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Montag, 30 April 2012 06:20

Kardanwelle bricht: Feuerwehr streut Öl ab

MASSENHAUSEN. Eine gebrochene Kardanwelle an einem Traktor hat am Sonntagabend zu einem Einsatz der Bad Arolser Feuerwehr geführt. Die Brandschützer nahmen größere Mengen ausgelaufenen Öls auf.

Laut Polizei war der 34 Jahre alte Fahrer aus Hofgeismar gegen 19.30 Uhr aus Massenhausen kommend mit einem beladenen Anhänger in Richtung Kernstadt unterwegs. In Höhe Ziegenacker brach die Kardanwelle des Claas-Schleppers aus der Vorderachse, bohrte sich regelrecht in den Asphalt und hob den Schlepper dadurch während der Fahrt sogar an - ein regelrechter Bocksprung. Durch die so auftretenden Kräfte brach der hintere Teil der Welle schließlich aus dem Getriebe, wobei nahezu das gesamte Getriebeöl auf die Landesstraße 3078 floss. Die Leitstelle alarmierte die Arolser Feuerwehr, die wenig später in Richtung Massenhausen ausrückte.

Eine Streife der Arolser Polizei sicherte die Arbeiten der Feuerwehr ab. Die Einsatzkräfte unter Leitung von Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer und Wehrführer Gordon Kalhöfer streuten die Betriebsstoffe ab und nahmen das vollgesogene Bindemittel anschließend zur Entsorgung wieder auf. Die Wehr reinigte die Fahrbahn anschließend mit einer speziellen Seifenlauge und stellte vor dem Abrücken zudem Warnschilder auf. Mit einem anderen Schlepper wurde der defekte Traktor zu einem Landmaschinenhändler nach Bad Arolsen geschleppt. Zuvor hatte ein Servicetechniker das im Getriebe verbliebene Öl abgepumpt.

Der stellvertretende Stadtbrandinspektor Michael Seebold lobte auf Anfrage von 112-magazin.de die gute Reaktion des Schlepperfahrers: Der Landwirt habe sofort eine Werkzeugkiste ausgeleert und unter das Getriebe gestellt, um zumindest einen Teil des austretenden Öls aufzufangen. Mit Jacken und Tüchern habe der Fahrer zudem verhindert, dass Öl ins Erdreich neben der Straße gelangt.


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Feuerwehr Bad Arolsen

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Dienstag, 10 April 2012 10:30

Mehrere hundert Meter Ölspur beseitigt

MASSENHAUSEN. Mehrere hundert Meter Ölspur haben Feuerwehrleute aus Bad Arolsen und Massenhausen am Dienstagmorgen abgestreut. Auch Mitarbeiter der Straßenmeisterei waren im Einsatz. Der Verursacher ist laut Polizei unbekannt.

Per Sirene und Meldeempfänger alarmierte die Leitstelle am Morgen gegen 9.10 Uhr die Feuerwehren aus Massenhausen und der Kernstadt. Unter Leitung des Massenhäuser Wehrführers Michael Brühne und des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Michael Seebold waren etwa 20 Kräfte beider Wehren im Einsatz. Sie streuten laut Seebold die komplette und etwa 400 Meter lange Ortsdurchfahrt in Massenhausen, die Briloner Straße, ab. Außer auf der L 3078 fanden die Einsatzkräfte auch auf zwei Nebenstraßen Ölflecken, die sie mit Bindemittel abstreuten. Mitarbeiter der Straßenmeisterei fuhren nach Angaben Seebolds zur Kontrolle die Strecke in Richtung Vasbeck ab, brauchten aber nicht tätig zu werden.

Bereits am Morgen gegen 7 Uhr hatte die Bad Arolser Polizei einen Hinweis auf eine Ölspur auf der Bahnhofstraße und weiter in Richtung Massenhausen erhalten. Die Ordnungshüter verständigen die Straßenmeisterei. In beiden Fällen ist der Verursacher unbekannt. Hinweise nehmen die Beamten unter der Rufnummer 05691/9799-0 entgegen.


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Feuerwehr Bad Arolsen

Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 03 Februar 2012 09:45

Wegen Glätte überschlagen: Mann schwer verletzt

MASSENHAUSEN. Ein 27 Jahre alter Autofahrer aus Bad Arolsen hat am Freitagmorgen auf glatter Fahrbahn die Kontrolle über seinen Mitsubishi Colt verloren. Der Wagen kam im Waldgebiet zwischen Massenhausen und Bad Arolsen von der L 3078 ab, drehte und überschlug sich im Graben und schleuderte schließlich zurück auf die Fahrbahn.

Bei dem Unfall zog sich der 27-Jährige schwere Verletzungen zu, wie ein Polizist an der Unfallstelle gegenüber 112-magazin.de sagte. Der Bad Arolser Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens versorgten den Mann zunächst an der Unfallstelle im RTW und lieferten ihn dann zur stationären Aufnahme ins Krankenhaus der Residenzstandt ein.

Laut Polizei war der Mann gegen 8.50 Uhr von Massenhausen kommend in Richtung Kernstadt unterwegs, als der Colt in einer Rechtskurve auf leicht abschüssiger und glatter Fahrbahn ins Schleudern geriet. Der Kleinwagen rutschte über die Gegenfahrbahn, zu einem Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Auto kam es glücklicherweise nicht. Die L 3078 blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten zeitweise voll gesperrt. Während Straßenwärter die Fahrbahn reinigten und Trümmerteile im Graben einsammelten, lief der Verkehr bereits wieder einspurig an der Unfallstelle vorbei, Polizisten regelten den Verkehr. Zu größeren Behinderungen kam es nicht. Ein Winterdienstfahrzeug der Straßenmeisterei fuhr nach dem Unfall auf Anforderung der Polizei die Strecke ab und streute Salz.

Am Mitsubishi des Arolsers war bei dem Unfall wirtschaftlicher Totalschaden entstanden. Ein Polizist gab die Schadenshöhe mit 3000 Euro an.

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MASSENHAUSEN. Ein 22 Jahre alter Autofahrer hat beim Abbruch eines Überholmanövers die Kontrolle über sein Auto verloren. Der Wagen kam von der Straße ab und überschlug sich. Dabei zog sich der junge Mann aus Bad Arolsen am Samstagabend schwere Verletzungen zu.

Wie ein Beamter der Arolser Polizei am Sonntagmorgen berichtete, war der 22-Jährige am Samstagabend gegen 20 Uhr mit seinem Deawoo von der Badestadt kommend auf der L 3078 in Richtung Massenhausen unterwegs. Nachdem er zum Überholen eines anderen Autos angesetzt hatte, bemerkte er laut Polizei Gegenverkehr und brach den Überholvorgang ab. Dabei geriet der Wagen jedoch außer Kontrolle, kam von der Landesstraße ab und überschlug sich.

Der Fahrer zog sich schwere Verletzungen zu, Rettungskräfte versorgten den jungen Mann und lieferten ihn ins Arolser Stadtkrankenhaus ein. An seinem Wagen entstand Totalschaden, den der Polizist auf 5000 bis 6000 Euro schätzte. Das überholte und das entgegenkommende Auto wurden nicht in den Unfall verwickelt.

Publiziert in Retter

VASBECK. Eine junge Frau aus Willingen hat am Dienstagmorgen auf der Strecke zwischen Adorf und Vasbeck einen Kieslaster überholt und dabei die Kontrolle über ihren VW Polo verloren. Der Wagen kam von der Straße ab, prallte gegen einen Wasserdurchlass im Graben und überschlug sich. Die Upländerin stieg mit leichten Verletzungen aus.

Die 23-Jährige habe großes Glück gehabt, sagten Polizisten an der Unfallstelle. Die Frau befuhr am Dienstag gegen 5.50 Uhr die Landesstraße 3078 aus Richtung Adorf kommend in Richtung Vasbeck. Wenige Meter vor dem Ortseingang überholte sie einen Kieslaster, kam dabei in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab. Der Polo überfuhr die Bankette, geriet in den Graben und stieß nach etwa 60 Metern gegen einen Wasserdurchlass. Davon abgewiesen, überschlug sich der Polo und kam nach weiteren 25 Metern entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung im Graben auf den Rädern zum Stehen.

Die Willingerin befreite sich selbst aus dem Auto, sie kam mit leichten Verletzungen davon. Der Lkw-Fahrer informierte die Rettungskräfte, die Besatzung des in Adorf stationierten Johanniter-Rettungswagens eilte zur Unfallstelle. Die Rettungsassistenten lieferten die Leichtverletzte vorsorglich ins Arolser Krankenhaus ein.

An dem älteren Polo entstand Totalschaden, den ein Polizist mit rund 5000 Euro angab. Der Lkw wurde nicht in den Unfall verwickelt.

Publiziert in Retter
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