Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Notruf

VOLKMARSEN/WELDA. Schwerverletzt ist am Donnerstag eine Frau aus dem Kreis Höxter in das Klinikum nach Kassel geflogen worden. Aus bisher ungeklärter Ursache kam die 66-Jährige mit ihren KIA von der Fahrbahn ab, krachte mit der Front ihres Pkw gegen einen Wasserdurchlass und überschlug sich.

Wie ein Zeuge noch an der Unfallstelle berichten konnte, befuhr die Frau mit ihrem weißen KIA aus Volkmarsen kommend gegen 13.50 Uhr, die Landesstraße 3075 in Fahrtrichtung Welda. Etwa in Höhe der Wittmarkapelle geriet der Wagen nach rechts auf die Bankette, rasierte seitlich die Böschung und krachte gegen einen betonierten Wasserdurchlass. Dabei hob der Wagen ab, drehte sich in der Luft und kam nach 26 Metern auf der Seite im Straßengraben zum Liegen.

Ein nachfolgender Autofahrer erkannte die Situation sofort, hielt an, sicherte die Unfallstelle und setzte den Notruf ab. Eine RTW-Besatzung, sowie ein Notarzt waren schnell zur Stelle und konnten die Erstversorgung bei der 66-Jährigen durchführen. Noch während der Untersuchung forderte der Notarzt den Rettungshubschrauber Christoph 7 an, der auf der Straße gelandet war und die Frau aufnahm. Der Rückflug nach Kassel erfolgte problemlos.

Während der Unfallaufnahme durch die Bad Arolser Polizeibeamten war die Strecke gesperrt. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, darüber kann nur spekuliert werden. Zeugenaussagen zufolge war zum Unfallzeitpunkt weder Begegnungsverkehr auf der Strecke vorhanden, noch konnte die Sonne die KIA-Fahrerin geblendet haben.

An dem 18 Jahre alten KIA entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 4000 Euro. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden.

Link: Unfallstandort Landesstraße 3075

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KORBACH. Die Amtsleitung der Polizeistation Korbach ist derzeit gestört. In dringenden Fällen erreichen Bürger die Polizei aber auf jeden Fall über die Notrufnummer 110.

Die Störung der Telefonanlage betrifft die Rufnummer 05631/971-0 mit nahezu allen Durchwahlen. Wer ein Verbrechen oder einen Verkehrsunfall melden will, wählt den Notruf 110.

Was die Störung der Anlage in der Korbacher Polizeistation verursacht hat, war zunächst nicht bekannt. Ein Techniker versucht derzeit, die volle Erreichbarkeit über die Amtsleitung wieder herzustellen.

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WOLFHAGEN. Ein betrunkener Autofahrer ist am gestrigen Montagnachmittag auf einer Landstraße bei Wolfhagen etwa sechs Kilometer weit mit einem Rad nur auf der Felge unterwegs gewesen und dabei mehrfach auf die Gegenfahrbahn geraten. Ein nachfolgender Verkehrsteilnehmer hatte dies beobachtet, die Polizei über sein Handy alarmiert und den alkoholisierten Fahrer anschließend sogar stoppen können. 

So endete die gefährliche Fahrt glücklicherweise, ohne dass Menschen zu Schaden kamen. Der am Steuer des beschädigten Pkw sitzende 60-Jährige aus Wolfhagen hatte später einen Wert von knapp 2,5 Promille "geblasen".  Er muss sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten.

Der Zeuge, ein 60-Jähriger aus dem Landkreis Kassel, hatte gegen 14.20 Uh,r über den Notruf 110 die Polizei alarmiert. Er schilderte den Vorfall über sein Handy und beschrieb den vor ihm auf der Landesstraße 3312 bei Niederelsungen fahrenden Pkw, der mit einem platten Reifen auf der rechten Seite immer wieder auf die Gegenfahrbahn geriet. Wenige Augenblicke später teilte der Zeuge der Polizei mit, dass er das Auto in der nächsten Ortschaft stoppen konnte und warte nun dort auf das Eintreffen der Streife.

Wie die kurz darauf dort eintreffenden Beamten der Polizeistation Wolfhagen berichten, ließ sich aufgrund der Zeugenangaben feststellen, dass der 60-Jährige auf der Landstraße etwa 6 Kilometer weit mit dem rechten Vorderrad nur auf der Felge gefahren war. Sie gehen davon aus, dass er aufgrund seiner Alkoholisierung zuvor mit dem Rad irgendwo gegen einen Bordstein geprallt war und der Reifen dabei von der Felge gerissen wurde.

Der 60-Jährige musste die Beamten zur Blutentnahme anschließend mit auf die Dienststelle begleiten, wo sie auch seinen Führerschein sicherstellten.

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BAD AROLSEN. Die Störung der Telefonanlage der Polizeistation Bad Arolsen ist behoben. Anrufer können die Ermittler der Dienststelle in der Uplandstraße nun wieder über die Rufnummer 05691/9799-0 und alle bekannten Durchwahlen erreichen.

Zum Wochenende hin war die Störung der Anlage in der neuen Arolser Polizeistation aufgetreten, der Notruf 110 war davon aber nicht betroffen. Ein Techniker habe den Fehler inzwischen behoben, hieß es am Dienstagmorgen auf Anfrage von 112-magazin.de. (pfa) 


Die Wache in der Residenzstadt stellt sich im September der Öffentlichkeit vor:
Neue Polizeistation in Bad Arolsen: Tag der offenen Tür (12.08.2017, mit Fotos)

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Publiziert in Polizei

BAD AROLSEN. Die Amtsleitung der Polizeistation Bad Arolsen ist derzeit gestört. In dringenden Fällen erreichen Bürger die Polizei aber auf jeden Fall über die Notrufnummer 110.

Die Störung der Telefonanlage betrifft die Rufnummer 05691/9799-0 mit nahezu allen Durchwahlen. Lediglich die Nebenstelle mit der Rufnummer 05691/9799-14 ist erreichbar. Wer ein Verbrechen oder einen Verkehrsunfall melden will, wählt den Notruf 110.

Was die Störung der Anlage in der neuen Arolser Polizeistation verursacht hat, war zunächst nicht bekannt. Ein Techniker versucht derzeit, die volle Erreichbarkeit über die Amtsleitung wieder herzustellen. (pfa) 


Die Wache in der Residenzstadt stellt sich im September der Öffentlichkeit vor:
Neue Polizeistation in Bad Arolsen: Tag der offenen Tür (12.08.2017, mit Fotos)

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WALDECK-FRANKENBERG. Vor schweren Gewittern warnt der Deutsche Wetterdienst in einer Vorabinformation. So kann es zum einen in der Nacht zu Dienstag, aber auch am Dienstagnachmittag und -abend zu Regen, Blitz und Donner kommen.

Die Gewitter können laut DWD mit heftigem Starkregen bis 40 mm in einer Stunde, Hagel mit Korngrößen bis drei Zentimeter und schweren Sturmböen um 90 km/h, lokal auch mit orkanartigen Böen bis 110 km/h, verbunden sein.

Am Dienstag lebt nach einer Ruhephase die Gewittertätigkeit am Nachmittag und Abend wieder auf. Dann besteht erneut eine erhöhte Unwettergefahr.

Dies ist ein erster Hinweis auf erwartete Unwetter. Der DWD konkretisiert seine Vorhersagen, sobald weitere Informationen vorliegen. Die Bürger werden gebeten, die weiteren Wettervorhersagen mit besonderer Aufmerksamkeit zu verfolgen.

Detaillierte Warninformationen erhalten Sie unter www.wettergefahren.de.

Der Deutsche Feuerwehrverband gibt die folgenden sieben Sicherheitstipps:

  • Ein festes Gebäude ist der sicherste Platz bei einem Unwetter. Alternativ bietet auch ein geschlossenes Kraftfahrzeug Schutz
  • Wenn Sie im Freien von einem schweren Gewitter überrascht werden, hocken Sie sich in eine Senke, einen Hohlweg, unter eine Stahlbetonbrücke oder einen Felsvorsprung. Im dichten Wald hocken Sie sich ebenfalls hin - mindestens drei Meter von Bäumen oder Astspitzen entfernt
  • Meiden Sie einzeln stehende Bäume jeder Art, Masten, Metallzäune und andere Metallkonstruktionen
  • Durch kräftigen Regen kann im Straßenverkehr die Sicht stark beeinträchtigt werden. Passen Sie Ihre Fahrweise entsprechend an - Achtung bei Aquaplaning! Warten Sie Unwetter mit Sturm und Hagel zunächst auf einem Parkplatz oder am Straßenrand auf einem baumfreien Abschnitt ab
  • Straßen können durch das Wasser überflutet und zeitweise unpassierbar werden. Beachten Sie hier die entsprechenden Anweisungen
  • In Gebäuden ohne Blitzschutzsystem an den Strom- und Versorgungsleitungen sollten Sie bei Gewitter auf Kontakt zu Metallleitungen, das Duschen und das Telefonieren mit einem Schnurapparat verzichten sowie die Stecker der Elektrogeräte herausziehen
  • Melden Sie Unfälle und Brände sofort unter der europaweiten Notrufnummer 112. Bitte halten Sie die Notrufleitungen während eines Gewitters für Notfälle frei und melden Sie Schäden, von denen keine akute Gefahr ausgeht, erst nach Ende des Unwetters

112-magazin.de veröffentlicht die aktuellen Warnmeldungen des Deutschen Wetterdienstes für Waldeck-Frankenberg, sobald der DWD entsprechende Vorhersagen beziehungsweise amtliche Warnungen herausgibt. (pfa)  

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KORBACH. Nach einem offenbar bewusst falschen Notruf vor vier Wochen folgen nun die Konsequenzen: Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt stellt Strafantrag gegen die Anruferin, die Anfang Juli einen Unfall erfunden und die Rettungskräfte in die Irre geführt hat.

Die Frau wählte am 1. Juli gegen 11 Uhr die Nummer 112 und teilte mit, in der Strother Straße habe sich ein Unfall ereignet, bei dem mindestens eine Person im verunglückten Auto eingeschlossen sei. Neben Notarzt und RTW-Besatzung alarmierte die Leitstelle daraufhin auch die Korbacher Feuerwehr mit der Rettungsschere. Wenig später mit Blaulicht und Martinshorn an der vermeintlichen Unfallstelle eingetroffen, fanden die Einsatzkräfte aber kein verunglücktes Fahrzeug vor. Auch die Absuche der Umgebung verlief ohne Ergebnis. Der Versuch, die Anruferin des Notrufes zu erreichen, scheiterte nach Auskunft von Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt: Die Frau sei nicht mehr ans Telefon gegangen. In Abstimmung aller Einsatzkräfte mit der Polizei brachen Rettungsdienst, Notarzt und Feuerwehr den Einsatz damals schließlich ab.

"Für nichts und wieder nichts"
Für den Stadtbrandinspektor ist ein solches Verhalten nicht nachvollziehbar. Schmidt erklärte gegenüber 112-magazin.de, sämtliche Einsatzkräfte der Feuerwehr seien ehrenamtlich aktiv und hätten an dem Tag beispielsweise ihre Arbeitsplätze oder ihre Familien verlassen, um wegen eines böswilligen Fehlalarms auszurücken. Andere Feuerwehrleute seien von der - ebenfalls ehrenamtlich durchgeführten - Absicherung des Altstadtlaufs abgezogen worden und in die Strother Straße ausgerückt. "Für nichts und wieder nichts", ärgerte sich der ranghöchste Korbacher Brandschützer. Schmidt kündigte damals an, juristische Konsequenzen zu prüfen.

Tatsächlich werde nun Strafantrag gegen die Anruferin gestellt, erklärte der Stadtbrandinspektor an diesem Freitag auf Nachfrage von 112-magazin.de. "Wenn sich die Person wenigstens bei uns gemeldet und entschuldigt hätte - die Nummer kennt sie ja -, dann wäre die Sache erledigt gewesen", sagte Schmidt. Diese Gelegenheit habe sie jedoch versäumt.

Missbrauch strafbar
Der sogenannte Missbrauch von Notrufeinrichtungen ist strafbar, zudem können einem Anrufer die Kosten für den unnötig ausgelösten Einsatz in Rechnung gestellt werden. (pfa) 


Link:
Feuerwehr Korbach

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Publiziert in Feuerwehr

WALDECK-FRANKENBERG. Vor einem möglichen starken Gewitter im Kreis Waldeck-Frankenberg warnt die Vorhersagezentrale beim Deutschen Wetterdienst (DWD). Unter anderem ist es möglich, dass bei einem Unwetter Bäume entwurzelt werden.

Der DWD veröffentlichte die amtliche Warnung am frühen Montagmorgen gegen 2 Uhr. Es besteht die Warnstufe 2 (von 4). In der Warnmeldung des DWD heißt es unter anderem: "Örtlich kann es Blitzschlag geben. Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr! Vereinzelt können beispielsweise Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände", appellieren die Meteorologen. Zudem könne es zu einem Platzregen kommen, bei dem kurzzeitig Verkehrsbehinderungen möglich seien. Die Warnung gilt vorerst bis Montagmorgen, 8 Uhr.

Detaillierte Warninformationen erhalten Sie unter www.wettergefahren.de.

Der Deutsche Feuerwehrverband gibt sieben Sicherheitstipps:

  • Ein festes Gebäude ist der sicherste Platz bei einem Unwetter. Alternativ bietet auch ein geschlossenes Kraftfahrzeug Schutz
  • Wenn Sie im Freien von einem schweren Gewitter überrascht werden, hocken Sie sich in eine Senke, einen Hohlweg, unter eine Stahlbetonbrücke oder einen Felsvorsprung. Im dichten Wald hocken Sie sich ebenfalls hin - mindestens drei Meter von Bäumen oder Astspitzen entfernt
  • Meiden Sie einzeln stehende Bäume jeder Art, Masten, Metallzäune und andere Metallkonstruktionen
  • Durch kräftigen Regen kann im Straßenverkehr die Sicht stark beeinträchtigt werden. Passen Sie Ihre Fahrweise entsprechend an - Achtung bei Aquaplaning! Warten Sie Unwetter mit Sturm und Hagel zunächst auf einem Parkplatz oder am Straßenrand auf einem baumfreien Abschnitt ab
  • Straßen können durch das Wasser überflutet und zeitweise unpassierbar werden. Beachten Sie hier die entsprechenden Anweisungen
  • In Gebäuden ohne Blitzschutzsystem an den Strom- und Versorgungsleitungen sollten Sie bei Gewitter auf Kontakt zu Metallleitungen, das Duschen und das Telefonieren mit einem Schnurapparat verzichten sowie die Stecker der Elektrogeräte herausziehen
  • Melden Sie Unfälle und Brände sofort unter der europaweiten Notrufnummer 112. Bitte halten Sie die Notrufleitungen während eines Gewitters für Notfälle frei und melden Sie Schäden, von denen keine akute Gefahr ausgeht, erst nach Ende des Unwetters

112-magazin.de veröffentlicht die aktuellen Warnmeldungen des Deutschen Wetterdienstes für Waldeck-Frankenberg, sobald der DWD entsprechende Vorhersagen beziehungsweise amtliche Warnungen herausgibt. (pfa)  

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Publiziert in Feuerwehr

WALDECK-FRANKENBERG. Vor einem möglichen starken Gewitter im Kreis Waldeck-Frankenberg warnt aktuell die Vorhersagezentrale beim Deutschen Wetterdienst (DWD). Unter anderem ist es möglich, dass bei einem Unwetter Bäume entwurzelt werden.

Der DWD veröffentlichte die amtliche Warnung am Freitagnachmittag um 16 Uhr. Es besteht die Warnstufe 2 (von 4). In der Warnmeldung des DWD heißt es unter anderem: "Örtlich kann es Blitzschlag geben. Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr! Vereinzelt können beispielsweise Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände", appellieren die Meteorologen. Zudem könne es zu einem Platzregen kommen, bei dem kurzzeitig Verkehrsbehinderungen möglich seien. Die Warnung gilt vorerst bis Freitagabend, 19 Uhr.

Detaillierte Warninformationen erhalten Sie unter www.wettergefahren.de.

Der Deutsche Feuerwehrverband gibt sieben Sicherheitstipps:

  • Ein festes Gebäude ist der sicherste Platz bei einem Unwetter. Alternativ bietet auch ein geschlossenes Kraftfahrzeug Schutz
  • Wenn Sie im Freien von einem schweren Gewitter überrascht werden, hocken Sie sich in eine Senke, einen Hohlweg, unter eine Stahlbetonbrücke oder einen Felsvorsprung. Im dichten Wald hocken Sie sich ebenfalls hin - mindestens drei Meter von Bäumen oder Astspitzen entfernt
  • Meiden Sie einzeln stehende Bäume jeder Art, Masten, Metallzäune und andere Metallkonstruktionen
  • Durch kräftigen Regen kann im Straßenverkehr die Sicht stark beeinträchtigt werden. Passen Sie Ihre Fahrweise entsprechend an - Achtung bei Aquaplaning! Warten Sie Unwetter mit Sturm und Hagel zunächst auf einem Parkplatz oder am Straßenrand auf einem baumfreien Abschnitt ab
  • Straßen können durch das Wasser überflutet und zeitweise unpassierbar werden. Beachten Sie hier die entsprechenden Anweisungen
  • In Gebäuden ohne Blitzschutzsystem an den Strom- und Versorgungsleitungen sollten Sie bei Gewitter auf Kontakt zu Metallleitungen, das Duschen und das Telefonieren mit einem Schnurapparat verzichten sowie die Stecker der Elektrogeräte herausziehen
  • Melden Sie Unfälle und Brände sofort unter der europaweiten Notrufnummer 112. Bitte halten Sie die Notrufleitungen während eines Gewitters für Notfälle frei und melden Sie Schäden, von denen keine akute Gefahr ausgeht, erst nach Ende des Unwetters

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KORBACH. Was geht bloß in solchen Menschen vor? Offenbar vorsätzlich hat eine Anruferin am Samstag einen falschen Notruf abgesetzt und einen Verkehrsunfall gemeldet, der überhaupt nicht passiert war. Notarzt, Rettungswagen, Feuerwehr und Polizei rückten aus - und wenig später nach vergeblicher Suche wieder ein.

In dem Notruf am Samstagvormittag gegen 11 Uhr teilte ein Frau mit, in der Strother Straße in Höhe des integrativen Kindergartens der Lebenshilfe habe sich ein Unfall ereignet, bei dem mindestens eine Person im verunglückten Auto eingeschlossen sei. Neben Notarzt und RTW-Besatzung alarmierte die Leitstelle daraufhin auch die Korbacher Feuerwehr mit der Rettungsschere.

Wenig später mit Blaulicht und Martinshorn an der genannten Stelle eingetroffen, fanden die Einsatzkräfte aber kein verunfalltes Fahrzeug vor. Auch die Absuche der angrenzenden Straßen, des Lebenshilfe-Geländes und der Landesstraße in Richtung Strothe verlief ohne Ergebnis. Der Versuch, die Anruferin des Notrufes zu erreichen, scheiterte nach Auskunft von Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt: Die Frau sei nicht ans Telefon gegangen. In Abstimmung aller Einsatzkräfte mit der Polizei brachen Rettungsdienst, Notarzt und Feuerwehr den Einsatz schließlich ab.

Für den Stadtbrandinspektor ist ein solches Verhalten nicht nachvollziehbar. Schmidt erklärte gegenüber 112-magazin.de, sämtliche Einsatzkräfte der Feuerwehr seien ehrenamtlich aktiv und hätten am Samstagvormittag beispielsweise ihre Arbeitsplätze oder ihre Familien verlassen, um wegen eines böswilligen Fehlalarms auszurücken. Andere Feuerwehrleute seien von der - ebenfalls ehrenamtlich durchgeführten - Absicherung des Altstadtlaufs abgezogen worden und in die Strother Straße ausgerückt. "Für nichts und wieder nichts", ärgerte sich der ranghöchste Korbacher Brandschützer.

Missbrauch von Notrufen strafbar
Friedhelm Schmidt machte aber auch darauf aufmerksam, dass ein jeder Einsatz eine gewisse Gefahr darstelle: Die Freiwilligen würden zunächst von Zuhause oder der Arbeitsstelle mit Privatfahrzeugen zum Stützpunkt eilen und von dort mit den Feuerwehrfahrzeugen zur Einsatzstelle ausrücken. "Alarfahrten sind immer mit einem Risiko verbunden", verdeutlichte der Stadtbrandinspektor, "für sich selbst, aber auch für andere Verkehrsteilnehmer." Ähnlich verhalte es sichnatürlich mit den Alarmfahrten von Rettungsdienst, Notarzt oder Polizei. Wenn man dann feststellen müsse, "dass uns jemand bewusst in die Irre geführt hat, ist das besonders ärgerlich." Nicht zuletzt sei der Missbrauch von Notrufeinrichtungen auch strafbar. (pfa) 


Link:
Feuerwehr Korbach

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