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VOLKMARSEN. Die Tragödie am Rosenmontag in Volkmarsen hat viele Menschen im Landkreis Waldeck-Frankenberg betroffen gemacht. Landrat Dr. Reinhard Kubat, Fritz Schäfer und Bürgermeister Hartmut Linnekugel waren ebenfalls vor Ort und zeigten sich tief entsetzt über diese abscheuliche Tat.

Nach ersten Meldungen der Polizei vor Ort war am  Montag ein 29 Jahre alter Mann aus Volkmarsen beim Rosenmontagsumzug in eine Menschenmenge gefahren und hatte mindestens 76 Personen verletzt, davon sieben Personen schwer - auch 20 Kinder sind betroffen.

Inzwischen hat die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main den 29-Jährigen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts angeklagt, die hessische Polizei ermittelt.

Was war geschehen?

Am 24. Februar befuhr der 29-jährige Volkmarser gegen 14.45 Uhr mit seinem silbergrauen Mercedes-Benz den Steinweg und preschte mit seinem Pkw beim Rosenmontagsumzug in eine Menschenmenge beim Rewe-Markt. Der Fahrer wurde vor Ort von der Polizei vorläufig festgenommen und in die Polizeistation Korbach gebracht. Da der mutmaßliche Täter aufgrund der Verletzungen, die er im Zusammenhang mit dem Schadensereignis selbst erlitten hatte, in ärztliche Behandlung musste, wurde er von Beamten der Polizei ins Krankenhaus nach Korbach gebracht und danach erneut in Gewahrsam genommen. Der Beschuldigte soll heute dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

Die Polizei

war zügig vor Ort und riegelte umgehend den Tatort ab. Der Polizeiführer vom Dienst, ein erfahrener Beamter aus Bad Arolsen, forderte umgehend Verstärkung an und schilderte die Lage. Zeitgleich kamen die ersten Notärzte und RTW-Besatzungen zum Tatort in den Steinweg. Ebenso alarmiert wurden die Wehren aus Volkmarsen und Külte. Vorderstes Ziel bestand darin, die An- und Abfahrtswege vom Tatort zu den Krankenhäusern und einfliegenden Hubschraubern freizuhalten. Den Hubschrauberlandeplatz legte die Polizei auf dem Sportplatz bei der Nordhessenhalle fest, von da wurde die Schwerverletzten in umliegende Krankenhäuser geflogen. Aufgrund der undurchsichtigen Lage wurde ein Sondereinsatzkommando angefordert und eine Einsatz-Großlage herausgegeben, die Polizisten in ihren schwarzen Anzügen, waren mit Stahlhelmen, Gesichtsschutz und Maschinenpistolen ausgerüstet. Nach etwa 30 Minuten erweiterte die Polizei die Absperrmaßnahmen auf die Außenbezirke von Volkmarsen, sodass kein Privatfahrzeug ins Stadtinnere gelangen konnte. Bis in den heutigen Dienstagmorgen wurden Spuren gesichert und Zeugen vernommen.  

Die Gerüchteküche

brodelte bereits wenige Minuten nach der Tat: So wurde in den sozialen Netzwerken von einem Terroranschlag gesprochen Diesen Begriff nahmen einige Medienhäuser sofort auf und posteten sogar ein ihnen zugespieltes Foto des mutmaßlichen Täters, das dann auch noch veröffentlicht wurde. Allerdings zeigte dieses Foto nicht den Täter, sondern einen Polizeibeamten. Andere wussten zu berichten, dass der Täter ein Rentner ist, der schon seit geraumer Zeit auf Krawall gebürstet ist. Verschwörungstheoretikern dauerte das Endergebnis der Ermittlungen nur 45 Minuten nach der Tat zu lange, sofort wurde von einem muslimischen Anschlag gesprochen. Das Polizeipräsidium Nordhessen rief die Medien dazu auf, keine Gerüchte zu streuen und die weiteren Ermittlungsergebnisse abzuwarten.

Die Feuerwehren

aus Külte und Volkmarsen waren ebenfalls vor Ort und unterstützten Retter und Polizeibeamte bei ihrer Arbeit. So wurden Sichtschutzmaßnahmen und Absperrzäune aufgebaut, Trassierband gezogen und verletzte Personen betreut. Stadtbrandinspektor Kai Wiebusch war mit 70 Einsatzkräften vor Ort.

Die Stadt

Volkmarsen richtete umgehend im Rathaus (Steinweg 29) ein Informationszentrum für Betroffene ein. Bürgermeister Hartmut Linnekugel war vor Ort und half wo er konnte. Außerdem wurden für die Einsatzkräfte Getränke bereitgestellt.  (112-magazin)

Publiziert in Polizei

VOLKMARSEN. Polizei, Rettungskräfte und Feuerwehren wurden am Montagnachmittag gegen 14.45 Uhr zu einem Einsatz in den Volkmarser Steinweg alarmiert.

Nach ersten Erkenntnissen ist ein Mann mit einem silbergrauen Mercedes während des Karnevalsumzugs in eine Menschenmenge gerast und hat mindestens 61 Menschen verletzt, darunter auch Kleinkinder. Mindestens sieben Personen wurden schwer verletzt.

Die Unfallstelle ist weiträumig abgesperrt worden - dutzende Rettungswagen und Notärzte sind derzeit im Einsatz. Außerdem wurden mindestens drei Rettungshubschrauber angefordert, um die Verletzten in umliegende Krankenhäuser zu bringen. Der Fahrer des Mercedes wurde von der Polizei festgenommen.

Beim Fahrer soll es sich um einen 29-jährigen Mann aus Volkmarsen oder der näheren Umgebung handeln. Die Hintergründe zum Vorfall sind bislang noch unklar.

Um 16.29 Uhr teilte die Polizei Westhessen auf Twitter mit, dass alle Fastnachtsumzüge in Hessen vorsichtshalber abgebrochen werden.

Das Polizeipräsidium Nordhessen hat derweil ein Hinweisportal für Bilder und Videos zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen folgen!

Publiziert in Polizei
Montag, 15 Juli 2019 10:48

Raub - Täter bewaffnet und maskiert

MARBURG. Einem unbekannten Täter auf der Spur sind die Beamten der Kripo Marburg - gesucht wird ein Deutscher mit löchriger Hose und vollschlanker Figur.

Am Samstag, 13. Juli, nutzte ein Täter die Menge zur Flucht, tauchte in der Menge der vielen Besucher des Marburger Stadtfestes unter und blieb den Augen der Fahnder verborgen. Der Gesuchte hatte bewaffnet und maskiert gegen 12.45 Uhr ein Geschäft im Steinweg betreten, den Bediensteten bedroht und letztlich das Scheingeld aus der Kasse genommen. Er erbeutete mehrere Hundert Euro.

Das unverletzt gebliebene Opfer beschrieb den Täter als einen ca. 20 bis 25 Jahre jungen, ca. 1,70 Meter großen, hellhäutigen Mann mit kräftiger bis dicker Statur und dunkelblonden, kurzen Haaren. Er trug eine schwarze Jacke mit Kapuze, eine schwarze Hose mit aufgesetzten Taschen und schwarze Stiefel. Die Kleidung war verdreckt und teils löchrig. Der Täter sprach akzentfreies Deutsch. Die Maskierung bestand aus einem bis über die Nase gezogenen schwarzen Tuch. Weitere Angaben zu der dunklen Pistole konnte der Überfallene nicht machen.

Wer kann Hinweise geben, die zur Identifizierung des beschriebenen Mannes führen könnten? Wem ist dieser Mann zur Tatzeit oder kurz davor oder danach aufgefallen? Die Kripo Marburg hat die Ermittlungen aufgenommen, bittet um Hinweise und insbesondere darum bei Auffinden mutmaßlicherTatkleidung, diese aus Spurensicherungsgründen nicht anzufassen und sofort die Polizei anzurufen. Die Rufnummer der Kripo Marburg lautet: 06421/406-0. (ots/r)

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