Zusammenhang mitteilt, ist diese Masche nicht neu. In einschlägigen Foren werde vor "Romance- oder Love-Scamming" immer wieder eindringlich gewarnt. Warnhinweise und weitergehende Informationen gibt es auch unter polizei-beratung.de.

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Publiziert in Polizei

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