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Sonntag, 20 Juni 2021 16:59

Kind im Twistesee in prekäre Lage geraten

BAD AROLSEN. Zu einem ungewöhnlichen Hilfeeinsatz rückte die Feuerwehr am Samstagabend aus - ein Kind war im Twistesee in eine prekäre Lage geraten.

Am Samstagabend rückten die Wehren Wetterburg und Bad Arolsen gegen 19.53 Uhr mit 25 Einsatzkräften unter dem Alarmkürzel "HKLEMM 1 Y - Fuß eingeklemmt" zum Strandbad Twistesee nach Wetterburg aus. Ebenfalls auf den Plan gerufen wurden ein RTW, die DLRG und ein Funkwagen der Polizeistation Bad Arolsen. Ein Kleinkind war mit seinem Fuß zwischen Leiter und Treibinsel geraten und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde das Kleinkind von anwesenden Badegästen betreut. Unter der Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer wurden die Leiter und ein Brett der Verschalung der Insel gelöst. Somit konnte das Kleinkind an den Rettungsdienst übergeben und der Einsatz beendet werden. Laut Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer zeigte sich an der Einsatzstelle ein hervorragendes Engagement der Badegäste und eine einwandfreie Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen. (MS)

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KORBACH. Nur zwei Stunden, nachdem Beamte der Polizeistation Korbach einen Zeugenaufruf über die Presse herausgegeben hatten, meldete sich der Vater eines zehnjährigen Jungen, der am Mittwochnachmittag von einem Pkw erfasst und zu Boden geschleudert worden war.

Nach Aussage der Polizei folgte der Erziehungsberechtigte dem Aufruf, sodass sich die Polizei ein Bild von der äußerlichen Unversehrtheit des Zehnjährigen machen konnte. Allerdings musste der Vater versprechen, mit seinem Sohn am heutigen Donnerstag einen Arzt zu konsultieren, um Folgeschäden ausschließen zu können.

Was war passiert?

Bei einem Verkehrsunfall am Mittwochnachmittag erfasste ein 71-Jähriger mit seinem Fahrzeug in Korbach ein Kind - dieses entfernte sich von der Unfallstelle und wurde gesucht. Der Mann befuhr gegen 16.40 Uhr die Arolser Landstraße in Richtung Korbacher Stadtmitte. Bei dem dortigen Fußgängerüberweg (Höhe Hopfenberger Weg) übersah der Korbacher eine rote Ampel und erfasste ein Kind, das den Fußgängerüberweg zu diesem Zeitpunkt überqueren wollte. Durch den Zusammenprall wurde das Kind über die Motorhaube des Renault geschleudert und war auf der Fahrbahn zum Liegen gekommen. Im Anschluss stand das Kind auf und entfernte sich fußläufig von der Unfallstelle - auch die alarmierte Streife der Korbacher Polizei konnte den Jungen nicht mehr ausfindig machen.

Link: Rote Ampel übersehen - Polizei sucht angefahrenes Kind (28.04.2021)

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KORBACH. Bei einem Verkehrsunfall am Mittwochnachmittag erfasste ein 71-Jähriger mit seinem Fahrzeug in Korbach ein Kind - dieses entfernte sich von der Unfallstelle und wird nun gesucht.

Der Mann befuhr gegen 16.40 Uhr die Arolser Landstraße in Richtung Korbacher Stadtmitte. Bei dem dortigen Fußgängerüberweg (Höhe Hopfenberger Weg) übersah der Korbacher eine rote Ampel und erfasste ein Kind, das den Fußgängerüberweg zu diesem Zeitpunkt überqueren wollte. Durch den Zusammenprall wurde das Kind über die Motorhaube des Renault geschleudert und prallte auf die Fahrbahn. Im Anschluss stand das Kind auf und entfernte sich fußläufig von der Unfallstelle - auch die alarmierte Streife der Korbacher Polizei konnte den Jungen nicht mehr ausfindig machen.

Daher bitten die Beamten nun das geschädigte Kind, dessen Erziehungsberechtigte oder weitere Zeugen, sich bei der Polizeistation in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 zu melden.

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BATTENBERG. In Battenberg kam es am Samstag zu einem Unglück, bei dem ein Kind schwer verletzt wurde.

Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein 53-Jähriger mit seinem weißen Ford gegen 11 Uhr die "Fliederstraße" in Battenberg. Im Einmündungsbereich zur Straße "Am Beiersborn" wollte der Battenberger nach rechts abbiegen und übersah ein Kind, das auf dem Gehweg kniete und dessen Beine auf die Fahrbahn ragten. Mit einem Reifen überrollte der Ford die Unterschenkel des Kindes. Durch laute Schmerzensrufe wurde der Vater des Kindes auf das Unglück aufmerksam.

Über die Rettungsleitstelle Waldeck-Frankenberg wurden Notarzt, Rettungstransportwagen und die Polizei alarmiert. Nach der ärztlichen Notversorgung ging die Fahrt mit dem fünfjährigen Jungen in die Frankeberger Stadtklinik. Dort musste das Kind stationär aufgenommen werden. Der Fahrer des Ford erlitt einen Schock.

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WIESBADEN. Insgesamt rund 250 Polizistinnen und Polizisten der BAO FOKUS waren in der vergangenen Woche hessenweit im Einsatz zur Bekämpfung von sexueller Gewalt an Kindern. Bei Schwerpunktmaßnahmen wurden die Wohnungen von 52 Beschuldigten durchsucht, rund 1.247 Datenträger sichergestellt und 24 Vernehmungen durchgeführt.

Hinter jedem Foto steckt ein Opfer

Die BAO FOKUS (Besondere Organisationsstruktur gegen Kinderpornografie und sexuellen Missbrauch von Kindern) hat im Oktober 2020 ihre Arbeit aufgenommen. Organisatorisch ist sie im hessischen Landeskriminalamt angesiedelt. Der dortige Führungsstab koordiniert landesweit die Einsätze und Ermittlungen. Die meisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BAO FOKUS arbeiten jedoch in einem der sieben hessischen Polizeipräsidien. So wie Sarah Schneider aus dem Polizeipräsidium Mittelhessen. Die Kriminaloberkommissarin ist im Rahmen der BAO FOKUS an Vorermittlungen und Durchsuchungen beteiligt, wertet aber auch sichergestellte Speichermedien aus, sichtet Fotos und Videos von Missbräuchen. Die 30-Jährige sagt: "Es ist zum Teil schlimm, was ich zu sehen bekomme." Sie versuche dennoch, jeden Fall neutral zu betrachten. "Was ich gedanklich immer im Hinterkopf behalte: Hinter jedem kinderpornografischen Bild steckt ein sexueller Missbrauch und damit auch ein Opfer".

Besitzer von verlorenem Handy in Untersuchungshaft

"Oftmals ermitteln wir aufgrund von konkreten Hinweisen", berichtet Sarah Schneider. In einem Fall etwa zeigte eine junge Frau ihren Vater an. Sie hatte auf seinem Smartphone kinderpornografische Fotos gefunden. In einem anderen Verfahren spielte wiederum Kommissar Zufall den Ermittlerinnen und Ermittlern in die Hände: Bei Mäharbeiten im Landkreis Gießen war auf einer Wiese ein Smartphone gefunden worden. Der Finder brachte es zur Polizeistation. Das Gerät sollte an den Besitzer zurückgegeben werden. Beim Auslesen des Handys wurde ein kinderpornografisches Video gefunden. "Es waren nicht irgendwelche Aufnahmen aus dem Internet, sondern man hat gesehen, dass das Video selbst hergestellt worden war", berichtet Sarah Schneider. Da der Besitzer des Handys der Polizei aus einem anderen Verfahren bekannt war, konnten Rückschlüsse auf das im Film zu sehende Kind gezogen werden. Im Rahmen weiterer Ermittlungen der BAO FOKUS wurde die Wohnung des Mannes durchsucht, wurden mehrere Datenträger sichergestellt und der Beschuldigte vorläufig festgenommen. Auf Anordnung des zuständigen Ermittlungsrichters befindet er sich aktuell in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft Gießen hat bereits Anklage erhoben. Dem Beschuldigten werden schwerer sexueller Missbrauch von Kindern sowie die Herstellung von kinderpornografischen Schriften zur Last gelegt.

Dunkelziffer ist hoch

Die hessische Polizei hat im vergangenen Jahr 904 Fälle von sexuellem Missbrauch von Kindern und 72 Fälle von sexuellem Missbrauch von Jugendlichen erfasst. Hinzu kommen 1.692 Fälle des Besitzes, Erwerbs und der Verbreitung von Kinder-beziehungsweise Jugendpornografie. Die Dunkelziffer in diesem Deliktfeld ist hoch - die Taten ereignen sich häufig innerhalb der Familie oder im sozialen Nah-Raum eines Kindes. Nur ein Bruchteil kommt zu Anzeige. Die Polizei ist daher auf Hinweise aus der Bevölkerung, von Eltern, Lehrern, Erziehern, Nachbarn und anderen angewiesen.

Polizei nimmt Hinweise entgegen und vermittelt Beratungsangebote

Sie haben den Verdacht, dass ein Kind in Ihrem Umfeld von sexueller Gewalt betroffen ist? Sie wurden selbst Opfer von sexueller Gewalt? Wenden Sie sich an Ihre örtliche Polizeidienststelle - dort können Sie Anzeige erstatten. Die Polizei nimmt aber auch Hinweise entgegen und kann Ihnen Fachberatungsangebote in Ihrer Nähe nennen. (ots/r)

Publiziert in Polizei

MARSBERG.  Ein 9-jähriger Junge erschien am Mittwoch mit seiner Mutter auf der Polizeiwache in Marsberg und machte Angaben zu einer Belästigung.

Der Junge war am Mittwoch gegen 13.30 Uhr mit dem Schulbus auf dem Weg nach Hause, als sich ein junger Mann neben ihn setzte. Der Unbekannte umarmte und kitzelte den Jungen am Oberkörper. Seit Monaten soll der Mann auch andere Kinder in gleicher Weise belästigt haben. Nach Zeugenaussagen fährt der Unbekannte regelmäßig mit dem Bus gegen 13.30 Uhr von Westheim nach Essentho und steigt am Bahnhof in Marsberg aus, um mit dem Zug in Richtung Brilon weiter zu fahren.

Der Mann wird wie folgt beschrieben: Circa 17-20 Jahre alt, schlanke Statur, schwarze lockige Haare, Dreitagebart, blauerMund-Nasen-Schutz, braune Daunenjacke, braune Strickmütze. Hinweise richten Sie bitte an die Polizeiwache in Marsberg unter der Telefonnummer 02992/90200-3711.

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BAD WILDUNGEN. Mit schweren Verletzungen musste am 1. Juni ein Kind in die städtischen Kliniken nach Kassel verlegt werden - der sieben Jahre alte Junge war von einem Pkw erfasst und auf die Straße geschleudert worden.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, ereignete sich der Unfall am Montag gegen 20.05 Uhr, als ein ukrainischer Staatsbürger mit einem im Landkreis Waldeck-Frankenberg zugelassenen Peugeot 307 den Junkerweg in Richtung Wildunger Straße befuhr. Zeitgleich war der Siebenjährige auf seinem Mountainbike von der Straße Zum Vogelgesang unterwegs und wollte nach rechts in den Junkerweg abbiegen, dabei kam es zum Zusammenstoß. Eine Zeugin, die den Unfall beobachtet hatte, leistete Erste Hilfe und verständigte über den Notruf die Leitstelle.

Der schwerverletzte Junge musste nach notärtzlicher Versorgung in das Klinikum nach Kassel gebracht werden. An dem Cube-Rad entstand Sachschaden von 100 Euro - der Schaden an dem Peugeot wird auf 800 Euro geschätzt. Eine Atemalkoholkontrolle beim Fahrer verlief negativ. 

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Publiziert in Polizei

FRANKENBERG-SCHREUFA. Mit seinem Kinderfahrrad ist am Sonntag ein achtjähriger Junge aus Schreufa in einen Pkw gekracht - mit schweren Verletzungen wurde der Patient in eine Klinik geflogen.

Nach ersten Erkenntnissen befuhr eine 74-jährige Frau aus Schreufa gegen 13.45 Uhr mit ihrem silbergrauen Skoda die Jägerstraße in Richtung Viermündener Straße. Obwohl die Seniorin langsam fuhr, konnte sie einen Zusammenstoß mit einem achtjährigen Jungen, der aus der Alten Straße mit seinem Kinderfahrrad herausfuhr und dabei über die Fahrbahnmitte geriet, nicht mehr verhindern. Das Kinderrad krachte Frontal in die Motorhaube des Skoda und hinterließ einen Schaden von 1000 Euro. Bei dem Aufprall wurde der Junge erheblich verletzt, der Notarzt forderte einen Rettungshubschrauber an, der den Achtjährigen in eine Klinik transportierte.

Auch das Kinderfahrrad wurde beschädigt, die Reparatur wird 100 Euro kosten.   (112-magazin)

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Publiziert in Polizei

WINTERBERG. Nicht mehr eingreifen konnte am Sonntag der Vater eines neunjährigen Kindes an einem Winterberger Skilift.

Am Sonntagnachmittag wurde ein neunjähriges Mädchen aus den Niederlanden bei einem Unfall am Skilift in Winterberg schwer verletzt. Gegen 14.35 Uhr stürzte das Mädchen aus bislang ungeklärter Ursache aus einer Gondel. Der 38-jährige Vater des Kindes saß ebenfalls in dem Lift, konnte das Unfallgeschehen aber nicht mehr verhindern.

Alarmierte Rettungskräfte inklusive Bergwacht und Notarzt trafen umgehend am Unfallort ein und versorgten das Kind medizinisch. Der angeforderte Rettungshubschrauber musste noch auf dem Anflug aufgrund des Wetters umkehren. Das verletzte Kind wurde mit einem Rettungswagen in eine Spezialklinik gefahren. Im Nachgang musste der Vater, der sichtlich unter Schock stand, betreut werden.

Die polizeilichen Ermittlungen in diesem Fall dauern an - Fremdeinwirkung als Ursache für den Absturz schließen die Beamten aber aus. 

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ELKERINGHAUSEN. Feuerwehrleute, Bergwachtler, Polizeibeamten, Notfallseelsorger – sie alle sind sehr oft extremen, oft unvorstellbaren Eindrücken ausgesetzt. Nicht selten werden sie in der heutigen Zeit bei ihrer so wertvollen Arbeit angegangen oder behindert, die Bürokratie tut ihr übriges. Motivierend ist das nicht, oft werden auf so eine Art das ehrenamtliche Engagement und die berufliche Professionalität mit Füßen getreten.

Und dann gibt es plötzlich solche Momente wie heute Nachmittag in Elkeringhausen.

Als ich dort ankam sah ich im dichten Nebel die rote Blinkleuchte des Einsatzleitwagens der Feuerwehr Winterberg, der mir so den Weg zeigte, wo ich genau hin musste.

Die Einsatzkräfte waren am Nachmittag alarmiert worden, um ein vermisstes Kind in den weitläufigen Wäldern rund um Elkeringhausen zu suchen. Da war die Anspannung für mich zum Greifen nahe. Schon auf der Anfahrt dorthin. Leider viel zu oft hatte man schon von dramatischen Schicksalen in solch einem Zusammenhang gehört.

Sensible Situation

Ich ging nach meinem Eintreffen zum Einsatzleitwagen der Feuerwehr. Dort waren Kameraden, die ich kannte. Aufgrund der Situation wollte ich die Polizeibeamten nicht ansprechen. Sie hatten sicher besseres zu tun, als sich um mich zu kümmern. Die Feuerwehrleute standen an einer großen Karte, die sie mit Magneten an die Seitenwand des Einsatzleitwagens gepinnt hatten. Sie alle waren hochkonzentriert. Einsatzleiter Tim Braun und seine Männer. Sie haben mich nicht wahrgenommen. Die Anspannung war auch ihnen anzusehen. Da wollte ich nicht stören. Viele der Männer und Frauen vor Ort sind selbst Eltern.

Die Polizeibeamten besprachen ebenfalls ihre Taktik und standen in ständigem Funkkontakt mit Kollegen, die bereits in den umliegenden Wäldern mit der Suche begonnen hatten. Einfach Fotos zu machen – das traute ich mich erst mal nicht. Jemanden ansprechen wollte ich schon, aber nicht stören. Eine Gratwanderung.

Der erlösende Funkspruch

„Wir haben zu 99% das Mädchen gefunden. Rote Jacke“, hörte ich aus einem der vielen Funkgeräte und kurze Zeit später die Bestätigung „Es handelt sich um das vermisste Kind. Es ist wohlauf“. Erleichterung macht sich sofort breit. Die Polizeibeamten lächeln mir zu. „Kind wurde gefunden!“, nun haben mich auch die Feuerwehrleute bemerkt. Auch sie können ihre Freude über diesen Funkspruch nicht verbergen. Nun machte ich schnell einige Fotos von den Einsatzkräften am Sammelpunkt in der Ortsmitte. „Natürlich kann ich kurz Auskunft geben“, wandte sich der freundliche Polizeibeamte mir zu. Er strahlte, wie alle seine Kollegen vor Ort.

Urlaubswanderung mit Schrecken

„Die Menschen sind Gäste hier in Elkeringhausen“, erklärte er mir. Im Rahmen ihres Urlaubes habe die Familie eine Wanderung in Richtung Küstelberg unternommen. Plötzlich habe sie bemerkt, dass die Tochter, acht Jahre, verschwunden sei. „Die Eltern haben sofort mit der Suche begonnen“, berichtet der Polizeibeamte. Im dichten Nebel, den vielen Wegen mitten im Wald und der bereits einsetzenden Dämmerung haben sie ihr Kind nicht mehr wieder gefunden. „Als die Suche keinen Erfolg brachte, haben die Eltern die Polizei zur Hilfe gerufen“, erklärt mir der Beamte.

Großalarm zur Suche des vermissten Mädchens

Was dann passierte, zeigte einmal mehr, wie ernst die Verantwortlichen eine solche Situation nehmen. Die Polizei setzte eine große Maschinerie in Gang:Streifenwagenbesatzungen aus Winterberg, Bigge-Olsberg, Bad Berleburg, ein Hundeführer aus Siegen, ein Hundeführer aus Neuss, der Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera aus Dortmund, ein Polizeiseelsorger für die Eltern, der komplette Löschzug Winterberg, die Feuerwehr Elkeringhausen, die Feuerwehr Grönebach, die Feuerwehr Niedersfeld und die Bergwacht Winterberg erhielten ihren Einsatzbefehl. Sie alle waren nach Elkeringhausen gekommen, um das kleine Mädchen zu suchen. „Den letzten Kontakt zu den Eltern hat es um 15.00 Uhr gegeben“, schilderte der Polizeibeamte mir die Situation. Gegen 17.00 Uhr war der erlösende Funkspruch abgesetzt worden. Nur etwa 400 Meter vom Bereitstellungsraum entfernt war das Kind von einer Fußgängerin am Ortseingang gefunden worden. „Gerade als das Kind gefunden worden war, kamen wir mit unserem Streifenwagen vorbei“, schilderte eine Besatzung aus Bad Berleburg. Die überglücklichen Beamten nahmen sofort das Mädchen und die Fußgängerin an Bord, um wohl eine der schönsten Fahrten ihrer Laufbahn zu machen – das Kind zu den Eltern bringen. Diese warten sehnsüchtig in der Ortsmitte. Nach ein, zwei Minuten kommt der Streifenwagen an. Gänsehaut. Niemand sagt etwas. Die Beamten aus Bad Berleburg sind mir bestens bekannt. Sie strahlen. Fußgängerin und Kind steigen aus und eine überglückliche Mutter nimmt unter Tränen ihre Tochter in die Arme. Jetzt hat jeder einen Kloß im Hals. Ein toller Moment, nahezu unbeschreiblich. Die Eltern können ihr Glück kaum fassen. Sie umarmen nun auch die Fußgängerin, die ihre Tochter gefunden hat und bedanken sich herzlich bei allen Einsatzkräften, die gekommen waren, um ihre Tochter zu suchen. Selbst bei mir bedanken sie sich, obwohl ich mit meiner Kamera gar nicht zum Erfolg beigetragen hatte. Die Stimmung ist überwältigend und springt einfach auf jeden vor Ort über. Selbst Kinder aus dem Dorf, die mit dem Fahrrad da waren, freuen sich riesig.

Das sind sicher die Momente, die Feuerwehrleute, Polizeibeamte, Notfallseelsorger und Bergwachtler glücklich machen und die ihnen zeigen, warum es genau die richtige Aufgabe ist, die sie da machen. Besser hätten sie alle den Allerheiligentag wohl nicht verbringen können.

Für diese tollen Menschen, die Fußgängerin, das kleine Mädchen und seine Familie gelten heute die Likes.

Publiziert in HSK Feuerwehr
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