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MARBURG/DIEMELSEE. Ein 26-jähriger Flüchtling aus dem Irak, der am 24. April 2017 mit einem Messer bewaffnet eine Mitarbeiterin des Fachdienstes Soziale Angelegenheiten in Frankenberg bedroht hatte, wurde am Freitag am Landgericht Marburg zu einer Haftstrafe von einem Jahr verurteilt. Weil die Untersuchungshaft auf die Haftstrafe angerechnet wird, muss der Flüchtling noch sechs Wochen in einer JVA absitzen und wird dann entlassen.

Was war geschehen?

Aus Ärger über einen Asylbescheid hatte der 26-Jährige im Frankenberger Landratsamt die Beherrschung verloren und einen Computer zertrümmert sowie eine Mitarbeiterin mit einem Steakmesser bedroht. Der Tatvorwurf des versuchten Totschlags wurde fallen gelassen, weil bei einem Ortstermin eine Tötungsabsicht nicht nachzuweisen war. Auch sagte der Angeklagte vor Gericht aus, dass er sich selbst mit dem Messer habe verletzten wollen, nicht aber die Mitarbeiterin. Stattdessen wurde der Iraker wegen Sachbeschädigung und versuchter Nötigung verurteilt.  Strafmildernd wirkte sich aus, dass der Angeklagte unter einer posttraumatischen Belastungstörung leidet, wie ein Gutachter feststellte.

Eine Bewährungsstrafe kam für das Gericht nicht infrage, weil das Opfer auch elf Monate nach der Tat an den Folgen der Auseinandersetzung leidet.  Allerdings versuchte Richter Frank Oehm dem Angeklagten zu helfen und bot dem 26-Jährige an, in einer Asylunterkunft im Diemelseer Ortsteil Heringhausen nach seiner Freilassung unterzukommen. Dies lehnte der Iraker aber ab. 

Was aus dem abgelehnten Asylbewerber wird, der lediglich eine einjährige Aufenthaltserlaubnis besitzt, muss nun geprüft werden.  (112-magazin)

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Publiziert in Polizei

PADERBORN. Ein 35-jähriger Iraker hat sich nicht regelkonform verhalten. Nachdem am Mittwoch ein zehnjähriges Mädchen auf der Westenholzer Straße in Delbrück von einem unbekannten Mann belästigt wurde, hat die Polizei heute einen Tatverdächtigen ermittelt.

Das Mädchen war am Mittwoch gegen 16.30 Uhr zu Fuß unterwegs. Ein unbekannter Mann sprach die Zehnjährige in einer fremden Sprache an und hielt sie am Handgelenk fest. Er küsste sie und fasste sie unsittlich an. Als der Täter das Kind nach heftiger Gegenwehr losließ, lief es nach Hause und erzählte unter Tränen die atemraubende Geschichte ihrer Mutter. Noch am Abend erstattete die Familie eine Strafanzeige bei der Polizei. Aufgrund der detaillierten Beschreibung des Mädchens konnte ein 35-jähriger Mann identifiziert werden, der in einer kommunalen Unterkunft in Westenholz wohnt. Am Freitagmittag wurde der Tatverdächtige dort angetroffen und vorläufig festgenommen.

In seiner Vernehmung räumte er die Tat ein. Der 35-jährige Iraker war bislang nicht polizeilich aufgefallen. Da gegen ihn keine Haftgründe vorlagen, wurde er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

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Publiziert in PB Polizei

HOCHSAUERLANDKREIS. Bereits am vergangen Freitagnachmittag kam es zu mehrfachen exhibitionistischen Handlungen in einem Freizeitbad in Hüsten. Demnach befand sich eine Frau alleine in einer Sauna. Diese Situation schien der Täter auszunutzen und betrat den Saunaraum. Alleine mit der Frau blickte er diese intensiv an und manipulierte hierbei an seinem Geschlechtsteil. Die Frau konnte die Sauna verlassen und informierte die Polizei.

Noch während der Anzeigenaufnahme meldete sich eine zweite Frau. Auch hier kam es zu derselben Tatbegehung. Diese Frau gab noch an, dass eine weitere männliche Person im Eingangsbereich der Sauna aufgepasst habe, dass niemand die Situation stört. Noch vor Ort konnten zwei Tatverdächtige, 24- und 26-jährige Männer festgenommen werden. Die beiden Iraker wurden der Polizeiwache Arnsberg zugeführt. Nach Überprüfung der Personalien wurden die Personen entlassen.

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Publiziert in HSK Polizei

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