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Dienstag, 10 April 2012 10:30

Mehrere hundert Meter Ölspur beseitigt

MASSENHAUSEN. Mehrere hundert Meter Ölspur haben Feuerwehrleute aus Bad Arolsen und Massenhausen am Dienstagmorgen abgestreut. Auch Mitarbeiter der Straßenmeisterei waren im Einsatz. Der Verursacher ist laut Polizei unbekannt.

Per Sirene und Meldeempfänger alarmierte die Leitstelle am Morgen gegen 9.10 Uhr die Feuerwehren aus Massenhausen und der Kernstadt. Unter Leitung des Massenhäuser Wehrführers Michael Brühne und des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Michael Seebold waren etwa 20 Kräfte beider Wehren im Einsatz. Sie streuten laut Seebold die komplette und etwa 400 Meter lange Ortsdurchfahrt in Massenhausen, die Briloner Straße, ab. Außer auf der L 3078 fanden die Einsatzkräfte auch auf zwei Nebenstraßen Ölflecken, die sie mit Bindemittel abstreuten. Mitarbeiter der Straßenmeisterei fuhren nach Angaben Seebolds zur Kontrolle die Strecke in Richtung Vasbeck ab, brauchten aber nicht tätig zu werden.

Bereits am Morgen gegen 7 Uhr hatte die Bad Arolser Polizei einen Hinweis auf eine Ölspur auf der Bahnhofstraße und weiter in Richtung Massenhausen erhalten. Die Ordnungshüter verständigen die Straßenmeisterei. In beiden Fällen ist der Verursacher unbekannt. Hinweise nehmen die Beamten unter der Rufnummer 05691/9799-0 entgegen.


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Feuerwehr Bad Arolsen

Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 03 Februar 2012 09:45

Wegen Glätte überschlagen: Mann schwer verletzt

MASSENHAUSEN. Ein 27 Jahre alter Autofahrer aus Bad Arolsen hat am Freitagmorgen auf glatter Fahrbahn die Kontrolle über seinen Mitsubishi Colt verloren. Der Wagen kam im Waldgebiet zwischen Massenhausen und Bad Arolsen von der L 3078 ab, drehte und überschlug sich im Graben und schleuderte schließlich zurück auf die Fahrbahn.

Bei dem Unfall zog sich der 27-Jährige schwere Verletzungen zu, wie ein Polizist an der Unfallstelle gegenüber 112-magazin.de sagte. Der Bad Arolser Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens versorgten den Mann zunächst an der Unfallstelle im RTW und lieferten ihn dann zur stationären Aufnahme ins Krankenhaus der Residenzstandt ein.

Laut Polizei war der Mann gegen 8.50 Uhr von Massenhausen kommend in Richtung Kernstadt unterwegs, als der Colt in einer Rechtskurve auf leicht abschüssiger und glatter Fahrbahn ins Schleudern geriet. Der Kleinwagen rutschte über die Gegenfahrbahn, zu einem Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Auto kam es glücklicherweise nicht. Die L 3078 blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten zeitweise voll gesperrt. Während Straßenwärter die Fahrbahn reinigten und Trümmerteile im Graben einsammelten, lief der Verkehr bereits wieder einspurig an der Unfallstelle vorbei, Polizisten regelten den Verkehr. Zu größeren Behinderungen kam es nicht. Ein Winterdienstfahrzeug der Straßenmeisterei fuhr nach dem Unfall auf Anforderung der Polizei die Strecke ab und streute Salz.

Am Mitsubishi des Arolsers war bei dem Unfall wirtschaftlicher Totalschaden entstanden. Ein Polizist gab die Schadenshöhe mit 3000 Euro an.

Publiziert in Retter
Freitag, 16 Dezember 2011 14:10

Pelzkauf avisiert, Einbruch vorbereitet

WALDECK-FRANKENBERG. Die Polizei warnt vor vermeintlichen Pelzkäufern, die es offenbar auf ganz andere Dinge abgesehen haben - zum Beispiel Schmuck. Und diesen wollen sie nicht kaufen, sondern klauen.

Seit einigen Wochen inserierten Unbekannte in der hiesigen Presse und bekundeten Interesse am Ankauf von gebrauchten Pelzmänteln. Bei Interesse werden Ortstermine vereinbart. In einem bekannten Fall aus Massenhausen boten die beiden südländisch aussehenden Männer, die mit einem dunklen Mercedes mit Mindener Kennzeichen (MI) vorfuhren, dann hohe Preise für die getragenen Mäntel an. Sie nahmen die Mäntel allerdings nicht mit, sondern kündigten eine Spedition zum Abholung der Mäntel an. Dazu ist aber nie gekommen. Bei den Ortsterminen bekunden die Männer dann auch Interesse an Altgold, Schmuck und Sammlerware, die dann zu sehr geringen Preisen angekauft werden.

Die Polizei warnt ausdrücklich davor, auf solche Angebote einzugehen. "Lassen Sie keine fremden Personen in Ihr Haus", warnte am Freitag Polizeisprecher Volker König. Mit den vermeintlich guten Angeboten für gebrauchte Mäntel würden die Männer Seriosität vorgaukeln. Sie verfolgen aber andere Ziele: Unter anderem möchten die Männer Gold, Schmuck und andere Wertgegenstände weit unter Preis kaufen oder während des Ortstermins unbeobachtet sein, um Bargeld oder Schmuck zu suchen und zu stehlen. Wer den vermeintlichen Kaufinteressenten Schmuck zur Begutachtung vorlege, verrate ihnen indirekt den Aufbewahrungsort des Schmucks und vielleicht auch anderer Wertgegenstände. "Dies kann zur Vorbereitung eines baldigen Einbruchs dienen", warnte der Polizeisprecher.

Die Polizei rät daher, keine fremden Personen in die Wohnung zu lassen, sich Besonderheiten an den Tätern zu merken, sich das Kfz-Kennzeichen zu notieren und alle verdächtigen Wahrnehmungen unverzüglich bei der zuständigen Polizeistation zu melden.

Publiziert in Polizei
Dienstag, 17 April 2007 21:53

Unfall: Kradfahrer und Sozia tot

MASSENHAUSEN. Beim Zusammenstoß eines Motorrads mit einem Pkw ist der Kradfahrer getötet worden. Die Sozia starb im Klinikum.

Der 48 Jahre alte Suzuki-Fahrer aus Trendelburg (Landkreis Kassel) und seine zwei Jahre jüngere Sozia aus Dransfeld (Kreis Göttingen) waren nach Informationen der Polizei am Dienstagabend gegen 19.40 Uhr mit dem Motorrad auf der Landesstraße 3078 unterwegs vom Diemelsee in Richtung Bad Arolsen.

In der Gegenrichtung fuhr zu dieser Zeit ein 45-jähriger Mann aus der Großgemeinde Twistetal. Der Mercedesfahrer wollte an der Einmündung zur Kreisstraße 80 nach Frederinghausen/Gembeck nach links abbiegen. Vermutlich wegen tief stehender Sonne übersah der 45-Jährige das entgegenkommende Motorrad und setzte zum Abbiegen an.

Der 48 Jahre alte Motorradfahrer hatte keine Chance: Die Suzuki prallte mit voller Wucht in die Beifahrerseite des Autos. Der Mann wurde durch den Aufprall von der Maschine heruntergeworfen und geriet unter den Mercedes, der herumgeschleudert war. Für den 48-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Um das Leben der schwerst verletzten Sozia bemühten sich Rettungsassistenten aus Adorf und Bad Arolsen, der Bad Arolser Notarzt, der Leitende Notarzt Dr. Ecke Tammen sowie die Besatzung des Kasseler Rettungshubschraubers Christoph 7. Vergeblich: Die Frau wurde in eine Klinik geflogen, wo sie laut Polizei gegen Mitternacht verstarb. Der Mercedesfahrer kam mit leichten Verletzungen davon, die ambulant im Bad Arolser Krankenhaus behandelt wurden.

Um die Leiche des Motorradfahrers, die unter dem Heck des Mercedes eingeklemmt war, zu bergen, hoben Feuerwehrleute aus Bad Arolsen und Massenhausen den Wagen mit speziellen Hebekissen an. Die insgesamt rund 25 Brandschützer leuchteten bei einsetzender Dunkelheit die Unfallstelle aus, streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab und reinigten die Fahrbahn.

Die Ermittlungen der Bad Arolser Polizei zur Unfallursache dauern an. Die Beamten forderte einen Sachverständigen an, der die näheren Umstände der folgenschweren Kollision klären soll. Die Landesstraße blieb bis gegen 22.20 Uhr voll gesperrt, Feuerwehrleute leiteten den Verkehr um. Die Polizei gibt den Sachschaden mit rund 10.000 Euro an.

Publiziert in Retter

MASSENHAUSEN. Ein 22 Jahre alter Autofahrer hat beim Abbruch eines Überholmanövers die Kontrolle über sein Auto verloren. Der Wagen kam von der Straße ab und überschlug sich. Dabei zog sich der junge Mann aus Bad Arolsen am Samstagabend schwere Verletzungen zu.

Wie ein Beamter der Arolser Polizei am Sonntagmorgen berichtete, war der 22-Jährige am Samstagabend gegen 20 Uhr mit seinem Deawoo von der Badestadt kommend auf der L 3078 in Richtung Massenhausen unterwegs. Nachdem er zum Überholen eines anderen Autos angesetzt hatte, bemerkte er laut Polizei Gegenverkehr und brach den Überholvorgang ab. Dabei geriet der Wagen jedoch außer Kontrolle, kam von der Landesstraße ab und überschlug sich.

Der Fahrer zog sich schwere Verletzungen zu, Rettungskräfte versorgten den jungen Mann und lieferten ihn ins Arolser Stadtkrankenhaus ein. An seinem Wagen entstand Totalschaden, den der Polizist auf 5000 bis 6000 Euro schätzte. Das überholte und das entgegenkommende Auto wurden nicht in den Unfall verwickelt.

Publiziert in Retter
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