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KASSEL. Zu einem Feuer in einem psychiatrischen Krankenhaus in Niederzwehren sind die Berufsfeuerwehr Kassel und der Rettungsdienst am frühen Freitagmorgen alarmiert worden. Drei Mitarbeiter zogen sich eine Rauchgasvergiftung zu. Ein per Beschluss untergebrachter Patient legte offenbar den Brand selbst und nutzte die Umstände des nächtlichen Feuers, um die Klinik zu verlassen.

Die Brandmeldeanlage des Ludwig-Noll-Krankenhauses in der Dennhäuser Straße schlug um 1.05 Uhr an, umgehend wurden Feuerwehren, Rettungsdienst und Polizei alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang dunkler Rauch aus einem Patientenzimmer im ersten Stock. Das Pflegepersonal hatte bereits mit der Räumung der betroffenen Bereiche begonnen und wies die Einsatzkräfte ein.

Durch die Rauchentwicklung erlitten drei Mitarbeiter der Klinik eine leichte Rauchgasvergiftung und wurden in ein Kasseler Krankenhaus transportiert. 37 Menschen wurden aus dem betroffenen Gebäudeteil evakuiert. Wegen der Vielzahl der Betroffenen waren auch ein Leitender Notarzt und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OLRD) vor Ort.

Nach Ablöschen des Feuers unter Atemschutz und Belüftung des Gebäudes konnten die evakuierten Personen wieder zurückkehren oder wurden in anderen Gebäudeteilen untergebracht. Ein 49-jähriger Patient, der Bewohner des vom Brand betroffenen Zimmers, nutzte das Feuer, um unerlaubt die Klinik zu verlassen. Da die Person mit Beschluss in dem Krankenhaus untergebracht war, fahndete die Polizei nach dem Mann und entdeckte ihn bereits gegen 2.20 Uhr in der Frankfurter Straße in Höhe Auestadion. Der Mann wurde zunächst im Gewahrsam der Polizei untergebracht.

Patient offenbar selbst für Feuer verantwortlich
Der 49-Jährige steht den Ermittlern der Kasseler Kripo zufolge im dringenden Tatverdacht, sein Bett selbst in Brand gesteckt zu haben. Durch den Brand wurden das Bett zerstört und das komplette Zimmer sowie Teile des Flures erheblich rußgeschwärzt. Der Sachschaden beläuft sich nach einer ersten Schätzung auf rund 10.000 Euro. Die Ermittlungen der Kasseler Kripo laufen weiter. Es werde geprüft, wo der 49-jährige Patient weiter untergebracht wird.

Die Berufsfeuerwehr, die mit 25 Einsatzkräften tätig war, rückte gegen 3 Uhr wieder ab. Im Einsatz waren neben den hauptamtlichen Einsatzkräften auch die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr Niederzwehren. (ots/r/pfa) 


Kürzlich brannte es in Kliniken in Fritzlar und Marsberg:
Feuer im Hospital zum Heiligen Geist - 133 Patienten evakuiert (15.07.2017)
Brand in Marsberger Krankenhaus: 84 Patienten evakuiert (05.06.2017)


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Publiziert in KS Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Ab sofort gibt es im siebenköpfigen Team der Leitenden Notärzte (LNA) in Waldeck-Frankenberg einen neuen Mediziner: Dr. Thomas Klausnitzer ist Nachfolger von Dr. Christoph Schlepper, der drei Jahre in dieser Funktion tätig war und aus dem Amt ausschied.

In der Notfallmedizin sind im Landkreis rund 65 Notärzte im Einsatz. Die Aufgaben der Leitenden Notärzte beziehen sich auf die Lenkung und Leitung größerer Schadenslagen, in denen medizinorganisatorisches Wissen gefragt ist. Dabei beurteilen die LNA die Lage aus medizinischer Sicht und koordinieren verantwortlich die Versorgung der Unfallopfer.

Damit im Notfall stets ein Leitender Notarzt in greifbarer Nähe ist, haben die sieben Mediziner ihre Wohnsitze über den gesamten Landkreis verteilt. Bei einer komplexen Schadenslage mit mehreren Verletzten alarmiert die Leitstelle im Korbacher Kreishaus sämtliche Leitende Notärzte. Der Kollege, der sich in unmittelbarer Nähe zur Unfallstelle befindet und auch in seinem eigentlichen Beruf nicht gebunden ist, eilt dann schnellstmöglich dorthin, um die Patienten gemeinsam mit dem Rettungsdienst zu versorgen.

Dr. Thomas Klausnitzer ist bereits seit 2000 regelmäßig als freiberuflicher Notarzt tätig, seit 2011 im Landkreis Waldeck-Frankenberg an den Standorten Bad Arolsen und Frankenberg. Zuvor war er bereits als Leitender Notarzt in Bielefeld tätig, wo er unter anderem auch in der Luftrettung auf dem Rettungshubschrauber Christoph 13 im Einsatz war. Der ausgebildete Anästhesist leitet in seinem jetzigen Wohnort Rodenbach das Projekt "First Responder" - eine Gruppe ehrenamtlicher Ersthelfer, die im Notfall Unfallopfer erstversorgen können, bis der Rettungsdienst eintrifft.

Hauptberuflich als Pilot bei Viessmann
Von 1999 bis 2011 war Dr. Thomas Klausnitzer als Anästhesist am Bielefelder Klinikum Mitte tätig sowie als Notarzt im boden- und luftgebundenen Rettungsdienst der Stadt Bielefeld. Hauptberuflich ist er seit einigen Jahren als Pilot im Werksflugbetrieb der Viessmann-Werke in Allendorf tätig.

"Wir freuen uns, Dr. Klausnitzer in die Gruppe der Leitenden Notärzte aufnehmen zu dürfen", betonte der Erste Kreisbeigeordnete und Dezernent für den Rettungsdienst und Katastrophenschutz, Jens Deutschendorf. "Dies ist eine Funktion, in der die Mediziner eine große Verantwortung übernehmen und einen großen persönlichen Einsatz leisten - zum Wohle der Patienten." Für ihren stetigen Einsatz danke er daher nicht nur den Leitenden Notärzten, sondern auch allen anderen Helfern aus dem Rettungsdienst, der Leitstelle und der Feuerwehr, die bei Unfällen stets zur Stelle sind.

"Für den flächenmäßig größten Landkreis in Hessen ist es schon allein aus den resultierenden Entfernungen und Fahrzeiten zur Einsatzstelle unabdingbar, eine ausreichende Zahl an Notärzten und Leitenden Notärzten vorzuhalten", ergänzte der Ärztliche Leiter Rettungsdienst im Landkreis Waldeck-Frankenberg, Dr. Rudolf Alexi und freut sich auf eine künftige Zusammenarbeit.

Dr. Klausnitzer sieht seine neue ehrenamtliche Herausforderung als "großartige Aufgabe", wie er bei der offiziellen Ernennung und Vereidigung am Freitag im Korbacher Kreishaus erklärte. Als gebürtiger Allendorfer sehe es zudem "als Geschenk, mich in meiner alten Heimat engagieren zu dürfen", unterstrich der verheiratete 45-Jährige bei der Übergabe der Ernennungsurkunde. Das Verhältnis als Ehrenbeamter des Landkreises währt für zunächst fünf Jahr, kann dann aber verlängert werden.

Umfangreiche Qualifikation
Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick, Leiter des Fachdienstes Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz, dankte Klausnitzer für seine Bereitschaft, sich als LNA zur Verfügung zu stellen. Biederbick verwies auf die hohe fachliche Kompetenz, die für diese Tätigkeit vonnöten sei. "Man muss was dafür tun", verdeutlichte der Fachdienstleiter. So müsse ein Leitender Notarzt nicht nur eine medizinische Ausbildung vorweisen, sondern sich in zweijähriger Zusatzausbildung als Notfallmediziner qualifizieren und obendrein eine Qualifikation zum Leitenden Notarzt erwerben. (r/pfa) 


Publiziert in Retter

DIEMELSTADT/MARSBERG. Zu einem Verkehrsunfall am frühen Mittwochmorgen auf der A 44 sind unter anderem Feuerwehrleute, Rettungskräfte und Notärzte aus Waldeck-Frankenberg ausgerückt. Fünf Menschen hatten sich Verletzungen zugezogen und wurden in verschiedene Kliniken gebracht.

An dem Verkehrsunfall, der sich gegen 2 Uhr früh zwischen den Anschlussstellen Diemelstadt und Marsberg auf einer Brücke ereignete, waren zwei Autos beteiligt. Weder die Autobahnpolizei Schloss Holte-Stukenbrock (NRW) noch die Autobahnpolizei Baunatal konnten am Mittwoch Angaben zu Unfallursache und -hergang sowie zu Alter und Herkunft der Verletzten machen. Nach der Kollision der beiden Fahrzeuge drehte sich einer der Wagen und prallte noch gegen die Leitplanke.

Nach dem Unfall eilten die Notärzte aus Bad Arolsen und Warburg sowie die Besatzungen von Rettungswagen aus Bad Arolsen, Adorf, Marsberg und Warburg zur Unfallstelle, außerdem ein Leitender Notarzt (LNA), der Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OLRD) und die Kameraden der Feuerwehr Rhoden. Deren Einsatzleitwagen diente dem ORLD an der Unfallstelle als Kommunikationszentrale. Die Verletzten wurden mit Rettungswagen in Kliniken eingeliefert.

Feuerwehrleute streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab, reinigten die gesperrte Fahrbahn, sammelten Trümmerteile ein und leuchteten die Unfallstelle bis zum Abschluss der Bergungsarbeiten aus. Nach etwa anderthalb Stunden rückten die Brandschützer wieder ab. Vor Ort waren auch die Brandschützer aus Bad Arolsen, die den Leitenden Notarzt zur Einsatzstelle transportiert hatten. (pfa) 


Link:
Feuerwehr Rhoden
Feuerwehr Bad Arolsen

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Publiziert in Retter

KASSEL. Reizgas haben Unbekannte am frühen Sonntagmorgen im Hausflur eines Mehrfamilienhauses in der Kasseler Innenstadt versprüht. Alle Bewohner des Gebäudes wurden evakuiert und vom Rettungsdienst behandelt, eine Person kam ins Krankenhaus.

Feuerwehr und Rettungsdienst wurden um 4.51 Uhr in die Oberste Gasse im Stadtteil Mitte gerufen. Die Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar. Acht Personen klagten nach Angaben der Berufsfeuerwehr beim Eintreffen der Rettungskräfte über Augen- und Atemwegsreizungen. Feuerwehrleute unter Atemschutz betraten und belüfteten das Mehrfamilienhaus.

Die evakuierten Bewohner wurden vom Rettungsdienst behandelt. Nach einer Untersuchung durch den Notarzt musste ein Mann ins Krankenhaus eingeliefert werden. Alle anderen konnten nach einer ambulanten Behandlung wieder zurück in ihre Wohnungen.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit insgesamt 29 Einsatzkräften vor Ort. Die Berufsfeuerwehr war mit einem Löschzug angerückt, der Rettungsdienst mit fünf Rettungswagen. Zusätzlich war wegen der großen Zahl an Betroffenen ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst (OLRD) und ein Leitender Notarzt (LNA) an der Einsatzstelle. "Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen", sagte am Morgen Markus Böse von der Berufsfeuerwehr. (pfa/Quelle: Berufsfeuerwehr Kassel) 

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Publiziert in KS Feuerwehr

WELLEN. Vier junge Männer im Alter zwischen 18 und 30 Jahren sind am frühen Samstagmorgen mit einem Auto ungebremst gegen ein Haus in Wellen geprallt und schwer verletzt worden. Der 23-jährige Fahrer wurde hinter dem Steuer eingeklemmt. Ein Großaufgebot an Rettungskräften eilte zur Unfallstelle, die Feuerwehr setzte hydraulisches Gerät ein.

Die Unfallursache stand am Morgen noch nicht fest. Nach ersten Informationen der Wildunger Polizei waren der 23 Jahre alte Edertaler und seine drei Mitfahrer - zwei von ihnen sind 18, einer ist 30 Jahre alt - gegen 4.30 Uhr im Nachbarort Wega nach einem Diskothekenbesuch losgefahren in Richtung Wellen. Zeugenangaben zufolge überfuhr der Seat Ibiza Kombi in Wellen ungebremst die Ortsdurchfahrt - obwohl dort ein Stoppschild steht. Der Wagen fuhr geradeaus, überfuhr an der Einmündung zur Bachstraße den Bürgersteig und mehrere Schilder, geriet auf eine Mauer, riss den Zaun darauf um und prallte schließlich frontal gegen die Ecke des dortigen Wohnhauses. Der Kombi schleuderte nach der Kollision noch um 90 Grad herum und blieb schließlich quer zur ursprünglichen Fahrtrichtung stehen.

Alle vier Insassen aus der Großgemeinde Edertal zogen sich schwere Verletzungen zu, der Fahrer konnte sich nicht mehr selbst befreien. Er war in Höhe der Beine eingeklemmt. Die Leitstelle forderte nach dem Notruf mehrere Feuerwehren sowie die Notärzte aus Bad Wildungen, Korbach und Fritzlar an, außerdem eilten die Besatzungen von insgesamt vier Rettungswagen aus Lieschensruh, Bad Wildungen, Fritzlar und Sachsenhausen zur Unfallstelle. Zwei Organisatorische Leiter Rettungsdienst aus Bad Wildungen und der Leitende Notarzt aus Bad Arolsen, gefahren von Feuerwehrleuten aus der Residenzstadt, waren ebenfalls an der Unfallstelle eingesetzt.

Mehr als 30 Feuerwehrleute aus Wellen, Bergheim-Giflitz und Hemfurth-Edersee unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Dirk Rübsam setzten mehrere hydraulische Geräte - Rettungsschere, Spreizer und Rettungszylinder - ein, um den eingeklemmten Fahrer zu befreien. Unter anderem wurden die Türen und der B-Holm auf der Fahrerseite entfernt. Mit den Zylindern pressten die Brandschützer dann das deformierte Fahrzeug im Bereich des Fahrersitzes auseinander. Weitere Feuerwehrleute sicherten die Unfallstelle ab und leuchteten sie aus. An der Unfallstelle war auch der stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer.

Die Verletzten wurden nach notärztlicher Erstversorgung in Kliniken nach Kassel, Bad Wildungen und Korbach eingeliefert.

Am Auto entstand Totalschaden von geschätzten 10.000 Euro. Den Schaden an Haus, Zaun und Schildern gab die Wildunger Polizei mit weiteren 1000 Euro an. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. (pfa)

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Publiziert in Retter

KASSEL. Ein Großaufgebot an Rettungskräften ist am Freitag auf die A 7 ausgerückt, wo es zu einem Auffahrunfall mit fünf beteiligten Fahrzeugen und fünf Verletzten gekommen war. Auch der Rettungshubschrauber Christoph 7 wurde angefordert.

Zwischen den Anschlussstellen Kassel-Nord und Hann.-Münden-Lutterberg waren nach Auskunft der Berufsfeuerwehr Kassel gegen 14.30 Uhr fünf Autos ineinander geprallt. Da zunächst mehrere eingeklemmte Personen gemeldet waren, entsandte die Leitstelle umfangreiche Rettungskräfte an die Einsatzstelle: Neben dem Rüstzug der Feuerwache 1 eilten der Rettungshubschrauber Christoph 7, ein Notarzteinsatzfahrzeug, fünf Rettungswagen, der Leitende Notarzt (LNA), der Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OLRD) und der Gesamteinsatzleiter der Feuerwehr Kassel zur Einsatzstelle.

Zehn Kilometer Stau
Vor Ort stellte sich heraus, dass sich fünf Personen durch den Aufprall überwiegend leicht verletzt hatten - niemand war in einem der beteiligten Fahrzeuge eingeklemmt. Die Verletzten wurden durch den LNA gesichtet und nach Versorgung an der Einsatzstelle auf Krankenhäuser im Kasseler Stadtgebiet verteilt. Die Feuerwehr Kassel sicherte die Einsatzstelle ab. Drei Hunde aus einem der Umfallfahrzeuge sollten vorübergehend in einem Tierheim untergebracht werden. Für die Rettungsarbeiten musste die Autobahn zeitweise voll gesperrt werden. Es bildete sich ein bis zu zehn Kilometer langer Rückstau.

Für die 34 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und der Feuerwehr endete der Einsatz nach rund einer Stunde. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache. Der Sachschaden wird von Polizei und Feuerwehr auf rund 20.000 Euro geschätzt.

Thema Rettungsgasse: Anfahrt zur Einsatzstelle problematisch
Problematisch gestaltete sich für die nachrückenden Einsatzkräfte die Anfahrt zur Einsatzstelle: Während die ersten Fahrzeuge noch eine Rettungsgasse vorgefunden hatten, konnten weitere Einsatzfahrzeuge teilweise nur im Schritttempo durch den Stau fahren. Die Rettungsgasse hatte sich bereits wieder aufgelöst. Die Feuerwehr appelliert daran, die Rettungsgasse bereits bei stockendem Verkehr zu bilden und diese unbedingt beizubehalten. Große Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr benötigen ausreichend Platz, um eine Einsatzstelle zügig zu erreichen. Es gilt die Faustformal: Die linke Spur fährt nach ganz links - alle andern Fahrstreifen fahren nach ganz rechts. Aktuell läuft in vielen Bundesländern eine Kampagne zur Rettungsgasse. Über Flyer und Banner an Autobahnbrücken wird auf diese, möglicherweise lebensrettende, Verkehrsregel hingewiesen. (r/pfa/Quelle: Berufsfeuerwehr Kassel)

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Publiziert in KS Polizei
Dienstag, 17 Dezember 2013 15:04

Bei Großeinsätzen den Überblick behalten

WALDECK-FRANKENBERG. Neun Organisatorische Leiter Rettungsdienst, kurz OLRD, des Landkreises Waldeck-Frankenberg haben sich in einem zweitägigen Kurs fortgebildet. Im Zusammenwirken mit Leitenden Notärzten geht es unter anderem darum, bei Großschadenslagen die Übersicht zu behalten.

Die Fortbildung im Kreishaus in Korbach hatte Rettungsdienstleiter Holger Pflücker vom DRK Bad Wildungen organisiert. Unter Leitung von Claus Kemp (Malteser Bildungszentrum HRS) wurden verschiede praxisorientierte Übungen im Rahmen von Einsatzsimulationen sowie aufgabenbezogenen Problemlösungen geübt. Außerdem erarbeiteten die Teilnehmer Planspiele mit einsatztaktische Szenarien und werteten diese auch aus. Ziel der Ausbildung war es, bei Großschadenslagen oder einem Massenanfall von Verletzten und Erkrankten die im Rettungsdienst wichtigen organisatorischen Aufgaben zu erfüllen.

Innerhalb der Technischen Einsatzleitung obliegen dem OLRD im Zusammenwirken mit dem Leitenden Notarzt (LNA) am Schadensort insbesondere die Führung, das Festlegen von Sammelstellen, die Einweisung der Rettungsfahrzeuge und sonstiger unterstellter Kräfte sowie die Sicherstellung der Kommunikation aller Beteiligter, die Erfassung und die Organisation des Abtransportes und nicht zuletzt die weitere Versorgung von erstversorgten Personen.

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Publiziert in Retter

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