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Mittwoch, 21 Januar 2015 10:08

Viele neue Regeln für Autofahrer in diesem Jahr

WALDECK-FRANKENBERG. Das Jahr 2015 hält einige Änderungen für Autofahrer bereit: neue Typen- und Regionalklassen, das Behalten des alten Kennzeichens bei Verkauf des Fahrzeugs, neue Abgasnormen und noch vieles mehr. Nicht jeder Kfz-Halter ist betroffen. Wir geben einen Überblick.

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<p>Die Regionalklassen spielen eine wichtige Rolle bei der Berechnung der Kfz-Versicherung und spiegeln die Schadensbilanz einer Region wider. Alljährlich im September werden sie aktualisiert. 2015 hat sich für 26 Prozent aller Autofahrer eine Änderung ergeben. Ein weiteres Tarifmerkmal für die Kfz-Versicherungsbeträge für 2015 ist das Typklassenverzeichnis, welches auf den Schadens- und Unfallbilanzen der einzelnen Kfz-Modelle basiert - der <a href="https://www.fragen-sie-rv24.de/">Versicherungsblog</a> der RV24 gibt weitere Infos zu dem Thema.</p>
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Behalt des alten Kfz-Kennzeichens bei Verkauf
{source}Wer 2015 umzieht, kann künftig das alte Kennzeichen an seinem Fahrzeug lassen - dies gilt auch für einen Umzug in eine andere Stadt oder in ein anderes Bundesland. Auch bei einem Verkauf in einen anderen Regierungsbezirk kann das Kennzeichen behalten werden.</p>
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Neue Fristen für Kurzzeitkennzeichen
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Bisher gab es ein Kurzzeitkennzeichen für fünf Tage auch ohne gültige Hauptuntersuchung - doch mit dieser Regel ist es ab dem 1. April 2015 vorbei. Nur wenn der Wagen direkt zu einer Prüfstelle des Zulassungsbezirks fährt, in dem das Kennzeichen ausgestellt wurde, oder auch in einem direkt angrenzenden Bezirk ist dies noch erlaubt.</p>
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Abgasnorm Euro 6 für Erstzulassungen
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Seit Anfang 2015 gilt für Erstzulassungen die Pflicht zur neuen <a href="http://www.auto-motor-und-sport.de/news/euro-6-fakten-zur-verschaerften-abgasnorm-8562923.html">Abgasnorm Euro 6</a>. Dadurch soll der Ausstoß von Stickstoffoxiden deutlich reduziert werden. Die Euro 6 Norm gilt bereits seit September 2014 für die Typprüfung beim Hersteller. </p>
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Neue Vorschrift für Verbandkästen
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Verbandkästen müssen künftig der veränderten <a href="http://www.din13164.de/">DIN 13164</a> entsprechen. So lange das Ablaufdatum noch nicht überschritten wurde, müssen allerdings alte Kästen nicht ausgetauscht werden. Die alten Modelle sind ab 2015 nicht mehr im Handel erhältlich.</p>
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Notfall-Sensor eCall
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Ab Oktober 2015 müssen alle Neuwagen aufgrund einer neuen EU-Verordnung mit dem Notrufsystem <a href="http://www.adac.de/infotestrat/unfall-schaeden-und-panne/ecall_gps_notruf/">eCall</a> ausgestattet sein. Bei einem Unfall erkennen die Crash-Sensoren diesen und setzen daraufhin automatisch einen Notruf ab.</p>
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Publiziert in Polizei

KASSEL. Weil sie mit ihrer Handtasche auf einen Angreifer einschlug, konnte sich eine 43 Jahre alte Frau am frühen Freitagmorgen am Friedrichsplatz in Kassel eines Mannes erwehren. Nach der heftigen Gegenwehr flüchtete der Mann, wie am Freitag die Polizei in Kassel mitteilte.

Nach Angaben der Beamten war die Frau am frühen Freitagmorgen am Friedrichsplatz in Kassel von einem unbekannten Mann angegriffen und bedroht worden. Der etwa 30 bis 40 Jahre alte Mann, der zur Tatzeit um kurz nach 5 Uhr mit einer auffälligen weißen Jacke mit orangefarbenen Streifen und Kapuze bekleidet war, habe erst von seinem Opfer abgelassen, als die 43-Jährige sich massiv wehrte. Warum der Täter die Frau angegriffen hat, ist bislang noch ungeklärt.

Täter will nur reden
Laut Polizei ereignete sich die Tat an der Einmündung zur Unteren Karlsstraße. Dort war die Frau zu Fuß zwischen Oberer Königsstraße und Steinweg unterwegs, als sie plötzlich von dem Unbekannten angegriffen wurde. Der Mann drückte sie zu Boden und sagte, nur mit ihr reden zu wollen. Dann habe der Unbekannte ihr aufgeholfen und sie zum Mitkommen aufgefordert.

Als die 43-Jährige aber wieder Boden unter den Füßen hatte, schlug sie mit ihrer Handtasche auf den Mann ein. Der ließ daraufhin von ihr ab und flüchtete in Richtung Obere Königsstraße. An ihrer Arbeitsstelle verständigte die Frau dann über den Notruf die Kasseler Polizei. Die anschließende Fahndung nach dem Mann verlief allerdings ohne Erfolg.

Der Mann hatte eine schlanke Figur, dunkle Haare, war etwa 1,80 Meter groß und zwischen 30 und 40 Jahre alt. Zeugen, die Hinweise zur Tat oder dem Täter geben können, sollen sich bei der Kasseler Polizei melden, Telefon 0561/9100.

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Publiziert in KS Polizei
Mittwoch, 03 September 2014 14:03

Achtung! Notrufnummern 110 und 112 nicht erreichbar

MARBURG-BIEDENKOPF. Achtung! Aus noch unbekannten Gründen gibt es heute (3.9.2014) Störungen des Telefonnetzes im ganzen Landkreis. Davon sind auch die Notrufnummern 110 und 112 betroffen. Diese können zurzeit auch nicht mit dem Handy angewählt werden.

Derzeit werden alle Feuerwehrhäuser im Landkreis Marburg-Biedenkopf besetzt, die als Anlaufstelle für Hilfesuchende dienen. Notrufe werden von dort per Funk an die entsprechenden Einsatzkräfte weitergeleitet.

Der Krisenstab des Landkreises Marburg-Biedenkopf ist im Einsatz und arbeitet an der Behebung der Störung. Aktuell will man die Notrufleitungen in den Kreis Gießen umleiten.

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Publiziert in MR Polizei

BAD WILDUNGEN. Die Amtsleitung der Polizeistation Bad Wildungen ist derzeit gestört. In dringenden Fällen erreichen Bürger die Polizei über die Notrufnummer 110.

Eine Störung der Telefonanlage sorgte am 1. Mai dafür, dass die reguläre Leitung der Wildunger Polizeistation mit der Rufnummer 05621/7090-0 und die Nebenstellen nicht erreichbar sind. Die Polizei versucht derzeit, die Erreichbarkeit über die Amtsleitung wieder herzustellen. Per Notruf sei die Station jedoch telefonisch zu erreichen, sagte der Dienstgruppenleiter der Polizei in Korbach auf Anfrage von 112-magazin.de.

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 20 Februar 2014 06:29

Neue Betrugsmasche: Forderungen im Namen der Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Mit einer neuen Masche wollen Betrüger derzeit an das Geld der Bürger gelangen. Über sogenanntes Call ID Spoofing wird dem Angerufenen vorgegaukelt, er bekäme einen Anruf von der Polizeinotrufnummer "110".

Der Anrufer gibt sich als Polizeibeamter aus und verlangt, einen gewissen Betrag über Western Union anzuweisen. Würde man dies nicht tun, würde man verhaftet werden, droht der Betrüger an.

"Call ID Spoofing bedeutet übertragen, dass im Display des Angerufenen nicht die richtige Telefonnummer des Anrufers erscheint, sondern eine frei gewählte andere Telefonnummer. So kann ein Betrüger am Telefon seine vorgegebene, falsche, Identität untermauern", so Kriminaloberkommissar Christoph Schulte, Fachberater für Cybercrimeprävention im Hessischen Landeskriminalamt in Wiesbaden. "Besonders perfide ist natürlich die Nutzung der Polizeinotrufnummer "110", da diese jedem Bürger bekannt ist".

Die Polizei gibt hierzu folgende Hinweise:

  • Die Polizei ruft niemals mit der Absenderrufnummer 110 oder +49 110 an. Es handelt sich dabei um den Notruf der Polizei. Von dieser Telefonnummer werden keine Anrufe getätigt. Sie dient ausschließlich der Entgegennahme von Notrufen
  • Die Polizei, die Staatsanwaltschaft oder die Gerichte fordern niemals Zahlungen per "Western Union" oder anderen Bezahldiensten. Zahlungen an die Justiz oder an die Polizei erfolgen ausnahmslos auf reguläre deutsche Bankkonten.
  • Die Polizei, die Staatsanwaltschaft oder die Gerichte würden Sie niemals telefonisch zu einer Zahlung auffordern. Sie erhalten immer eine schriftliche Zahlungsaufforderung - mit klar erkennbarem Absender - auf dem Postweg.
  • Seien Sie immer skeptisch, wenn sich Personen am Telefon als Amtsträger ausgeben und eine Zahlung von Ihnen fordern. Alle Behörden werden Ihnen auf Nachfrage immer eine Rückrufnummer nennen.
  • Fragen Sie im Zweifelsfall bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle nach, ob der Anruf tatsächlich von der Polizei kam.
  • Warnen Sie auch Freunde, Bekannte und Ihre Eltern beziehungsweise Großeltern vor dieser neuen Betrugsmasche.

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Publiziert in Polizei
Schlagwörter
Montag, 11 November 2013 08:22

Polizei zieht um - Notruf 110 wird umgeschaltet

KORBACH. Durch den Umzug der Korbacher Polizeistation in ihre neuen Räume in der Pommernstraße muss auch die Notrufnummer 110 technisch auf die neue Wache geschaltet werden. Dabei kann am heutigen Montag für einige Sekunden der Notruf nicht erreichbar sein.

Für die Dauer von etwa fünf Stunden werden am Montag Notrufe, die unter der 110 abgesetzt werden, die Einsatzzentrale in Kassel erreichen. "Technisch kann es passieren, dass dies in der Zeit von 9 Uhr bis 14.30 Uhr für wenige Sekunden nicht gewährleistet ist", sagte Polizeisprecher Dirk Virnich. In diesen eher theoretischen Fällen wird darum gebeten, die Rettungsleitstelle unter der 112 oder die normale Amtsleitung der Polizeistation unter 05631/971-230 anzuwählen.

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Publiziert in Polizei

BROMSKIRCHEN. Nach dem böswilligen Fehlalarm am Montagmittag, wonach angeblich eine Gardine in einem Haus in der Grünewaldstraße brennen sollte (112-magazin.de berichtete), sucht die Polizei nach Zeugen. Der bislang unbekannte Anrufer hatte den Notruf um 13.11 Uhr aus einer Telefonzelle in der Hauptstraße abgesetzt.

Haupt- und Grünewaldstraße liegen nicht weit voneinander entfernt. Es ist nicht auszuschließen, dass der Anrufer die anrückenden Rettungskräfte beobachtete - er selbst aber auch von Zeugen beobachtet wurde. Gemeldet hatte der Unbekannte in seinem Notruf am Montagmittag um 13.11 Uhr, dass durch Zigarettenkippen eine Gardine in einem Wohnhaus in Brand geraten war. Die Feuerwehren aus Bromskirchen und Somplar, Rettungswagen, Notarztwagen und Polizei machten sich daraufhin mit Sondersignalen auf den Weg zu der angegebenen Anschrift.

Als die Rettungskräfte am vermeintlichen Brandort eintrafen, stellten sie jedoch schnell fest, dass es überhaupt nicht brannte. Wie Ermittlungen der Polizei bei der Rettungsleitstelle in Meschede ergaben, war der Notruf aus der Telefonzelle in der Hauptstraße abgesetzt worden. Da dieser Notruf aufgezeichnet wurde, ist die Frankenberger Polizei zuversichtlich, den Anrufer zu finden.

"Leib und Leben anderer Menschen gefährdet"
Solch ein unberechtigter Notruf kann nach Auskunft von Polizeisprecher Volker König ernsthafte Konsequenzen haben. Zum einen ist Missbrauch von Notrufenrichtungen strafbar und wird mit Freiheitsstrafe oder Geldstrafe bestraft. Zum anderen sind Einsatzkräfte durch die Fehlalarmierung gebunden und stehen bei einem echten Alarm nicht oder nur verspätet zur Verfügung. "Das ist kein Kavaliersdelikt", sagt Jörg Petter, Ermittlungsgruppenleiter der Polizeistation in Frankenberg. "Wer missbräuchlich Notrufeinrichtungen nutzt, gefährdet Leib und Leben von anderen Menschen. Das muss jedem klar sein".

Wer Hinweise auf Personen geben kann, die sich zur genannten Zeit in oder an der Telefonzelle aufhielten, meldet sich bei der Polizeistation in Frankenberg. Die Rufnummer lautet 06451/7203-0.


Über den Vorfall berichtete 112-magazin.de am Montag:
Brennende Gardine ein böswilliger Fehlalarm (16.07.2013)

Immer wieder werden Notrufnummern missbraucht. Einen besonders krassen Fall gab es im vergangenen Jahr im Schwalm-Eder-Kreis:
"Vermisster Jäger" gefunden - Notruf aus Spaß (27.06.2012)

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Publiziert in Polizei

BROMSKIRCHEN. Da haben die Bewohner der Grünewaldstraße 17 in Bromskirchen gestaunt, als am Montag die Feuerwehr in voller Montur vor ihrer Tür stand und eine brennende Gardine löschen wollte. Denn gebrannt hatte bei ihnen zu diesem Zeitpunkt nichts. Laut Polizei Frankenberg hatte ein böswilliger Fehlalarm dafür gesorgt, dass die Einsatzkräfte nach Bromskirchen geschickt wurden.

Kurz nach 13 Uhr sei in der Leitstelle in Meschede (Hochsauerlandkreis) unter der 112 ein Anruf eingegangen, der den Brand einer Gardine in dem Wohnhaus meldete. Die Polizei schickte daraufhin Einsatzwagen und Rettungskräfte los, die Leitstelle in Korbach alarmierte die Feuerwehren aus Somplar und Bromskirchen.

Die Polizei habe schon während der Fahrt die Information bekommen, dass es sich um einen Fehlalarm handele. "Da hat sich wohl jemand einen Scherz erlaubt", vermutete eine Polizeisprecherin. Der Anrufer soll eine jugendliche Stimme gehabt haben.

Ein Fehlalarm kann ernste Konsequenzen haben. "Das ist ein Missbrauch von Notrufanlagen, was laut Paragraph 145 Strafgesetzbuch mit Geld- oder Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren geahndet werden kann", sagt Ludger Rath, Pressesprecher der Polizei in Meschede. Auch Jugendlichen über 14 Jahren drohen strafrechtliche Konsequenzen.

Der Anruf kam laut Rath aus einer Telefonzelle. "Wir können schnell herausbekommen, woher genau der Anruf kam", sagte er. Vermutlich werde nun die Kripo dem falschen Alarm nachgehen.

Der Bromskircher Gemeindebrandinspektor Reiner Strieder sagte, er habe so etwas in seiner Amtszeit zum ersten Mal erlebt. Der Fehlalarm sei ärgerlich, nicht nur aus Kostengründen. "Ein Einsatz birgt immer ein Risiko. Allein bei der Anfahrt kann etwas passieren, wenn die Kameraden alarmiert und voller Adrenalin zum Einsatzort fahren." Es sei nicht auszudenken, wenn jemand "nur wegen so einem Mist" verunglücke, sagte Strieder. Quelle: HNA

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Publiziert in Feuerwehr

WALDECK-FRANKENBERG. Der Landkreis soll Telefongebühren von 43.888,94 Euro nachzahlen. Eine entsprechende Forderung der Telekom Deutschland GmbH wurde am Donnerstag im Finanzausschuss des Kreistags erörtert. Es geht um den Notruf 112.

Der Hintergrund ist folgender: Die laufenden monatlichen Gebühren für die Schaltung der Notrufnummer 112 werden dem Landkreis von der Telekom in Rechnung gestellt. Jährlich werden diese Kosten dann auf die Kommunen in Waldeck-Frankenberg, je nach Einwohnerzahl, umgelegt. Von 2009 bis 2012 betrugen die laufenden Gebühren jährlich 11.312,33 Euro. Für jedes dieser Jahre verlangt die Telekom nun noch einmal 10.972,23 Euro.

Inzwischen hat der Landkreis als Ansprechpartner von dem Unternehmen daher die Nachforderung erhalten. Diese werde damit begründet, "dass die Telekom über Jahre hinweg (...) lediglich den monatlichen Grundpreis für die Überlassung der ISDN-Notrufanschlüsse berechnet hat", heißt es in den Ausführungen des Kreisausschusses.

"Die monatliche zusätzliche Leistung für die Weiterleitung der Notrufe je Ortsnetz an die zentrale Leitstelle ist indes nicht in Rechnung gestellt worden." Somit habe die Telekom unter Berücksichtigung von Verjährungsfristen die Forderung für die Jahre 2009 bis 2012 gestellt. Der Kreisausschuss spricht dabei von einer "rechtmäßigen" Forderung. Der Betrag von knapp 11.000 Euro muss auch für das Haushaltsjahr 2013 gezahlt werden. Insgesamt werden dafür im Teilhaushalt für den Bereich Rettungsdienst 54.861,17 Euro Mehrausgaben fällig.

"Das ist natürlich ein wenig erfreulicher Vorgang für uns", sagte Erster Kreisbeigeordneter Jens Deutschendorf. Der vom Landkreiskonto gebuchte Betrag wird nun von den Städten und Gemeinden eingefordert. Entsprechende Zahlungsaufforderungen hat der Landkreis bereits versandt. Quelle: HNA

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Publiziert in Retter
Donnerstag, 30 Mai 2013 06:19

62-Jähriger führt Polizei an der Nase herum

BAD BERLEBURG. Missbrauch von Notrufen - so lautet der Vorwurf gegen einen 62-jährigen Mann aus Bad Berleburg. Der Mann band den Beamten am Telefon einen Bären auf, lachte die entsandten Streifenpolizisten aus und verhielt sich aggressiv.

Der 62-Jährige hatte in der Nacht zu Mittwoch gegen 2 Uhr bei der Leitstelle der Polizei in Siegen angerufen und in dem Gespräch ein großes persönliches Unheil angedroht. Als die daraufhin zu dem Bad Berleburger entsandten Polizeibeamten vor Ort eintrafen, wurden sie von dem deutlich unter Alkoholeinfluss stehenden Mann jedoch nur ausgelacht. Außerdem bestritt er, überhaupt angerufen zu haben. Nachdem die eingesetzten Polizisten aber absolut sicher abklären konnten, dass der 62-Jährige der tatsächliche Anrufer bei der Leitstelle gewesen war, wurde gegen den Bad Berleburger, der bereits in der Vergangenheit schon einmal wegen eines gleichen Delikts in Erscheinung getreten war, erneut ein Strafermittlungsverfahren wegen Notrufmissbrauchs eingeleitet.

An dem möglichen Straftatbestand des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte kam der 62-Jährige gerade noch einmal so vorbei. Denn gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten verhielt der Bad Berleburger sich zunehmend aggressiver und reagierte erst dann auf die ihm erteilten Weisungen, als die Polizisten ihm den Einsatz von Zwangsmittel androhten.

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Publiziert in SI Polizei
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