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DIEMELSEE. Polizeikräfte aus Korbach, die Freiwillige Feuerwehr Adorf, Einsatzkräfte aus Heringhausen, Rettungssanitäter, Notarzt und die Crew des Rettungshubschraubers Christoph 7 wurden am Samstagmittag zu einem Unfall mit einer eingeklemmten Person alarmiert.

Vorausgegangen war ein Verkehrsunfall auf der Landesstraße 3076 zwischen der Kappensteiner Mühle und Adorf, am Abzweig nach Sudeck. Um 11.18 Uhr ging bei der Polizei der Notruf über eine Kollision zweier Pkws bei Adorf ein. Nach Angaben der Polizei vor Ort war der Fahrer (49) eines Volkswagens mit holländischen Kennzeichen von Sudeck kommend in Richtung Adorf unterwegs gewesen. Am Stoppschild zur Aartalstraße (L3076) übersah der Fahrer einen von links, aus Richtung Adorf, in Richtung Flechtdorf fahrenden Mercedes-Benz. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Pkws, wobei der Fahrer im blauen Golf eingeklemmt wurde.

Da der Rettungsleitstelle nur eine verletzte Person gemeldet worden war, trafen zunächst der Notarzt und eine RTW-Besatzung am Unfallort ein. Zufällig waren die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Heringhausen auf dem Weg zum Atemschutzlehrgang nach Korbach unterwegs und stießen wenige Minuten später auf die Unfallstelle. Umgehend wurde die Unfallstelle abgesichert. Weil der Fahrer des Volkswagens über starke Schmerzen klagte und bereits neurologische Ausfallerscheinungen hatte, musste eine technische Rettung durchgeführt werden. Die Freiwillige Feuerwehr Adorf rückte mit hydraulischem Gerät an, entfernte das Dach des VW und führte eine rückenschonende Rettung durch. Nach der Erstversorgung im RTW wurde der 49-Jährige mit einer Trage zum 150 Meter entfernten Rettungshubschrauber Christoph 7 gebracht und ins Klinikum nach Kassel geflogen. Die Beifahrerin im VW kam mit dem Schrecken davon.

Ebenfalls unverletzt geblieben ist die Fahrzeugführerin des im Kreis Kleve zugelassenen Mercedes-Benz. Die Beifahrerin dagegen kam mit leichten Schmerzen im Hals- und Kopfbereich ins Krankenhaus nach Korbach. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden, den die Polizei mit insgesamt 12.000 Euro angibt. Eine örtliche KFZ-Werkstatt übernahm um 12.40 Uhr die Abschlepparbeiten, geleitet haben den Einsatz die beiden Diemelseer Gemeindebrandinspektoren Torsten Behle (Stellvertreter) und Karl-Wilhelm Römer (GBI 1) - etwa  23 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr waren bis 13 Uhr im Einsatz, stellten den Brandschutz sicher und streuten ausgelaufene Betriebsstoffe mit Ölbindemittel ab. Für die Dauer des Einsatzes musste die Landesstraße voll gesperrt werden. (112-magazin.de)

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DIEMELSEE. Schwere Verletzungen hat ein Jagdpächter am Samstag in einem Adorfer Revier davongetragen - ein Hochsitz sollte umgesägt werden, leider fiel die Ansitzeinrichtung in Richtung des 61-Jährigen und traf den Mann an Kopf und Nacken.

Obwohl alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen wurden, um einen instabilen Hochsitz sicher auf die Erde zu bekommen, hatte das hölzerne Monstrum einen eigenen Weg eingeschlagen. Nach Angaben von drei Mitjägern, hatte man sich mit dem Jagdpächter in einem Wiesental nördlich der Kappensteiner Mühle getroffen, um eine Jagdeinrichtung umzulegen. Mit einer Motorsäge sägte einer der Arbeiter die Ständer ab, leider verfing sich die Kanzel in der Fichtenkrone und war entgegen der geplanten Fallrichtung zu Boden gestürzt. Dabei schlug des Fenster der Ansitzeinrichtung auf Kopf und Nacken des 61-Jährigen nieder. Eine stark blutende Wunde am Kopf musste umgehend behandelt werden.

Während einer der Helfer den Verletzten erstversorgte, informierte ein weiterer Jäger über sein Handy die Leitstelle Waldeck-Frankenberg, der Dritte im Bunde lief zur Aartalstraße und wies die ankommenden Retter, die Freiwillige Feuerwehr Diemelsee sowie Beamte der Polizeistation Korbach, ein. In Absprache mit der Polizei wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr auf der Aartalstraße positioniert, die den Verkehr wechselseitig regelten. Einsatzleiter Torsten Behle nahm sofort Verbindung zur Leitstelle auf, die um 13.52 Uhr den Rettungshubschrauber Christoph 7 zur Landesstraße 3076 beorderte. Der eintreffende Notarzt versorgte den Verletzten, Einsatzkräfte der Feuerwehr unterstützen den Rettungsdienst und halfen, den Jagdpächter mit einer Schleifkorbtrage zum RTW zu bringen.

Im Nachgang begleitete der Notarzt den Verletzen im RTW von der Einsatzstelle nach Korbach ins Krankenhaus. Dort wurde der Notarzt vom Rettungshubschrauber wieder aufgenommen und nach Kassel geflogen. Nach ersten Erkenntnissen erlitt der 61-jährige Revierinhaber zwar schwere, nicht aber lebensgefährliche Verletzungen. Um 14.42 Uhr hob Christoph 7 in Richtung Korbach ab, die Straße zwischen Adorf und Flechtdorf konnte um 14.50 Uhr für den Verkehr freigegeben werden. 

Insgesamt waren mehr als 23 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Adorf am Einsatzgeschehen beteiligt. Auch Gemeindebrandinspektor Karl-Wilhelm Römer war vor Ort um sich ein Bild von der Lage zu machen.  (112-magazin)

Link: Einsatzstandort Freiwillige Feuerwehr Adorf am 22.06.2019

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