Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Jägersburg

Donnerstag, 06 Mai 2021 18:31

Jägersburg: Transporter stoppt, Pkw fährt auf

BAD WILDUNGEN. Vermutlich führte Unaufmerksamkeit zu einem Auffahrunfall, bei dem lediglich Sachschaden entstand.

Auf Nachfrage bei der Bad Wildunger Polizei bestätigte ein Beamter, dass sich am Dienstag gegen 18.50 Uhr ein Auffahrunfall zwischen Reinhardshausen und der Bundesstraße 253 ereignet hat. Wie die Unfallgegner aussagten, befuhr ein Mann (34) aus Haina (Kloster) mit seinem VW-Transporter die Kreisstraße 43 von Reinhardshausen kommend in Richtung Jägersburg. 

Kurz vor der Bundesstraße bremste der 34-Jährige ab, um am Stoppschild sein Fahrzeug zum Stehen zu bringen. Dies übersah die nachfolgende Fahrerin (21) aus Gemünden (Wohra) - sie prallte mit ihrem Opel ins Heck des Transporters. 

Am Opel der Frau entstand Sachschaden von 1500 Euro. Der Volkswagen muss mit Reparaturkosten von 1000 Euro rechnen. Beide Fahrzeugführer blieben unverletzt.

Link: Unfall am 4. Mai an der Jägersburg.

-Anzeige-

Publiziert in Polizei
Montag, 23 September 2019 17:14

Retter zwischen Himmel und Erde

BAD WILDUNGEN. Es herrscht reges Treiben rund um die Jägersburg bei Bad Wildungen, unweit der B 253. Ein Hubschrauber kreist und setzt nach kurzer Zeit zur Landung auf einem Feld an. Einsatzfahrzeuge der Bergwacht und der Polizei stehen am Rand. Hier findet eine Einsatzübung der Bergwacht Hessen und der Polizeifliegerstaffel Hessen aus Egelsbach statt. Die Frauen und Männer gehen vom Ernstfall aus: Wanderer sind in unwegsamem Gelände rund um Bad Wildungen verunglückt und können an den entlegenen Stellen nicht mehr bodengebunden erreicht werden. Es gibt keine Zufahrtmöglichkeiten für Rettungsfahrzeuge.

In real dargestellten Einsatzszenarien stellen die Retter ihre Fähigkeiten einmal mehr unter Beweis. Das Besondere dabei: Es erfolgt kein standardisiertes Training mit dem Abarbeiten einzelner Aufgaben, sondern der Hubschrauber und die ehrenamtlichen Rettungskräfte der Bergwacht werden wie in der Realität auch zu den einzelnen Einsatzstellen alarmiert. So erhalten die jeweils übenden Teams, bestehend aus einem Bergretterteam und einer Besatzung des Polizeihubschraubers „Ibis 1“ vor Ort einen Einsatzbefehl, der zuvor von der Leitstelle angenommen wurde. „Eine junge Frau ist auf einen Felsvorsprung bei den Bilstein- Klippen gefallen und kann nun nicht mehr auftreten. Die Dame ist ansprechbar und macht sich beim Anflug bemerkbar“, lauten die Einsatzinfos für die Crew. Dann gibt es noch die Koordinaten der vermuteten Einsatzstelle und los geht es. Timo Werner, Besatzungsmitglied und Windenoperator bei Ibis 1, wird heute die Winde an „seinem“ Polizeihubschrauber bedienen. Er checkt kurz noch ab, welcher der drei eingesetzten Bergretter wann abgeseilt werden soll – davon hängt ab, wer wann in die Maschine steigen darf. Dann geht es auch schon los. Der Pilot vorne im Cockpit der Maschine startet die Triebwerke des Eurocopter „EC 145“ und nimmt Kurs in Richtung Einsatzstelle.

Wenige Kilometer weiter werden die fliegenden Retter bereits sehnsüchtig erwartet.

Dort, auf den Felsen der Bilstein- Klippen, hoch oberhalb von Bad Wildungen, haben andere Bergretter eine Verletztendarstellerin positioniert. Alles unter der Koordination von Gerd Windhausen, Einsatzleiter der Bergwacht Bad Wildungen und Technischer Leiter der Bergwacht Hessen. Ebenfalls vor Ort: Klaus Boida, Ausbildungsleiter bei der Polizeifliegerstaffel aus Egelsbach.

Der Hubschrauber nimmt unterdessen Kurs auf die Felswand und die Besatzung schaut sich die Einsatzstelle zunächst aus der Luft an. Kurze Zeit später dreht der Hubschrauber ab. Jetzt machen sich die Windenretter bereit für ihren Einsatz. Die Maschine kommt zurück, Timo Werner steht in der offenen Schiebetür und lässt die Bergretter zur Verletzten herunter. Auf die Kommunikation zwischen den einzelnen Beteiligten kommt es nun an. Der Pilot kann nicht sehen, was senkrecht unter dem Hubschrauber geschieht. Hier muss Timo Werner sich auf die Handzeichen und Ansagen des Bergwachtlers an der Rettungswinde verlassen. Und der Pilot wiederum auf die exakten Angaben von Timo Werner. In diesem exzellenten Zusammenspiel werden die Bergretter innerhalb weniger Minuten sicher auf dem Felsvorsprung abgesetzt. Der Hubschrauber dreht nach dem geglückten Abseilen sofort ab und sucht sich einen Zwischenlandeplatz. Nun versorgen die Bergretter die junge Frau und legen sie in einen so genannten Luftrettungs- Bergesack. Darin ist ähnlich einer Vakuummatratze gewährleistet, dass der Patient völlig ruhig und erschütterungsfrei im Sack liegt. Etwa zehn bis fünfzehn Minuten dauert diese Vorbereitung und dann kommt der Hubschrauber zurück. Jetzt gilt es, die verletzte Frau und einen der Retter wieder an Bord zu nehmen, genauer gesagt auf die Kufe. Genau so professionell, wie auch beim Absetzten funktioniert die Zusammenarbeit beim Aufnehmen der Retter. Dabei ist ein besonders heikler Moment zu beachten, denn der Bergesack wird gegen Abstürzen direkt am Fels gesichert. Somit steht der Hubschrauber beim Aufwinchen quasi in direktem Kontakt zum Felsen, ist praktisch gefesselt, bis die Sicherung des Sackes von dort wieder gelöst wird. Dies kann dazu führen, dass der Pilot die Kontrolle über seine Maschine verliert. Doch es geht wie immer alles gut. Tausende Male geübt sitzt jeder Handgriff und dennoch darf niemals Routine aufkommen.

Nachdem das Team an Bord genommen ist, fliegt der Hubschrauber zur Landebasis an der Jägersburg zurück, wo der entsprechende Übungsteil dann mit dem Absetzen des Patienten endet.

Viele Male wurden dieses und andere Szenarien von Donnerstag bis Sonntag rund um Bad Wildungen geprobt und die Retter für ihre zukünftigen Einsätze fit gehalten. Bereits seit 10 Jahren gibt es diese Kooperation zwischen den Polizeifliegern und der Bergwacht.

Übrigens waren nicht nur Bergwachtler aus Bad Wildungen vor Ort: Alle Luftretter der gesamten Bergwacht Hessen haben von Donnerstag bis Sonntag in und um Bad Wildungen trainiert. Für die Sicherheit der Wanderer, der Gleitschirmflieger, der Radfahrer, Sportler und Besucher. An der Grenze zwischen Himmel und Erde.

„Dank gilt an dieser Stelle auch der Bevölkerung für das Verständnis für diese Übung, es wurde versucht, die Geräuschemission so gering wie möglich zu halten, ganz vermeiden ließ sie sich jedoch nicht.“, erklärt Gerd Windhausen.

Publiziert in Retter

WALDECK-FRANKENBERG. Der vom Deutschen Wetterdienst angekündigte Sturm ist am späten Abend und bis in die Nacht hinein mit starken Böen, Gewitter, Starkregen und vereinzelt auch Hagelniederschlägen über die Region hinweg gezogen. Einige Straßen waren wegen Windbruchs gesperrt, Angaben über größere Schäden lagen der Polizei jedoch nicht vor.

Wie die Polizei in Frankenberg am Samstagmorgen gegenüber 112-magazin.de berichtete, waren im Dienstbezirk drei Straßen von Windbruch betroffen. Über mehrere Stunden waren die Strecken zwischen Hatzfeld und Holzhausen, zwischen Rosenthal und Roda sowie zwischen Dainrode und Löhlbach am Abzweig nach Altenhaina gesperrt. Dort waren ebenso wie auf der B 253 zwischen Hundsdorf und Braunau sowie bei Nieder-Werbe Mitarbeiter von Hessen-Mobil im Einsatz, um die Straßen wieder frei zu bekommen.

Ob der Sturm weitere Schäden mit sich brachte, war am Morgen zunächst nicht bekannt. Dies sei vielerorts vermutlich erst nach Tagesanbruch zu erkennen, hieß es bei der Polizei.

Reaktionen der Facebook-Nutzer
Auf der Facebookseite von 112-magazin.de folgten auf die Meldung über das Unwetter zahlreiche Kommentare, in denen die Nutzer die Situation "vor ihrer Haustür" schilderten. Nachfolgend wollen wir einige Einträge wiedergeben. So schreibt Sarah Schlidt aus Haina: "Sturm, starker Regen und nun hat es gerade angefangen mit Blitz und Donner". Gaby Jordan (Frankenau): "Hier geht grad die Welt unter ... Sturm vom Feinsten und sintflutartige Regenfälle ...". Markus van Koll berichtet von "Hagel im Edertal und Sturm!" und empfiehlt: "Zieht euch warm an...". Bei Micha Propf (Melsungen) löst das Wetter mit "Sturm starkregen, Hagel und Gewitter" diese Beschreibung aus: "unheimlich da draußen... ". Mario Schmidt (Eckelshausen) schreibt: "Gehe gerade raus auf die Terasse und überlege, wer hier wohl fotografiert, auf einmal kracht es! Blitz und Donner über Eckelshausen!" Marvin Meßler berichtet von gravierenden Folgen des Unwetters: "In brakel hat es sehr stark gehagelt und ist auch ein blitz in ein haus engeschlagen... Dachstuhl brand.. !"

Glätte am Morgen - mehrere Unfälle
Mittlerweile stehen Polizei und Verkehrsteilnehmer vor ganz anderen Problemen: Am Morgen herrschte vielerorts Straßenglätte, es kam bereits zu Unfällen. So krachte es zwischen Nordenbeck und Goddelsheim, bei Löhlbach kippte ein Lastwagen um. Auch am Ortsausgang von Ippinghausen in Richtung Freienhagen kam es zu einem Unfall. Wir berichten später, sobald entsprechende Informationen vorliegen.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige