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KASSEL. Ein Autofahrer hat beim Abbiegen einen Radfahrer übersehen und ist mit ihm zusammengestoßen. Der 35-jährige Zweiradfahrer stürzte daraufhin und zog sich Verletzungen an den Beinen zu. Rettungskräfte brachten ihn in ein Kasseler Krankenhaus.

Der 31-Jahre alte Autofahrer aus Kassel war am Donnerstag gegen 7.30 Uhr mit seinem VW Caddy im Stadtteil Jungfernkopf vom Frasenweg nach links in die Straße Schenkebier Stanne abgebogen und hatte dabei den von links kommenden und vorfahrtberechtigten Radfahrer übersehen.

Der Zweiradfahrer konnte dem abbiegenden Wagen nicht mehr ausweichen, prallte gegen die linke vordere Fahrzeugseite und stürtzte anschließend auf die Straße. An Auto und Fahrrad entstand ein Gesamtschaden von 550 Euro.

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Gleich an zwei Schulen und an einer Sporthalle in Kassel haben Unbekannte in der vergangenen Woche und auch am zurückliegenden Wochenende Farbschmierereien hinterlassen. Die Polizei geht davon aus, dass die Taten auf das Konto derselben Personen gehen: Die Inhalte und Farben gleichen sich an allen Tatorten, teilte die Polizei mit.

Den Gesamtschaden, der durch die Farbschmierereien an Fassaden und Fenster entstanden ist, gaben die Beamten mit rund 15.000 Euro an. Die Polizei erhofft ich nun auch Hinweise auf die Täter aus der Bevölkerung.

"Das Leben ist bunt"
Die Farbschmierereien wurden am Montagmorgen gegen 7 Uhr der Kasseler Polizei bekannt: Unbekannte hatten neben dem Haupteingang der Grundschule Jungfernkopf an der Wegmannstraße einen riesigen Schriftzug "Das Leben ist bunt" in roter Farbe auf die Fassade gesprüht. Zudem hatten die Unbekannten offenbar Farbbeutel mit schwarzer und blauer Farbe an die Hauswand geschleudert, berichtete die Polizei.

Nach Angaben des Hausmeisters waren die Farbschmierereien am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr noch nicht aufgebracht. Bei der Anzeige am Montagmorgen brachte er noch zwei weitere Schriftzüge zur Anzeige. "Hessen Kassel" und "ACAB" waren bereits zwischen Dienstag und Mittwoch an der Fassade der Grundschule aufgesprüht worden.

Dieselben Schriftzüge fanden sich am Montagmorgen auch am Verwaltungs- und Schulgebäude der Ernst-Leinius-Schule an der Wolfhager Straße 329 und der daneben gelegenen Sporthalle. Nach Angaben des Hausmeisters ereigneten sich diese Graffiti-Straftaten zwischen 17 Uhr am Sonntagnachmittag und Montagmorgen. Auch bei dieser Sachbeschädigung wurde rote Sprayfarbe verwandt, teilte die Polizei mit. Zudem bespritzten die Täter die Schulfassade mit weißer Wandfarbe.

Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können oder andere verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sollen sich unter der Telefonnummer 0561/9100 mit der Kasseler Polizei in Verbindung setzen.

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Publiziert in KS Polizei
Dienstag, 14 Oktober 2014 11:53

Technischer Defekt? Auto kracht in Vorgärten

KASSEL. Zu einem Alleinunfall, bei dem eine Person verletzt wurde, kam es im Kasseler Stadtteil Jungfernkopf. Dabei krachte das Fahrzeug eines 22-Jährigen in zwei Vorgärten und richtete einen Sachschaden von 3000 Euro an. Laut Fahrer soll daran ein technischer Defekt Schuld gewesen sein.

Gegen 23 Uhr am Montagabend war der 22-Jährige mit seinem Wagen auf der Straße Am Osterberg unterwegs. Er fuhr von dort nach rechts in die Straße Auf der Wiedigsbreite, kam nach etwa 30 Metern nach links von der Fahrbahn ab und krachte durch Zäune und Hecken in die zwei Vorgärten. Dabei verletzte sich der 18 Jahre alte Beifahrer und musste stationär ins Krankenhaus aufgenommen werden. Der Fahrer und ein weiterer Mitfahrer blieben unverletzt.

Der 22-Jährige berichtete, dass es kurz vor dem Unfall einen lauten Knall an der Lenkung des Autos gegeben habe und sich der Wagen nicht mehr habe lenken lassen. Danach sei der Wagen plötzlich nach links ausgebrochen. Zur Überprüfung, ob es sich wirklich um einen technischen Defekt handelt, wurde das Fahrzeug sichergestellt.

Der Sachschaden an den jeweiligen Jägerzäunen, Hecken und an einem Lattenverschlag schätzten die Beamten auf ungefähr 3000 Euro. Am Auto entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden von etwa 500 Euro.

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Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 26 Januar 2012 16:43

Castor-Gegner gesteht Brandanschlag

KASSEL. Der mutmaßliche Täter vor zwei Monaten einen Kabelschacht an den Bahnstrecke Kassel-Warburg zwischen den Haltepunkten Kassel-Jungfernkopf und Vellmar-Osterberg in Brand steckte, hat sich jetzt aus freien Stücken der Polizei offenbart und die Tat in vollem Umfang eingeräumt. Dabei schilderte er den Ermittlern Einzelheiten der Tat, die nur der Täter wissen konnte. Der Brandanschlag, der für viel Aufsehen in der Öffentlichkeit gesorgt hatte, könne mit den glaubhaften Angaben des Tatverdächtigen als geklärt eingestuft werden, so ein Ermittler. Personen waren bei der Tat nicht zu Schaden gekommen.

Castor-Gegner
Durch die massive Beschädigung der Signalleitungen war damals der Bahnverkehr für mehrere Tage gestört. Die Brandlegung geschah am 24. November, einen Tag vor dem geplanten Castor-Transport nach Gorleben. Ein Zusammenhang mit dem Bahntransport wurde von Anfang an vermutet. Der Beschuldigte meldete sich am vergangenen Sonntag zunächst telefonisch beim Polizeirevier Nord in Vellmar und gestand die Tat. Am Dienstag gab der 43-Jährige, der sich wegen einer psychischen Erkrankung stationär in einer Fachklinik aufhält, das Geständnis den Kriminalbeamten des ermittelnden Zentralkommissariats ZK 10 zu Protokoll.

Laut Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch äußerte sich der Mann in sehr deutlicher Form, gegen die Castor-Transporte eingestellt zu sein. Er habe gehofft, mit seiner Aktion den Castor-Transport verhindern zu können. Die mögliche Strecke des Castor-Zuges über Kassel-Jungfernkopf und Vellmar habe er der örtlichen Presse beziehungsweise dem Internet entnommen und sich kurzfristig, ohne Mithilfe anderer Personen, zu seiner Tat entschlossen.

Spiritus und Grillanzünder
Dafür habe er Grillanzünder und Spiritus eingekauft und sich mit einer Axt nachmittags gegen 14.30 Uhr von seiner nahe gelegenen Wohnung zu Fuß an die Bahnstrecke am Eisenbahnweg zwischen den Haltepunkten Kassel-Jungfernkopf und Vellmar-Osterberg begeben. Dort habe er unbeobachtet den Kabelschacht mit der mitgeführten Axt zerschlagen und danach die Grillanzünder hineingelegt, mit Spiritus übergossen und angezündet. Dann habe er sich nach Hause begeben und von dort die Löscharbeiten der Feuerwehr beobachtet.

Durch das Feuer kam es zu Beschädigungen am Kabelschacht und den darin verlegten Glasfaserkabeln. Durch den Brandanschlag wurde die Signal- und Weichenstellung auf der Bahnstrecke massiv gestört und der Zugverkehr über mehrere Tage erheblich beeinträchtigt. Es entstand ein Sachschaden von rund 20.000 Euro. In der Wohnung des Beschuldigten wurde die Axt, die er bei der Tat benutzt hatte, aufgefunden und sichergestellt. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei laufen wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, der Störung öffentlicher Betriebe sowie wegen Nötigung und Sachbeschädigung durch Feuer.

Publiziert in KS Polizei

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