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KASSEL. Die Feuerwehr Kassel wurde am Montagvormittag um 11.48 Uhr zu einem Verkehrsunfall zwischen einem LKW und einem PKW auf der Bundesautobahn 7 alarmiert. Am Einsatzort war ein PKW auf einen LKW aufgefahren und hatte sich unter diesem verkeilt. Der Fahrer des LKW blieb unverletzt, der Autofahrer hingegen erlitt schwerste Verletzungen und wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt.

Zur Befreiung wurde der Lastkraftwagen zunächst mit dem Feuerwehrkran angehoben und der PKW mittels einer Winde unter dem Sattelauflieger herausgezogen. Die Rettung des Fahrers konnte erst dann mittels hydraulischer Rettungsgeräte durch die Feuerwehr erfolgen. Der Verunfallte wurde an den Rettungsdienst zur weiteren Behandlung und zum Transport in ein Kasseler Krankenhaus übergeben. Die Autobahn war während der Rettungsmaßnahmen in Fahrtrichtung Nord voll gesperrt. Über die Dauer der Einsatzarbeiten war die Autobahn zeitweise komplett gesperrt.

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KASSEL. Der Ladungsverlust eines Lkw sorgt derzeit für eine Vollsperrung der A 7 in Richtung Norden bei Niestetal. Wie die vor Ort eingesetzten Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal berichten, hat der Lkw gegen 9.35 Uhr zwischen den Anschlussstellen Kassel-Nord und Lutterberg, in Höhe des Parkplatzes Herkulesblick, nach ersten Schätzungen ca. 200 volle Kisten Bier auf der Autobahn verloren.

Diese liegen nun auf allen drei Fahrspuren verteilt. Die Gründe für den Ladungsverlust sind derzeit noch nicht bekannt. Der Fahrer ist unmittelbar danach offenbar aus Schreck noch mit seinem Lkw nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Leitpfosten gefahren. Die Autobahnmeisterei ist mit Blick auf die Reinigung der Autobahn verständigt. Wie lange die Arbeiten andauern werden, kann momentan noch nicht verlässlich eingeschätzt werden. 

Derzeit gilt folgende Umleitungsempfehlung: U 47 von Kassel-Nord zur Anschlussstelle Hann. Münden-Lutterberg. (ots/r)

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KASSEL. Am gestrigen Mittwochnachmittag rief ein Tankstellenmitarbeiter gegen 17.50 Uhr die Polizei in die Holländische Straße in Kassel, da einem Kunden soeben das Auto gestohlen worden sei.

Der zum Ort des Geschehens entsandten Streife des Polizeireviers Nord schilderte der Kassierer, dass der Kunde zuvor Bier gekauft habe und wenige Augenblicke später wieder aufgeregt in den Verkaufsraum gestürmt war, da sein VW Golf weg sei. Bei der Befragung des vermeintlichen Diebstahlopfers nahmen die Beamten bereits starken Alkoholgeruch bei dem 43-Jährigen aus Kassel wahr. Die Ansicht der Videoaufzeichnung der Tankstelle erhärtete nun den Verdacht der Polizisten, dass in diesem Fall etwas überhaupt nicht stimmte: Bereits wenige Sekunden, nachdem der Golf mit dem 43-Jährigen am Steuer auf das Gelände gefahren und er ausgestiegen war, fuhr der VW davon. Zudem waren auf dem Video keinerlei Personen erkennbar, die sich von außen dem Fahrzeug angenähert hatten oder eingestiegen waren.

Wie die Beamten dann ermitteln konnten, hatte ein Bekannter des 43-Jährigen auf dem Beifahrersitz gesessen. Als der Fahrer in die Tankstelle ging, ließ er den Schlüssel im Zündschloss stecken. Diese Gelegenheit nutzte offenbar kurzerhand der 52-jährige Beifahrer, um mit dem Golf wegzufahren. Das Auto war den beiden Männern nach derzeitigem Ermittlungsstand von einer gemeinsamen Bekannten überlassen worden, weshalb gegenwärtig nicht von einem Diebstahl ausgegangen wird.

Ein Atemalkoholtest bei dem 43-Jährigen ergab 2,6 Promille, weshalb er sich auf dem Revier einer Blutprobe unterziehen musste. Einen Führerschein besitzt er, ebenso wie der 52 Jahre alte Mann aus Kassel, nicht. Gegen beide leiteten die Polizisten Anzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein. Der 43-Jährige muss sich darüber hinaus wegen "Trunkenheit im Verkehr" verantworten.

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KASSEL. Die Kasseler Polizei hat in der vergangenen Woche im Kasseler Stadtteil Bad Wilhelmshöhe eine mutmaßliche Fälscherwerkstatt mit mehr als 800 Impfausweisen ausgehoben.

Entdeckt wurden die Ausweise am Mittwoch bei einer routinemäßigen Stromablesung in einem gastronomisch genutzten Gebäude - daraufhin wurde die Polizei alarmiert. Die Vollstreckung des umgehend von der Staatsanwaltschaft Kassel bei Gericht erwirkten Durchsuchungsbeschlusses führte im weiteren Verlauf zur Sicherstellung der Ausweise sowie von Impfstoffaufklebern in großer Zahl, verschiedenen Stempeln und weiteren Fälscherutensilien. Im Verdacht steht ein 47 Jahre alter Mieter dortiger Räumlichkeiten. Gegen den Beschuldigten wird daher wegen Verdachts der Urkundenfälschung und anderen Delikten ermittelt.

Die Kasseler Polizei war am Mittwochmorgen gegen 9.15 Uhr von Verantwortlichen des Gebäudes verständigt worden, nachdem diese dort beim Stromablesen überraschend auf große Mengen von Impfausweisen gestoßen waren. Zunächst hatten die alarmierten Polizeistreifen vor Ort die ersten Feststellungen getroffen, woraufhin die Kasseler Staatsanwaltschaft beim Amtsgericht die Durchsuchung des Gebäudes sowie der Privaträume des tatverdächtigen 47-Jährigen beantragte. Wie die Beamten des zuständigen Kommissariats von den Durchsuchungsmaßnahmen berichten, fanden sie über 800 echte Blanko-Impfpässe und in fast gleicher Anzahl Aufkleber von verschiedenen Corona-Impfstoffen, jeweils mit Chargennummern. Darüber hinaus stellten die Ermittler acht Stempel unterschiedlicher Behörden sicher.

In rund 250 der aufgefundenen Impfpässe waren bereits Aufkleber von Impfungen eingeklebt. In etwa 40 der Ausweise waren zudem bereits behördliche Stempel sowie Unterschriften zu finden, sodass diese als Nachweis eines vollständigen Impfschutzes gegen das Corona-Virus hätten dienen können. Die Impfpässe, Aufkleber und weitere Utensilien stellten die Beamten sicher. Die weiteren umfangreichen Ermittlungen zu möglichen Abnehmern und Bezugsquellen dauern an. (ots/r)

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KASSEL. Gegen 4.35 Uhr am Sonntagmorgen wurde der Leitstelle der Feuerwehr Kassel ein Brand einer Küche im Struthbachweg mitgeteilt. Daraufhin wurde der Löschzug der Feuerwache 1 und die FF Wolfsanger alarmiert.

Beim Eintreffen der Wehren war Flammenschein hinter einem Fenster im 3. Obergeschoss zu sehen. Der Bewohner hatte sich mit seinem Hund bereits eigenständig mit leichten Brandverletzungen aus der Wohnung retten können. Weitere Personen befanden sich nicht mehr in der Wohnung. Alle anderen Bewohner des Gebäudes konnten sich unverletzt selbst in Sicherheit bringen. Kurz nach dem Eintreffen zersprang die Fensterscheibe der Küche, sodass diese und der Flurbereich in Vollbrand standen. Flammen schlugen aus dem Fenster und drohten auf den Dachbereich überzugreifen. Die Eingangstür der betroffenen Wohnung war ebenfalls bereits durchgebrannt.

Umgehend wurde ein Trupp unter Atemschutz mit einem Strahlrohr zur Brandbekämpfung im Inneren des Gebäudes eingesetzt. Parallel hierzu wurde ein Strahlrohr über die Drehleiter vorgenommen, um eine Brandausweitung auf den Dachbereich zu verhindern. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht und auf die Wohnung begrenzt werden. Im weiteren Einsatzverlauf wurden die benachbarte Wohnung und der Dachbereich durch zwei weitere Trupps unter Atemschutz kontrolliert. Teile der Dachverkleidung mussten demontiert werden. Zur Unterstützung wurde die FF Harleshausen nachalarmiert. Parallel zur Brandbekämpfung wurde das Gebäude maschinell belüftet. Der Bewohner wurde zur medizinischen Behandlung in ein Kasseler Krankenhaus transportiert. Alle übrigen Bewohner konnten nach Abschluss der Lösch- und Belüftungsmaßnahmen in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Brandwohnung ist momentan nicht mehr bewohnbar. Zur Brandursache ermittelt die zuständige Kriminalpolizei.

Insgesamt waren 34 Brandschützer und zwei RTW-Besatzungen im Einsatz.

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Donnerstag, 25 November 2021 14:29

Lisa Marie R. wohlbehalten angetroffen

KORBACH. Die seit dem 16. November aus einer Jugendwohngruppe in Korbach vermisste 15-Jährige Lisa Marie ist wieder da. Aufgrund der Presseveröffentlichung gingen bei der Polizeistation Korbach mehrere Hinweise auf den möglichen Aufenthaltsort der 15-Jährigen ein. Ein Hinweis führte schließlich zum Erfolg.

Beamte der Polizeistation Hofgeismar konnten sie am Mittwoch (24. November) wohlbehalten in Hofgeismar antreffen. Die Jugendliche wurde im Anschluss in die Obhut des örtlich zuständigen Jugendamts übergeben. Die Polizei bedankt sich bei allen, die die Suche nach der 15-Jährigen unterstützt haben. (ots/r)

Link: Lisa Marie R. aus Korbach vermisst (23. November 2021)

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Dienstag, 23 November 2021 17:59

Lisa Marie R. aus Korbach vermisst

KORBACH. Die Polizei sucht nach der vermissten 15-jährigen Lisa Marie R. aus Korbach und bittet um Hinweise. Die Jugendliche verließ am Dienstag (16. November) eine Jugendwohngruppe in Korbach und kehrte nicht wie verabredet dorthin zurück. In Korbach wurde sie zuletzt an dem 16. November am Hauptbahnhof gesehen, wo sie in einen Bus in Richtung Volkmarsen gestiegen sein soll. Danach soll sie nochmal in einem großen Einkaufszentrum in Kassel gesehen worden sein.

Lisa Marie war in der Vergangenheit bereits mehrere Mal kurzeitig nicht in die Jugendwohngruppe zurückgekehrt. Sie kam dann aber immer nach wenigen Tagen zurück. Nachdem sie dieses Mal länger als gewohnt nicht zurückkehrte und sich bei den weiteren Ermittlungen durch die Beamten der Polizei Korbach keine Hinweise auf den momentanen Aufenthaltsort der 15-Jährigen ergeben haben, wenden sich die Ermittler nun mit der Suche an die Öffentlichkeit und bitten um Hinweise aus der Bevölkerung. Sie könnte sich auch in Kassel oder Hofgeismar aufhalten, wo sie Kontakte hat.

Beschreibung

  • 165 Zentimeter groß
  • schlanke Figur
  • längere, schwarz gefärbte Haare mit Undercut
  • trägt eine Zahnspange
  • war zuletzt sie mit einem orangefarbenen Kapuzenpulli und einer dunklen Jacke bekleidet

Wer Lisa Marie seit dem 16. November 2021 gesehen hat oder der Polizei Hinweise zum Aufenthaltsort der Jugendlichen geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 05631/9710 bei der Polizeistation Korbach zu melden. (ots/r)

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KASSEL. Einen ungewöhnlichen Einsatz hatte am Samstagmorgen eine Streife des Polizeireviers Mitte in der Kasseler Innenstadt. Ein aufmerksamer Passant hatte gegen 9.30 Uhr die Polizei angerufen, da ein Mann in der Hedwigstraße aus einem Lieferwagen heraus Waren verkaufte und ihm dies verdächtig vorkam. Als kurze Zeit später die alarmierten Polizeibeamten eintrafen, stellte der mutmaßliche Verkäufer, der auf der Ladefläche des Transporters mit einer Waage hantierte, abrupt seine Arbeiten ein. Gleichzeitig schlug den Polizisten ein beißender Fischgeruch entgegen.

Wie die Streife bei einer genaueren Nachschau feststellte, war der Laderaum des Fahrzeugs voll mit Styroporboxen, in denen sich Fische, Muscheln, Krebse, Garnelen und weitere Meerestiere bei einer Außentemperatur von 10 Grad nahezu ohne Kühlung befanden. Darüber hinaus waren einige Boxen umgefallen und die Waren lagen auf dem verschmutzten Boden des Lieferwagens.

Neben dem 49-jährigen Verkäufer, ein in Tschechien lebender Mann mit vietnamesischer Staatsangehörigkeit, trafen die Polizisten auf zwei Männer, die glaubhaft angaben, dass sie dort Fisch kaufen wollten. Nach ihren Angaben waren sie durch eine Anzeige in einem sozialen Netzwerk auf den stattfindenden Verkauf aufmerksam geworden. Nach ersten Ermittlungen der Beamten hatte der 49-Jährige die Waren am Vortag in den Niederlanden gekauft und zum Weiterverkauf nach Kassel gebracht. Zusätzlich gekühlt worden waren die Boxen, in denen sich nur noch Reste von Eis befanden, offenbar nicht mehr.

Die telefonische Rücksprache mit der zuständigen Lebensmittelbehörde erhärtete schließlich den Verdacht der Polizisten, dass der beißende Geruch auf verdorbene Waren hindeutet. Sie veranlassten daher die Entsorgung der 450 Kilogramm Fischwaren durch ein darauf spezialisiertes Unternehmen. Gegen den 49-Jährigen, der die Beamten auf das Revier begleiten musste, leiteten sie Anzeigen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz, die Gewerbeordnung und das Aufenthaltsgesetz ein.

Da der Tatverdächtige in Deutschland keinen Wohnsitz hat, entließen ihn die Polizisten erst nach Zahlung einer Sicherheitsleistung wieder auf freien Fuß. (ots/r)

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Sonntag, 21 November 2021 14:49

Schornsteinbrand ruft Feuerwehr auf den Plan

KASSEL. Die Feuerwehr Kassel wurde am Samstagabend gegen 19.35 Uhr zu einem vermutlichen Schornsteinbrand in einem Einfamilienhaus im Schlosspark nahe des Herkules alarmiert - der Bewohner des Hauses wurde durch Passanten darauf aufmerksam gemacht, dass Funken aus dem Schornstein des Hausen sprühen würden.

Der Schornstein brannte im oberen Drittel auf einer Länge von circa drei Metern. Mit einer Wärmebildkamera wurde der gesamte Schornstein kontrolliert - im Bereich des Dachbodens konnten erhöhte Temperaturen festgestellt werden. Die Feuerwehr kehrte den Schornstein und entfernte die glühenden Rückstände. Somit konnte eine Brandausbreitung verhindert werden.

Die Einsatzstelle wurde dem zuständigen Schornsteinfegermeister übergeben. 23 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr Kassel waren 1,5 Stunden lang im Einsatz.

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Dienstag, 09 November 2021 10:49

Kassel: Brand in Gebäude, Feuerwehr zur Stelle

KASSEL. Die Feuerwehr Kassel wurde am Montag gegen 22.20 Uhr mit dem Stichwort "Brand in Gebäude mit Menschenleben in Gefahr" in die Wolfhager Straße 2 alarmiert.

Bei Eintreffen der Feuerwehr war der Flur im 5. Obergeschoss tief schwarz verraucht. Mehrere Personen kamen den unter Atemschutz vorgehenden Einsatzkräften im Treppenraum entgegengelaufen. Anwohner hatten bereits Löschversuche unternommen. Es brannte Unrat im Flur des Geschosses.

Die Feuerwehr legte eine Schlauchleitung nach oben, löschte die Gegenstände ab und entrauchte den Bereich mit einem Lüfter - die angrenzenden Wohnungen wurden auf Verrauchung kontrolliert. Es wurden bei dem Einsatz keine Personen verletzt. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte der Schaden im Flur gering gehalten werden.

40 Einsatzkräfte waren eine Stunde lang im Einsatz, die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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