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DIEMELSTADT. Der Dachstuhlbrand in der Altstadt von Diemelstadt-Rohden am vergangenen Freitag ist durch fahrlässige Brandstiftung entstanden. Das ergaben die Ermittlungen der Korbacher Kripo, wie deren Sprecher Volker König auf Anfrage von 112-magazin.de berichtete.

Bei dem Feuer, das am Freitagmorgen gegen 8.30 Uhr ausgebrochen war, wurden vier Menschen verletzt - der Hausbesitzer wurde mit leichten Brandverletzungen ambulant behandelt. Eine 29-jährige Bewohnerin des Dachgeschosses wurde mit ihrem siebenjährigen Kind in eine Klinik nach Paderborn eingeliefert. Auch eine 39-jährige Ersthelferin verletzte sich. Sie wurde mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in das Warburger Krankenhaus eingeliefert. Für Feuerwehr und Rettungskräfte bedeutete der Brand einen Großeinsatz, Teile des Ortskerns von Rhoden blieben über Stunden gesperrt. Der Feuerwehr gelang es, ein Übergreifen des Feuers auf die Nachbargebäude in dem eng bebauten Straßenzug zu verhindern.

Die Kriminalpolizei nahm noch während der Löscharbeiten die Ermittlungen zur Brandursache auf. Inzwischen hätten die Brandermittler herausgefunden, dass weder ein technischer Defekt noch eine vorsätzliche Brandstiftung zu dem Feuer geführt hätten, sagte Polizeisprecher Volker König. Vielmehr hätten die Ermittler Anhaltspunkte dafür erlangt, dass eine fahrlässige Brandstiftung in der Dachgeschosswohnung zu dem Wohnhausbrand führte. Über Details machte König keine Angaben.

Hintergrund
Eine fahrlässige Brandstiftung liegt vor, wenn kein Vorsatz, also keine Absicht, besteht und ein Feuer aus Versehen ausbricht. Wenn also zum Beispiel eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe, eine vergessene Kerze, ein versehentlich nicht abgeschalteter Elektroherd oder heiße Asche im Mülleimer ein Feuer entstehen lassen, sprechen die Ermittler von Fahrlässigkeit.


Auch das Feuer in Obernburg, bei dem am 1. Mai ein junger Mann starb, führt die Kripo auf Fahrlässigkeit zurück:
Schwelbrand mit einem Toten: Feuer brach am Herd aus (01.05.2016, mit Fotos)

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Publiziert in Polizei

DIEMELSTADT. Bei einem Dachstuhlbrand in der Altstadt von Diemelstadt-Rohden sind am Freitagmorgen nach ersten Erkenntnissen vier Menschen verletzt worden. In einer Erstmeldung der Polizei war von lediglich zwei Verletzten die Rede. In einem Mehrfamilienwohnhaus in der Straße Neustadt war das Feuer gegen 8.30 Uhr aus noch unbekannten Gründen ausgebrochen. Ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst war im Einsatz.

Die Kriminalpolizei aus Korbach nahm noch während der Löscharbeiten die Ermittlungen zur Brandursache auf. Angaben zur Schadenshöhe waren zunächst nicht möglich. Der Ortskern von Rhoden war zeitweise weiträumig abgesperrt, unter anderem, weil zahlreiche Einsatzfahrzeuge in der angrenzenden Landstraße abgestellt waren. Bürgermeister Elmar Schröder und Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick verfolgten die Löscharbeiten.

Personen unter Atemschutz gerettet
Nach dem Alarm rückten die Feuerwehren aus Rhoden, Wrexen, Wethen, Helmighausen und Bad Arolsen - unter anderem mit der Drehleiter - zur Einsatzstelle in der dicht bebauten Altstadt aus. Die Notärzte aus Marsberg und Bad Arolsen, zwei Rettungswagen aus der Residenzstadt sowie je ein weiterer aus Warburg und Marsberg eilten ebenfalls zur Brandstelle - anfangs war lediglich bekannt, dass sich noch Personen in dem brennenden Gebäude befinden sollten. Laut Feuerwehr retteten Einsatzkräfte unter Atemschutz die vermissten Personen aus dem Haus.

Der Organisatorische Leiter Rettungsdienst und der Leitende Notarzt zeichneten für den Einsatz der Rettungskräfte verantwortlich. Daran waren von Anfang an auch die Diemelstädter Helfer vor Ort (HvO) beteiligt, später unterstützten auch zwölf ehrenamtliche Kräfte der Schnelleinsatzgruppe die Tätigkeiten an der Brandstelle - so wurden Personen betreut, den Einsatzkräften stellten die Helfer auch Getränke und später Brötchen zur Verfügung. Auch Anwohner versorgten die Helfer.

Übergreifen des Feuers auf Nachbarhäuser verhindert
Die Feuerwehren unter der Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Volker Weymann suchten nach eventuell vermissten Personen und nahmen einen umfangreichen Löschangriff vor. Dabei waren mehrere Trupps unter Atemschutz im Einsatz. Weil ein Innenangriff laut Weymann aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden musste, stand der Einsatz vom Korb der Drehleiter aus im Vordergrund. Die Wehren verhinderten ein Übergreifen des Feuers, das zeitweise mit meterhohen Flammen aus dem Dachstuhl schlug, auf Nachbargebäude. Die Feuerwehren waren mit insgesamt 75 freiwilligen Kräften im Einsatz - 51 aus Diemelstadt und 24 aus Bad Arolsen.

Vier Verletzte - drei von ihnen in Kliniken gebracht
In dem Mehrfamilienhaus in Fachwerkbauweise sind mehrere Familien mit insgesamt zwölf Personen gemeldet. Die Rettungskräfte zählten insgesamt vier Verletzte. Der Hausbesitzer wurde mit leichten Brandverletzungen ambulant behandelt. Eine 29-jährige Bewohnerin des Dachgeschosses wurde mit ihrem siebenjährigen Kind in eine Klinik nach Paderborn eingeliefert. Auch eine 39-jährige Ersthelferin verletzte sich. Sie wurde mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in das Warburger Krankenhaus eingeliefert.

Da das Haus zurzeit unbewohnbar ist, wurden die Bewohner zunächst in der Walmehalle untergebracht.

Im Laufe des Nachmittags wurden vom Korb eines Autokrans aus Balken und Bretter von der verbrannten Dachkonstruktion abgelöst. Während der Löscharbeiten waren zahlreiche Ziegel und Teile der Gefache zu Boden gestürzt. Davon wäre beinahe ein Anwohner getroffen worden, der zwischen dem brennenden und dem Nachbarhaus hindurchgelaufen war.

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Publiziert in Feuerwehr

KORBACH. "Wir sind wohl noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen" - so formulierte es am Dienstag der stellvertretende Leiter der Korbacher Polizeistation, Manfred Bergener, mit Blick auf den Unfall vom Vortag, bei dem in einer Werkstatt der Lebenshilfe Dämpfe von Natronlauge freigesetzt worden waren. Der Vorfall hatte einen Großeinsatz der Rettungskräfte ausgelöst.

Eine 52 Jahre alte Küchenhilfe war mit dem Rettungshubschrauber in eine Kasseler Klinik transportiert worden, ein Betreuer wurde ins Korbacher Krankenhaus eingeliefert. 20 weitere Verletzte verbrachten den Rest des Tages und die Nacht zu Dienstag unter Beobachtung zunächst in einer Einrichtung der Lebenshilfe und später in der Hauersporthalle. Dort herrschte am Morgen "kollektives Aufatmen bei allen Einsatzkräften", wie es Polizeisprecher Volker König am Mittag formulierte. Der Unfall war ohne weitere gesundheitliche Folgen für die Betroffenen geblieben, so dass die 20 Personen nach Abschluss der ärztlichen Untersuchungen nach Hause entlassen wurden.

"Auch von den beiden Schwerverletzten gibt es positive Nachrichten zu berichten. Ihre Verletzungen sind nicht so gravierend wie zunächst befürchtet, sie haben wohl keine Folgeschäden zu erwarten und können in den nächsten Tagen die Krankenhäuser in Korbach und Kassel verlassen", sagte der Sprecher weiter.

Die Ermittlungen zur Unfallursache stehen jedoch noch ganz am Anfang. Die Korbacher Polizei und das Amt für Arbeitsschutz ermitteln. Noch ist völlig unklar, warum ein Kanister mit zehnprozentiger Natronlauge neben den Kanistern mit destilliertem Wasser stand. Beim Erhitzen von Speisen für das Mittagessen war es am Montag unwissentlich zu der Verwechslung der beiden Flüssigkeiten gekommen.


112-magazin.de berichtete am Montag über den Vorfall:
Behindertenwerkstatt: 22 Verletzte durch Natronlauge (17.08.2015, mit Video/Fotos)

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Publiziert in Retter

KORBACH. 22 Menschen haben am Montagmittag in einer Einrichtung der Lebenshilfe Dämpfe von Natronlauge eingeatmet. Eine Frau (52) wurde dadurch so schwer verletzt, dass sie mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste. Die Feuerwehr und ein Großaufgebot des Rettungsdienstes waren im Einsatz. Die Gründe für das Unglück sind noch ungeklärt.

Wie Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt an der Einsatzstelle in der Pyritzer Straße erklärte, waren etwa 16 Menschen mit Behinderungen und vier Betreuer gerade zum Mittagessen in einem Speiseraum zusammengekommen. Dort befinden sich Theken, in denen das Essen üblicherweise mit erwärmten Wasser heiß gehalten wird. In der Einrichtung wird dazu laut Schmidt destilliertes Wasser verwendet, was von einer Firma in Kanistern angeliefert wird. Aus bislang noch ungeklärten Gründen befand sich nach Angaben des Einsatzleiters in einer der Kanister zehnprozentige Natronlauge.

52-Jährige in Klinik geflogen
Eine 52 Jahre alte Küchenkraft goss diese Natronlauge am Mittag in die Behälter, in die üblicherweise das Wasser eingefüllt wird - und in dem Glauben, sie schütte Wasser hinein. Als die Natronlauge dann erwärmt wurde, setzten sich in dem Raum die giftigen, ätzenden Dämpfe frei. Die Frau, die die Chemikalie umgefüllt hatte, atmete die aufsteigenden Dämpfe ein und wurde durch Verätzungen der Atemwege so schwer verletzt, dass der Korbacher Notarzt einen Rettungshubschrauber anforderte. Für 16 weitere Menschen mit Behinderungen und vier Betreuer forderte die Leitstelle insgesamt sieben Rettungswagen aus dem gesamten Landkreis an. Außerdem eilten der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, Jürgen Dezius, und der Leitende Notarzt Dr. Rudi Alexi zur Einsatzstelle.

Ein Betreuer musste zur Behandlung ins Korbacher Krankenhaus eingeliefert werden. Die übrigen Betroffenen wurden in eine andere Lebenshilfe-Einrichtung gebracht, wo sie untersucht wurden. Dorthin entsandte die Leitstelle auch eine DRK-Schnelleinsatzgruppe zur Betreuung. Später wurden die Verletzten in eine Korbacher Sporthalle verlegt, die das DRK mit Feldbetten ausstattete. Dort müssten die Betroffenen vorsorglich bis Dienstag betreut und dann nochmals untersucht werden, erklärte Polizeisprecher Volker König. Wenn sich der Zustand der Verletzten nicht verschlechtere, könnten alle am Dienstag wieder entlassen werden.

Feuerwehr unter Atemschutz
Die Korbacher Feuerwehr unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt und Stellvertreter Carsten Vahland war mit 24 Einsatzkräften vor Ort. Unter Atemschutz gingen die Brandschützer in das Gebäude vor, verschlossen die betroffenen Behälter und brachten diese ebenso wie die Theke ins Freie. Dort reinigten die Feuerwehrleute die betroffenen Behältnisse. Die Räumlichkeiten belüfteten die Freiwilligen mit Hochdrucklüftern so lange, bis keinerlei Rückstände der Natronlauge mehr messbar waren. Die Kommunikation an der Einsatzstelle zwischen den verschiedenen Kräften sei hervorragend gewesen, lobte der Stadtbrandinspektor. Die I-und-K-Gruppe (Information und Kommunikation) des Landkreises war ebenfalls im Einsatz.

Ermittlungen dauern an
Die Polizei nahm die Ermittlungen an der Einsatzstelle auf und stellte die Kanister und anderen Behältnisse für weitere Untersuchungen sicher. Auch das Amt für Arbeitsschutz wurde eingeschaltet. Die Ermittlungen sollen klären, wie die Natronlauge in den Kanister gelangen konnte, in dem normalerweise Wasser gelagert wird.


Link:
Feuerwehr Korbach

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Publiziert in Retter

DIEMELSTADT. Ein mit vier Personen besetzter Kleinwagen ist am Montagmorgen auf der A 44 gegen einen Sattelzug geprallt. Die Beifahrerin kam dabei ums Leben, ihr Lebensgefährte und zwei Kinder wurden schwer verletzt. Mehrere Rettungswagen und Notärzte, die Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen sowie drei Rettungshubschrauber waren im Einsatz.

Der folgenschwere Verkehrsunfall passierte Montagmorgen gegen 6 Uhr in Höhe der Tank- und Rastanlage Am Biggenkopf in Fahrtrichtung Dortmund. Entgegen erster Informationen handelte es sich bei den Insassen des Wagens nicht um ein Ehepaar mit seinen beiden Kindern; Fahrer (34) und Beifahrerin (28) waren Lebensgefährten, auf der Rückbank saßen der gemeinsame Sohn (11) des Paares und der 15 Jahre alte Bruder der Beifahrerin. Mit ihrem Opel Corsa mit polnischer Zulassung waren die beiden Erwachsenen und die beiden Jungen auf dem rechten Fahrstreifen zwischen den Anschlussstellen Diemelstadt und Marsberg unterwegs. Nach Polizeiangaben bemerkte der Fahrer des Kleinwagens das Stauende vor der Baustelle zu spät und fuhr unter das Heck eines stehenden Sattelzuges.

Bei dem Unfall zog sich die Beifahrerin tödliche Verletzungen zu. Die Frau und auch eines der Kinder auf der Rücksitzbank wurden im Fahrzeug eingeklemmt und von Feuerwehrleuten mit hydraulischem Gerät befreit. Der Ehemann und der zweite Junge der Familie konnten sich offenbar selbst aus dem Auto befreien. "Bei unserem Eintreffen kauerten sie an der Leitplanke", sagte einer der Feuerwehrleute gegenüber 112-magazin.de.

Zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz
Rettungskräfte aus Waldeck-Frankenberg, dem Kreis Höxter und dem Hochsauerlandkreis eilten auf die Autobahn und versorgten die Schwerverletzten. Der Leitende Notarzt und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst waren ebenfalls an der Unglücksstelle und koordinierten den Abtransport der drei Schwerverletzten. Zum Transport in Spezialkliniken landeten die drei Rettungshubschrauber Christoph 13 aus Bielefeld, Christoph 25 aus Siegen und Christoph 8 aus Lünen auf der Autobahn. Der 49 Jahre alte Lkw-Fahrer aus der Slowakei überstand den schweren Unfall unverletzt.

Die Autobahnpolizei leitete den Verkehr über die Tank- und Rastanlage um. Die Autobahn blieb in Höhe der Unfallstelle in Fahrtrichtung Dortmund längere Zeit voll gesperrt. Die Staatsanwaltschaft ordnete ein Gutachten an, das die Unfallursache klären soll. Der Schaden beläuft sich auf insgesamt 15.000 Euro.

Erst am Dienstag vergangener Woche und am Samstagmorgen hatte es schwere Unfälle auf der A 44 bei Diemelstadt gegeben, bei denen der Einsatz der Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen ebenfalls gefragt war: Zunächst wurde am Dienstag ein Wohnmobil zwischen zwei Lastwagen regelrecht zermalmt und das Ehepaar im Camper schwer verletzt, am Samstag dann fuhr ein Sattelzug einem anderen Lastwagen auf, der Fahrer wurde eingeklemmt und ebenfalls schwer verletzt.


112-magazin.de berichtete über beide Unfälle:
Wohnmobil bei Unfall völlig zerstört: Zwei Schwerverletzte (30.06.2015, mit Fotos)
Eingeklemmt und schwer verletzt noch 1,5 Kilometer gefahren (04.07.2015, mit Fotos)

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Publiziert in Retter

WALDECK-FRANKENBERG. In Hessen dürfen ehrenamtliche Führungskräfte der Wehren, des Rettungsdienstes und des Katastrophenschutzes kein Blaulicht und kein Martinshorn benutzen, wenn sie mit ihrem Privatauto zu Einsätzen fahren. Das soll sich nach dem Willen der Feuerwehren ändern.

Der Landesfeuerwehrverband fordert, dass die Benutzung des Sondersignals auch für ehrenamtliche Kräfte erlaubt wird. Dieser Meinung ist auch Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick. "Ein Sondersignal ist für Führungskräfte wie Leitende Notärzte, organisatorische Leiter im Rettungsdienst und Kreisbrandmeister mit überörtlichen Aufgaben im flächengrößten Landkreis in Hessen notwendig." Je nach Größe der Gemeinde könne das auch für Stadt- und Gemeindebrandinspektoren sinnvoll sein.

Dass die Forderung nach einer Blaulichtfreigabe für ehrenamtliche Führungskräfte gerade jetzt neue Nahrung erhält, hängt auch mit dem schweren Busunglück am 30. Dezember 2014 auf der A 7 bei Bad Hersfeld zusammen. Dort soll nach Auskunft des Ersten Kreisbeigeordneten Winfried Becker (Schwalm-Eder-Kreis) ein Leitender Notarzt nur "per Anhalter" in einem anderen Notfallfahrzeug zur Unfallstelle gelangt sein.

Biederbick: "Bei dem stärker werdenden Verkehr dauert es ohne Sondersignal heute zu lange, bis der Einsatzort erreicht wird. Eine Gefahr für Leib und Leben besteht in der Regel zwar nicht, aber bei einem Massenunfall dauert es ohne Organisatorischen Leiter im Rettungsdienst länger, bis die Verletzten zum Krankenhaus transportiert werden können."

Warum es bislang noch zu keiner Aufhebung des Verbots gekommen ist, begründet Biederbick wie folgt: "Das Hessische Innenministerium unterstützt die Forderung der Feuerwehren, das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung als zuständiges Ministerium lehnt sie aber weiter ab."

Auch der Dezernent für Katastrophenschutz und Rettungsdienst, Erster Kreisbeigeordneter Jens Deutschendorf, hofft auf eine Änderung. "Es ist richtig, Sondersignale nur in Einzelfällen zuzulassen. Für einen engen Personenkreis sollten aber Ausnahmen möglich sein. Wenn es wie bei Leitenden Notärzten um Menschenleben geht, zählt jede Minute."

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Publiziert in Feuerwehr

RAUSCHENBERG. Bei einem Unfall, bei dem ein Linienbus erst ein Auto rammte und dann in eine Scheune krachte, sind am Freitagabend drei Menschen verletzt worden. Die Polizei bezifferte den Schaden mit 145.000 Euro.

Der Linienbusfahrer hatte am Freitagabend gegen 19.10 Uhr eine Bushaltestelle in Rauschenberg-Ernsthausen angefahren. Als er wieder auf die Hauptstraße in Richtung Rauschenberg auffahren wollte, übersah er einen aus Richtung Rauschenberg kommenden VW Golf und stieß diesem in die Beifahrerseite.

Anschließend verlor der Busfahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug, in dem sieben Fahrgäste saßen. Der Bus überquerte die Fahrbahn und den gegenüberliegenden Gehweg und fuhr dann in die Wand einer Fachwerkscheune. Hierbei wurden der 46-jährige Busfahrer aus Marburg, eine 26-jährige Mitfahrerin im Bus aus Wohratal und die 19-jährige Golffahrerin aus Rauschenberg leicht verletzt. Die übrigen sechs Fahrgäste blieben unverletzt.

An dem Linienbus entstand erheblicher Schaden von 130.000 Euro, am Auto wird der Schaden auf 5000 Euro geschätzt. Die ältere Fachwerkscheune wurde auf Veranlassung der Bauaufsicht wegen Einsturzgefahr abgesperrt. Der Schaden an der Scheune wurde vorläufig mit mindestens 10.000 Euro angegeben.

Die Hauptstraße blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten bis 21.40 Uhr voll gesperrt. An der Unfallstelle waren die Feuerwehr aus Rauschenberg, die Besatzungen von fünf Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst und der Leitende Notarzt sowie zwei Streifenwagen der Polizeistation Stadtallendorf eingesetzt.

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Publiziert in MR Retter

BOCKENDORF. Sechs Verletzte - darunter ein schwer verletztes Mädchen im Alter von zehn Jahren: Das ist die Bilanz eines schweren Verkehrsunfalls, der sich am Pfingstmontag gegen 17 Uhr auf der Landesstraße 3073 zwischen Frankenberg und Gemünden ereignet hat. Die Zehnjährige musste mit dem Kasseler Rettungshubschrauber Christoph 7 in die Marburger Uniklinik geflogen werden.

Auch der Vater des Mädchens, ein 38-Jähriger aus Gemünden, wurde schwer verletzt in eine Klinik nach Bad Wildungen gebracht. "Zum Glück besteht keine Lebensgefahr", sagte ein Polizist an der Unfallstelle. Alle Verletzten seien nach dem Unfall ansprechbar gewesen.

Nach Angaben der Beamten ereignete sich der Unfall auf der Landesstraße an der Abzweigung nach Bockendorf/Haina. Laut Polizei befuhr eine 19-Jährige aus Haina mit ihrem VW Golf die L 3073 aus Richtung Frankenberg kommend und wollte an der Abzweigung Bockendorf nach links in Richtung Haina abbiegen. "Dabei übersah sie einen entgegenkommenden und vorfahrtberechtigten VW Bus aus Gemünden", berichtete der Polizist. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Der Aufprall war so heftig, dass der schwarze VW Multivan im Straßengraben landete und auf die Seite kippte.

In dem Bulli saßen insgesamt fünf Insassen, alle aus Gemünden: der 38 Jahre alte Fahrer, seine 35 Jahre alte Ehefrau, die zehnjährige Tochter des Ehepaares sowie ihre beiden befreundeten Zwillingsschwestern, ebenfalls zehn Jahre alt. Wie die Mutter des Mädchens wurden sie leichter verletzt, alle drei wurden aber zur Beobachtung in die Marburger Klinik gebracht. Die Familie hatte zusammen mit den beiden Freundinnen der Tochter ein Fast-Food-Restaurant in Frankenberg besuchen wollen.

Die 19 Jahre alte Unfallverursacherin wurde ebenfalls nur leichter verletzt - sie wurde in das Frankenberger Krankenhaus eingeliefert. An der Unfallstelle waren mehrere Rettungswagen, zwei Notärzte, die Helikopterbesatzung sowie der Leitende Notarzt und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst im Einsatz - letztere wurden von Feuerwehrleuten zur Unfallstelle gebracht.

Bei dem Zusammenstoß landeten Autoteile auch auf einem vorbeifahrenden Fahrzeug. Den gesamten Schaden an allen drei Fahrzeugen gab die Polizei mit insgesamt rund 15.000 Euro an.

Zwei weitere Helikoptereinsätze
Bereits im Laufe des Tages hatte es zwei Einsätze von Rettungshubschraubern im Frankenberger Land gegeben: Nach einem medizinischen Notfall landete ein Helikopter auf dem Sportplatz in Allendorf, später zog sich ein Kleinkind in Burgwald Verbrühungen zu und wurde von Luftrettern in eine Klinik geflogen.


Vor einem Jahr gab es an derselben Kreuzung einen Zusammenstoß, ebenfalls mit mehreren Verletzten:
Kurier übersieht Taxi: Sieben Verletzte bei schwerem Unfall (2.6.2013, mit Video/Fotos)

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Publiziert in Retter
Dienstag, 17 Dezember 2013 15:04

Bei Großeinsätzen den Überblick behalten

WALDECK-FRANKENBERG. Neun Organisatorische Leiter Rettungsdienst, kurz OLRD, des Landkreises Waldeck-Frankenberg haben sich in einem zweitägigen Kurs fortgebildet. Im Zusammenwirken mit Leitenden Notärzten geht es unter anderem darum, bei Großschadenslagen die Übersicht zu behalten.

Die Fortbildung im Kreishaus in Korbach hatte Rettungsdienstleiter Holger Pflücker vom DRK Bad Wildungen organisiert. Unter Leitung von Claus Kemp (Malteser Bildungszentrum HRS) wurden verschiede praxisorientierte Übungen im Rahmen von Einsatzsimulationen sowie aufgabenbezogenen Problemlösungen geübt. Außerdem erarbeiteten die Teilnehmer Planspiele mit einsatztaktische Szenarien und werteten diese auch aus. Ziel der Ausbildung war es, bei Großschadenslagen oder einem Massenanfall von Verletzten und Erkrankten die im Rettungsdienst wichtigen organisatorischen Aufgaben zu erfüllen.

Innerhalb der Technischen Einsatzleitung obliegen dem OLRD im Zusammenwirken mit dem Leitenden Notarzt (LNA) am Schadensort insbesondere die Führung, das Festlegen von Sammelstellen, die Einweisung der Rettungsfahrzeuge und sonstiger unterstellter Kräfte sowie die Sicherstellung der Kommunikation aller Beteiligter, die Erfassung und die Organisation des Abtransportes und nicht zuletzt die weitere Versorgung von erstversorgten Personen.

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Publiziert in Retter

BAD AROLSEN. Eine Außensauna des Welcome-Hotels ist am Freitagabend vollständig ausgebrannt. Sieben Personen wurden dabei verletzt, eine von ihnen schwer. Der Mann musste in eine Spezialklinik für Brandverletzte nach Dortmund gebracht werden. Das Feuer war gegen 19.15 Uhr ausgebrochen, möglicherweise durch einen Fehler beim Aufguss.

Der Brand der zum Wellness-Bereich des Hotels gehörenden Sauna löste einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften aus: So rückte die Bad Arolser Stützpunktwehr in großer Stärke aus, außerdem waren die Besatzungen von fünf Rettungswagen, die Notärzte aus Korbach und Wolfhagen, zwei Leitende Notärzte, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, die SEG-Bereitschaft,  die Polizei und Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick rasch zur Stelle.

Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen die Flammen nach Auskunft von Einsatzleiter Michael Seebold bereits aus dem Dach des im Blockhausstil errichteten Holzgebäudes. Die Saunagänger hätten sich bereits in Sicherheit gebracht, erklärte der stellvertretende Stadtbrandinspektor weiter. Sechs der Betroffenen hätten nur leichte Verletzungen oder einen Schock erlitten, sagte de Leitende Notarzt Volker Barth gegenüber 112-magazin.de. Sie hätten eine Behandlung in einer Klinik abgelehnt. Ein Mann dagegen musste mit schweren Brandverletzungen in eine Spezialklinik eingeliefert werden. Weil wegen der Witterungsbedingungen kein Rettungshubschrauber mehr einsatzbereit war, transportierte die Besatzung des Adorfer Johanniter-RTWs den Verletzten nach Dortmund.

Der Feuerwehr gelang es erst nach mehr als einer Stunde, das Feuer in den Griff zu bekommen: Grund dafür war nach Auskunft von Wehrführer Gordon Kalhöfer unter anderem die Tatsache, dass der Brand in der Holzkonstruktion genügen Nahrung gefunden habe; außerdem war Dämmmaterial zwischen Decke und Dach in Brand geraten - dorthin gelangte das Löschwasser jedoch erst, als die Kameraden sogenannte Fognails zum Einsatz brachten. Diese dünnen Rohre werden durch die Dachhaut geschlagen und erlauben es der Wehr, Wasser gezielt in Hohlräume zu bringen.

Trotz des umfassenden Einsatzes, an dem mehrere Trupps unter Atemschutz beteiligt waren, brannte die Sauna vollständig aus. Beamte der Korbacher Kriminalpolizei nahmen noch am Abend die Ermittlungen an der Brandstelle auf. Nach ersten Erkenntnissen könnte ein Fehler beim Aufguss den Brand verursacht haben. Angaben über die Schadenshöhe lagen am Abend noch nicht vor.

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