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LIPPOLDSBERG. Glimpflicher als zunächst befürchtet ist ein Unfall im Wahlsburger Ortsteil Lippoldsberg ausgegangen: Dabei war ein zwei Jahre altes Kind kurzzeitig unter der Ackerschiene eines Traktors eingeklemmt. Die Besatzung eines Rettungshubschraubers flog das Mädchen vorsorglich ins Klinikum nach Kassel.

Der Unfall ereignete sich gegen 12.45 Uhr auf dem Privatgrundstück einer Familie in Lippoldsberg. Zunächst war befürchtet worden, das Kleinkind sei von dem Traktor überrollt und schwer verletzt worden.

Laut Polizei spielte das zweijährige Kind auf dem Grundstück an einem Carport. Der Großvater des Mädchens war mit dem Traktor auf dem Anwesen unterwegs und stellte ihn kurzzeitig ab. Während der Trecker stand, bewegte sich das Kleinkind offenbar unbemerkt in Richtung des Schleppers. Der Großvater bestieg den Traktor in dem Glauben, das Kind spiele noch im Carport des Anwesens, und wollte rückwärtsfahren. Hierbei bemerkte er das Kind gerade noch rechtzeitig und bremste. Dabei wurde die Zweijährige unter der Ackerschiene am Heck des Traktors kurz eingeklemmt. Das Mädchen erlitt Prellungen.

Neben bodengebundenen Rettungskräften wurde auch der Rettungshubschrauber nach Lippoldsberg bestellt. Mit dem Helikopter wurde das Kleinkind ins Klinikum nach Kassel geflogen, das Kind sollte zur weiteren Beobachtung eine Nacht im Klinikum Kassel bleiben, hieß es von der Polizei.

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Publiziert in KS Retter
Montag, 17 Juni 2013 05:57

Erst TV-Bild weg, dann Dachstuhl in Flammen

LIPPOLDSBERG. Der Dachstuhl eines Einfamilienhauses ist am Sonntagabend vollständig ausgebrannt. Die drei Bewohner und acht in einem angrenzenden Stall untergebrachte Pferde blieben unversehrt.

Entdeckt hatte das Feuer der 55-jährige Mieter des Wohngebäudes, nachdem sein 23-jähriger Sohn ihm mitgeteilt hatte, dass er im ersten Obergeschoss kein Fernsehbild mehr hatte. Um die Kabel der Antenne zu überprüfen, ging der Vater ins Dachgeschoss. Dort sah er durch ein Fenster im Dach das Feuer. Er räumte daraufhin sofort mit seiner 56-jährigen Ehefrau und dem Sohn das in der Straße Scheuerbreite gelegene Haus.

An dem Wohngebäude angrenzend befand sich noch die von der Familie gepachtete Stallung. Die Pächter trieben die darin stehenden acht Pferde sofort auf die Weide. Nach Angaben der eingesetzten Feuerwehren Wahlsburg, Uslar, Bodenfelde und Hofgeismar ist es der massiven Deckenbauweise des Hauses und der schnellen Brandmeldung der Familie zu verdanken, dass das Feuer sich nicht auf die beiden Untergeschosse ausbreiten konnte. Das Dachgeschoss jedoch brannte nach Angaben der Polizei in Hofgeismar vollständig aus.

Über Brandursache und den Gesamtschaden lagen der Polizei in der Nacht noch keine Angaben vor. Die Kripo hat routinemäßig die Ermittlungen aufgenommen.

Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 16 Februar 2012 15:00

Von umstürzenden Baum getroffen: Mann getötet

WAHLSBURG. Ein 25 Jahre alter Mann ist bei Baumpflegearbeiten von einer umstürzenden Weide getroffen und tödlich verletzt worden. Sein Vater, Inhaber der mit den Arbeiten beauftragten Fachfirma, wurde Zeuge des folgenschweren Unglücks.

Die Fachfirma war laut Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch am Donnerstagmittag am Ufer der Schwülme zwischen Vernawahlshausen und Lippoldsberg im Kreis Kassel beschäftigt. Im Zuge dieser Arbeiten sollte von Mitarbeitern einer Uslarer Fachfirma gegen 12.30 Uhr auch eine etwa zwölf Meter hohe Weide gefällt werden. Wie die am Unfallort eingesetzten Beamten der Polizeistation Hofgeismar mitteilten, war dazu zunächst in etwa 2,20 Meter Höhe ein Stahlseil an dem Baum angebracht und an einem etwa 25 Meter entfernt auf einer Wiese stehenden Traktor befestigt worden.

Auf dem Traktor saß der 45 Jahre alte Firmeninhaber. Sein 25-jähriger Sohn und ein weiterer, 34 Jahre alter Mitarbeiter befanden sich zu diesem Zeitpunkt an der Weide. Der 25-Jährige brachte dann absprachegemäß eine Fällkerbe am Baum an. Plötzlich und völlig unerwartet begann der Baum sich zu neigen und stürzte zur Seite. Die beiden 25 und 34 Jahre alten Männer versuchten sich noch in Sicherheit zu bringen. Der 25-Jährige wurde allerdings von der umstürzenden Weide getroffen und dabei so schwer verletzt, dass er trotz notärztlicher Versorgung noch an der Unfallstelle starb. Sein Vater und der 34 Jahre alte Mitarbeiter blieben zumindest körperlich unverletzt.

Am Unfallort war auch der Kasseler Rettungshubschrauber Christoph 7 im Einsatz. Die weiteren Ermittlungen zu diesem tragischen Unglücksfall hat die Kasseler Kripo übernommen. Das Amt für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik beim Regierungspräsidium Kassel wurde ebenfalls eingeschaltet.


Der Rettungshubschrauber war kurz zuvor in Waldeck-Frankenberg im Einsatz, wo ein Mann bei Baumfällarbeiten von einer Leiter gestürzt war:
Beim Fällen abgestürzt: Schwer verletzt (16.02.2012, mit Fotos)

Publiziert in KS Retter

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