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KASSEL. Drei Arbeiter sind am Montagmorgen in einem Kraftwerk von einem herabstürzenden Maschinenteil getroffen worden. Ein 59-jähriger Mann aus Kassel erlitt dabei schwerste Verletzungen, er schwebt laut Polizei in Lebensgefahr. Das Amt für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik hat die Ermittlungen aufgenommen.

Den Angaben zufolge waren die drei Männer gegen 10.30 Uhr dabei, ein etwa eine Tonne schweres Maschinenteil mit einem Gabelstapler anzuheben. In anderthalb bis zwei Metern Höhe sollte daran ein Rohr befestigt werden. Aus noch ungeklärten Umständen rutschte das Maschinenteil dabei vom Stapler und stürzte mit voller Wucht auf die Arbeiter. Der 59-jährige Kasseler verletzte sich dabei am schwersten.

Drei Rettungswagen sowie ein Rettungshubschrauber mit einer Notärztin an Bord rückten zu dem in der Dennhäuser Straße gelegenen Kraftwerk aus. Den Schwerverletzten stabilisierten die Einsatzkräfte vor Ort und brachten ihn zur Weiterbehandlung in eine Klinik. Der zweite Arbeiter, ein Eschweger, brach sich bei dem Unfall den Fuß. Ihn lieferte man ins Rote Kreuz-Krankenhaus ein. Der dritte Kollege, der aus Kassel stammt, wurde nur leicht verletzt und ambulant behandelt.

Das Amt für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik des Regierungspräsidiums Kassel wurde noch am Vormittag zu den Ermittlungen hinzugezogen, um die noch unbekannte Unfallursache zu bestimmen.

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Publiziert in KS Retter

MEHLEN. Die Rettung eines verunglückten Kanufahrers auf der Eder nahe Mehlen hat sich am Samstagnachmittag sehr schwierig gestaltet. Der 51 Jahre alte Mann aus Schwalmstadt war zuvor unter Wasser mit beiden Beinen zwischen dem abgesunkenen Kanu und zwei Baumstämmen eingeklemmt worden.

Der Verunglückte gehörte zu einer Gruppe, die eine Kanutour auf der Eder als Betriebsausflug gebucht hatte. Nachdem die Firmenmitarbeiter in Affoldern drei geliehene Kanus bestiegen hatten, kam es gegen 15.15 Uhr zu dem Unglück nahe der Ederbrücke bei Mehlen. "Wir wollten eine kleine Insel linksherum umfahren, doch dann war plötzlich der umgekippte Baum im Weg", berichtete einer der Ausflugteilnehmer.

Kind rettet sich auf Baum, Mann wird eingeklemmt
Während die Insassen der zwei anderen Kanus noch rechtzeitig stoppen konnten, prallte das mit drei Personen, darunter ein zwölf Jahre alter Junge, besetzte Kanu seitlich gegen den im Wasser liegenden Baumstamm. "Der Zwölfjährige konnte noch auf den Stamm klettern, ich bin strömungsaufwärts ausgestiegen, doch mein Vater stand hinter dem Kanu", berichtete einer der Insassen.

Infolge starker Strömung sei das Boot blitzschnell mit Wasser vollgelaufen und unter Wasser gedrückt worden. "Meinem Vater wurden dadurch beide Beine eingeklemmt. Er konnte sich aus eigener Kraft aber nicht mehr befreien." Nachdem die Verunglückten einen Notruf per Handy abgesetzt hatten, alarmierte die Leitstelle die Feuerwehren aus Hemfurth-Edersee, Bergheim/Giflitz, Mehlen und Affoldern sowie den Notarzt aus Fritzlar und die Besatzung eines Rettungswagens.

Wasserkraftwerk Affoldern abgeschaltet: Zufluss verringert
Nachdem sich Helfer sich durch das Uferdickicht bis zu den Verunglückten vorgearbeitet hatten, ging es an die Rettung des Zwölfjährigen und des 51 Jahre alten Mannes. Dabei gestalteten sich die starke Strömung und der hohe Wasserstand in der Eder als außerordentlich schwierig. Gemeindebrandinspektor Manfred Hankel, hauptberuflich bei E-ON in Hemfurth-Edersee als Schlossermeister tätig, veranlasste per Handy das Abschalten des Wasserkraftwerks Affoldern und damit die Drosselung der Wasserabgabe von 23 Kubikmeter auf nur noch sechs Kubikmeter pro Sekunde.

Nachdem der Junge von dem Baumstamm gerettet worden war, gelang bei fallendem Ederpegel nach einer Stunde auch die Rettung des 51-Jährigen. Mirko Gerlach und Jan Friderritzi aus Hemfurth-Edersee sowie die Bergheimer Manfred Wagener und Holger Krummel schafften es mit Unterstützung ihre Kameraden, den erschöpften und über Taubheitsgefühl klagenden Mann schließlich an Land zu bringen.

Dort wurde er vom Fritzlarer Notarzt und Rettungsassistenten versorgt und anschließend in die Stadtklinik Bad Wildungen gebracht. Quelle: HNA


An der Eder und am Edersee gab es am Freitag zwei Einsätze:
Scharfe Granate bei Zeltlager der Jugendwehr entdeckt (30.08.2013, mit Video u. Fotos)
Unfall am Edersee: Geländer stoppt Motorrad vor Steilhang (30.08.2013, mit Fotos)

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Publiziert in Retter
Montag, 03 Juni 2013 22:03

Wehren rücken erneut zu Ante-Kraftwerk aus

SOMPLAR. Zwei Tage nach dem Großbrand in einem Heizkraftwerk der Firma Ante Holz ist am Montagabend erneut Rauch aus dem betroffenen Gebäudekomplex aufgestiegen. Die Feuerwehren aus Bromskirchen und Somplar rückten aus.

Stundenlang hatten zahlreiche Wehren am Samstag bis in den Abend hinein gegen den Brand angekämpft, der am späten Vormittag in dem Heizkraftwerk ausgebrochen war. Dichte schwarze Rauchschwaden zogen über das Werksgelände und weit darüber hinaus. Am Montagabend schließlich enttdeckte der Werkschutz nach Auskunft der Frankenberger Polizei gegen 20.20 Uhr eine erneute Rauchentwicklung. Kurz nach der Alarmierung durch die Leitstelle in Korbach rückten rund 25 Einsatzkräfte aus Bromskirchen und Somplar mit insgesamt vier Fahrzeugen zu dem Werk aus.

Glutnester in einem Bereich zwischen dem Brandraum des Kraftwerks und einem Hackschnitzellager hätten zu der Rauchentwicklung geführt, sagte der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Andreas Kautz. Er hatte bereits den Einsatz am Samstag geleitet. Am Montagabend war die Feuerwehr zunächst unter Einsatz einer Wärmebildkamera im Innern des Kraftwerks damit beschäftigt, die Glutnester aufzuspüren. Nachdem diese lokalisiert waren, löschten die Brandschützer sie mit Wasser und einem Netzmittel ab, erklärte Kautz.

Der stellvertretende Gemeindebrandinspektor war bereits am Montagmittag in dem Werk: Dort hatten Brandermittler der Kriminalpolizei die Brandstelle untersucht. Angaben über die Brandursache lagen jedoch zunächst nicht vor.


112-magazin.de berichtete am Samstag über das Feuer:
Großaufgebot kämpft gegen Brand in Ante-Kraftwerk (01.06.2013, mit Fotos)

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Publiziert in Feuerwehr

SOMPLAR. Bei der Firma Ante Holz in Somplar ist am späten Samstagvormittag ein Heizkraftwerk in Brand geraten. Nach Angaben der Betriebsleitung sind dabei keine Menschen zu Schaden gekommen. Wie das Feuer in dem etwa 25 Meter hohen Turm ausbrach, ist noch unklar.

Stundenlang zog tiefschwarzer Rauch aus dem Gebäude. Neben den Feuerwehren aus Bromskirchen und Somplar waren die Wehren aus Frankenberg, Korbach und Medebach mit ihren Drehleitern vor Ort. Immer wieder versuchten Feuerwehrleute aus dem Korb der Drehleiter heraus, den Brand im Inneren des Kraftwerkes einzudämmen.

Hinzu kam ein Großaufgebot an Rettungskräften: Fahrzeuge des Katastrophenschutzzuges des Kreises und der Gerätewagen "Atemschutz und Strahlenschutz" aus Korbach. Mehrere Rettungswagen und der Notarzt wurden vorsorglich nach Somplar gerufen.

Auch die Feuerwehren aus Allendorf-Eder, Battenberg, Battenfeld, Haine, Rennertehausen und Hallenberg wurden zur Unterstützung und zur Sicherstellung der Wasserversorgung alarmiert. Aus einem Löschteich der Firma Ante wurde Wasser zu dem brennenden Turm gepumpt.

In dem Kraftwerk wird normalerweise Rinde verbrannt, um Wärme zu produzieren - zum Beispiel für die Holztrocknung. Betriebsleiter Gotthard Oberließen erläuterte, dass offenbar Thermo-Öl aus einer Leitung ausgetreten und in Brand geraten sei. Mit dem Öl werde eine Turbine angetrieben. Das Rohrleitungssystem verläuft unter dem Dach des Kraftwerks. "Es ist aber wohl alles nicht so dramatisch, wie es aussieht", sagte der Betriebsleiter angesichts der starken Rauchentwicklung.

Über die Schadenshöhe konnte Oberließen am frühen Samstagnachmittag noch keine Angaben machen - die hänge vor allem davon ab, wie stark das Rohrleitungssystem beschädigt sei. Auch die Verkleidung und die Isolierung des rechteckigen Gebäudes brannten.

Der Firmenbetrieb könne wohl am Montag weiterlaufen, da die Firma in Somplar noch über ein zweites Kraftwerk verfüge. In Somplar sind rund 450 Mitarbeiter beschäftigt. Quelle: HNA

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Publiziert in Feuerwehr

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