Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Kommissar Zufall

KASSEL. Kommissar Zufall half mit: In Kassel nahm die Polizei am Montagabend einen 19-Jährigen fest, der erst in der vergangenen Woche einen Raubüberfall auf zwei 17 Jahre alte Jugendliche begangen hatte. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der junge Mann am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt. Zwei vermutliche Mittäter wurden zwar ebenfalls festgenommen, nach Feststellung der Personalien aber wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

Und das war passiert: Erst waren zwei Jugendliche am vergangenen Mittwochabend Opfer eines Raubüberfalls geworden. Unter Gewaltandrohung mit einem Messer und einem Schlagstock waren ihnen Geld, Handy und auch Sportschuhe gestohlen worden. Diese Sportschuhe überführten den Täter nun aber: Am Montagabend gegen 18.30 Uhr sah eines der Opfer in der Ihringshäuser Straße eine Gruppe mit drei Jugendlichen - einer von ihnen hatte seine auffälligen Turnschuhe an. Der 17-Jährige war mit seiner Mutter im Auto unterwegs, im Vorbeifahren erkannte er die ihm geraubten Nike-Schuhe zweifelsfrei wieder. Mutter und Sohn alarmierten sofort die Polizei.

Die Beamten des Polizeireviers Nord konnten die drei Jugendlichen daraufhin noch in der Nähe vorläufig festnehmen. Wegen der individuellen Merkmale handelte es sich eindeutig um die Schuhe des Opfers. Weil der 19-jährige Täter bei der Polizei kein Unbekannter ist, wurde er in Gewahrsam genommen, seine beiden 15- und 18-jährigen Begleiter durften die Dienststelle nach Feststellung ihrer Personalien wieder verlassen.

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Zwei mutmaßliche Geldfälscher, die ihre Blüten auch selbst in Umlauf gebracht haben sollen, sind der Kripo in Kassel ins Netz gegangen: Die Ermittler nahmen zwei 57 und 62 Jahre alte Männer fest, von denen einer die Vorwürfe einräumte.

Nach intensiven Ermittlungen gelang der Kripo die Festnahme der beiden Männer, die im dringenden Tatverdächtigen stehen, über Wochen hinweg falsche 10-Euro-Scheine hergestellt und verbreitet zu haben. Die Ermittler werfen den Verdächtigen mehr als 40 Fälle vor. Bei der Durchsuchung der Wohnungen fanden die Fahnder schließlich weitere Blüten, Fälschungsmaterial und einen Kopierer sicherstellen.

Aufmerksamkeit und Zufall führten zur Festnahme
Laut Kripo tauchten seit 23. Februar in Banken, Kiosken, Tankstellen und anderen Verkaufsstellen in Stadt und Landkreis Kassel immer wieder gefälschte Zehner auf. Die Blüten hatten immer eine von denselben drei Banknotennummern aufgedruckt. Seit dieser Zeit führten die Beamten intensive Ermittlungen. Ein Zufall führte schließlich am Mittwoch zur Festnahme des 62 Jahre alten Tatverdächtigen: Der Mann wurde in einem anderen Ermittlungsverfahren im Betrugskommissariat befragt. Ein Ermittler der Geldfälschungsserie, der in Folge der Personenbeschreibungen ein klares Bild vom Tatverdächtigen hatte, erkannte schließlich den 62-Jährigen und konfrontierte ihn mit dem Vorwurf der Geldfälschung. Ohne langes Zögern räumte der Mann schließlich die Tat ein.

Die weiteren Ermittlungen führten zum zweiten Tatverdächtigen und zum Auffinden des Kopierers mit dem die Geldscheine produziert wurden. Der 57 Jahre alte Tatverdächtige machte bislang keine Angaben zu seiner Tatbeteiligung. Beide Männer müssen sich nun in mindestens 44 Fällen wegen Herstellens und Inverkehrbringens von Falschgeld verantworten. Wieviel Falschgeld die Männer insgesamt hergestellt hatten, blieb bislang unbekannt und ist Gegenstand weiterer Ermittlungen.


Bereits zuvor hatte es die Polizei in Kassel mit Falschgeld zu tun:
Farbkopie: Falscher Fuffziger in Kassel aufgetaucht (10.10.2014)
Vorsicht, Falschgeld! Weitere Blüten in Kassel aufgetaucht (30.10.2014)
Falschgeld: 26-Jähriger in Kassel festgenommen (05.11.2014)

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Kommissar Zufall hat am Freitag für einen Fahndungserfolg der Kasseler Polizei gesorgt: Die Beamten nahmen einen 63 Jahre alten Mann aus dem Vogelsbergkreis fest, der bereits per Haftbefehl gesucht wurde. Er wurde nach der Festnahme in die Justizvollzugsanstalt Kassel eingeliefert.

Der Mann war auf der A 44 ins Visier der Fahnder geraten, weil er mit einem Wagen mit einem nur bis zum 3. Februar gültigen Kurzzeitkennzeichen unterwegs war. Bei dem Datum handelte es sich aber um einen Fehler der Prägestelle: Das Kurzzeitkennzeichen war tatsächlich bis zum 6. Februar ausgegeben worden. Das heißt: Am Freitag hätte der Mann mit diesem Kennzeichen noch regulär unterwegs sein dürfen. Der Fehler sorgte für die Festnahme.  

Wie die Polizei mitteilte, bemerkte eine Funkstreife der Polizeiautobahnstation Baunatal das Auto des 63-Jährigen am Freitag auf der A 44 zwischen dem Westkreuz Kassel und dem Autobahndreieck Kassel-Süd: Der Wagen hatte nur ein Kurzzeitkennzeichen bis vergangenen Dienstag, 3. Februar. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten zunächst fest, dass die Kurzzeitkennzeichen falsch geprägt waren. Sie waren laut den mitgeführten Papieren bis einschließlich Freitag, 6. Februar, gültig - also galten sie auch noch für den Tag der Kontrolle.

Bei der weiteren Überprüfung des 63-Jährigen gab es für die Beamten jedoch einige Überraschungen: Der Mann war ohne Führerschein unterwegs, weil ihm eine Neuerteilung von der zuständigen Behörde versagt worden war. Grund: Der 63-Jährige war in der Vergangenheit beim Autofahren bereits häufig ohne Fahrerlaubnis erwischt worden.

Damit aber nicht genug: Gegen den Mann lag zudem auch noch ein Haftbefehl des Amtsgerichts Gießen vor. Nach ihm wurde gesucht, weil er in dringendem Verdacht steht, 2012 einen Verkehrsunfall mit Personenschaden in Gießen verursacht zu haben. Auch bei diesem Unfall war der jetzt 63-Jährige ohne gültigen Führerschein unterwegs. Begünstigt durch Kommissar Zufall, kann dem Mann nun endlich der Prozess gemacht werden.

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Publiziert in KS Polizei
Mittwoch, 10 Dezember 2014 10:14

Wohnung als Hanfplantage: Drei Männer in U-Haft

TREYSA. Ein Wasserleitungsschaden hat dazu geführt, dass eine vollständig als Hanfplantage genutzte Wohnung entdeckt wurde. Drei Männer, die mit dem Drogenanbau in Verbindung stehen, sitzen inzwischen in Untersuchungshaft.

Wie die Polizei an diesem Mittwoch berichtete, hatte eine Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses in der Bahnhofstraße bemerkt, dass Wasser durch die Decke in ihre Wohnung tropfte. Sie verständigte daraufhin die Hauseigentümer, die die betreffende Wohnung öffnen ließen und dabei feststellten, dass in der Wohnung offensichtliche eine Aufzuchtanlage für Cannabispflanzen installiert war. Die Hauseigentümer verständigten daraufhin sofort die Polizei.

Keine Möbel in der ganzen Wohnung
Nach Anordnung der Wohnungsdurchsuchung durch das Amtsgericht in Marburg durchsuchten Kripobeamte die Wohnung. Hierbei erkannten sie schnell, dass die Wohnung offensichtlich zweckentfremdet zur Aufzucht von Cannabispflanzen mit entsprechendem technischem Gerät genutzt wurde. "Möbel waren in der Wohnung nicht vorhanden", sagte Polizeisprecher Markus Brettschneider. Die vorhandenen Gerätschaften sowie vorgefundene geringe Mengen Hanfsamen und 30 Pflanzensetzlinge wurden sichergestellt.

Am selben nahm die Polizei dann den 34-jährigen Wohnungsmieter in seiner eigentlichen Wohnung in Homberg fest. In dieser Wohnung wurden weitere Beweismittel sowie geringe Mengen Betäubung- und Arzneimittel aufgefunden und sichergestellt.

In seiner Vernehmung benannte der 34-Jährige zwei Mittäter, es handelt sich um zwei 26 und 40 Jahre alte Männer aus Homberg. Beide wurden noch am selben Abend, mit Unterstützungskräften der Polizeidirektion Kassel, festgenommen. Die Wohnungen der Männer wurden ebenfalls durchsucht, wobei in der Wohnung des 40-Jährigen Equipment für die Aufzuchtanlage lag.

Untersuchungshaft wegen Fluchtgefahr
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Marburg wurden alle drei Tatverdächtigen am 28. November dem Haftrichter des Amtsgerichts Schwalmstadt vorgeführt. Aufgrund der zur Last gelegten Tat - bandenmäßiger Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen - erging gegen alle drei Tatverdächtigen Haftbefehl wegen Fluchtgefahr. Anschließend wurden sie in verschiedene Haftanstalten eingeliefert.

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Publiziert in HR Polizei

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