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DIEMELSEE. Die Kameraden und Kameradinnen der Feuerwehr Diemelsee freuen sich über ein neues Fahrzeug in ihrem Fuhrpark. Für den Ortsteil Deisfeld konnten die Kameraden am 9. April ein TSF-L in Mudersbach (Siegerland) in Empfang nehmen und nach Deisfeld überführen. Bürgermeister Volker Becker und Gemeindebrandinspektor Karl-Wilhelm Römer begrüßten die coronakonforme kleine Gruppe am Abend am Feuerwehrhaus.

Im Jahr 2018 wurde ein gebrauchtes TSF-W in Deisfeld in Dienst gestellt, da das alte TSF durch einen technischen Defekt ausgefallen und eine Reparatur vollkommen unwirtschaftlich war. Die Ersatzbeschaffung wurde eingeleitet und im Rahmen der Landesbeschaffungsmaßnahme konnte vom Land Hessen ein IVECO Fahrgestell zur Verfügung gestellt werden. Der individuelle Aufbau wurde von der Gemeinde Diemelsee bei der Firma ADIK in Auftrag gegeben und durchgeführt. Dafür investierte die Gemeinde 69.500 Euro. 

Über die detaillierte Ausstattung hatten sich die Deisfelder Einsatzkräfte im Voraus intensive Gedanken gemacht. Herausgekommen ist ein besonderes und einzigartiges Fahrzeug. Die Bezeichnung TSF-L steht für Tragkraftspritzenfahrzeug-Logistik. Hierzu ist neben der Normbeladung am Heck eine Ladebordwand verbaut, über welche diverse bestückte Rollwagen zugeladen werden können. Vorteil ist, dass sie baugleich zum Gerätewagen Logistik in Adorf sind und im Bedarfsfall Rollwagen getauscht oder über die Deisfelder zu Einsätzen nachgeführt werden können. Darum wurde auf einen Wassertank verzichtet, da neben dem Hydrantennetz auch die Diemel mit diversen Staustufen durch den Ort fließt. Außerdem ist in jedem der umliegenden Orte ein Feuerwehrfahrzeug mit Wasser stationiert und die fahren nach Alarmplan bei Brandeinsätzen.

Zur weiteren Ausstattung gehören eine Akku-Säbelsäge und ein LED-Lichtmast. Gespeist werden die elektrischen Geräte über einen fest eingebauten Stromerzeuger. Außerdem wurde eine Rückfahrkamera für ein sicheres Rangieren verbaut. Gemeindebrandinspektor Karl-Wilhelm Römer freut sich über dieses besondere Fahrzeug in Diemelsee und ist überzeugt vom Konzept des TSF-L. Er bedankte sich bei Gemeindevorstand und der Gemeindevertretung für die Unterstützung bei der Beschaffung. Bürgermeister Volker Becker zeigte sich beeindruckt, dass die Deisfelder Kameraden in dieser Zeit mit Covid-19 solch ein Projekt engagiert durchgeführt haben. "Mit dieser Anschaffung wurde der Bedarfs- und Entwicklungsplan weiter umgesetzt, zur Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde Diemelsee", so Becker weiter.

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DIEMELSEE. Eine umfangreiche Rettungsaktion haben die Freiwillige Feuerwehr Diemelsee und Rettungskräfte aus Adorf am Samstagabend absolviert - der Aufmerksamkeit von zwei Anglern ist es zu verdanken, dass ein junger Mann noch am Leben ist - die Wasserrettung verlief trotz widriger Umstände optimal.

Gegen 21.25 Uhr meldeten zwei junge Männer über den Notruf 112 bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg, dass sich eine Person im Diemelsee in Not befindet. Aufmerksam geworden sind die Angler, nachdem eine Person im See um Hilfe gerufen hatte. Der Angetrunkene wollte scheinbar durch den See schwimmen, in Höhe vom Seehotel verließen den Schwimmer aber die Kräfte.

Kurzerhand entledigten sich die beiden Angler ihrer Klamotten, sprangen in den See und zogen die Person ans Ufer an der Randstraße. Die inzwischen alarmierte Wehr aus Heringhausen und die Johanniter Unfallhilfe aus Adorf trafen dort fast zeitgleich ein. Mit einer Steckleiter gelangten die Retter und Einsatzkräfte der Feuerwehr zum fünf Meter tiefen Uferbereich des Diemelsees. 

Weil der Angetrunkene völlig am Ende seiner Kraft war und ein Besteigen der Leiter zu gefährlich erschien, forderte Gemeindebrandinspektor Karl-Wilhelm Römer das in Adorf stationierte Rettungsboot an. Torsten Behle und sein Team ließen am Strandbad das Boot zu Wasser und erreichten nach wenigen Minuten die Rettungsstelle.

Inzwischen hatte sich der Gerettete anders entschieden - mit dem Boot wollte er nicht fahren, dafür nahm er das Risiko auf sich und bestieg unter dem Schutz helfender Hände und einer Kopfbedeckung (Feuerwehrhelm) die Steckleiter. Oben angekommen, wurde der junge Mann medizinisch betreut. Etwa 30 Ehrenamtliche waren bei der Rettungsaktion im Einsatz. Ein großes Lob gehört auch den beiden Anglern für ihr couragiertes Handeln.

Nach 60 Minuten konnte der Einsatz beendet werden. (112-magazin.de)

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SUDECK. Mit leichten Verletzungen hat am Dienstagmorgen um 8.50 Uhr eine 56 Jahre alte Frau einen Unfall bei Sudeck überstanden - Feuerwehr, Rettungskräfte und Polizei waren im Einsatz.

Zunächst hieß es, dass in dem Diemelseer Ortsteil ein Pkw vor einen Baum gefahren und in Brand geraten sei. Bei Eintreffen der Wehren am Ortsausgang von Sudeck fanden die Einsatzkräfte einen schwarzen BMW vor, der gegen einen Ahornbaum gefahren war - Feuer gefangen hatte der BMW aber nicht. Nach Zeugenaussagen war die Bad Arolserin auf dem Weg von Sudeck in Richtung Giebringhausen unterwegs gewesen, als vor ihr eine Katze über die Straße gelaufen war. Um das Tier nicht zu gefährden, riss die Fahrerin instinktiv das Lenkrad nach rechts und landete mit ihrem Fahrzeug an einem Ahornbaum.

Wie Einsatzleiter Karl-Wilhelm Römer und sein Stellvertreter Torsten Behle an der Unfallstelle mitteilten, hatte das automatische Notrufsystem von BMW nach dem Unfall Kontakt zu der Fahrerin aufgenommen und die Alarmierung zur nächsten Polizeidienstelle ausgelöst. Ab diesem Moment lief die Rettungskette automatisch weiter. Ein Notarzt und die Johanniter Unfallhilfe aus Adorf waren zügig vor Ort. Auch die Gemeinschaftsfeuerwehr aus Sudeck/Rhenegge und die Wehr aus Adorf wurden alarmiert. Etwa 20 Freiwillige in fünf Fahrzeugen waren im Einsatz um die Unfallstelle abzusichern und den Abschlepper zu unterstützen.

Die Polizei schätzt den Sachschaden an dem BMW auf etwa 20.000 Euro. Die Landesstraße 3082 musste für die Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt werden. (112-magazin)

Link: Unfallstandort Westerborn am 26. Juni 2018

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