Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Kaliber

EIMELROD. Im Großraum Willingen treibt ein unbekannter Wilddieb sein Unwesen. Das berichtete gegenüber 112-magazin.de ein Jagdpächter, der in einem Eimelroder Revier merkwürdige Vorgänge beobachtet hatte. In der Nacht des 18. auf den 19. Februar, pirschte der Eimelroder Jagdpächter mit einem Sitzstock und Büchse bewaffnet durch sein Revier um den Sauen nachzustellen. An einem Heckenrain ließ dich der Jäger nieder und wartete in einer schneebedeckten Wiese auf anwechselndes Schwarzwild. 

Gegen 1.30 Uhr vernahm der Jagdpächter einen Schuss aus dem Nachbarrevier "Mühlenberg", etwa 200 Meter von seinem Sitz entfernt. Nach Angaben des Jägers handelte es sich bei dem Schuss um ein kleinkalibriges Geschoss, etwa in der Größe 222 oder 5,6 x 50 mm. Kurz nach dem Schuss leuchtete eine Taschenlampe in dem Bereich auf, aus dem der Schuss gefallen war. Bereits am nächsten Morgen kontaktierte der Pächter des Jagdreviers Eimelrod 1, den Pächter des Eigenjagdbezirkes Mühlenberg per Telefon und stelle diesen scherzhaft zur Rede, weshalb er in dieser Jahreszeit mit kleinkalibriger Waffe die Sauen bejagen würde. Dabei kam schnell heraus, dass zum angegebenen Zeitpunkt im Mühlenberg nicht gejagd wurde, der Pächter des EJB Mühlenberg befand sich bereits im Urlaub.

Die Nachforschungen in diesem Fall dauern derzeit an.

Bereits in den vergangenen Jahren wurde immer wieder über Wilddieberei berichtet. So konnte ein Stück Schwarzwild im Bereich des Dommels von einem Förster gefunden werden, das eine Schussverletzung aufwies. In Stormbruch fielen nach Angaben von Ohrenzeugen in stockdunkler Nacht Schüsse und im Grenzbereich Ottlar und Hemmighausen, sowie an der Grenze zu Neerdar wurde ebenfalls geschossen, ohne dass die Jäger in diesen Revieren auf Wild angesessen hatten.

Anzeige:

Publiziert in Polizei

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige