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Dienstag, 22 März 2022 08:32

Frau zu Boden geworfen und unsittlich angefasst

KASSEL. Am frühen Samstagmorgen kam es an der Straßenbahnhaltestelle am Kasseler Königsplatz zu einem Sexualdelikt. Ein 20-jähriger Mann soll eine dort an der Haltestelle sitzende 19-jährige Frau aus dem Landkreis Kassel bedrängt, sie zu Boden geworfen und dann unsittlich angefasst haben, während er ihr den Mund zuhielt.

Allerdings wehrte sich die junge Frau nach Leibeskräften, sodass der Täter schließlich von ihr abließ. Das Opfer flüchtete daraufhin, rief laut um Hilfe und verständigte umgehend die Polizei. Bei der fortgesetzten Fahndung mit zahlreichen Streifen konnten Beamte des Polizeireviers Mitte den Tatverdächtigen in der Fiedlerstraße festnehmen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel ordnete ein Haftrichter beim Amtsgericht Kassel am Samstag die Untersuchungshaft gegen den wohnsitzlosen 20-Jährigen mit somalischer Staatsangehörigkeit an. Er befindet sich nun in der Justizvollzugsanstalt Wiesbaden.  Die 19-Jährige alarmierte gegen 4.10 Uhr über den Notruf 110 die Polizei. Die Streifen vom Innenstadtrevier entdeckten bei der sofort eingeleiteten Fahndung in der Nordstadt den 20-Jährigen, auf den die abgegebene Täterbeschreibung des Opfers zutraf.

Beim Erblicken der Polizeifahrzeuge flüchtete er zunächst, konnte aber kurze Zeit später festgenommen werden. Aufgrund der von der 19-jährigen Frau gemachten Angaben und den von den Beamten des für Sexualdelikte zuständigen Kommissariats 12 der Kasseler Kripo geführten Ermittlungen, steht der 20-Jährige im dringenden Tatverdacht der versuchten sexuellen Nötigung. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

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KASSEL. Ein bislang Unbekannter hat sich am Sonntagmittag im Nordstadtpark in Kassel unsittlich gegenüber einer Frau gezeigt. Wie das Opfer am Dienstag (15. März) bei der Anzeigenerstattung auf dem Vellmarer Polizeirevier schilderte, hatte der Mann zunächst gegen ihren Willen ihr Bein gestreichelt und sich kurz darauf entblößt. Die Kasseler Kripo sich nun nach Zeugen, die Hinweise auf den Exhibitionisten geben können.

Nach Angaben der 28-Jährigen aus Kassel ereignete sich der Vorfall in dem Park an der Fiedlerstraße am Sonntag gegen 12 Uhr. Sie hatte dort neben einer Bank auf der Grünfläche gesessen, als sich der Unbekannte annäherte und zunächst die Hündin der Frau streichelte. Anschließend berührte er die 28-Jährige am Bein, woraufhin sie ihn aufforderte, dies zu unterlassen und sofort auf Distanz ging. Als sich der Unbekannte kurz danach vor ihr entblößte, verließ sie den Park - der Mann folgte ihr nicht.

Es soll sich um einen 38 bis 45 Jahre alten, schlanken Mann mit auffällig großen Ohren gehandelt haben, der eine Maske, einen grauen Kapuzenpullover, eine schwarze Jacke und eine graue Jogginghose trug. Die weiteren Ermittlungen führen nun die Beamten des für Sexualdelikte zuständigen Kommissariats 12 der Kasseler Kriminalpolizei. Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können, melden sich bitte unter der Telefonnummer 0561/9100 bei der Kasseler Polizei. (ots/r)

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KASSEL. Die Abholung eines Freundes bei der Polizei nach einer Rauschfahrt endete am gestrigen Sonntagnachmittag für eine 22-jährige Frau selbst mit einer Blutentnahme und einer Strafanzeige.

Offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln war sie am Steuer ihre Autos an der Wache der Baunataler Polizeiautobahnstation vorgefahren, was den Polizeibeamten aufgefallen war. Sie muss sich nun wegen Fahrens unter Drogeneinfluss verantworten.  Zunächst hatten die Zivilfahnder der Operativen Einheit BAB des Polizeipräsidiums Nordhessen um 14.40 Uhr einen VW am Berliner Platz in Kassel angehalten.

Da der Verdacht bestand, dass der 24-jährige Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren war, nahmen die Polizisten ihn mit auf die Dienststelle. Ein dort durchgeführter Drogentest bestätigte den Verdacht, weshalb ein Arzt eine Blutprobe bei dem 24-Jährigen entnahm. Da ihm die Weiterfahrt untersagt wurde, rief er anschließend eine Freundin an, die ihn bei der Polizei abholen sollte. Der Bitte kam die 22-Jährige nach und fuhr gegen 16 Uhr vor der Autobahnstation vor.

Sofort fielen den fachkundigen Beamten die auffällig glänzenden Augen und erweiterten Pupillen der jungen Frau auf. Zunächst wurde auch ihr die Weiterfahrt untersagt. Auch bei ihr schlug der anschließende Urintest positiv auf verschiedene Drogen an, weshalb sie sich einer Blutentnahme unterziehen musste. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen stellten die Polizisten auch ihren Autoschlüssel sicher, um zu verhindern, dass sie sich erneut drogenberauscht ans Steuer setzt. Ob beide letztlich ein Taxi genommen haben oder auf anderem Weg nach Kassel gekommen sind, ist nicht übermittelt. (ots/r)

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KASSEL. Um 16.25 Uhr erreichte die Leitstelle der Feuerwehr Kassel am Sonntag (13. März 2022) über den Notruf 112 die Meldung über einen Flächenbrand im Bereich der Heinrich-Pierson-Straße. Umgehend wurde der Löschzug der Berufsfeuerwehr der Feuerwache 2 mit einem Tanklöschfahrzeug, die Freiwillige Feuerwehr Oberzwehren und ein Rettungswagen zur Einsatzstelle entsandt.

Beim Eintreffen der Feuerwehr waren bereits etwa 2000 Quadratmeter Grasfläche verbrannt, an den Flächenrändern standen noch rund 500 Quadratmeter Gras und Gestrüpp in Flammen. Durch die Vornahme von insgesamt drei Strahlrohren und mehrerer Feuerpatschen konnte der Brand schnell bekämpft und der Schaden auf die betroffene Fläche begrenzt werden. Der Einsatz der Feuerwehr war nach rund einer Stunde beendet.

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KASSEL. Einer Streife des Polizeireviers Mitte gelang am Mittwochmorgen (9. März) die Festnahme eines mutmaßlichen Drogendealers in der Kasseler Innenstadt.

Die Beamten waren gegen 11 Uhr während einer Streifenfahrt am Stern auf den Mann aufmerksam geworden, der zwar schon länger an der Haltestelle stand, aber in keine Straßenbahn einstieg. Als sich die Streife näherte, um den Verdächtigen zu kontrollieren, suchte er das Weite. Nachdem er schnellen Schrittes an mehreren Straßenecken abgebogen war und in der Mauerstraße vor den Augen der Polizisten etwas wegwarf, konnten sie den 24-Jährigen einholen.

Der Grund für die Eile des Mannes offenbarte sich anschließend, denn bei einer Absuche der näheren Umgebung fanden die Beamten am Straßenrand 23 Plomben mit insgesamt rund acht Gramm Kokain und eine Ecstasy-Tablette, derer er sich offensichtlich vor der Kontrolle entledigt hatte. Darüber hinaus förderte eine Durchsuchung des Tatverdächtigen sechs Gramm Haschisch zutage, die ebenfalls sichergestellt wurden. Den Mann nahmen sie für die weiteren polizeilichen Maßnahmen mit auf das Revier. Die Ermittlungen gegen den 24-Jährigen mit tunesischer Staatsangehörigkeit dauern an. (ots/r)

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KASSEL. Mehrere aus Schreckschusswaffen abgefeuerte Schüsse bei einem Hochzeitskorso sorgten am Samstagnachmittag in der Kasseler Nordstadt für einen Polizeieinsatz.

Gegen 16.20 Uhr hatten besorgte Anwohner über den Notruf 110 gemeldet, dass in der Holländischen Straße aus dem Fenster eines fahrenden Autos in die Luft geschossen worden war. Sofort eilten zahlreiche Streifen der Kasseler Polizei in die Holländische Straße, wo sie fünf stadteinwärts fahrende Fahrzeuge mit Hochzeitsgästen ausmachen konnten und die Fahrzeuge stoppten. Im Unklaren darüber, ob es sich um scharfe Waffen handelt, näherten sich die Polizisten unter größtmöglicher Eigensicherung an. Für die anschließende Kontrolle zeigten die angehaltenen Hochzeitsgäste kein Verständnis - im Fußraum eines weißen Audi fanden die Polizisten schließlich zwei Schreckschusswaffen sowie Munition, die sie sicherstellten.

Der mutmaßliche Schütze gab sich unter den vier Insassen des Audi - drei 19, 23 und 46 Jahre alte Männer und eine 27-jährige Frau aus Kassel - nicht zu erkennen. Alle Beteiligten verhielten sich unkooperativ. Da das Führen von Schreckschusswaffen in der Öffentlichkeit ohne den Besitz eines kleinen Waffenscheins eine Straftat darstellt, die mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe bestraft werden kann, leiteten die Beamten ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Das Schießen mit solchen Waffen außerhalb von Schießstätten ist darüber hinaus nach dem Waffengesetz grundsätzlich verboten und stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit Geldbuße bis zu 10.000 Euro geahndet werden kann.

Die Ermittlungen, welcher der vier Insassen die Schüsse abgegeben hat, dauern an. (ots/r)

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KASSEL. Der Löschzug der Feuer- und Rettungswache 2, sowie die Freiwillige Feuerwehr Kassel Oberzwehren wurden mit vier Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug am Donnerstag um 13.51 Uhr zu einem Feuer in einem Hochhaus in die Heinrich-Plett-Straße in Kassel gerufen. Laut Anrufer sollte offenes Feuer und Rauch auf einem Balkon im 6. Obergeschoß zu sehen sein.

Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte wurde diese Meldung bestätigt - das Feuer drohte auf darüber liegende Stockwerke überzugreifen. Die Feuerwehr entschied sich für die Einrichtung eines sogenannten Depotgeschoßes. Mit dieser Maßnahme wird ein Stockwerk nahe der Brandstelle vom Einsatzleiter festgelegt. In diesem werden dann nachrückende Einsatzkräfte und Einsatzmaterial vorgehalten und verletzte Personen betreut. Aufgrund dieser Maßnahme konnte sehr schnell ein Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr in die Brandwohnung vorgehen. Von außen wurde die Drehleiter parallel in Stellung gebracht um die Brandausbreitung zu verhindern und eine eventuelle Menschenrettung durchzuführen. Glücklicherweise befand sich aber niemand in der Wohnung.

Zwanzig Minuten nach der Alarmierung war das Feuer unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten dauerten etwa eine Stunde. Wegen der Brandschäden ist die Wohnung derzeit unbewohnbar. Während der Löscharbeiten wurde eine ältere Dame betreut, sie war aber nicht vom Feuer betroffen. Zur Brandursache ermittelt die Polizei.

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Mittwoch, 02 März 2022 13:32

Unbekannte werfen Einkaufswagen aus 14. Stock

KASSEL. Eine hochgefährliche Aktion ging am Dienstagabend (1. März 2022) in der Brückenhofstraße 76 in Kassel-Oberzwehren glücklicherweise glimpflich aus - Unbekannte hatten einen Einkaufswagen von einem Balkon im 14. Stock geworfen, der mit immenser Wucht vor dem Eingang des Hochhauses aufschlug, aber niemanden traf. Die Kasseler Polizei ermittelt nun in diesem Fall und bittet um Hinweise auf die unbekannten Täter.

Eingegangen war der Notruf von Anwohnern wegen des Vorfalls bei der Polizei gegen 18.40 Uhr. Bei Eintreffen der hinzugeeilten Streife des Polizeireviers Süd-West fehlte von den unbekannten Tätern bereits jede Spur. Wie die Beamten ermitteln konnten, wurde der Einkaufswagen offenbar von einem offenen Balkon im 14. Stock geworfen, der vom Treppenhaus des Hochhauses frei zugänglich ist und nicht zu einer Wohnung gehört. Zeugen hatten gesehen, wie der Wagen vor dem Eingang des Hauses aufgeschlagen war und Funken sprühten. Zum Glück hielten sich zu diesem Zeitpunkt keine Personen im Bereich auf. Nur wenig später sollen vier männliche Jugendliche eilig aus dem Haus gestürmt sein, die dann in Richtung Universität flüchteten.

Die vierköpfige Gruppe trug dunkle Kleidung, eine Kleidungsstücke waren vom Hersteller Adidas. Zwei von ihnen sollen hellhäutig gewesen sein, die beiden anderen Jugendlichen hatten einen dunkleren Teint, so die Zeugen. Den zerstörten Einkaufswagen des Supermarktes Norma stellten die Polizisten sicher. Ob die Täter den Wagen von draußen mitbrachten oder dieser bereits im Haus gestanden hatte, ist nun Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Zeugen, die den Beamten Hinweise auf die Täter geben können, melden sich bitte unter der Telefonnummer 0561/9100 bei der Kasseler Polizei. (ots/r)

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KASSEL. Nachdem es am heutigen Montagmorgen gegen 6.40 Uhr auf einer Bahnstrecke neben der Korbacher Straße zum Zusammenstoß von zwei Straßenbahnen gekommen war, dauern die Arbeiten an der Unfallstelle noch an.

Wie die am Unfallort eingesetzten Beamten des Polizeireviers Süd-West berichten, ist die Tram, die rückwärts gegen die andere Straßenbahn gestoßen war, bei dem Zusammenprall im hinteren Bereich entgleist. Beide Straßenbahnen sind erheblich beschädigt worden. Bis zum Abschluss der Bergungsarbeiten, die voraussichtlich bis in die Nachmittagsstunden andauern werden, bleibt zudem die Korbacher Straße, zwischen Brückenhofstraße und Heinrich-Plett-Straße, gesperrt. 

Die Ursache des Unfalls zwischen den Haltestellen "Schulzentrum Brückenhof" und "Korbacher Straße" ist derzeit noch unklar. Nach ersten Erkenntnissen war eine der Straßenbahnen aus noch unbekannten Gründen auf freier Strecke rückwärts gegen die nachfolgende Tram, die offenbar noch gebremst und angehalten hatte, gestoßen. Zur Klärung der Unfallursache ist ein Gutachter in die Ermittlungen eingebunden. Darüber hinaus sind die Fahrtenschreiber beider Fahrzeuge sichergestellt worden. Bei dem Zusammenstoß sind nach derzeitigen Erkenntnissen 14 Personen verletzt und teilweise von den Rettungskräften in Krankenhäuser gebracht worden. Unter den Verletzten befinden sich Fahrgäste im Alter zwischen 15 und 65 Jahren, die offenbar eher leicht verletzt wurden, und auch die beiden Tram-Fahrer. Der 43 Jahre alte Fahrer der rückwärts rollenden oder fahrenden Bahn erlitt offenbar einen Schock. Der 54-jährige Fahrer der nachfolgenden Straßenbahn wurde bei dem Zusammenstoß verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Über die Art und Schwere seiner Verletzungen liegen derzeit noch keine weiteren Informationen vor. (ots/r)

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Mittwoch, 23 Februar 2022 12:50

Boot kentert bei starker Strömung auf der Fulda

FULDA. Die derzeit starke Strömung der Fulda war Ursache eines Bootsunfalls am gestrigen Dienstag. 

Bei Gewässervermessungsarbeiten kenterte gegen 9.15 Uhr ein mit zwei Personen besetztes Arbeitsboot in der Nähe der Ortslage Breitenbach bei Fulda. Die beiden 34 und 54 Jahre alten Besatzungsmitglieder konnten sich schwimmend und unverletzt ans Ufer retten. Beide Personen trugen Schwimmwesten. Anschließend trieb das Motorboot noch bis zum Wehr in Rotenburg ab. 

Eine Bergung des Bootes gestaltet sich aufgrund des vorherrschenden Wasserstandes und der starken Strömung schwierig. An Bord befinden sich ca. 15 Liter Kraftstoff. Zu einem Austritt und einer damit verbundenen Verunreinigung des Gewässers kam es bisher nicht.  Die Ermittlungen bzw. Maßnahmen des zuständigen Wasserschutzpolizeiposten Kassel dauern an.

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