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KASSEL. Gegen 3 Uhr wurde die Feuerwehr Kassel in der Nacht auf Mittwoch (20. Juli) zu einem Feuer in die Wilhelmshöher Allee alarmiert. Bei dem betroffenen Objekt handelte es sich um ein mehrgeschossiges Wohnhaus. Mehrere Anwohner meldeten, dass vor dem Haus die Mülltonnen brennen würden und die Wohnungen bereits teilweise verraucht waren. Eine Flucht durch den Treppenraum war laut der Anwohner nicht mehr möglich.

Bei Eintreffen der Feuerwehr standen vor dem Gebäude etwa 20 Mülltonnen im Vollbrand. Parallel zur eingeleiteten Brandbekämpfung ging ein Trupp unter Atemschutz in den verrauchten Treppenraum vor um eventuell flüchtende Bewohner in Sicherheit zu bringen.

Alle angrenzenden Wohnungen wurden kontrolliert. Eine Bewohnerin, die durch den verrauchten Treppenraum ihre Wohnung im 5. Obergeschoss verlassen hatte, musste in ein Krankenhaus transportiert werden. Weitere Bewohner wurden ambulant durch den Rettungsdienst betreut.

Im Einsatzverlauf wurde das Gebäude maschinell entraucht. Die Polizei hat die Ermittlung zur Brandursache aufgenommen. Der Schaden wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt.

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KASSEL. Eine in Vollbrand geratene Wohnung in einem leerstehenden Mehrfamilienhaus in der Fuldatalstraße beschäftige am Mittwochnachmittag (22. Juni 2022) die Einsatzkräfte der Feuerwehr Kassel. Die Wohnung brannte aus, eine Ausbreitung auf andere Teile des Gebäudes konnte die Feuerwehr erfolgreich verhindern.

Über den Notruf 112 gingen gegen kurz nach 11 Uhr mehrere Notrufe bei der Leitstelle der Feuerwehr Kassel ein. Die Anrufer meldeten eine starke Rauchentwicklung aus einem Gebäude in der Fuldatalstraße. Der kurz darauf eintreffende Löschzug der Berufsfeuerwehr der Feuerwache 1 stellte dann eine in Vollbrand stehende Wohnung im 2. Obergeschoss fest und leitete umgehend die Löschmaßnahmen ein. Ein Trupp unter Atemschutz brachte den Brand mit einem Strahlrohr zügig unter Kontrolle.

Ein weiterer Trupp kontrollierte die ebenfalls verrauchten oberen Stockwerke und konnte glücklicherweise keine Personen in dem leerstehenden Gebäude feststellen. Das Gebäude wurde während der Löschmaßnahmen maschinell belüftet um es vom Brandrauch zu befreien. Durch den schnellen und gezielten Einsatz der Feuerwehr konnte eine Brandausbreitung auf weitere Gebäudeteile erfolgreich verhindert werden.

Während Löschmaßnahmen war die Fuldatalstraße in beide Richtungen voll gesperrt. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte rund eine Stunde. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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KASSEL. In den Mittagsstunden gingen am Mittwoch (11. Mai 2022) mehrere Notrufe bei der Leitstelle der Feuerwehr Kassel ein. In einem Wohgebäude in der Lassallestraße wurde von aufmerksamen Anwohnern eine Rauchentwicklung wahrgenommen.

Umgehend wurde die Feuerwehr Kassel zur Einsatzstelle entsandt - vor Ort war es zu einem Feuer in einer Wohnung im ersten Obergeschoss gekommen. Glücklicherweise konnte die Bewohnerin den Brand bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbst löschen, zog sich hierbei aber eine Rauchgasvergiftung durch das Einatmen von giftigem Brandrauch zu. Die Bewohnerin wurde daraufhin vom Rettungsdienst versorgt und in ein umliegendes Krankenhaus transportiert.

Da sich der giftige Rauch zum Teil auch in das Treppenhaus ausbreiten konnte, war für einige Bewohner zeitweise dieser Fluchtweg versperrt - die Feuerwehr belüftete das Gebäude, sodass das Treppenhaus im Nachgang wieder sicher benutzt werden konnte.

Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen war die Lassallestraße voll gesperrt.

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KASSEL. Die Feuerwehr Kassel wurde am Freitagabend (29. April 2022) um 19.04 Uhr zum Sportboothafen an der Hafenstraße in Kassel alarmiert. Nach der Erkundung wurde vor Ort ein Austritt von Kraftstoff aus einem Sportboot festgestellt. Durch den Hafenmeister war bereits eine Ölsperre gesetzt geworden.

Die Berufsfeuerwehr konnte den Kraftstoffaustritt stoppen und restliche Kraftstoffmengen aus dem Boot abpumpen. Weiterhin wurde während der Arbeiten der Brandschutz durch einen Trupp sichergestellt.

Nach einer Einsatzzeit von etwa 2 Stunden wurde die Einsatzstelle der Wasserschutzpolizei übergeben. Durch das beherzte und umsichtige Handeln aller Beteiligten konnte ein größerer Schaden für die Umwelt verhindert werden.

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KASSEL. Ein bislang Unbekannter hat sich am Sonntagmittag im Nordstadtpark in Kassel unsittlich gegenüber einer Frau gezeigt. Wie das Opfer am Dienstag (15. März) bei der Anzeigenerstattung auf dem Vellmarer Polizeirevier schilderte, hatte der Mann zunächst gegen ihren Willen ihr Bein gestreichelt und sich kurz darauf entblößt. Die Kasseler Kripo sich nun nach Zeugen, die Hinweise auf den Exhibitionisten geben können.

Nach Angaben der 28-Jährigen aus Kassel ereignete sich der Vorfall in dem Park an der Fiedlerstraße am Sonntag gegen 12 Uhr. Sie hatte dort neben einer Bank auf der Grünfläche gesessen, als sich der Unbekannte annäherte und zunächst die Hündin der Frau streichelte. Anschließend berührte er die 28-Jährige am Bein, woraufhin sie ihn aufforderte, dies zu unterlassen und sofort auf Distanz ging. Als sich der Unbekannte kurz danach vor ihr entblößte, verließ sie den Park - der Mann folgte ihr nicht.

Es soll sich um einen 38 bis 45 Jahre alten, schlanken Mann mit auffällig großen Ohren gehandelt haben, der eine Maske, einen grauen Kapuzenpullover, eine schwarze Jacke und eine graue Jogginghose trug. Die weiteren Ermittlungen führen nun die Beamten des für Sexualdelikte zuständigen Kommissariats 12 der Kasseler Kriminalpolizei. Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können, melden sich bitte unter der Telefonnummer 0561/9100 bei der Kasseler Polizei. (ots/r)

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KASSEL. Einer Streife des Polizeireviers Mitte gelang am Mittwochmorgen (9. März) die Festnahme eines mutmaßlichen Drogendealers in der Kasseler Innenstadt.

Die Beamten waren gegen 11 Uhr während einer Streifenfahrt am Stern auf den Mann aufmerksam geworden, der zwar schon länger an der Haltestelle stand, aber in keine Straßenbahn einstieg. Als sich die Streife näherte, um den Verdächtigen zu kontrollieren, suchte er das Weite. Nachdem er schnellen Schrittes an mehreren Straßenecken abgebogen war und in der Mauerstraße vor den Augen der Polizisten etwas wegwarf, konnten sie den 24-Jährigen einholen.

Der Grund für die Eile des Mannes offenbarte sich anschließend, denn bei einer Absuche der näheren Umgebung fanden die Beamten am Straßenrand 23 Plomben mit insgesamt rund acht Gramm Kokain und eine Ecstasy-Tablette, derer er sich offensichtlich vor der Kontrolle entledigt hatte. Darüber hinaus förderte eine Durchsuchung des Tatverdächtigen sechs Gramm Haschisch zutage, die ebenfalls sichergestellt wurden. Den Mann nahmen sie für die weiteren polizeilichen Maßnahmen mit auf das Revier. Die Ermittlungen gegen den 24-Jährigen mit tunesischer Staatsangehörigkeit dauern an. (ots/r)

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KASSEL. Die Feuerwehr Kassel wurde am 18. Februar um 7.50 Uhr zu einem gemeldeten Brand im ersten Obergeschoss Wohn- und Geschäftshauses in der Holländischen Straße alarmiert.

Bei Eintreffen der Feuerwehr kamen Feuer und Rauch aus einer Wohnung des Hauses. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch Personen in der Wohnung aufhalten, wurde eine umfassende Menschenrettung mit mehreren Trupps unter Atemschutz über den Treppenraum und über die Drehleiter eingeleitet. Der Brand in der Wohnung konnte schnell gelöscht werden. Glücklicherweise waren keine Personen in der Wohnung.

Da die Türen zur Brandwohnung vor Eintreffen der Feuerwehr offen standen und Brandschutzeinrichtungen im Gebäude beschädigt waren, konnte sich der giftige Rauch über den Flur und den Treppenraum in allen fünf Obergeschossen ausbreiten. Dies erschwerte das Vorgehen der Feuerwehr. Alle verrauchten Geschosse und angrenzende Wohnungen mussten auf Personen durchsucht und anschließend mit Lüftern der Feuerwehr entraucht werden. Hierzu wurden weitere Kräfte der Feuerwehr alarmiert.

35 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes waren 1,5 Stunden lang im Einsatz. Während des Einsatzes musste die Holländische Straße in Fahrtrichtung Innenstadt voll gesperrt werden. Bei dem Einsatz wurden keine Personen verletzt. Der Sachschaden wird auf 10.000 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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KASSEL. Einen ungewöhnlichen Einsatz hatte am Samstagmorgen eine Streife des Polizeireviers Mitte in der Kasseler Innenstadt. Ein aufmerksamer Passant hatte gegen 9.30 Uhr die Polizei angerufen, da ein Mann in der Hedwigstraße aus einem Lieferwagen heraus Waren verkaufte und ihm dies verdächtig vorkam. Als kurze Zeit später die alarmierten Polizeibeamten eintrafen, stellte der mutmaßliche Verkäufer, der auf der Ladefläche des Transporters mit einer Waage hantierte, abrupt seine Arbeiten ein. Gleichzeitig schlug den Polizisten ein beißender Fischgeruch entgegen.

Wie die Streife bei einer genaueren Nachschau feststellte, war der Laderaum des Fahrzeugs voll mit Styroporboxen, in denen sich Fische, Muscheln, Krebse, Garnelen und weitere Meerestiere bei einer Außentemperatur von 10 Grad nahezu ohne Kühlung befanden. Darüber hinaus waren einige Boxen umgefallen und die Waren lagen auf dem verschmutzten Boden des Lieferwagens.

Neben dem 49-jährigen Verkäufer, ein in Tschechien lebender Mann mit vietnamesischer Staatsangehörigkeit, trafen die Polizisten auf zwei Männer, die glaubhaft angaben, dass sie dort Fisch kaufen wollten. Nach ihren Angaben waren sie durch eine Anzeige in einem sozialen Netzwerk auf den stattfindenden Verkauf aufmerksam geworden. Nach ersten Ermittlungen der Beamten hatte der 49-Jährige die Waren am Vortag in den Niederlanden gekauft und zum Weiterverkauf nach Kassel gebracht. Zusätzlich gekühlt worden waren die Boxen, in denen sich nur noch Reste von Eis befanden, offenbar nicht mehr.

Die telefonische Rücksprache mit der zuständigen Lebensmittelbehörde erhärtete schließlich den Verdacht der Polizisten, dass der beißende Geruch auf verdorbene Waren hindeutet. Sie veranlassten daher die Entsorgung der 450 Kilogramm Fischwaren durch ein darauf spezialisiertes Unternehmen. Gegen den 49-Jährigen, der die Beamten auf das Revier begleiten musste, leiteten sie Anzeigen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz, die Gewerbeordnung und das Aufenthaltsgesetz ein.

Da der Tatverdächtige in Deutschland keinen Wohnsitz hat, entließen ihn die Polizisten erst nach Zahlung einer Sicherheitsleistung wieder auf freien Fuß. (ots/r)

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Montag, 22 November 2021 14:54

Feuerwehr rettet Verunfallten aus Fahrzeug

KASSEL. Die Kasseler Feuerwehr wurde am Montagvormittag gegen 11.30 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesstraße 83 gerufen - gemeldet wurde, dass zwei Personen in ihrem Fahrzeug eingeklemmt sind. Ein Fahrzeug war mit einem Sammelfahrzeug der Stadtreinigung kollidiert. dabei kam der Pkw von der Fahrbahn ab und auf dem Dach an einer Böschung zum Liegen. Eine Person konnte das Unfallfahrzeug aus eigener Kraft verlassen.

Für eine weitere Person, den Fahrer des Fahrzeuges, war die Hilfe der Feuerwehr und des Rettungsdienstes erforderlich. Aufgrund der ungünstigen Lage des Fahrzeuges und der Schwere der Verletzungen war eine sofortige Rettung der Person aus ihrer Zwangslage erforderlich. In kürzester Zeit wurde die Person befreit und durch den Rettungsdienst versorgt. Beide Patienten wurden zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Bundesstraße 83 war während der Rettungsmaßnahmen stadtauswärts zeitweise voll gesperrt. 

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Sonntag, 21 November 2021 14:49

Schornsteinbrand ruft Feuerwehr auf den Plan

KASSEL. Die Feuerwehr Kassel wurde am Samstagabend gegen 19.35 Uhr zu einem vermutlichen Schornsteinbrand in einem Einfamilienhaus im Schlosspark nahe des Herkules alarmiert - der Bewohner des Hauses wurde durch Passanten darauf aufmerksam gemacht, dass Funken aus dem Schornstein des Hausen sprühen würden.

Der Schornstein brannte im oberen Drittel auf einer Länge von circa drei Metern. Mit einer Wärmebildkamera wurde der gesamte Schornstein kontrolliert - im Bereich des Dachbodens konnten erhöhte Temperaturen festgestellt werden. Die Feuerwehr kehrte den Schornstein und entfernte die glühenden Rückstände. Somit konnte eine Brandausbreitung verhindert werden.

Die Einsatzstelle wurde dem zuständigen Schornsteinfegermeister übergeben. 23 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr Kassel waren 1,5 Stunden lang im Einsatz.

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